| Geht ihr mit der Sucht offen um? • Angst vor dem dicken Ende |
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anima neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.03.2011 Beiträge: 140 Alter: 25
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Verfasst am: 24.03.2011, 00:44 Titel: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich bisher nur irgendwie sachliche Beiträge geschrieben habe, will ich jetzt mal schreiben wies mir wirklich geht...
Momentan arbeite ich mich fast zu Tode für mein Studium. Ich mag es sehr, und es bereitet mir viel Spaß, daran zu arbeiten...aber ich weiß auch, dass ich gleichzeitig einfach den Rest meines Lebens verdränge. Zum Beispiel, dass ich mich in einen Kommilitonen verliebt habe. Jedenfalls glaube ich das - es gibt so nen Mechanismus in mir, der immer anspringt und mich davon abhält, diese Gefühle zuzulassen. Sie machen mir Angst, weil ich für gewöhnlich nicht damit umgehen kann und bloß alles kaputt mach bevors angefangen hat. Ich glaube, Aufmerksamkeit nur verdient zu haben, wenn es mir Wirklich richtig schlecht geht. Auch von demjenigen, in den ich mich verliebe. Da ich aber (nicht mehr!) irgendwelche Krankheiten etc. als Vorwand zum Aufmerksamkeit bekommen nutzen will, steh ich doof da. Ich mach nämlich einfach nichts weil ichs nicht besser weiß. Naja, nichts und meine Gefühle unterdrücken. Das kann ich gut.
Ich wüsste ich gerne, wie sich das Leben anfühlt, ohne ständig in einer Dauerkrise zu stecken. Irgendwie gibt es kaum einen Moment, in dem es mir einfach gut geht...ich habe das Gefühl, als ob ich das selbst heraufbeschwören würde. Aber ich will das nicht mehr und ich weiß, dass es an mir ist, das zu ändern. Nur wie?
Ich hab überhaupt keine Ahnung, ob ich mich normal verhalte oder nicht. Ständig versuch ich, an anderen abzulesen, wie sie mein momentanes Verhalten beurteilen. Ich würde gern auf mich selbst Vertrauen können. Aber wie geht das?
Ich mache mir außerdem Sorgen, dass mein Vater langsam abrutscht...er trinkt schon immer, und seit ein paar Jahren wurde bei ihm Morbus Bechterew diagnostiziert. Seitdem wurde es mehr und Schmerztabletten kamen hinzu. Meine Mutter pflegt meine Oma zuhause und bereitet sich täglich seelisch darauf vor, auch irgendwann meinen Vater zu pflegen. Ich habe ihr gesagt, sie soll das lassen! Wenn mein Vater nicht aufhört zu trinken, dann wird es spätestens wenn er in 3 Jahren in Rente geht rapide Abwärts gehen, und sie soll sich lieber freuen, wenn er betrunken mit dem Auto angehalten wird anstatt davor Angst zu haben. Ich liebe meinen Vater und ich hasse ihn zur gleichen Zeit. Außerdem bin ich laut meiner Mutter und meinem Großen Bruder, der von meinem Vater früher oft geschlagen wurde, meinem Vater am ähnlichsten von allen Kindern. Also fang ich an mich selbst dafür zu hassen, zu sein wie mein Vater - und gleichzeitig bekomm ich ein schlechtes Gewissen, denn er ist doch mein Vater und ich habe ihn lieb!!! Ich habe Angst zu werden, wie er!!!Dabei liebe ich ihn doch...
Ich versuche mir ständig selbst einzureden, dass das alles gar nicht so schlimm ist und nicht stimmt und mein Vater kein Alkoholiker ist, aber ich weiß, dass diese Stimme unrecht hat. Ich möchte mir selbst helfen und endlich Leben, und nicht mehr bloß überleben... Nur wie? Ich will nicht mehr, das ist alles so anstrengend   |
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| anima hat zum Thema: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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Lisken neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.03.2011 Beiträge: 15
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Verfasst am: 24.03.2011, 10:40 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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Hallo Anima,
ich kann mit dir sehr mitfühlen. Manche deiner Sätze sprechen mir tief aus der Seele. Meine Beziehung steht am Abgrund, weil mein Freund es nicht ertragen kann (verständlicherweise), dass ich manchmal so bin wie ich bin.
Aber du machst einen ganz entscheidenden Schritt: Du weisst und siehst, woher es kommt. Das habe ich midh wohl geweigert zu sehen. Denn obwohl ich aus der Dauerkrise raus war und wieder Spass am Leben hatte, kam diese Unsicherheit, von der du sprichst, an anderer Stelle wieder rausgekrochen.
Wenn ein Vater trinkt und du gehst auf ihn zu (als kleines Kind) und mal streichelt er dir über den Kopf und sagt liebe Worte und mal reagiert er vll gar nicht und mal schlägt er dich einfach wie aus heiterem Himmel. Dann hast du kein Vertrauen, dann glaubst du jeder (auch dein Freund oder potentieller Freund) könnte plötzlich aus heiterem Himmel einfach aufhören dich zu lieben.
Und das verletzt den anderen dann, er reagiert mit Abweisung, du wirst noch mehr verunsichert. Ein Teufelskreis.
Und mit dem Leben ist es ähnlich.
Die Frage ist: wie kommst du da raus?
Und das Blöde an der Antwort ist, die hat mir Verantwortung zu tun. Denn wie ich es drehe und wende: ich muss Verantwortung übernehmen für Dinge, für die ich überhaupt nichts kann. Das ist so unfair, aber auch so der einzige Weg, der rausführt.
D.h. auch für seine schlechten Gefühle Verantwortung. Der im ersten Moment sehr harte Gedanke: Ich bin diejenige, die sich dafür entscheidet, mich schlecht zu fühlen. (Ja, ich war auch geschockt, als mir das das erste Mal bewusst wurde.)
Und das gute ist: plötzlich entsteht die Möglichkeit, sich für das Gegenteil zu entscheiden.
Entscheide dich dafür, dich gut zu fühlen und gute Gedanken zu denken! Bitte probier es einfach einmal aus. Es funktioniert. Und wenn es schief geht und wenn die Welt zusammenbricht: entscheide du dich für die bessere Option.
Ganz liebe Grüsse
Lissi |
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| Lisken hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 24.03.2011, 12:19 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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liebe anima | Zitat: |
Ich mache mir außerdem Sorgen, dass mein Vater langsam abrutscht...er trinkt schon immer, und seit ein paar Jahren wurde bei ihm Morbus Bechterew diagnostiziert. Seitdem wurde es mehr und Schmerztabletten kamen hinzu. Meine Mutter pflegt meine Oma zuhause und bereitet sich täglich seelisch darauf vor, auch irgendwann meinen Vater zu pflegen. Ich habe ihr gesagt, sie soll das lassen! Wenn mein Vater nicht aufhört zu trinken, dann wird es spätestens wenn er in 3 Jahren in Rente geht rapide Abwärts gehen, und sie soll sich lieber freuen, wenn er betrunken mit dem Auto angehalten wird anstatt davor Angst zu haben. Ich liebe meinen Vater und ich hasse ihn zur gleichen Zeit. Außerdem bin ich laut meiner Mutter und meinem Großen Bruder, der von meinem Vater früher oft geschlagen wurde, meinem Vater am ähnlichsten von allen Kindern. Also fang ich an mich selbst dafür zu hassen, zu sein wie mein Vater - und gleichzeitig bekomm ich ein schlechtes Gewissen, denn er ist doch mein Vater und ich habe ihn lieb!!! Ich habe Angst zu werden, wie er!!!Dabei liebe ich ihn doch... |
als aller erstes möchte ich dir mit auf dem weg geben, du lebst heute. was morgen ist kann dir heute kein mensch sagen. darum verschwende nicht energie mit zukunftvisionen, die so niemals eintreffen werden, wie du dir das vorstellst. wer weiss was mit deiner mutter zu diesem zeitpunkt ist usw....also hier denk ich verschwendest du kraft und energie.deine mutter ist erwachsen, sie wird schon wissen was sie tut, das ist und bleibt in ihrer eigenen verantwortung. versuche erst garnicht ihr etwas aufzreden, ihr etwas abzunehmen, sie muss da auch selbst darauf kommen.
lebe heute, jetzt. wie sieht denn dein leben jetzt aus?
du schreibst du willst nicht so werden wie dein vater, siehst aber irgendwo paralelen zu ihm? du bist nicht dein vater also wirst du es auch niemals so sein!versuche herrauszufinden wer DU bist ohne vergleiche zu ziehen und schau das was DU bist.schau dich im positiven an, wenn du dich so annehmen kannst wie du bist, dich gut fühlst, dann ist das andere total egal!
| Zitat: | | Ich versuche mir ständig selbst einzureden, dass das alles gar nicht so schlimm ist und nicht stimmt und mein Vater kein Alkoholiker ist, aber ich weiß, dass diese Stimme unrecht hat. | akzeptiere das dein vater alkoholiker ist. dann hört das anstrengende kämpfen auf. lass ihm seine krankheit und kümmer dich um dein leben. dann hast du wieder kraft und energie für dich......
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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anima neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.03.2011 Beiträge: 140 Alter: 25
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Verfasst am: 24.03.2011, 23:52 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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Grade fühle ich zu all dem folgendes: Ich steh vor einer Mauer. Was ich tun soll, weiß ich, aber nicht jahrelange Suche nach dem undefinierbaren Schatten, der mich verfolgte, ist vorbei - jetzt kann ich nicht mehr weitersuchen. Ich steh vor dem Gesuchten und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, und habe Angst davor, die Kontrolle über mich zu verlieren. Wie mach ich das - nicht drüber nachdenken, was aus meinem Vater wird, und mich nicht drum scheren, ob ich bin wie er? Was mach ich stattdessen?
Bestimmt klingt das total komisch, aber ich weiß es wirklich nicht. Was soll ich denken? Ich weiß nichts anderes mit mir anzufangen.
Ich wills wirklich versuchen. über andere Dinge nachdenken, als die, die mich schon immer verfolgen. Aber kann mir jemand sagen, welche Dinge das sind?
Irgendwie habe ich Angst, mich selbst zu verlieren, wenn ich mich zu sehr verändere. Das ist glaub ich ziemlich dumm. Aber ich hab trotzdem Angst.
Und ständig die Stimme, die mir sagt, ich soll mich zusammenreißen und nicht so empfindlich sein, und das ist alles gar nicht so schlimm und stimmt nicht und ich soll meinen Mund halten.
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| anima hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 25.03.2011, 10:45 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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liebe anima,
es klingt nicht komisch. ich kann dich sehr verstehen, habs ja auch lange zeit so gelebt gehabt und mich immer mehr von mir selbst entfernt gehabt. ich denke daher auch der vergleich den du hast mit deinem vater. du indentifizierst dich so sehr mit ihm, das du fast schon er bist, verstehst du?
darum versuche heraus zu finden wer du bist.hast du denn so angst vor dir seblbst?magst du dich?was kann den der grund dafür sein, das du mit dir selbst nichts anzufangen weisst?
wenn der leidensdruck den du empfindest so gross ist, hole dir hilfe. ein therapeut hat die fähigkeit dich wieder zu dir selbst zu führen, damit du wieder bei dir bist. dann ist das ganze leiden weg.für mich hört sich der zustand bedenklich an den du hier beschreibst und würde dir empfelen dich mit deinem hausarzt zusammen zu setzen und darüber zu reden. er weiss bestimmt rat.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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anima neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.03.2011 Beiträge: 140 Alter: 25
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Verfasst am: 27.03.2011, 20:25 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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Hallo Melanie,
du hast Recht. Ich möchte mir Hilfe holen, denn ich glaube, alleine weiß ich grade nicht mehr weiter. Ich habe auch Angst, dass ich süchtig werde wie mein Vater. gestern habe ich auf einer Party so viel getrunken wie schon seit Jahren nicht mehr. Ich hab einfach keine Grenze und vertrag unendlich viel. Nen wirklichen Kater bekomm ich auch nicht. Mir ist bloß seit ner halben Stunde schlecht, weil mein Magen sich berechtigterweise beschwert.
Und ja, ich habe Angst vor mir selbst, weil ich nie wusste und weiß, ob ich mich normal verhalte oder nicht. Weil ich nicht so recht an mich selbst glauben kann und nicht genau weiß, ob ich ich selbst unter Kontrolle habe und beeinflussen kann, was ich tu und was nicht.
Ich habe Angst vor der Zukunft.
Aber ich mag mich selbst fast immer. Auch jetzt gerade. Obwohl es mir nach der Party jetzt grade absolut nicht gut geht und ich selbst schuld bin. |
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| anima hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 27.03.2011, 23:06 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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hallo anima,
nun das sind keine guten vorraussetzungen die du da aufschreibst.
ich schreib dir mal von mir. als ich vor zwei jahren die diagnose krebs bekommen hatte bekam ich eine heiden angst um mein leben. zum glück ging das ganze nur ein halbes jahr, dann war ich wieder gesund und war geheilt. ein grosses glück. die angst blieb.
die angst blieb noch zwei jahre mein begleiter. ich konnte kaum auto fahren, ich bekahm panikattacken. doch ich bin gefahren. hab mich nicht aufgegeben. hab mich überwunden es trotzdem zu tun. ich begann damals, weil mein leidensdruck so gross war eine therapie. ich lernte mich wärend dieser intensiven therapiezeit besser kennen und erkannte meine beweggründe. da meine mutter alkoholikerin ist, ich damit gross geworden bin hatte ich eine prägung, die diese angstzustände aufgrund von sicherheits und kontrollverlust so stark auslösten, das ich diese panikattaken bekam.
mir wurde auch bewusst, das mich die angst lähmen kann. handlungsunfähig macht. wenn du dieser angst die oberhand lässt, sie dich kontrolliert, dann wird das leben zur qual, depressionen kommen hoch und du fühlst dich leer und verbraucht. so auch bei mir. ich spürte sonnst nichts, nur diese angst. ich machte mich selbst verückt. doch ich konnte lernen damit umzugehen. angst ist heilbar.
heute habe ich keine panikattaken mehr. die therapie half sehr.nicht nur die angst soweit anzunehmen und zu akzeptieren, sondern sie nahm mich die angst vor der angst. denn es ist "nur" ein gefühl, es passiert ja nichts!!!! das zu verstehen half mir sehr. ein gefühl, das ganz normal ist, das urmenschlich und lebensnotwendig ist. nur das wir sie heute nicht mehr brauchen, so wie damals. das ist das eigendliche problem dabei und deswegen reagieren wir auch so auf dieses unangenehme gefühl in uns.
so, nun möchte ich dir mut machen dir hilfe zu holen. dann gehts dir auch viel besser und du brauchst dich nicht mit alkohol weiter zu beteuben. denk dran, es geht schneller wie du denkst, dannbist auch du in dieser sucht gefangen, kommst dafon nicht mehr weg. unternimm was dagegen, mehr kann ich dir hier nicht weiter auf den weg geben.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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Fleur sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.11.2010 Beiträge: 1291
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Verfasst am: 27.03.2011, 23:28 Titel: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? |
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Hallo Anima,
| Zitat: | | Und ständig die Stimme, die mir sagt, ich soll mich zusammenreißen und nicht so empfindlich sein, und das ist alles gar nicht so schlimm und stimmt nicht und ich soll meinen Mund halten. |
Die Stimme kenne ich. Woher kommt sie? Kannst du das sagen? Mir hat es sehr geholfen, die Ursache für diese Stimme zu finden.
Für mich ist es ein wichtiger Prozess meine Gefühle wahr- und ernstzunehmen.
Viele Grüße
Fleur |
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| Fleur hat zum Thema: Re: Bleibt mein Leben jetzt so? geschrieben
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