| Wodurch wird man zum Alkoholiker? • Was kommt danach ? |
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lilly sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.06.2008 Beiträge: 9552 Alter: 55 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 07.04.2011, 18:57 Titel: Re: Einsam und alleine |
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Hallo Karsten,
ich lebe alleine - ziemlich zurückgezogen - in der Vergangenheit - im Jetzt - und vermutlich auch in der Zukunft. Ich habe immer "im stillen Kämmerlein" getrunken. Ich lebe gerne alleine und bin keinesfalls einsam. Jetzt, als trockene Alkoholikerin, habe ich genauso wenig das Bedürfnis, mehr unter Menschen zu gehen ... - nicht mehr und nicht weniger. Ich sehe da für mich keinen Zusammenhang.
In der Hoffnung, nicht ganz am Thema vorbei zu sein ....
LG, Monika |
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 07.04.2011, 19:18 Titel: Re: Einsam und alleine |
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Hallo Monika,
nein, nicht am Thema vorbei, weil es deine Gedanken sind.
Meine Motivation, solche Themen zu eröffnen, hat den Sinn, das sich jeder so seine Gedanken macht.
Es geht mir eher weniger um eine Diskussion
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Einsam und alleine geschrieben
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ute neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 08.02.2011 Beiträge: 27
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Verfasst am: 07.04.2011, 20:54 Titel: Re: Einsam und alleine |
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Hallo Karsten,
Am Anfang meiner Trockenheit habe ich oft geschrieben, das ich Einsam bin. Das sehe ich Heute anders. Ich LEBE allein aber nicht einsam, denn wenn ich Kontakt zu anderen Menschen will verlasse ich ( meinen kleine Höhle ). und es geht mir gut dabei.
Lg Ute |
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Plejaden sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.08.2007 Beiträge: 1357 Alter: 33
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Verfasst am: 21.04.2011, 00:49 Titel: Re: Einsam und alleine |
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Ich war auch eher eine Trinkerin im stillen Kämmerlein. Maximal habe ich mit meinen Eltern und den Nachbarn zusammen getrunken, weil die jeglichem Alkohlkonsum völlig unkritisch gegenüber standen.
Heute bin ich wirklich allein, ich habe außer meiner Familie niemand anderen mehr. So weh die Einsamkeit auch tut, sie ist auf eine gewisse Weise sehr entspannend. Ich muss mich nicht rechtfertigen für mein Nicht-Trinken. Meine Bude ist alkfrei, ich muss mit niemanden streiten, dass das so bleibt.
Das mag alles sehr egoistisch klingen, aber nach meiner 12jährigen, katastrophalen Beziehung ist ein "kompromissloses" Leben eine reine Wohltat. Etwas, was ich lange Jahre nie gehabt hatte.
Und ich bin an einem Startpunkt. Ich kann neue Menschen finden, die zu mir passen, bzw. alte Freunde zu reaktivieren versuchen, bei denen ich ein gutes Gefühl habe. |
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| Plejaden hat zum Thema: Re: Einsam und alleine geschrieben
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hasenpfote neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.04.2011 Beiträge: 238 Alter: 37
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Verfasst am: 21.04.2011, 06:53 Titel: Re: Einsam und alleine |
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hallo karsten
ich finde dein thema sehr gut und fühle mich erstmals seit der shg nicht einsam.warum? was machen diese menschen anders als so viele unserer fast- life -gesellschaft?
1) sie können ZUHÖREN
2) sie LASSEN AUSREDEN
3) sie werten& verurteilen NICHT
4) sie unterlassen witze & scherze JEGLICHER ART
5) sie sehen dich an, aber STARREN NICHT
6)sie freuen sich jeden tag, am LEBEN ZU SEIN
7) sie zollen dir RESPEKT
je weniger angesehen eine randgruppe in der gesellschaft ist, desto höher ist ihr EHREN-CODEX
SEITDEM FÜHLE ICH MICH NICHT MEHR EINSAM
lg, hasenpfote |
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| hasenpfote hat zum Thema: Re: Einsam und alleine geschrieben
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7472 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 21.04.2011, 10:13 Titel: Re: Einsam und alleine |
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hallo
ganz am anfang habe ich sogar die einsamkeit gesucht und genossen, ich wollte ruhe zum denken. ich mußte mich selbst finden und das geht nicht wenn ständig wer um mich rum ist. die alten freunde wollte ich nicht mehr, mir war klar das sie saufen bedeuten und das wollte ich schon gar nicht mehr. mir tat die zeit gut.
so als die thera dem ende zu ging, da fing ich dann an kontankt zu anderen zu suchen, mit neuem denken neue menschen ansprechen. irgendwie war mir unterbewußt klar, solange ich noch nass denke können neue bekanntschaften ja eigentlich auch nur aus der nassen ecke kommen. also hab ich mir einfach die zeit genommen und abgewartet bis ich mein denken verändert habe. dann war es auch überhaupt nicht schwer menschen kennen zu lernen die mit dem suff nüscht am hut haben. hier ist einfach die immer wieder beschworene geduld der knackpunkt der dann das aha erlebniss bringt. man verändert ja nicht nur sich, man hat auch eine völlig andere ausstrahlung wenn man trocken ist und menschen die vorher einen bogen um einen machen sind nun zu einem gespräch bereit. je mehr man sich verändert um so mehr verändert sich auch die reaktion des umfeldes.
ich denke das man die erste zeit der ruhe, einsamkeit möchte ich das einfach nicht nennen, wirklich zur selbstreflektion nutzen sollte. sich klar werden, wer bin ich eigentlich und was will ich, bzw was will ich nicht. damit kommt man einen riesen schritt weiter.
doro |
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| dorothea hat zum Thema: Re: Einsam und alleine geschrieben
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pirc neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.04.2011 Beiträge: 15 Alter: 50
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Verfasst am: 21.04.2011, 21:31 Titel: Re: Einsam und alleine |
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Hallo,
ich habe wärend des Trinkens schon jahrelang allein gelebt und auch grösstenteils allein daheim getrunken. Habe auch meine letzten Kontakte im Verein (Schachverein, dort wurde nicht getrunken) vernachlässigt und wollte eigentlich nur meine Ruhe.
Seit ich trocken bin hat sich das ganz wesentlich verändert. Ich suche und habe wieder viel mehr soziale Kontakte auch ausserhalb der Arbeit.
Viele Grüsse |
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| pirc hat zum Thema: Re: Einsam und alleine geschrieben
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