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Vertrauensfrage

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Doro
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2009
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Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 20.03.2011, 22:47    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Franzka,

ist echt ne schwierige Situation.
Ich finde, deine Skepsis ist berechtigt, denn es kann tatsächlich passieren, dass du finanziell irgendwann doof dastehst, wenn er einen Rückfall hat und du da irgendwelche gemeinsamen Verträge hast oder so.
Ganz konkreit war es bei uns das gemeinsame Haus. Kreditvertrag unterschrieben, als er trocken war, dann der Rückfall, Jobverlust und nun hab ich alleine den Kredit an der Backe. Und muss mich sogar selbst ohrfeigen, weil ich es hätte wissen können, dass dieses Risiko besteht.
Ich hätte mich ja weigern können, ein so enormes finanzielles Risiko einzugehen.

Wir haben auch gemeinsame Kinder - das wollte ich nun einmal, das bereue ich auch nicht, auch wenn die Situation nun nicht optimal ist.
Oder auch, dass ich für ihn woanders hingezogen bin, dazu stehe ich noch. Eine Fernbeziehung hätte ich nicht gewollt.

Aber das gemeinsame Haus und der Kredit,
davon würd ich wirklich jedem abraten, wenn es auch anders geht.
Und vor allem sind diese täglichen kleinen Entscheidungen wichtig, dass man sich da selbst treu bleibt: eigene FReunde, vielleicht ein eigenes Hobby, all sowas.

Übrigens wär ich auch in normalen Beziehungen diesmal da kompromissloser. Ein Mann, der das nicht aushält, den will ich nicht mehr.
Natürlich muss man auch einen Bereich haben, den man teilt, sonst ist es ja sinnlos.

Für mich liest es sich ein bisschen so, als würdest du dich dafür entschuldigen, dass du nicht "vertrauen kannst", weil du schon so oft belogen wurdest usw.
Dabei siehst die Situation einfach nur ganz klar, wie sie ist.
INsbesondere, wenn er, als er nass war, schon seinen Job verloren hatte. Dann ist es ganz realistisch, damit zu rechnen, dass dies vielleicht wieder passieren könnte.
Ob das ein Trennungsgrund ist, weiß ich nicht. Warum soll es denn nicht möglich sein, eine Beziehung zu führen, in der man Dinge teilt, ohne z.B. beruflich gemeinsame Sache zu machen?
Ich finde nicht, dass man deshalb automatisch "nebeneinander herlebt".

Vielleicht tust du seiner Trockenheit sogar einen Gefallen, wenn du bei deinem Weg bleibst. Denn nur so kann er lernen, aus eigener Kraft etwas aufzubauen.
Mir hat mein Mann auch eingeredet (oder es sah auch tatsächlich so aus), dass er ohne MICH keine Chance hätte, seinen trockenen Weg zu gehen. Ich hab ihn finanziell abgesichert, ich hab ihm bei seinem Berufseinstieg geholfen usw. Irgendwie stand aber am Ende trotzdem der Rückfall.

Lass dir jedenfalls von ihm nicht zu viel einreden.

Liebe Grüße
Doro
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Doro hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Doro
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2009
Beiträge: 2525
Alter: 41
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 20.03.2011, 22:53    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nochmal ich:

Mir fällt noch ein ganz banales Beispiel ein, wo es mir auch so ging, wie du schreibst: Ich wollte ihn da nicht reinlassen.
Und zwar ging es um meinen Freundeskreist in der Kirchengemeinde. Ich hatte während unser Trennung da was aufgebaut, bin sonntags immer zur Kirche und hinterher haben wir noch schön beisammen gesessen und manchmal auch was unternommen.
AUf sfein Drängen hin nahm ich ihn dann später, als wir wieder ein Paar waren, mit.
Und was passierte: Jedesmal wollte er früher als ich wieder gehen. Und er hat dann immer hinterher das Ganze schlechtgemacht (na ja, die Leute interessieren sich aber nicht wirklich für dich, die wollen sich nur selbst reden hören usw.). Er hat mir das ganz schön verleidet.

Nun weiß ich nicht, ob dein Mann auch dieser Typ Mann ist.
Aber mein Mann war so: Er wollte mich ganz für sich alleine haben. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber er hat doch so unterschwellig darauf hingearbeitet, dass sich mein Freundeskreis verändert hat und wir irgendwann nur noch gemeinsame Freunde hatten (und die auch immer weniger).
Ist wohl so ne Machtgeschichte.
Sei wachsam.

Doro
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Doro hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Joanne
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.09.2010
Beiträge: 588
Alter: 44

BeitragVerfasst am: 20.03.2011, 23:55    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Franzka

Wenn ich bei dir so lese,erkenne ich auch warum ich meinem Mann noch nicht vertrauen kann
Du hast es schon gut beschrieben>Selbstschutz<
ich habe mir eine Mauer um mich gebaut und somit konnte er mich immer weniger verletzen,nur noch über das Leid meiner Tochter kam er zum Schluss an mich ran.
Er hat jetzt auch einen Entzug hinter sich und trinkt nun 4 Monate nichts mehr und trotdem läufts bei uns nicht unbedingt besser
Er hat mir sehr wehgetan und ich habe Angst wenn ich meine Mauer fallen lasse,dann kann er mich wieder voll verletzen
Ich denke dir geht es genauso,du hast dir wirklich was tolles aufgebaut und wenn du ihn da mit einbeziehst dann würdest auch du deine Mauer bröckeln lassen,und wärst nicht mehr so stark und könntest wieder verletzt werden
vielleicht liege ich falsch aber mir geht es so und wenn ich deine Zeilen richtig deute, dir auch

viele liebe Grüße
Joanne
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Joanne hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Skye
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 16.05.2009
Beiträge: 293
Alter: 42

BeitragVerfasst am: 21.03.2011, 00:41    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Franzka,

Zitat:
Mein Mann hat sich die ganzen Jahre nicht einmal dafür interessiert, was ich mache, was mir wichtig ist, wie ich das alles schaffe, wie mir zumute ist. Hauptsache, ich habe funktioniert.


Das ist etwas, dass der Krankheit Sucht geschuldet ist. Das soll jetzt keine Ausrede oder Freifahrtschein für Alkoholiker sein, das ist einfach ein Fakt. Alkoholiker, Süchtige allgemein kreisen nur um das Suchtmittel. Nicht schön, aber eine Tatsache.

Die Fragen die sich mir hier stellen, kannst Du Dir selbst verzeihen, dass Du das solange mitgemacht hast? Kannst Du Dir vorstellen, irgendwann den Menschen hinter diesem Verhalten zu sehen ohne an die Vergangenheit zu denken? Den Menschen, der Dein Mann ohne Alkohol ist?

Ich habe lange mir mir gehadert und tue es auch heute noch manchmal, wie viel Lebenszeit ich verschwendet habe weil ich nur um meine Mutter und andere Menschen gekreist bin. Ich hatte schon vor Jahren die Chance etwas zu ändern und habe sie nicht ergriffen. Im Gegenteil ich bin geflüchtet. Gut ich war noch nicht so weit, aber manchmal tue ich mich schwer mit der Tatsache, dass ich mir einiges ganz einfach selbst zuzuschreiben habe. Tut schon mal weh.....

Zitat:
Ich habe lange gebraucht, um mich selbst überhaupt zu sehen. In den letzten Jahren habe ich daran gearbeitet mich von meinem Mann zu lösen, mich abzugrenzen, an mich zu denken. Das war Selbstschutz, ich wäre sonst kaputt gegangen.


Das ist wohl auch der einzige Weg für uns Angehörige zu überleben. Ich weiß, dass das nicht einfach ist und manchmal auch sehr schmerzhaft sein kann. Du kannst stolz auf Dich sein, dass geschafft zu haben.

Bist Du Dir dessen auch selbst bewusst oder hast Du Angst wieder in alte Verhaltensweisen zurück zu fallen, wenn Du ihm die Tür zu Dir ein Stückchen öffnest?

Am Anfang meines Weges zu mir war ich bestrebt jedes bisschen, das ich mir von mir zurück erkämpft hatte mit Zähnen und Klauen zu verteidigen. Das hat mir nur aus anderem Grund ähnliche Probleme bereitet, wie mein vorheriges Verhalten. Mit der Zeit bekam ich Maß und Sicherheit. Heute kenne ich meine Grenzen und lasse die Menschen auch bis an sie heran treten. Ich weiß inzwischen, dass ich sie erkennen und verteidigen kann. Erst wenn jemand einen Schritt darüber getan werde ich aktiv und das massiv. Das konnte ich aber nur lernen, indem ich Menschen wieder an mich herangelassen habe. Andere übertreten meine Grenzen nicht mit Absicht, sondern weil ich es zulasse. Bei mir fängt es an und bei mir hört es auch auf.

Gruß
Skye
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Skye hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Franzka
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.03.2011
Beiträge: 11
Alter: 51
Wohnort: wandlitz

BeitragVerfasst am: 21.03.2011, 21:51    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo.
Ich bin sehr froh, dass ich mich entschlossen habe, hier mitzuschreiben, denn mit jeder Antwort, die ich bekomme, wird mir vieles bewußter und klarer.
@ Doro Ja, ich bin auf der Hut. Viel zu viel ist schon kaputt gegangen, da paßt man schon genau auf.
Mein Mann möchte in mein Geschäft mit einsteigen. Meine Schwiegermutter drängt darauf, dass ich ihn ins Grundbuch und ins Geschäft eintragen lasse. Das werde ich ganz sicher nicht tun. Ich kriege schon bei dem Gedanken Panik. Er hat einen Job, da kann er sich bewehren. In dieser Hinsicht bin ich hart und es tut mir nicht leid.
Was du von deinen Freundschaften schreibst, ist genau das was ich auch befürchte. Ich will das nicht alles wieder verlieren.
@ Joanne Du hast völlig Recht. Genau davor habe ich Angst, durch Nähe wieder verletzlich zu werden. Die alten Wunden sind noch nicht verheilt, da kann man keine neuen gebrauchen.
@ Sky Kann ich mir verzeihen? Ich arbeite daran, schon einige Jahre. Mit jedem Stück Unabhängigkeit ein wenig mehr. Trotzdem bin ich manchmal noch wütend auf mich selbst, weil ich nicht früher die nötige Konsequenz aufgebracht habe.
Die Vergangenheit beiseite schieben und denn Mann hinter dem Verhalten sehen - das ist schwer. Ich versuche es und ich bin dabei, den Menschen kennezulernen, der mein Mann ohne Alkohol ist. Er ist mir oft fremd und dann doch wieder vertraut.
Aber es reicht oft auch ein Wort, eine Bewwgung, eine Reaktion auf eine Situation und alle Alarmglocken schrillen. Ich kann das nicht abstellen, vielleicht will ich das auch nicht. Ich weiß nicht. Werde darüber nachdenken. Andererseits, nicht nur ich muss an der Beziehung arbeiten, denn dann wäre alles wie vorher.
In alte Muster zurückfallen? Vielleicht passiert das, so ganz unbewusst, aber ich merke es dann doch und dann sage ich mir selbst: Stopp. Es tut nicht mehr so weh, loszulassen.
Vielleicht wäre es gut, wenn wir ein gemeinsames Hobbie finden könnten, bei dem wir dann zusammen sein und gemeinsam neue Freunde finden könnten. Das würde ihn nicht völlig ausschließen und mir meine Freiräume lassen. Vielleicht auch ein Weg, wieder mehr Nähe zuzulassen, wesentlich unbelasteter.
Ich weiß, irgendwie klingt das sehr nach Egoismus. Den mußte ich aber erst lernen, das war wichtig und hat mir geholfen, mich abzugrenzen. Diese Grenzen verteidige ich, da hast du recht.
Ich habe mich gefragt, was mir fehlt. Sicherheit, Vertrauen, Normalität, auch mal schwach sein dürfen und sich anlehnen.
Was habe ich? Tief in mir drin noch das Gefühl der großen Liebe vom Anfang der Beziehung, viele schlechte aber auch viele schöne Erinnerungen, die Hoffnung, dass das nicht völlig verloren ist, dass das noch nicht alles war.
Liebe Grüße
Franzka
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Franzka hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Franzka
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.03.2011
Beiträge: 11
Alter: 51
Wohnort: wandlitz

BeitragVerfasst am: 23.03.2011, 21:49    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo.
Heute war wieder ein Tag voller "Reibungspunkte".
Mein Sohn hatte wieder einmal einen Zusammenstoß mit seinem Vater. Ich habe mir abgewöhnt, mich da zu beteiligen, sonst stehe ich nur zwischen den Fronten. Trotzdem geht das nicht einfach so an mir vorbei.
Natürlich hat mein Sohn die ganzen Jahre auch unter der Sucht seines Vaters gelitten. Er hat sich völlig von ihm abgewendet. Als Jugendlicher hat er immer nur gesagt, ich soll ihn rauswerfen. Er hat jegliche Achtung vor seinem Vater verloren. Da wir alle unter einem Dach wohnen gestaltet sich das manchmal schwierig. Seit mein Mann nicht mehr trinkt, ist das Verhältnis etwas besser geworden. Mein Mann erwartet, dass mein Sohn ihn respektiert, aber das funktioniert leider nicht. Er meint immer, ich soll da was tun. Das kann ich aber nicht. Er muss selbst einen Weg finden. Oder sehe ich das falsch?
Franzka
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Franzka hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Maleny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 29.09.2009
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 24.03.2011, 10:04    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nein liebe Franzka, das siehst du nicht falsch.
Er selbst hat sich den Respekt von deinem Sohn doch verspielt und er selbst muss ihn sich dann auch wieder erarbeiten. Ob dein Sohn da mitmacht, liegt ganz alleine an ihm. Er wird schon wissen warum, wenn nicht.....

Mein Ex-Partner hatte auch das Verhältnis zu meiner Familie selbst kaputt gemacht (kaputt geredet) und als der Bruch da war, hat er stets zu mir (meist im Suff) gesagt, ich solle das wieder regeln oder selbst auch den Kontakt abbrechen.

Das finde ich eine enorme Umverteilung, bzw. abgeben seiner eigenen Pflichten.
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Maleny hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 24.03.2011, 11:15    Titel: Re: Vertrauensfrage Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo franzaka,
Zitat:
Mein Mann erwartet, dass mein Sohn ihn respektiert, aber das funktioniert leider nicht. Er meint immer, ich soll da was tun. Das kann ich aber nicht. Er muss selbst einen Weg finden. Oder sehe ich das falsch?
du siehst da nichts falsch, denn du hast da genau das richtige gespür dafür. die beziehung die vater und sohn miteinander pflegen ist die sache von den beiden. ist gut das du dich da raus hällst.

wie alt ist dein sohn? erwachsen wie es mir scheint, ein junger erwachsener? wenn das so ist, muss denn ein erwachsener junger mann überhaupt respekt vor dem vater haben oder ist es nicht üblich das ein erwachsener gleichbehandelt werden kann wie der andere erwachsene, sprich wo ist der respekt des vaters zum sohn, wenn er von ihm respekt erwartet?

ich meine die begegnung vater sohn, selbst bei nem jungen erwachsenen muss beiderseits auf respektvoller ebene passieren. hier verändern sich nunmal die ebenen und ich denke dein sohn möchte gern behandelt werden wie es eben einem erwachsenen menschen zusteht, auf gleicher augenhöhe.so hat er das recht etwas zu äussern, auch wenn das nicht die gleiche meinung des anderen ist, auch hat er gleichermassen das recht zu empfinden wie er es für sich hat. keiner hat den anspruch an den anderen zu haben, das er so zu funktionieren hat, wie er es sich vorstellt.

es sind genau die gedanken die sich zu ändern haben, wo dein sohn warscheinlich inzwischen das vertrauen verloren hat. er hat jahrelang in einer suchtfamilie gelebt und ein ganz besonderes gespür entwickelt. der umgang mit ihm, von dem vater empfielt sich eben hierbei schon zu verändern und nicht mit erwartungshaltungen einher zu gehen.wer respektiert werden möchte sollte selbst respektvoll mit dem anderen gegenüber umgehen.

das meine gedanken dazu
gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Vertrauensfrage geschrieben

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