| Wie gehts weiter?? Partnerschaft nach dem Entzug • Ist er Alkoholabhängig? Dann bin ich Co-Abhängig! |
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heidi13 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.11.2010 Beiträge: 138 Alter: 39 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 29.04.2011, 00:06 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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Oh Melanie,
ich habe nicht von "Selbstaufgabe" gesprochen - nur dass, der andere dem anderen "Sorge trägt" (wie man in der Schweiz so schön sagt) ... das finde ich schon sehr wichtig.
Nachdem ich eine deutlich bessere Ausbildung als sämtliche Männer habe, würde ich meinen Job auch nie aufgeben.
Auch für mich als EKA ist es schwierig, das Gleichgewicht zwischen "Eingehen auf den Partner" und "eigenes Leben leben" zu finden.
Mir ist halt einfach wichtig, dass ich den anderen nehmen kann wie er will und er mich auch so nehmen kann, wie ich bin.
Ich bin durchaus kompromissbereit, kenne inzwischen aber meine Grenzen sehr gut.
Und: Eine gute Freundin von mir meinte auch mal, dass sie nicht wisse, ob sie und ihr Freund (17 Jahre zusammen inzwischen) noch glücklich wären miteinander, wenn sei einander nicht so selten sehen würden (er arbeitet Schicht, sie Normal). Da hab ich auch erst geschluckt - inzwischen verstehe ich das sehr gut.
Ich glaube immer noch, dass es für jeden Topf einen passenden Deckel gibt - die Kunst ist "nur", ihn auch zu erkennen...
Lieben Gruss,
Heidi |
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Hanna2010 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.06.2010 Beiträge: 284 Alter: 47
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Verfasst am: 29.04.2011, 10:59 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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Hallo zusammen,
für mich ist da auch vor allem der Punkt Erwartungen wichtig und ich für mich muss da schon differenzieren.
Sicherlich ist es nicht gesund, wenn ich etwas Materielles schenke, dass ich dann erwarte, etwas zurückzuerhalten, möglichst umgehend...oder wenn ich meine Gefühle äußere, dass es der Partner dann auch tut.
Oder dass ich "erwarte", ständig zu wissen, was der andere tut, wo er ist usw., obwohl ich ihm vielleicht alles mitteile...Das hat eher etwas mit Kontrolle, Misstrauen, jemanden umformen und verbiegen zu tun...
Aber wenn ich in einer Partnerschaft stehe, dann bedingt das für mich schon ein GEGENseitiges Geben und Nehmen, das beide in Ausgewogenheit bereit sind zu teilen. Ist schwierig Beispiele zu finden...hm...also wenn mein Partner einen fieberhaften Infekt erleidet, dann würd ich ihm helfen, Tee bringen, mit Medikamenten versorgen etc...aber dann wünsch ich mir doch auch, dass er mich da nicht brach liegen lässt, wenn es mir schlecht geht.
Das Wort Erwartung ist da irgendwie zu sehr negativ behaftet.
Eine Partnerschaft ist eine Verbindung, eine Verbindung, die durch Gefühle gehalten wird, durch GEmeinsamkeit....ein Partner, der mich brach liegen lässt, statt mir dann zu helfen, ist eben kein Partner mehr für mich. Ich muss diese Seite seiner Persönlichkeit dann aktzeptieren, aber ist für mich als Beziehung nicht mehr lebbar.
Liebe Grüße an alle,
Hanna |
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| Hanna2010 hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 29.04.2011, 11:21 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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liebe hanna,
genau das ist der springende punkt:
wenn mein partner mir in diesem moment nicht hilft und mich liegen lässt dann wäre für mich diese beziehung nicht lebbar. nur erwarten kann ich das nicht von einem menschen der dazu nicht fähig ist. ob ich dann kompromissbereit bin und sage ich kann das so leben oder nicht kommt dann wieder VON MIR aus, nicht in der erwartung AN IHN was zu ändern. zu akzeptieren er kanns nicht(aus welchen grund auch immer) und für mich zu entscheiden kann ich so leben oder nicht, mit diesem partner? ist er dann der richtige partner für mich?
es gibt menschen die haben dafür keine sensibilität. ich habe es auch erfahren müssen, das mein partner damals, von dem ich dachte er steht hinter mir, mir in solchen situationen eher einen tritt in den hintern gegeben hat, mich aufforte mich nicht hängen zu lassen, mich aus dem bett schmiss und meinte:ich habe hunger mach mir mal ein brot.
ich habe aufgrund der tatsache das der mann damals nicht fähig war etwas zu tun in allen schwangerschaften erleben müssen, das ich wehen bekam, mein muttermund sich vorab schon öffnete. eins der kinder hätte ich fast im 5. monat verloren die beinen anderen im 7. monat. mein damaliger partner hatte , nachdem ich aus dem KH wieder zu hause war mit der option"dauerhaft liegen bleiben" nichts besseres zu tun wie mich rum zu kommandieren, brachte nichts auf die reihe. ich hab zum glück eine haushaltshilfe bekommen. ich wüsste nicht wie das sonst geendet hätte. er war unfähig, alkoholiker.eine der haushaltshilfen hatte mich darauf hingewiesen, dann er wohl alkoholiker sein könnte, erst da, bei der schwangerschaft meines dritten kindes fiel mir das ganze wie schuppen von den augen.
meine schwiegermutter damals gab mir zudem noch die peitsche, sie meinte ich wäre wehleidig, eine schlechte mutter und hausfrau wenn ich mich monatelang auf die faule haut legen würde und ihrem all so geliebten sohn die ganze arbeit liegen liess. böses weib. ich bin froh DIE NICHT MEHR SEHEN ZU MÜSSEN!
so nun zu erwartungsen. ich habe es erwartet, das er hilft. doch er tat es nicht. das leid war unendlich schmerzhaft zu erkennen, ich war so entteuscht.
erwartung hat immer was mit enneuschung zu tun.IMMER! wenn die nicht erfüllt werden.
heute weiss ich, das ich niemals mit einem menschen zusammen sein möchte der nicht von sich aus die fähigkeit hat zu erkennen, wann er sich einbringen kann.diese fähigkeit setze ich vorraus. lach. demnach erwarte ich das schon vorab?
grübel
lieben gruß melanie |
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Hanna2010 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.06.2010 Beiträge: 284 Alter: 47
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Verfasst am: 29.04.2011, 20:10 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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Hallo Melanie und alle zusammen-
ja, das ist schon so eine Sache mit den Erwartungen oder dem Begriff "Erwartung"- man könnte diesen auch durch "wünschen", "erhoffen", "als selbstverständlich ansehen" ersetzen... ERWARTEN klingt eher negativ behaftet und etwas zu erwarten ist vielleicht auch negativ...wie ein Befehl, dass man etwas zurückbekommt, wenn man etwas gegeben hat.
Ich denk nach wie vor, dass man da unterscheiden muss, um welches Thema es in einer Beziehung geht.
Du schreibst:
"""heute weiss ich, das ich niemals mit einem menschen zusammen sein möchte der nicht von sich aus die fähigkeit hat zu erkennen, wann er sich einbringen kann.diese fähigkeit setze ich vorraus. lach. demnach erwarte ich das schon vorab? """
Sicher, das ist für mich eine Erwartung oder freundlicher ausgedrückt ein Wunsch, eine Vorstellung, dass ich etwas zurückbekomme von dem, was ich auch bereit bin zugeben.
So oder so, ich erwarte nein wünsche schon etwas..die Frage für mich ist nur...wie tief und vielleicht übertrieben ich das möglicherweise betreibe.
Liebe Grüße am Abend
Hanna |
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| Hanna2010 hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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Midnight neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.04.2011 Beiträge: 18 Alter: 44
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Verfasst am: 03.05.2011, 22:53 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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hi, melinak...
du bist irgendwie auch ne große denkerin...
am ende mußte ich aber mehr schmunzeln...
so ein ehepaar hat wohl nach den jahren sowas wie ne symbiose gebildet...es geht nicht ohne den anderen...
es ist sicherlich erstaunlich, wie lange beziehungen halten...so zwischen 1 jahr und so 60 jahren...
die einen treffen sich im sandkasten und bleiben bis zum sarg zusammen, die anderen von ostern des einen jahres bis ostern den anderen jahres...
ich hatte eine 15-jährige beziehung, dann 2-jährig und jetzt wieder über 2 jahre...
die lange beziehung war harmonisch als symbiose zu sehen, bis ich mich abkapselte, da mir was fehlte...dann kamen 2 unharmonische jahre...
...derzeit lebe ich wieder in symbiose, aber seit dem ich hier viel lese, ist es wohl doch eher co-abhängigkeit...
ein leben mit kindern war mir nicht beschert...
diese art von partnerschaft wie du sie mit deinen kindern beschreibst, ist sehr schön, glaub ich...
aber wie du siehst, in welcher form man auch zusammen lebt...man passt sich an den anderen an...
und sich um den anderen sorgen...
...gibt man dann für kinder mehr auf als für den partner?
...was, wenn eines deiner kinder mal abhängig wird?
was tust du? wie weit gehst du?
was gibst du auf?...auch wieder dich, oder?
soll man den menschen (den man liebt) wirklich fallen lassen, wenn es ihm schlecht geht, nur um an sich selbst wieder zu denken...
was ist, wenn ein mensch (angehöriger/partner) so krank ist, dass er eigentlich 24 h rundumversorgung braucht und ich tue dies ohne an mich zu denken...
ist dass wie bedingungslose liebe oder ist das selbstverständlichkeit/verpflichtung?...
oder wäre es nicht besser, den menschen dorthin zu brigen, wo leute für bezahlt werden...???
...ich glaub, ich werde wieder zu ernst...
es gibt nichts ideales...jeder wird immer entscheiden, wie er es für richtig hält...
entweder es macht die beziehung stark oder sie zerbricht!...
lg,midnight
ps: vielleicht findest du ja für dich und deine kinder nen bäcker...
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| Midnight hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 03.05.2011, 23:35 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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oh midnight,
das mit den kindern ist sone sache. sie sind erst klein, süss zum anbeissen. ich hab mich ja sofort in jedes der drei verliebt, als sie nach der geburt auf meinem bauch lagen.
doch sie werden grösser, älter und schon beginnt die ablösung. das abstillen, dann wenn sie krabbeln, laufen lernen. da ist ablösung schon am stadtfinden. eine mutter hat das viel zu lernen dabei, die kinder auch loslassen zu können.
eine gruselige vorstellung für mich heute wenn die drei hier nicht aus dem haus gehen wollten und sich nicht lösen könnten. anderstrum gesagt ich versuche hier die kinder dahin zu bringen stark zu werden, dass sie irgendwann wenns zeit ist auch gehen können. abnablung fängt eben in dem moment an, wo der bauchnabel des kindes nach der entbindung durchtrennt wird.meine einstellung dazu ist, das ich die kinder begleite und nicht besitze. ich denke das mir das sehr gut gelingt.
ich bemerke das inzwischen auch, ich geh hier aus dem haus, mache meine hobbys, komm wieder heim.sowie auch meine kinder ihre freunde haben, ihr leben, das sie sich gestalten.
doch ich finde auch, das menschen sich entwickeln. jeder von uns. dadurch gibt es sicherlich auch innerhalb einer langen beziehung auch verschiedenen lebensphasen. doch ich finde das leben hat ja deshalb was, wär ja schlimm wenns immer gleich laufen würde. das ist doch auch eine herrausforderung.
auch die gedanken daran, wie würde es sein, wenn mein partner ein pflegefall würde. könnte ich das oder würd ich den partner dann doch hin bringen, wo ich das gefühl habe dort ist er gut versorgt, gerade dann, wenn ich merke ich schaff das nicht.aber dann würde wiederum mir mein parten zu hause fehlen, oder nicht? es ist schwierig zu entscheiden, nur das mit einer einstellung "abschieben" wie es so manche erwähnen finde ich unschön. wenn ich das selbst nicht mehr schaffe, gebe ich ab, in gute hände und wo ich von mir aus ein gutes gefühl habe.nun arbeite ich selbst in der pflege,in einem heim für geistig behinderte menschen. weiss auch, das der ruf in der öffendlichkeit ein schlechterer ist, wie es tatsächlich der fall ist. zumindest in der einrichtung in der ich arbeite.
den gedanken hatte ich auch zeitlang bei meinem jünsten sohn, ob es für ihn nicht besser ist,wenn ich ihn in ein internat bringen würde. doch da wir hier in der schule tollle gespräche mit der direktorin und lehrerin hatten und ich mir anderst noch zusätzlich hilfe geholt habe geht es hier zu hause sehr gut mit ihm und natürlich freu ich mich ihn hier zu haben.doch ich hätte für ihn sicher was anderes gesucht, wenn das so nicht so schön funktioniert hätte, meinem sohn zuliebe.
klar ist, meine vorstellung die ich hier über partnerschaft aufschreibe scheint erstmal sehr idealistisch zu sein. doch sollte ich, wenn ich dann jemals jemanden finde, nicht lieber wissen was ich will, als zu wissen was ich nicht mehr will?
bäcker muss er ja nicht unbedingt sein, ich wär auch mit einem koch zufrieden...lach
ja, und ich merke schon ich verkopf mich einwenig und ich habe meine gedanken im moment wieder gut sortiert. mal schauen wie es weiter geht....bis jetzt ist ja noch nichts in sicht und daher kann ich damit auch wieder aufhören...lächel
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10682 Alter: 49
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Verfasst am: 03.05.2011, 23:43 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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Hallo ,
warum alles vorab komplizieren ? . Nehmt doch die eigene erkannte und verarbeitete Krankheit als Chance und nicht als Hindernis . Das gewisse Ängste durch das erlebte vorhanden sind ,verstehe ich ,aber projiziere sie doch nicht auf jeden Mann oder Frau der Euch begegnet.
Wenn alles analysiert wird , fehlt der Raum für das Glücklich werden.
mal wieder meine eigene Erfahrung.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 04.05.2011, 07:36 Titel: Re: Partnerschaft........ nur wie? |
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lieber hartmut,hallo midnight, hallo zusammen,
sicherlich , du hast hier schon recht. verkopfen und kompliziert machen. nur nach dem WAS ich elebte, WIE ich das erlebte und wie ICH MICH erlebte in der ehe, auch in partnerschaften danach war geprägt von alkohol, manipulation,kontrolle,machtausübung,gewalt verbal oder auch körperlicher art mit demensprechenden ... übergriffen. das will ich so nicht mehr erleben, das weiss ich schon lange.
doch ich bin da viel zu sehr rumgelaufen mit dem was ich nicht wollte, das ich ne mauer um mich rum aufgebaut hatte und niemanden mehr an mich rangelassen habe. keiner . selbst meine therapeutin sprach dafon, sie komme sehr sehr schwer an mich ran. mir fällt das schwer und selbst das war mir niemals so bewusst wie heute, das ich das so habe.
midnight fragte, mich einmal warum die menschen solche probleme haben miteinander zu reden,umzugehen. weil angst da ist, verletzt zu werden. ich bin mein leben lang ennteuscht, verletzt worden, ich weiss ja, ich habe das zugelassen. nun heissts nicht mehr zu zu lassen. deshalb die mauer, die isolierte. inzwischen bin ich wieder weiter und dabei ne mauer abzubrechen und das ist sehr sehr schwer für mich, denn das hat sich jahrzentelang ziemlich dick und fest und stabil um mich herrum gebaut. ich dachte bis vor nicht all zu langer zeit ich bin nicht fähig gefühle wahrzunehmen, das auch zuzulassen, das manche menschen in mir manche gefühle auslösen in der begegnung. hab mich verkrochen, verzogen, verkrümelt, eingesperrt.dann habe ich häufig überreagiert, weil ich damit einfach nicht umgehen konnte.denn selbst mit dieser mauer konne ich nicht verhindern, das sich da was in mir aufbraute, anstaute, verkapselte zu einem bösartigen ding in mir entwickelte. das macht mir heute nach wie vor angst, nicht mehr so wie es schon war, aber einwenig schiss ist noch vorhanden.ich möchte heute so leben, das ich nicht wieder sowas in mir entwickel.
doch wie ich es schaffe die angst, diese panik zu akzepieren, in meinem leben als notwendige gefühlsregung anzunehmen bin ich dabei auch diese anderen gefühle in mir anzunehmen und das ist ein grosser fortschritt, mal zumindest für mich. gefühle gleichzeitig in dem moment wahrzunehmen wo sie entstehen, nicht viel viel später.ist nicht so einfach, manchmal endecke ich an mir, das ich reagiere wie ichs immer schon tat, ich haue ab.
natürlich projeziere ich das nicht auf jeden mann und frau denen ich begegne. doch ich spüre bei so einigen menschen die mir begegnen diese gleichen gefühle, die ich als coabhängige hatte. das hindert mich oft daran weiter kontakte zu pflegen, unbefangen kann ich nicht mit ihnen umgehen. scheint ein teil von mir zu sein, welchen ich nicht löschen kann in mir fest verankert. das schützt mich wenigstens mich nicht mehr abhängig zu machen. denn nach der ehe die ich hatte versuchte ich beziehunen aufzubauen, begegnete leider immer und immer wieder den gleichen typ mann. bis heute. erst letztens habe ich wieder festgestellt, das zwei dieser begegnungen männer waren, die eben ein alkoholproblem , oder ein suchtproblem haben. woran das liegt, obwohl ich schon einiges verändert habe, ich trotzdem diesem typ mann immernoch anziehend finde liegt einfach daran, das sich da noch nichts in mir verändert hat. das ich heute viel früher erkenne, melanie, das ist einer der dir nicht gut tut, darüber bin ich sehr froh.doch scheinbar dauert das noch länger bis ich da für mich erkenne das es auch noch andere menschen gibt, die auch ihre attraktivität haben, etwas anderst wie die bei denen ich bisher diese atraktivität gesehen habe. da gehts hin, das weiss ich, dahin wos für mich noch fremd ist, wo kein alkohol im spiel ist, keine sucht, kein...... dahin wo das leben so eifach ist unkompliziert und unverkopft.
wenn alles analysiert wird, fehlt der raum für glücklich sein. schön geschrieben. doch schnell wirds bei mir, nach langjähiger erfahrung, eben aus dem glücklichsein leid. daran arbeite ich, das schaff ich auch noch, darum wird von meiner seite auch weiterhin in mich rein geschaut und erkannt was da so abgeht.
liebe grüße melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Partnerschaft........ nur wie? geschrieben
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