| pöbelt wenn er getrunken hat! • Gedächtnis |
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Midnight neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.04.2011 Beiträge: 18 Alter: 44
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Verfasst am: 03.05.2011, 23:59 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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hi, melanie...
warum soll ich mich mit dem thema alkoholismus auseinandersetzen?
...ich habe einiges darüber gelesen und es macht mich traurig, wie menschen dem verfallen können...
hier wird doch oft geschrieben, dass man sich nicht zu sehr auf den partner fixieren soll, denn der alkohol ist sein problem!
es heisst, man soll sich auf sich selbst wieder berufen, nicht nur den anderen als lebensmittelpunkt sehen...
daran arbeite ich!...darum besteht mein interesse an dem verhalten anderer menschen im allgemeinen und mein interesse an meiner entwicklung im speziellen!
das alkoholproblem meines partners ist uns beiden bekannt...mir mehr bewußt als ihm!
es ist aber eine schwere krankheit wie magersucht und nikotinsucht...
er wird sich helfen lassen, wenn er so weit ist oder von außen eingewirkt wird...ich kann ihm da nicht helfen...
(außer vielleicht flaschen auskippen und vernichten...)
ich möchte dieses sogenannte co-abhängige nicht mehr!
es kommt der tag an dem das meiner verhgangenheit angehört!
lg, midnight zu mitternacht  |
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| Midnight hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 04.05.2011, 06:48 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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liebve midnight,
damit ausseinandersetzen meinte ich.mit deine jetzigen lebenssituation in der du, ich kanns echt nur reininterpretieren, dafon gibst du wenig preis, anzuschauen. die hat was mit alkoholismus und suchtstruktur zu tun. auch dein dich am partner festhalten, obwohl du, wie es scheint nicht glücklich bist. dich da zu hinterfragen. das du "null bock" auch co hast ist mir auch so ergangen. doch dann habe ich mich damit ausseinandergesetzt, geschaut was mit mir los ist, mir mal richtig durchgewurschtelt, an mir gearbeitet das ich wenigstens dieses co abhängigenverhalten ablegen konnte.
du bist in einem alkoholikerfortum, es ist hier thema. wenn du dich leiber mit allegeineren dingen dichbeschäftigst, dann bist du hier falsch. ich dachte lange zeit ich könnte meine situation verallgemeinern. bist ich dann bei mir selbst angekommen bin. allein das hilft, alles andere ist ein endloses philosophieren um den heissen brei herum.
viele leibe grüße melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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Midnight neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.04.2011 Beiträge: 18 Alter: 44
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Verfasst am: 12.05.2011, 01:16 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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hi, melanie...
...ich habe mich in diesem forum angemeldet, um antworten auf meine fragen zu finden...
...aber im prinzip ist es doch relativ schwierig...
ich will nicht wissen wie alkohol auf den menschlichen körper wirkt...das sieht man wohl überall zur genüge...
ich will verstehen, wieso ein mensch in eine sucht verfällt und es ihm so schwer fällt da raus zu kommen...
ich will für mich lernen, wie ich wieder meine absolute lockerheit im leben zurück gewinne...
auf arbeit bin ich die die ich bin...
zu hause hab ich mich verändert...bin stiller, in mich gekehrter geworden...
...das ist es was mich bewegt, weshalb ich in das forum ging...
ich lese viel über andere erfahrungen und habe dadurch ein anders gefühl für mich bekommen...langsam, aber fühlbar...
sich durch die anpassung an das leben eines anderen zu verändern ist für mich auch eine art von sucht...
und von der will ich los kommen...
lg, midnight |
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| Midnight hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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Linaki neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.09.2010 Beiträge: 9 Alter: 51
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Verfasst am: 12.05.2011, 08:15 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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Hallo midnight,
du möchtest verstehen, wieso ein Mensch in die Sucht verfällt.
Mal abgesehen von den psychischen Gründen, warum jemand anfängt zu trinken, ist das mit der Alkoholsucht auch eine Frage der Dinge, die sich im Gehirn abspielen - und da bist du doch wieder im weitesten Sinne bei den körperlichen Ursachen und Wirkungen.
Lies mal das Buch Alk von Borowski, da ist das so anschaulich erklärt, dass du danach wissen wirst, warum es so schwer ist, von der Sucht loszukommen.
Ich habe gemerkt, dass ich nur wieder ich selbst werden kann und die Freude und Gelassenheit im Leben wiederfinden kann, wenn ich mich abgrenze.
Und das konnte ich nur, indem ich die Beziehung als partnerschaftliche Beziehung beende.
Inzwischen haben wir wieder losen freundschaftlichen Kontakt.
Aber ich überprüfe mich ständig selbst, wie fühle ich mich? geht es mir gut damit? bin ich bei mir?
Sobald ich das Gefühl bekomme, dass der Druck in meinem Inneren wieder auftaucht, muss ich schnellstens gehen.
Bei allen Versuchen von welcher Sucht auch immer loszukommen, ist es ja so, dass man erst einmal das Suchtmittel meiden soll, muss.
So wie viele trockene Alkoholiker irgendwann so weit sind, dass sie sich dort aufhalten können, wo es Alkohol gibt, wo andere trinken, so müssen wir uns auch so weit stabilisieren, dass wir den Umgang auf andere Weise mit unserem "Suchtmittel" bewältigen können - ohne wieder in diese Anpassungs-, Helfer-, Suchtrolle zu fallen.
Das geht meiner Meinung nach nur, wenn wir absolut achtsam und bewusst mit uns selbst umgehen.
Liebe Grüße
Linaki |
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| Linaki hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4502 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 12.05.2011, 08:33 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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glück auf midnight
| Midnight hat Folgendes geschrieben: | | ich will nicht wissen wie alkohol auf den menschlichen körper wirkt...das sieht man wohl überall zur genüge... | nönönönönö! was du siehst sind die auswirkungen dessen, wie der alkohol auf den menschlichen körper wirkt.
| Midnight hat Folgendes geschrieben: | | ich will verstehen, wieso ein mensch in eine sucht verfällt und es ihm so schwer fällt da raus zu kommen... | um das zu verstehen ist es wichtig zu begreifen, wie der alkohol auf den menschlichen körper wirkt, welche veränderungen z.b. im gehirn stattfinden usw.
schöne zeit
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 12.05.2011, 08:54 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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liebe linaki,
| Zitat: | du möchtest verstehen, wieso ein Mensch in die Sucht verfällt.
Mal abgesehen von den psychischen Gründen, warum jemand anfängt zu trinken, ist das mit der Alkoholsucht auch eine Frage der Dinge, die sich im Gehirn abspielen - und da bist du doch wieder im weitesten Sinne bei den körperlichen Ursachen und Wirkungen.
Lies mal das Buch Alk von Borowski, da ist das so anschaulich erklärt, dass du danach wissen wirst, warum es so schwer ist, von der Sucht loszukommen.
Ich habe gemerkt, dass ich nur wieder ich selbst werden kann und die Freude und Gelassenheit im Leben wiederfinden kann, wenn ich mich abgrenze.
Und das konnte ich nur, indem ich die Beziehung als partnerschaftliche Beziehung beende.
Inzwischen haben wir wieder losen freundschaftlichen Kontakt.
Aber ich überprüfe mich ständig selbst, wie fühle ich mich? geht es mir gut damit? bin ich bei mir?
Sobald ich das Gefühl bekomme, dass der Druck in meinem Inneren wieder auftaucht, muss ich schnellstens gehen.
Bei allen Versuchen von welcher Sucht auch immer loszukommen, ist es ja so, dass man erst einmal das Suchtmittel meiden soll, muss.
So wie viele trockene Alkoholiker irgendwann so weit sind, dass sie sich dort aufhalten können, wo es Alkohol gibt, wo andere trinken, so müssen wir uns auch so weit stabilisieren, dass wir den Umgang auf andere Weise mit unserem "Suchtmittel" bewältigen können - ohne wieder in diese Anpassungs-, Helfer-, Suchtrolle zu fallen.
Das geht meiner Meinung nach nur, wenn wir absolut achtsam und bewusst mit uns selbst umgehen.
Liebe Grüße
Linaki | sehr schön beschrieben. genau so ist es.
liebe midnight, abgrenzen ist sehr wichtig um von dieser anhängigkeit weg zu kommen. es ist tatsächlich zu sehen, der partner ist das suchtmittel und um vom suchtmittel weg zu kommen ist es dringend notwendig es weg zu lassen. in immer wiederkehrenden begegnungen mit dem suchtmittel ist die gefahr sehr hoch dafon nicht weg zu kommen.der partner ist nur mittel zum zweck, die eigenen coabhängigkeit weiter zu leben.
ich seh die entwicklung zu einem selbständigen und unabhängigen leben ist dann nur möglich wenn das erkannt wird und auch in die realität umgesetzt wird. es nützt alles weh und klagen nichts, solange du mit einem partner lebst, bei dem du dein co ausleben kannst. darum ist es ja so wichtig bei sich selbst zu schauen, sich zu hinterfragen, um zu erkennen, nicht der partner ist das problem, nicht sein saufen, es ist dein eigenes abhängigkeitsproblem. DU kannst nicht damit umgehen, das er säuft. DU kannst nicht grenzen setzen, dich dafon distancieren das er sich verändert. du bist für dich selbst verantwortlich und kannst gehen, wenn es dir nicht mehr gut tut, die partnerschaft beenden.denn was ist das für eine partnerschaft noch? siehst du innerhalb deiner partnerschaft noch irgend etwas positives? ist es denn wirklich noch liebe? kannst du einen menschen so sehr lieben, das du die liebe zu dir selbst aufgibst? sei doch ehrlich, ein leben mit einem alkoholiker zusammen ist kein schönes leben. jeh länger du bei ihm bleibst um so unschöner wird es, weil der alkoholmissbrauch den menschen verändert, den du irgendwann mal geliebt hattest. seh das mal so: würdest du den mann denn HEUTE kennenlernen, würdest du dich auf ihn einlassen und dich in ihn so verlieben wie es damals war? ich würde HEUTE einen riesen bogen um meinen ex mann machen!ich mache heute um alle alkoholiker einen riesen bogen, früher bin ich irgendwie ganz anderst auf diese menschen zugegangen. heut lass ich das sein, denn die gefahr ist mir zu gross, das ich mich da wieder in meine coabhängigkeit begebe.
"achtsam und bewusst mit sich selbst umzugehen". sehr schön. so ist es!
alkoholismus und den alkoholkranken verstehen zu wollen, wie das alles funktioniert bringt dich nicht weiter. weiter bringt dich doch nur, das wissen darum wie du dich daraus lösen kannst, so seh ich das. ich hab jahrelang geschreiben, gelesen um verstehen zu können was da los ist. verschwendete energie, lebenszeit, denn verstehen tuh ichs heut noch nicht. verstanden habe ich das es wichtig ist das eigene leben in die hand zu nehmen und für mich was zu tun um zu einer zufriedenheit zu kommen. meine coabhängigkeit wenigstens zu stoppen damit ich leben kann.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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Martha66 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.12.2009 Beiträge: 3784
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Verfasst am: 12.05.2011, 11:52 Titel: Re: Eine Sucht kommt selten allein... |
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Hallo midnight,
in einem anderen Thread habe ich folgende Aussage von Dir gefunden:
| Zitat: | | ...es geht nur um das EINE... wie bringe ICH IHM bei sich zu ändern... |
genau darum geht es nicht. Solange Du das denkst, wird alles nur schlimmer...
LG Martha |
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| Martha66 hat zum Thema: Re: Eine Sucht kommt selten allein... geschrieben
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mostwanted75 Gast
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Verfasst am: 12.05.2011, 12:22 Titel: Hallo Midnight, |
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Deine Aussage/ Frage
| Zitat: | | ...es geht nur um das EINE... wie bringe ICH IHM bei sich zu ändern... |
ist schlichtweg zu beantworten mit : GAR NICHT.
Der erste Schritt für Dich sollte sein, zu akzeptieren, dass DU umdenken musst. Sieh ihn nicht dauernd als Opfer, sondern als Mensch, der für sich selber entscheidet.
Er wird durchaus nüchterne Zeiten haben und wissen, was er sich da antut. Er wird wissen, was er DIR antut.
Natürlich ist er krank und somit tut er Dir leid und Du würdest gern für ihn da sein - aber das ist falsch. Mit Hilfe schüttest Du Öl ins Feuer.
Behandel ihn nicht wie ein Kind. Behandel ihn nicht wie jmd, der keine Entscheidungen treffen kann.
Er ist erwachsen und wenn er irgendwann SEIN Bedürfnis merkt, dass ER was ändern muss, DANN wird er das tun.
Deine Bedürfnisse interessieren ihn momentan leider nicht und daher solltest Du Dich um diese kümmern.
Ich versteh es, wenn man praktisch hilflos zugucken muss, wie die Person, die man liebt, immer "kaputter" wird. Ich weiß auch, dass es sau wehtut, weil er durch sein NICHTSTUN genauso DEIN LEBEN beeinflusst und Dir praktisch Deine Illusionen von einem gemeinsamen Leben mit ihm
genommen werden.
Auch ich befinde mich in der Phase zu verstehen, dass es dieses glückliche, tolle Leben mit meinem Expartner nicht geben wird - selbst, wenn wir noch ein Paar wären.
Denn dieses Leben gibt es nicht mit einem Alkoholiker. So lieb und wundervoll wie sie nüchtern sein können - so entwürdigend, beleidigend und zerstörend können sie im Suff sein. Das hälst Du auf die Dauer nicht aus. Es macht DICH kaputt.
Also lass ihn allein und irgendwann wird er hoffentlich merken, was er sich antut. Vielleicht kriegt er die Kurve- aber das Steuer muss ER lenken und nicht Du.
Drück Dich !
Mowa |
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| mostwanted75 hat zum Thema: Hallo Midnight, geschrieben
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