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Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE!

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Was ich schon alles geschafft habe!   •    Eltern trinken Primablume  
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Mada
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 01.04.2010
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 06.04.2011, 14:11    Titel: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Hamburggirl,

zu Deinem Verhältnis zu Deiner Mutter und DEINEM RECHT auf ein eigenes Leben haben die anderen schon viel gesagt.

Ich möchte den Aspekt Deiner Geschwister und Tanten mal aufgreifen: warum bist Du die Böse? Weil Du das interne Gleichgewicht störst, in dem Du die Alkoholsucht ansprichst. Und das mögen Familienmitglieder in der Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit gar nicht! (Auch wenn es Deinen Geschwistern nicht bewußt ist)
Denn dann müßten die Rollen ja neu verteilt und neu gemischt werden! Deine Mutter müßte sich ihre Fehler in der Kindererziehung bewußt machen. Deine Geschwister müßten ihre Rolle und ihre Verantwortung neu überdenken.
Wie schmerzhaft das ist, machst Du ja gerade selbst mit......

Zitat:
Und mal im ernst... Wenn sie NIE Töchter haben wollte, sondern nur Söhne... WARUM sagt sie uns Kindern das denn????
Weiß sie nicht, dass das extrem verletzend ist???
Weiß sie nicht, dass das Selbstvertrauen ihrer Töchter darunter sehr stark leidet????
Warum hat sie das gemacht???

Darauf wird Dir nur Deine Mutter eine Antwort geben können - wenn sie das überhaupt will. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber sagen, es ist den sucht- bzw. zwanggeprägten Eltern bewußt und/oder egal, wie die Kinder denken. Für sie stehen nur sie selbst im Mittelpunkt, der Rest hat zu funktionieren. Oder ist gegen sie...
Sorry, wenn das jetzt hart klingt. Anders kann ich es nach meinen Erfahrungen (mußte mich gerade heute wieder von einer Nachbarin meiner Mutter anpampen lassen, daß meine Mutter mal wieder im Nachthemd und orientierungslos durch die Wohnanlage gegeistert ist - Korsakoff, Demenz, lehnt jede Hilfe ab....) nicht beschreiben.

Wenn Du magst, kannst Du Dir ja mal meinen Thread "Bin wieder zurück / Verhaltensmuster ..." durchlesen, darin habe ich mein Elternhaus und meine momentane Abkoppelung beschrieben.

Bitte bleibe auf Deinem Weg, koppele Dich ab!

Gruß
Mada
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Mada hat zum Thema: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! geschrieben
Hamburggirl
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.04.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 06.04.2011, 19:26    Titel: Hey Melanie... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Melanie,

vielen Dank, für deinen Beitrag!

Puuuhhhh....
Also erstmal freue ich mich sehr für dich, dass du deine eigenen Kinder anders behandeln kannst, als du es wohl selber von deiner Mutter erfahren musstest.
Ich habe nämlich große Angst, dass ich meine Kinder nicht die Liebe geben könnte, wenn ich denn welche hätte, die sie verdient haben!
Ich kenne kein funktionierendes Elternhaus....
Habe kein positives Beispiel, wie man sich als Mutter verhalten sollte...
Nur aus dem Fernsehen, oder hier und da auch im Freundeskreis....

Hattest du Bedenken Kinder zu bekommen aufgrund der schlechten Erfahrungen mit deiner Mutter?
Meine Mutter hat mir sehr oft ganz deutlich mitgeteilt, dass ich KEINE Kinder bekommen sollte.
Das ich dazu nicht in der Lage bin.
Keine Geduld hätte, zu faul bin etc....
Ich habe mir das leider sehr zu Herzen genommen, was sie mir damals gesagt hat.
Deswegen kann ich nicht wirklich frei entscheiden, was ich möchte...
Ich habe das GEfühl, dass sie mir - trotz der räumlichen Trennung - immernoch im Nacken sitzt!!
Das sie mein Leben beeinflusst, obwohl sie seit Obtober 2010 garnicht mehr daran teilnimmt...

Komisch, oder???
Und schade zugleich....

Bist du denn in eine reale Selbsthilfegruppe gegangen, um so klar zu werden, wie du es jetzt bist?

Lieben Gruß

Hamburggirl
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Hamburggirl hat zum Thema: Hey Melanie... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 06.04.2011, 22:20    Titel: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo hamburggirl,

ich hatte nie angst dafor kinder zu bekommen, denn ich wusste das ich in der lage bin ihnen die nötige aufmerksamkeit und lieben geben zu können. vielleicht gerade darum weil ich es so nie erleben konnte bekommen meine kinder heute genau das. ich habe einige hilfen gehabt, psychologen für die kinder die mir immer bestätigten, das die kinder bei mir eine sehr sehr gute basis haben, das macht mich stolz. ich habe drei wunderbare kinder.

na, die unterstellungen deiner mutter sind unglaublich. sie projeziert ja förmlich ihrs auf dich, mann oh mann. meine eltern waren was meine kinder und kinererziehung angeht niemals negativ, vorwerfend. beide loben mich für das was ich hier alleine schaffe. komisch, wenn ich gerade darüber nachdenke, denn früher kannte ich nur aussagen du schaffst dies nicht, du schaffst das nicht. da hat sich schon was ins positive entwickelt.

ich kann dir aber auch sagen, das du im grunde keine positive beispiele brauchst um kinder bekommen zu können. ich hatte vom ersten moment in dem ich mein erstes kind im arm hielt so viel liebe für das kind gespührt. alles andere entwickelte sich von ganz allein. nun gut, ich hab auch ne ausbildung im pädagogischen gemacht, das half mir bis heute immer sehr gut.es gibt inzwischen aber sehr viele informationsveranstaltungen über erziehung, seminare die man besuchen kann. ja auch hilfen, wie bei mir bei psychologen, wenns irgendwo klemmt. ich fühl mich damit sehr wohl und weiss auch, wenn ich hilfe brauch wo ich hin kann. also daher lass dir nichts einreden, kinder sind was wunderbares!

ich habe die letzten zwei jahre eine therapie gemacht. ich hatte darmkrebs und hinterher panikattaken und angstzustände. darum die therapie, in der ich über mich selbst viel erfahren habe und inzwischen sehr klar bin.das half mich auch im bezug auf die coabhängigkeit zu meinen eltern.

es ist bei mir auch so gewesen. ich habe die überzäugungen meiner eltern, besonders meiner mutter übernommen und gelebt gehabt. bis ich zu dem kam was mich ausmacht, wo ich stehe, was ich will das dauerte sehr sehr lang!

doch es lohnt sich echt gleich heute damit anzufangen!!!!

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! geschrieben
Hamburggirl
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.04.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 12:14    Titel: Ich versuche gerade... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

einen Brief an meine Mutter zu schreiben.
Es ist echt total schwer....

Erst habe ich alles aufgeschrieben...
ALLES
was mir auf dem Herzen liegt....

Dann habe ich es wieder weggeworfen!
Grund: das kann ich meiner Mutter nicht antun....
Das wäre vielleicht zuviel für sie.

Dann sitze ich wieder vor dem Papier....
Und bin wie gelähmt...
Ich frage mich, WAS kann ich ihr denn eigentlich zumuten?
Muss ich darauf Rücksicht nehmen?

Ich möchte mit dem Brief bezwecken, dass sie weiß, dass ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe...
Aber dass sie ebenfalls welche gemacht hat.
Ich will die Schuld nicht mehr haben, die sie mir über JAHRE aufgebürdet hat!!
Ich will sie ihr mit dem Brief wieder zurück geben!
Ob sie es annimmt wage ich zu bezweifeln....
ABER
darum geht es mir in erster Linie auch nicht...
Es geht mir um MICH!!!
Ich will ihr klar machen, dass sie das nicht länger mit mir machen kann und darf!!!

Aber ich habe tierische Angst davor....

Hast du auch einmal so einen Brief geschrieben?
Kanns du nachvollziehen, was ich meine??

Lieben Gruß
Hamburggirl
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Hamburggirl hat zum Thema: Ich versuche gerade... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 12:34    Titel: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo hamburggirl,

ich habe tagebuch geschrieben und all das was mich belastete dort aufgeschrieben. für mich. einen brief an meine mutter zu schreiben ist für mich nicht notwendig. ich grenz mich da lieber ab. wenn ich was auf dem herzen habe sage ich ihr das ins gesicht. auch wenn es unangenehm für sie ist.ich nehm da keine rücksicht auf sie, denn sie ist eine alte frau und sollte im normalfall auch fähig sein, darauf entsprechend zu reagieren. wenn sie mit saufen darauf reagien will, ist das ganz allein ihre entscheidung. dafon distanciere ich mich inzwischen sehr gut. ist nicht mein fehler, wenn ich offen bin und das anspreche, was mich betrifft.ich darf mir das heute erlauben als erwachsene gleichberechtigte person ihr erwachsen zu erzählen was in mir vorgeht. auch darf ich es mir erlauben ihr zu sagen, das es mir so egal ist, was sie von mir denkt, ob sie mich mag oder nicht, dafon hängt mein leben heute nicht mehr ab. sie kann tun und lassen was sie will, ich auch!ich bin inzwischen so weit zu entscheiden, nein ich will eine begegnung heute nicht haben. ihr auch zu sagen, das ich keine lust habe dies und das zu machen.

rücksicht musst du nicht nehmen, solange du deine worte dementsprechend wählst, das sie nicht unter die gürtellinie fallen, denn so muss sich kein mensch behandeln lassen. ich denke das ist sehr wichtig dabei zu sehen, denn wut, zorn frust können ja ganz viel energie freisetzen und oft kommen worte herraus, die unter anderen umständen sicherlich niemals gesagt werden.aber auch das ist menschlich.

ich bin der überzäugung, das ist meine eigene erfahrung, mit einem brief erreichst du nichts. darum seh das ganze so: du hast es aufgeschrieben, aus dir raus gelassen. stell es dir einfach im inneren auge vor, das du ihr damit etwas zurrückgegeben hast. damit kannst du den tatsächlichen gang zum postkasten ersparen, du hast da was für dich getan.das hilft enorm weiter. ich hab da so meinen ganzen frust und zorn den ich hatte auf diese weise zurrückgegeben und fühl mich besser. dann kann ich auch wieder ganz anderst auf sie zugehen, mit ihr umgehen und das verändert das verhältnis zueinander,das ist besser als ein langer brief.

einen lieben gruß
melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! geschrieben
Hamburggirl
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.04.2011
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 13:03    Titel: Puhhhhh Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Also wenn ich deine Antworten so lese, dann merke ich immer wieder, wie weit ich eigentlich noch von einem selbstständigen Leben entfernt bin...
Und das mit 31 Jahren!!

Beruflich bin ich durchaus erfolgreich.
Ich bin als Führungskraft angestellt, bei einer großen Firma...

Aber bei diesem Thema muss ich echt kapitulieren!!
Diese Frau schafft mich.
Ich lasse mich durch sie unglücklich machen!
Sie frist meine Energie...
Und ich habe das Gefühl, dass ich machen kann was ich möchte...
Sie hat mich in ihrer Gewalt!!

Ich bin so unsicher im Kontakt mit Menschen... Das habe ich ihr zu verdanken!! Sie hat mein Selbstvertrauen kaputt gemacht...
Mein Vertrauen in mich und in andere ist sehr gering!!
Von Außen würde man das sicher nicht denken....
Aber wie es in mir aussieht, das weiß kaum jemand.
Und nun versuche ich mein Vertrauen in mich und auch in andere Stück für Stück wieder aufzubauen!!
Aber es dauert so lange!!!
Und ich habe wirklich das Gefühl, dass wenn ich ihr meine Ansichten nicht persönlich oder wenigstens in einem Brief mitteile, ich mich NIE von ihr befreien kann!!!

Es ist soviel passiert in der Vergangnehit und wir haben NIE darüber geredet... Wie gesagt, es gab Momente, an denen ich an dem gezweifelt habe, was ich wahrgenommen habe... Ist das wirklich passiert, oder nicht??? Diese Fragen verfolgen mich heute sogar noch...

Lieben Gruß

Hamburggirl
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Hamburggirl hat zum Thema: Puhhhhh geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 16:49    Titel: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo hamburggirl,

das kenn ich nur zu gut. ich bin mit 16 jahren schon ausgezogen gewesen und war dennoch bis ich 37 jahre alt war von meinen eltern abhängig. komisch. mir gelang es ja trotz allem ein leben aufzubauen, habe kinder, einen beruf und sonnst läuft ja auch alles soweit gut. dennoch war ich bis dahin tatsächlich sehr abhängig von meinen eltern, habe dort genauso wie hier zu hause leistung gebracht, es ging alles. auch trotz ich alleinerziehende bin konnte ich dort funktionieren. ich spürte nicht das es mir schlecht ging, das ich mich tag täglich überfortert hatte bis dann der knall kam, der mir fast mein leben nahm.als ich die diagnose darmkrebs bekam begann ich zu denken an. spürte mich, den schmerz, es tat echt so weh.mein tiefpunkt. zum glück spürte ich mich, es hätte mich das leben gekostet, wenn ich nicht darauf bestanden hätte eine darmspiegelung zu machen. ich habe das erste mal in meinem leben richtig gut gesorgt gehabt um mich. das tat gut. das hob mein selbstwert und ich fing an für mich zu sorgen. immer weniger war die sorge um meine eltern. durch die therapie, die ich machte, diese todesangst die ich hatte zu behandeln, konnte ich mich richtig kennenlernen. es ging das erst mal in meinem leben ausschliesslich um mich und mein gefühl, meine lebenseinstellung, meine überzäugungen, meine prägung.

nur wenn du anfängst an dich zu denken und abstand bekommst zu dem was deine mutter dir mitgegeben hat kannst du zu dir kommen. wenn du annimmst, das es eben so war, wie du beschreibst, dir sagen kannst, das sind nunmal die auswirkungen der krankheit, die deine mutter genauso wie dich selbst beeinflussten, du dann erkennen kannst, das hier das thema schuldigkeit dich nicht weiter bringt, dann kannst du auch akzeptieren, das es eben so ist wie es ist.

das dauert sehr lange. stimmt, dazu brauchst du einen haufen geduld. doch es lohnt sich weiter zu machen.

wenn du in dir dieses bedürfniss hast, diesen brief zu schreiben, dann tu es. wenn es dir hinterher besser geht ist das vollkommen in ordnung. erhoffe dir aber von seiten deiner mutter nichts. das ist das was ich meinte. denn du wirst damit nichts erreichen, sie wird deswegen das saufen nicht aufhören, selbst wenn sie deine zeilen liest, sie sie bewegt wird es nichts ändern. sie ist alkoholikerin und kann erst dann reagieren, wenn es ihr richtig mies und schlecht geht, den tiefpunkt erreicht hat, ihern tiefpunkt, erst dann wird sie eventuell handeln. kein mensch weiss wann der ist, keiner weiss wo der bei wem ist. er wird kommen, oder auch nicht. das ist ja der punkt an dem wir eks so sehr drunter leiden, dieses ewige hoffen, bangen,zuschauen müssen und nichts tun können.

deine zweifel die du hast, ist das alles wirklich so passiert wie ich es empfinde schmeiss buchstäblich in die tonne. das brauchst du nun wirklich nicht anzweifeln. es ist passiert. alles andere funktioniert mit dem verdrängungsmechanismus in uns drin, der als selbstschutz wirkt. wir cos sind meister der verdrängung. daher dieser zweifel.also weg mit dem zweifel, weg mit dem co, lass dich da von dir selbst nicht täuschen.

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Ich kämpfe ALLEINE gegen meine ganze Familie. HILFE! geschrieben
lavendel
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.05.2006
Beiträge: 2869

BeitragVerfasst am: 11.04.2011, 21:46    Titel: Re: Ich versuche gerade... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hamburggirl hat Folgendes geschrieben:
Hast du auch einmal so einen Brief geschrieben?


Hallo Hamburggirl,

ich habe mal so einen Brief an meine Mutter geschrieben. Erst in dem Stil, was sie mir alles angetan hat, habe mich da so richtig ausgek***. Habe dann mit meinem Freund darüber geredet, und dann ist ein ganz anderer Brief herausgekommen.

Ein Brief, in dem ich ihr geschrieben habe, wie es mir geht, wie ich mich fühle, dass sie mir Angst macht und mir die Luft zum atmen nimmt. Dass dieses Verhältnis über meine Kräfte geht und ich deshalb Abstand möchte. Keinen Kontakt mehr. Und das Ganze ganz sachlich, ohne Anschuldigungen oder irgendwas. Das war zum einen gut, weil es eben nicht gemein wurde, und zum anderen auch, weil ich so ja keine Angriffsfläche für Beschimpfungen, Relativierungen, Verteidigung etc. geboten habe. Das war für mich im Nachhinein die bessere Variante. All meinen Frust, meinen Hass, meine Wut habe ich im Tagebuch niedergeschrieben, vor sie bin ich nur mit Fakten getreten. Danach war Ruhe.

Viele Grüße

lavendel
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lavendel hat zum Thema: Re: Ich versuche gerade... geschrieben

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