| Entzug und seine Wirkung • aggressives verhalten/jaehzornigkeit nach Alkoholkonsum |
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 16.04.2011, 12:57 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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liebe circe,
es liegt doch an ihm zu schauen, das es ihm gut geht. er ist erwachsen, kann lesen, sich informieren. meinst du wirklich er braucht dafür jemand anderen, der ihn darauf hinweist? denkst du es wird was helfen und er sagt zu dir danke, das du mich darauf hinweist?
meine erfahrung, die von vielen anderen hier , ist, wenn ein alkoholiker darauf angesprochen wird, das er alkoholiker ist wird er entweder läugnene, verharmlosen oder er reagiert sogar wütend und zornig darauf. aber niemals damit das er dankbar sagt, toll das du mir da geholfen hast. darum frage ich dich, willst du dir das wirklich antun?
ich sehe dein verhalten als co abhängige so, das du damit nur weiterhin die hoffnung hegst, das du was verändern kannst, selbst wenn du es so hier niemals zugeben würdest ( was wir co abhängigen ja genauso nicht machen, wir sind genauso ungesund unterwegs).
liebe circe, es sind deine gedanken die du dir um ihn macht und du kommst erst dann von ihm weg, wenn du dir gedanken um dich macht und dir etwas mehr selbstwert wirst, dich also auch solchen situationen nicht weiterhin aussetzt.
ER ist verantwortlich für sich ganz allein. was ER macht in seinem leben ist SEINS. ein erwachsener mensch ist in der lage sich selbst zu helfen. du bist nicht seine therapeutin, wirst es niemals werden. wenn ER hilfe sucht, dann die beim fachmann, der die notwendige distance zu ihm hat. niemals können partner und angehörige diese arbeit leisten. die sind viel zu sehr betroffen, emmozional dabei als hier wirklich richtig gute hilfestellung zu geben. wie sagen wir hier zieh dir nicht die schuhe an, die dir nicht passen! es ist nicht deine verantwortung die du hast ihm zu helfen. das was du empfindest ist dein co verhalten, das dich auf solche gedanken bringt. sonnst würdest du gehen können ohne dir diese gedanken zu machen.
geh zu diesem treffen, lass es geschenen, du wirst sehen, es wird dich nicht weiter bringen. aber das ist ganz allein deine verantwortung die du dann trägst, die nehm ich dir hier auch nicht. auch du kannst solche erfahrungen für dich machen.vielleicht ist es sogar mal gut, wenn du mit dem wissen, das du hier bekommst diese erfahrung sammelst. pass auf dich auf, du solltest es dir wert sein, das du dich nicht weiterhin verletzten lässt.
wichtig ist hier zu schauen, wie es für DICH weitergeht, das wäre etwas wo du sicherlich was positives für dich bei rausfinden kannst.damit sollte es weitergehen.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8591 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.04.2011, 16:02 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Circe!
Bis jetzt hast Du gut und stark gehandelt.
Auch abgeschlossen hast Du mit dieser Partnerschaft.
Ich denke,wenn Du ihm das Thema Alkohol besprechen willst ist das o.k.
Aber pass auf Dich auf! Ja,Du kannst jederzeit das Gespräch abbrechen und gehen sobald es Dir zuviel wird.
Pass auf Dich auf, auf Dich und niemand anders!
Gehst Du morgen etwas an die frische Luft?
Oft kommen mir die besten Gedanken im Freien.
Herzliche Grüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Circe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 19 Alter: 46 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 17.04.2011, 01:14 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Spanijoggel und Melinak,
lieben Dank für eure Zeilen.
Ich habe das Gespräch als angenehm empfunden. Ich hatte mir fest vorgenommen, die MIR wichtigen Dinge aus meiner Sichtweise zu sagen und das habe ich ohne Wenn und Aber auch gemacht. Es ging mir nicht schlecht bei diesem Gespräch, was auch sehr ruhig und entspannt ablief. Er hat mir auch so einiges erklärt, welches ich zur Kenntnis genommen habe, ich habe das nicht kommentiert bzw. bewertet.
Er hat sich am Anfang für sein Verhalten mir gegenüber entschuldigt, aber ohne jedoch etwas zu fordern. Ich bin dann auch auf den Punkt gekommen und habe ihm meine Sichtweise der Dinge erklärt. Er war weder verägert, noch hat er abgewiegelt noch es verleugnet. Er hat mir erklärt, dass er auch bereits darüber nachgedacht hat, über seinen Alkoholkonsum und seine Depressionen. Was woraus resultiert, ob Alkohol aus Depression oder umgekehrt, das haben wir nicht weiter besprochen, ich finde es ist letztendlich auch egal. Aber es besteht Handlungsbedarf, aus meiner und auch aus seiner Sicht.
Er hat betroffen auf meine Co-Abhängigkeit reagiert, die ich ihm ebenfalls sehr offen geschildert habe. Dass ich nicht mehr bereit bin, mich darin zu begeben, weil es nicht meine Aufgabe ist und mir in keiner Weise gut tut, eher im Gegenteil. Ich habe ihm erkärt, dass ich mehr für mich tun werde, dass ich mich einfach total vernachlässigt habe und mich auch aus dieser
Co-Abhängigkeit, in die ich mir selbst durch die Entwicklung begeben habe, befreie. Ich glaube es war ihm gar nicht so klar vorher, dass ich da so drin war.
Er hat sich dann noch zu unserer beendeten Partnerschaft geäußert. Er möchte in Ruhe nachdenken, es wäre ihm sehr viel klar geworden in der Zeit, wo wir uns nicht gesehen haben, vor allem in der letzten Woche nach dem großen Streit. Er hat für sich realisiert, dass es nach meinem Schlussstrich bei ihm nicht besser wurde, also ich nicht der Auslöser für seine ganzen Dinge sein konnte und dass es wohl an ihm liegt und nicht an mir.
Er fährt nun eine Woche weg um in Ruhe über alles nachzudenken, was er an seinem Leben verändern möchte. Er hat mir geschildert, dass er etwas verändern muss, um wieder in ein vernünftiges Leben zu kommen, wo er sich auch wünscht, dass ich noch da wäre. Er könne nicht erwarten dass ich da auch so denke, aber er hofft es, wenn er zu dem Schluss kommt etwas für sich zu tun, ich noch mal darüber nachdenke.
Ich habe ihm gesagt, dass auch ich eine Woche weg fahre und die Woche brauche, um mal wieder etwas zur Ruhe zu kommen, ich muss mich auf meinen neuen Job konzentrieren, den ich nach der Reise antreten werde. Zum momentanen Zeitpunkt denke ich über nichts nach, denn das macht für mich keinen Sinn. Damit wäre ich wieder genau an dem Punkt, an dem ich vorher war und das möchte ich nicht mehr.
Wenn er bereit ist, etwas an seinem Leben zu verändern und es auch tut, dann können wir gerne nochmal reden. Und für mich geht das nur, wenn er professionelle Hilfe in Anspruch nimmt, sprich eine Therapie macht. Das habe ich auch sehr deutlich gesagt. Und dass ich erst darüber nachdenken werde, wenn dem so ist. Weil es ist sein Leben und seine Entscheidung und er macht es einzig und alleine für sich.
Ich bin sehr froh, meine Abhängigkeit erklärt zu haben und auch seine Abhängigkeit. Es geht mir nun bedeutend besser als vorher.
Und ich rechne nicht damit, dass er überlegt, wirklich eine Therapie zu machen, wenn dem so sein sollte, werde ich das schon erfahren.
Aber ich fühle mich aus der Verantwortung genommen und das ist ein gutes Gefühl, hätte ich gar nicht so vermutet, dass ich das so empfinden werde.
Von daher hab ich aus meiner Sicht alles richtig gemacht.
Mal sehen, was ihr dazu meint.
Liebe Grüße
Circe |
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| Circe hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Circe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 19 Alter: 46 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 17.04.2011, 01:19 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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| Spanijoggel hat Folgendes geschrieben: |
Gehst Du morgen etwas an die frische Luft?
Oft kommen mir die besten Gedanken im Freien.
Herzliche Grüsse
Yvonne |
Spanijoggel, ich werde morgen sicherlich raus gehen, bei dem schönen Wetter fahre ich vielleicht mal eine Runde mit dem Rad. Tut meinem Kopf und meiner
propperen Figur gut
Gedanken mache ich mir diesbezüglich nicht, denn entweder es passiert was von seiner Seite oder halt nicht. Und da will ich jetzt nicht drüber nachdenken...mir um ungelegte Eier Gedanken zu machen, das hab ich lange genug getan.
Ich höre dann lieber etwas Musik, das habe ich heute schon gemacht; auch etwas was ich lange nicht gemacht habe. Anne Clark ist doch immer wieder gut! |
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| Circe hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Martha66 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.12.2009 Beiträge: 3784
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Verfasst am: 17.04.2011, 08:44 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Circe,
also das was Du schreibst hört sich aus meiner Sicht sehr klar und stimmig an. Es ist alles sachlich gesagt worden und nun kann Dein Partner in die Handlung gehen oder es lassen.
Finde ich gut, dass ihr so offen gesprochen habt und finde ich gut, dass jeder jetzt mal für sich in der Distanz guckt, was Sache ist.
Bin ja mal gespannt, wie das weitergeht
Lieben Gruss Martha |
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| Martha66 hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Circe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 19 Alter: 46 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 17.04.2011, 22:31 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Martha,
vielen Dank für deine Zeilen.
Ja, genau so sehe ich das. Ich kümmere mich jetzt um mich und er muss sich um sich selbst kümmern. Und dann werden wir sehen, ob und was passiert.
Ich habe jetzt 2 Wochen Urlaub, werde noch einiges Erledigen und am Ostersamstag an die Belgische Küste fahren für eine Woche. Da hab ich auch die Ruhe, mal zu überlegen, was ich noch für mich tun kann. Und ich werde sicherlich ausgeruht meine neue Herausforderung annehmen.
Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten
Liebe Grüße
Circe |
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| Circe hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Dreamlady neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.04.2011 Beiträge: 3 Alter: 55
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Verfasst am: 06.05.2011, 16:24 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Ihr Alle. Ich bin ganz neu hier. Auch ich habe das Problem, Co-Abhängig zu sein. Hab hier schon sehr viel gelesen. Jetzt habe ich aber endlich den Mut gefaßt selbst mal zu schreiben.
Seit etwas mehr als 1 Jahr bin ich mit meinem Partner zusammen. Ich wußte von Anfang an, daß er Alkoholkrank ist. Da ich der Meinung war, unsere Liebe ist so stark, daß wir es gemeinsam schaffen, daß er das Bier vergißt. In der ersten Zeit sah es auch so aus, als würde es klappen. Er bekam einen Job als LKW-Fahrer (Traumjob), war die Woche über draußen und am Wochenende bei mir. Alles lief hervorragend, wir sprachen sehr viel über seine Abhängigkeit. Das hat uns Beiden sehr gut getan.
Vor einigen Wochen ist mir dann aufgefallen, daß der Konsum stark zugenommen hat, die Wochenenden gehörten teilweise nicht mehr uns, sondern nur noch ihm, seinen Kumpels und dem Bier. (in seiner eigenen Wohnung). Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich nichts dagegen unternommen habe. Bis vor 2 Wochen, da ist mir der Kragen geplatzt. Außschlaggebend war, das er seinen Job verloren hat. (wegen Alk). Gott sein Dank kann ich mit meinem Partner über alles reden, habe ihn dann auf den Alk-Konsum angesprochen und ihn gebeten, meine Wohnung bis auf weiteres zu verlassen. 3 Tage später kam dann ein Anruf von ihm. Der Knoten scheint geplatzt zu sein. Er hat sich zur Therapie angemeldet.
Seit gestern befindet er sich nun in der Klinik zur Entgiftung, nahtlos geht es dann in die Therapie über.
Ich habe ihm meine Unterstützung zugesagt, weiß aber nicht, wie diese aussehen könnte. Es geht schon damit los, daß er kommenden Mittwoch für 4 Stunden aus der Klinik darf. Ich hadere jetzt mit mir, fahre ich zu ihm oder lasse ich es. Vielleicht hat ja jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tipp geben, wie ich mich jetzt verhalten soll.
Dreamlady |
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| Dreamlady hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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Antilope neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.06.2010 Beiträge: 217 Alter: 62
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Verfasst am: 06.05.2011, 18:54 Titel: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. |
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Hallo Dreamlady,
bei uns war es so, dass er für 1 Woche zur Entgiftung war. Innerhalb kurzer Zeit durfte er die Klinik verlassen, wann er wollte, sogar mit dem Auto fahren. Abends wurde dann auf Alkohol kontrolliert.
Wir hatten während dieser Zeit keinen persönlichen Kontakt, nur telefonisch. Das hatten wir aber auch schon vorher so vereinbart.
Ich würde Dir auch empfehlen, so wenig wie möglich Kontakt zu halten.
Er hat mir dann erzählt, dass es sogar Frauen gab, die ihren Männern regelmäßig etwas zum Essen brachten und tagtäglich durch ein- und ausgingen.
Leider hat er eine weiterführende Langzeittherapie abgelehnt und sich zu einer ambulanten Maßnahme entschlossen. Begründung war sein neuer Job, den er nach 1 Jahr Arbeitslosigkeit kurz vorher bekommen hatte.
Die LZT könne er ja jederzeit doch noch machen.
Inzwischen sieht es ja aus, dass er auch während der Therapie wieder trinkt und ich ihn gebeten habe, auszuziehen.
Das wird dann hoffentlich auch am 15. Mai der Fall sein.
Du siehst, es ist schwer, Dir einen Ratschlag zu geben. Einzig und allein Dein Freund muss entscheiden, ob er weiter trinken will oder nicht.
Wenn Du hier so liest, dann wirst Du festgestellt haben, dass leider erst eine räumliche Trennung den alkoholkranken Partner dazu bewegt, endlich etwas für sich zu tun, wenn er es überhaupt tut. Das sind leider die traurigen Tatsachen.
Aber es gibt ja auch Ausnahmen.
Auf jeden Fall finde ich es prima, dass er sich aus eigenen Stücken zur Therapie entschlossen hat.
Während der LZT gibt es von den Kliniken selbst Vorschriften bezüglich der Kontaktaufnahme mit Familienangehörigen. Diese solltest Du auf jeden Fall einhalten.
Ich drücke Dir und Deinem Freund die Daumen, dass er schafft, vom Alkohol loszukommen. |
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| Antilope hat zum Thema: Re: Ich habe die Notbremse gezogen für mich. geschrieben
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