| Meine Mutter , die anständige Frau • Letzte Nacht = Horror - aber es ist ausgesprochen und jetzt? |
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Sterndeuter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.04.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 15.04.2011, 14:57 Titel: Wie soll ich es deuten? |
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Ich möchte gerne einfach mal eure Meinung hören, wie ihr das seht
Also ich hatte vor ca. 3 Wochen rausgefunden, dass meine Mutter heimlich trinkt. Den Verdacht hatte ich schon länger aber halt keine Beweise. Ich fand raus, dass sie morgens Sherry trinkt, ein Glas, gelegentlich wohl auch mal zwei.
Wie gesagt hatte ich den Verdach schon länger, habe sie auch angesprochen weil ich es gerochen habe im Wohnzimmer. Sie hatte es immer abgestritten. Nun hatte ich den Beweis und habe sie wieder drauf angesprochen. Abgestritten hat sie es nicht, immerhin. Sie meinte, wenn sie Probleme hat nimmt sei mal einen Sherry. Was für Probleme das sind wollte sie aber nicht sagen. Für mich war erst einmal weniger schlimm, dass sie morgens Sherry trinkt als vielmehr die Tatsache, dass sie zum einen heimlich macht und zum anderen mich angelogen hat.
Das sie es heimlich macht kann ich andererseits verstehen, denn sie weiß wie ich zum Alkohol stehe und wollte Debatten vermeiden. Aus ihrer Sicht nachvollziehbar
Jedenfalls hat sie mir versprochen nicht mehr heimlich zu trinken, sondern einen Sherry zu trinken wenn ich morgens zu ihr runtergehe. Klar, eine gewisse Abhängigkeit ist das ja auch schon wenn man morgens einen Sherry braucht - aber letztlich ja nicht anders als die Leute, die abends ihr Wein oder ihr Bier trinken bzw. brauchen. Ob nun morgens oder abends ist egal
Fakt ist aber, dass sie offenbar trotzdem auch noch heimlich was trinkt. Vermutlich nicht täglich aber eben öfter mal und zwar Wein, jedenfalls sind ein paar Flaschen verschwunden und in Luft werden die sich nicht aufgelöst haben
Heute habe ich sie nun noch einmal angesprochen, denn mittlerweile ist mir noch aufgefallen das sie vergesslich ist. Und da sie ja von Sorgen und Problemen sprach wollte ich wissen, ob sie vielleicht Angst hat an Altersdemenz zu leiden bzw. die Anfänge davon zu spüren. Das stritt sie ab und meinte, darüber hätte sie noch gar nicht nachgedacht. Das glaube ich ihr auch. Ihre Sorgen beziehen sich speziell auf mich, weil ich arbeitslos bin und sie sich Gedanken macht wie es weitergeht wenn sie mal nicht mehr ist - nun gut, meinte ich zu ihr, ich mache mir auch viele Gedanken aber deswegen trinke ich nichts.
Ich bat sie, doch mal zum Arzt zu gehen und sich auf diese Altersdemenz testen zu lassen, kann ja auch einfach nur das Alter sein weswegen sie vergesslich ist (sie ist über 70). Davon wollte sie aber nichts hören, meinte nur wenn es soweit ist geht sie zum Arzt. Nun, meinte ich, dann ist es zu spät. Aber wer von uns würde schon zum Arzt gehen wenn jemand anderer, sei es auch Familie, ihn darum bittet...
Jedenfalls weiß ich nicht was ich von der Sache halten soll - wie abhängig vom Alkohol ist sie? Sie trinkt "nur" vormittags, sie ist aber auch nicht irgendwie betrunken, also trinkt sie nicht so viel - und da sie nicht viel verträgt würde man das schon schnell merken. |
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| Sterndeuter hat zum Thema: Wie soll ich es deuten? geschrieben
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Sterndeuter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.04.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 15.04.2011, 14:59 Titel: Re: Wie soll ich es deuten? |
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| Ups, hab grad gemerkt ich bin im sicher im falschen Thread gelandet, wollte eigentlich im Thread der erwachsenen Kinder schreiben. Vielleicht kann der Beitrag verschoben werden falls er total fehl am Platz ist |
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| Sterndeuter hat zum Thema: Re: Wie soll ich es deuten? geschrieben
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anima neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.03.2011 Beiträge: 140 Alter: 25
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Verfasst am: 15.04.2011, 23:03 Titel: Re: Wie soll ich es deuten? |
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hm, "wie" aghängig sie ist...das spielt denke ich kaum eine Rolle. Jedenfalls schein sie wohl abhängig zu sein und niemand weiß obs nicht mehr wird oder mehr ist als man denkt.
Mein Vater kann seine Abhängigkeit auch extrem gut verstecken - meistens. Deshalb wissen wir auch nicht genau "wie" abhängig er ist, aber die Auswirkungen sind die gleichen. Die psychischen meine ich und die zwischenmenschlichen. Man muss vielleicht nicht materiell aufräumen, sein Zimmer oder so, weil er das unter Kontrolle hat. Aber zwischenmenschlich und psychisch muss man sehr wohl "aufräumen", als Angehöriger.
Deshalb denke ich, andere Fragen sind viel wichtiger, die bei denen du dich selbst fragst wie es dir geht. Der Grad der Abhängigkeit ist kaum von Bedeutung. Es geht nicht um Vergleiche sondern um individuelle Situationen =) |
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| anima hat zum Thema: Re: Wie soll ich es deuten? geschrieben
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Immergrün neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2011 Beiträge: 145 Alter: 28
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Verfasst am: 18.04.2011, 10:22 Titel: Re: Wie soll ich es deuten? |
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Liebe Sterndeuter,
was meinst du denn mit: „wie ich zum Alkohol stehe“?
Wie geht es dir dabei, dass sie trinkt? Ich frage, weil du wirst sie nicht davon abhalten können. Wenn sie trinken möchte, wird sie immer einen Grund haben. Du musst dich fragen, ob du das akzeptieren kannst.
Liebe Grüße, Laura |
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| Immergrün hat zum Thema: Re: Wie soll ich es deuten? geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 18.04.2011, 22:15 Titel: Re: Wie soll ich es deuten? |
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| Bist du alt genug um dein eigenes Leben zu leben? Das ist eine Frage, kein Vorwurf. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Wie soll ich es deuten? geschrieben
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