| Der Blick fürs Normale noch möglich? • Einige Zeit ist vergangen... |
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Inselemma neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.03.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 22.03.2011, 19:57 Titel: Re: Packe ich das noch? |
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Oh je, Joanne, das hört sich ganz schön schwer an... und genau deshalb bin ich mir nicht sicher, ob ich mir das antun will...ich hatte auch gehofft, dass ich im Rahmen seiner Therapie auch involviert werde aber nach Deiner Erfahrung, weiss ich nicht, ob das auch was bringen wird...
Was ich nicht ganz verstehe: ich habe heute über eine Bekannte erfahre, dass der körperlichen Entzug erstmal nur 9-12 Tage dauern soll, was mir recht schnell vorkommt...danach 20 Wochen Therapie, wobei mir das noch nicht klar ist, ob dass auch nach so einem kurzen Entzugsphase stationär oder ambulant oder teils/teils stattfindet. Hate jemand hier drin Erfahrung mit so einem kurzen Entzugsphase?
Man, irgendwie ist es doof, keine richtige Informationen zu haben. Sonntag muss ich nach Russland für 5 Tage fliegen, meine Mutter kommt an, um mit den Kindern zu unterstützen und theoretisch könnte er einfach nächster Woche wenn ich weg bin wieder hier stehen... |
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| Inselemma hat zum Thema: Re: Packe ich das noch? geschrieben
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Joanne aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.09.2010 Beiträge: 588 Alter: 44
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Verfasst am: 22.03.2011, 21:58 Titel: Re: Packe ich das noch? |
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Hallo Inselemma
Also es muss ja bei euch nicht so sein,vielleicht schafft er es ja
Mit dem Entzug ist wohl unterschiedlich je nachdem wie abhängig jemand ist und wie derjenige mit den Nebenwirkungen fertig wird
Erst dürfen sie nicht aus der Station und dann in Begleitung,dann werden immer Test gemacht
Danach kommt die Tagesklinik und dann diese Treffen einmal in der Woche
Vielleicht kannst du ja doch mit seiner Familie reden und ihnen erklären das du auch nur sein bestes willst und ihn auch unterstützen willst
Heute hatten wir doch noch einen schönen Abend,meine Eltern waren da und wir haben schön zusammen gesessen
Nun nur jetzt ist es wie immer,er sitzt in der Küche und ich im Wohnzimmer
Du kannst auch noch bei anderen lesen,das hat mir immer viel geholfen
VlG Joanne |
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| Joanne hat zum Thema: Re: Packe ich das noch? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 23.03.2011, 08:22 Titel: Re: Packe ich das noch? |
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hallo, | Zitat: | | Wie ich zu meinem mann stehe? ich habe ihm eingeltich immer unterstützt und würde ihm vermütlich immer noch unterstützen, wenn er mir gegenüber ein bisschen Respekt und Reue zeigen würde. Wenn er mich in der Therapie miteinschliessen würde (ich bin schliesslich auch 10 Jahre Co), würde ich ihm noch eine Chance geben, aber die Tatsache, dass ich komplett ausgeschlosen bin, kann eigentlich nur ein Zeichen sein, dass er mit mir auch abschliessen will. Also warum nicht jetzt die Gelenheit nutzt, um ihn rauszuhalten, bevor er zurückkommt kämpfend und mir versucht, den Kindern wegzunehmen (hat er schon mal bedroht...) |
ich habe hier im forum schon oft gelesen, das gerade beim entzug der partner nicht mit einbezogen wird. das wird oft von den einrichtungen nicht erwünscht, weil der alkoholiker ja von ALLEIN wieder trocken werden muss. da haben viele ehepartner das gefühl ausgeschlossen zu werden.
ich denke auch wenn ich das von dir lese, das du sehr viel unterstützung anbietest, was beim alkoholiker und einer suchtbeziehung ein sehr grosser fehler ist. helfen kann der alkoholkranke sich nur selbst. darum wird die familie nicht mit einbezogen!
der co abhängige sollte ja auch selbst aktiv werden, anfangen sich um seine eigenen belange in dem bezug kümmern. hast du dir mal übelegt vielleicht selbst eine therapie zu machen?
ich spüre hier eine angst, die du haben könntest, weil du eben nicht mitbekommst was passiert. du hast also selbst keine kontrolle mehr über das was passiert, das macht unsicher und auch angst. was passiert da? wie kommt er wieder raus? wird er sich verändern?
was ich so gelesen habe, wird sich einiges ändern, muss sich einiges ändern in seinem leben. daher wird sich auch einiges für dich ändern. da du selbst co bist wird das eben sehr schwer sein, viele cos haben dann damit ein problem, weil sie ihre eigene krankheit nicht mehr ausleben können. auch die familie, eigendlich alle die mit ihm zu tun hatten werden umdenken müssen. das wird sicherlich sehr schwer.
das mit deinen kindern versteh ich nicht so ganz. es gibt doch keinen grund dir die kinder weg zu nehmen. so schnell kann hier keiner dem anderen was wegnehmen, die ämter schauen sehr darauf, das die kinder dort bleiben, wo es ihnen gut geht, sie sich wohl fühlen, ein gesichertes umfeld haben. oft gehen sie schon seit jahren dort zur schule, haben ihre freunde. so einfach wegnehmen geht nicht, also hab da keine angst.jeh älter sie werden umso mehr mitsprache haben sie.informier dich da, schau das du wieder sicherheit bekommst, dann macht dir eine aussage nichts mehr aus, dir keine angst mehr.
wenn deine mutter sich um die kinder kümmert kann er einfach auftauchen und sie mitnehmen? wohin denn? hat er eine eigenen wohnung?
ich habe beim lesen bei dir den eindruck, das du gerade ein riesen problem mit dem kontrollverlust hast. das lässt dich stendig grübeln, zweifeln, macht angst.hinterfag dich selbst, das ist wichtig.
DU für DEIN leben bist wichtig.schau das dur dir selbst hilfe suchst. eine selbsthilfegruppe, eine therapie,irgend was wo du an DIR arbeiten kannst.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Packe ich das noch? geschrieben
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Sternenlicht78 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2010 Beiträge: 16 Alter: 33
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Verfasst am: 25.03.2011, 16:04 Titel: Re: Packe ich das noch? |
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Liebe Inselemma,
ja, der Spruch hört sich schön an: "Lieber ein Schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende" - aber genau wie bei Dir, spricht mein Herz (leider) noch lauter zu mür als mein kopf und das tut weh, es zu erkennen. Was ist der richtige Weg? Ich habe auch den Eindruck: egal, welche Entscheidung ich treffe - es ist die Falsche..... |
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