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Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas'

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Mein (Ex)Freund trinkt..   •    Ich hänge drin, egal ob jemand trinkt, oder nicht!  
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frei-ja
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Anmeldungsdatum: 05.03.2011
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BeitragVerfasst am: 08.03.2011, 22:32    Titel: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, ich bin frei-ja und neu hier. Bisher habe ich als Einzelkämpfer gegen den Alkohol gekämpft aber jetzt fehlt mir die Orientierung.

Mein Mann trinkt. Das übliche, wie hier auf allen Seiten beschrieben wird... Seit einem Jahr ist er fast gar nicht mehr bei uns - lebt auf einem Campingplatz. Wir sind auf einem guten Weg, in 4 Wochen startet die Entgiftung und anschl. Therapie.

Jetzt kommt die Einschulung unserer 5 jährigen Tochter. Sie sei auffällig, nicht schulfähig, unkontrolliert, weinerlich, soll in eine Sonderschule.

Unsere Kleine hat tatsächlich Schlafstörungen und steht mitten in der Nacht auf. Ist oft müde und domotiviert. Spricht schlecht und ist nachts nicht trocken. Sie sehnt sich nach dem Papa und kann oft sein merkwürdiges Verhalten nicht zuordnen.

Hat jemand Erfahrung mit kleinen Kindern die mit Alkoholproblemen groß werden? Ich denke der Zusammenhang ist auf jeden Fall da - aber wie kann man dem Kind mit 5 Sicherheit und Vertrauen geben, wenn man selbst oft in Chaos und Tränen versinkt? Die angekündigte Familientherapie ist nicht für so kleine Kinder gedacht, überhaupt geht alles erst später los. Ihre kleinen Wein- und Wutattaken sind sicher ein Hilferuf - aber wie kann ich ihr helfen? Oder - wer hilft betroffenen Kindern? Oder muß ich warten, ob er die Therapie wirklich schafft und dann ist alles ok? Was kann ich für mein Kind tun?
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frei-ja hat zum Thema: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 12:13    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe frei-ja,

es gibt gerade für so kleine kinder spieltherapie. ich hatte meinen sohn zwei jahre in einer solchen therapie. ich bin zu einem kinder und jugendpsyciater gegangen, da er sehr auffällig war, essstörungen hatte und ein ADS syndrom. es half ihm sehr. ich würde dir das sehr ans herz legen, da die angst vor solchen schritten abzulegen und dich zu informieren wo es in deiner stadt einen solchen kinder und jugendpsychiater gibt.

meine tochter war damals nach der trennung bei der kirche(catitas) in einer spielgruppe mit anderen kindern. auch sie litt unter der trennung, nässte nachts noch ein. ich bin katholisch. ich weiss nicht ob die evangelischen auch sowas anbieten.

es ist sicherlich bei kindern mit 5 jahren nicht möglich ne gesprächstherapie zu machen, es ist aber sehr wirkungsvoll eine spieltherapie zu machen, da können die kleinen spielerisch ausdrücken, was in ihnen los ist und der therapeut geht dann spielerisch mit den kleinen um. meinen kindern hat das sehr geholfen.

was dich selbst betrifft, du hast ne ziemliche last zu tragen. wie du schreibst, scheinst du selbst sehr weinerlich zu sein. hast du für dich auch schon überlegt, was du machen kannst, denn wenn du dich stabilisierst, kann das nur gut für dein kind sein. es ist gerade deshalb so wichtig, da du allein da stehst, mit dem kind und , zumindest bei mir ist das so, der papa sich nicht um die kinder richtig kümmern kann. da liegt eine grosse last auf deinen schultern an verantwortung, die allein getragen werden muss.aber sei dir sicher, du bist nicht allein, musst das auch nicht alles allein packen, hol dir hilfe, denn das nimmt dir den druck, die last von den schultern. mir hat die therapie, die ich dann auch für mich machte sehr geholfen, ich kann heute wieder unbesorgt für meine drei kinder da sein und bin mir heute sicher damals das richtige für die kinder getan zu haben.

was meine einstellung zur verantwortung des vaters für die kinder angeht, da kann ich mich heute besonders gut von distancieren. es ist traurig, das er nicht da ist. das schlimmere übel wäre aber gewesen, bei mir, wenn er den kontakt weiter zu den kindern gehalten hätte. meine kinder sind heute schon älter, sie sind heute in der lage ihre gefühle in worte zu fassen. auch ihre bedürfnisse. sie möchten von sich aus den kontakt zum vater nicht mehr haben, da er sie ihr leben lang immer wieder entteuscht hatte.
für mich hat das heute aber keine bedeutung mehr, denn es ist die beziehung des vaters zu den kindern, die kaputt ist, nicht die von den kindern zu mir, ich muss die nicht retten. seit ich mich dafon distanciert habe kann ich wesendlich besser damit umgehen. meine kinder sind heute sehr stabil, ich kann sehen, das trotz all dem was passiert ist sie gut herranwachsen können und das macht mich heute sehr stolz.das möchte ich dir auch sehr ans herz legen, es ist zwar schwer alleinerziehend(blödes wort) zu sein, doch es ist machbar!

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
chinablue
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.11.2010
Beiträge: 76
Alter: 45

BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 13:16    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Fei-ja,

Du schreibst:

Zitat:
Jetzt kommt die Einschulung unserer 5 jährigen Tochter. Sie sei auffällig, nicht schulfähig, unkontrolliert, weinerlich, soll in eine Sonderschule.


Wie beurteilst Du Deine Tochter? Sind Dir zuvor Ihre evtl. Defizite schon aufgefallen. Mit 5 Jahren geht ein Kind normalerweise in den Kindergarten, was sagen die Erzieherinnen? Ist Dir aufgefallen, dass sie in der Entwicklung verzögert ist? Gibt es bei Euch keinen Sprachvorlaufkurs im letzten Jahr vor der Einschulung?

Du merkst an, dass Dein Mann auf dem Campingplatz lebt. Das heißt im Grunde bist Du alleinerziehend. Eigentlich denke ich nicht, dass dies alleine der Grund für eine Fehlentwicklung bzw. Verzögerung sein könnte, dass der Papa nicht da ist.

Meine jüngste Tochter ist 6, kommt jetzt auch in die Schule, und kommt mit der Situation gut klar. Ich habe viel mit ihr geredet, ihr erklärt, dass der Papa krank ist und ihm geholfen werden muss. Sie hat viel geheult (insbesondere als ich ihn an Weihnachten vor die Türe gesetzt habe), aber auch verstanden, dass es Probleme gibt. Insgesamt ist sie nun gefestigt und vertraut mir in meinen Entscheidungen. Dennoch habe ich nie ein Geheimnis um die Situation meines Mannes gemacht. Die Großen hatten auch nicht viel von ihrem Vater, da er zu dieser Zeit viel beruflich unterwegs war.

Daher rede viel mit Deinem Kind. Kinder bekommen mehr mit als man als denken will. Verheimlichen und schönreden ist nicht gut. Wenn er Probleme hat, dann versuche es kindgerecht zu erklären. Vielleicht auch mal als Handpuppenspiel, so dass sie in eine Rolle schlüpfen kann. Kinder erzählen einer Handpuppe vieles, was sie Dir nie direkt sagen würden. Das macht Spaß und fördert auch das zusammen sein als kleine Familie.

Viel wahrscheinlicher sehe ich eine genetische Disposition an. Alkoholismus könnte auch eine Erbkrankheit sein. Gerade nicht erkanntes ADS wird in Verbindung mit späterem Suchtverhalten gebracht. Langes Einnässen kann u.a. eine ADS-Begleiterscheinung sein.

An Deiner Stelle würde ich mir schnellstmöglich Hilfe holen, einen Logopäden aufsuchen und vielleicht eine Ergotherapie anstreben. Gerade dort wird auch viel auf die allgemeinen Fertigkeiten der Kinder geschaut und Defizite behoben. Sie ist erst 5, noch kannst Du evtl. Defizite versuchen auszubügeln bevor die Möglichkeiten zu spät sind. Aber nutze die Zeit, sie ist so kostbar für Kinder.

Zitat:
aber wie kann man dem Kind mit 5 Sicherheit und Vertrauen geben, wenn man selbst oft in Chaos und Tränen versinkt?


Dein Kind schaut auf Dich. Ich weiss, dass es schwer ist Nerven für die Wünsche der Kinder zu haben, wenn es einem nicht gut geht. Aber vielleicht schaffst Du es Dich zusammen zu reißen und dann, wenn sie endlich schläft Deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Zitat:
Oder muß ich warten, ob er die Therapie wirklich schafft und dann ist alles ok?


Selbst wenn alles gut gehen sollte würde ich darauf nicht bauen wollen. Deine Tochter braucht jetzt Hilfe und Unterstützung. Daher würde ich an Deiner Stelle einen Kinderarzt aufsuchen (wer hat die Vorsorgeunterschung mit 5 Jahren gemacht?) und um Ergo und Logo bitten. Vielleicht hat er ja noch eine andere Idee für eine unfassende Förderung.

Viel Kraft und Glück
chinablue
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chinablue hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
frei-ja
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 6
Alter: 44
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 09.03.2011, 23:51    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Vielen Dank, für Eure Antworten.
Ja, beide Kinder (5 u. 3) sind im Kindergarten. Allerdings geht die Große nur mit viel Tränen und Geschrei. Die Erzieherinnen sagen sie wäre aphatisch und unkonzentriert. Hätte keine Kontakte.Heult manchmal einfach drauf los oder wirft Spielzeug rum.

Logo sind wir bereits. Beim SPZ haben wir in 14Tagen einen Termin. ADS lese ich gerade ein Buch - sind schon auch viele Punkte die zutreffen. Unser Kinderarzt sieht alles eher locker - er meint das wird schon.Ich werde es auf jeden Fall testen lassen.

Ich habe meinen kindern schon gesagt, dass unser Papa krank ist und deshalb oft so komisch und unberechenbar oder sogar agressiv ist. Sie wissen,dass er jetzt in eine Tagesklinik kommt und ihm da geholfen wird (hoffentlich).
Ich glaube der Kinderpsychologe ist eine gute Idee. Vielleicht findet er ja einen Zugang - bei mir sagt sie oft nur einzelne Sätze und spricht nicht weiter. Ich werde mal bei der Krankenkasse anrufen, ob die einen Fachmann auf dem Gebiet vermitteln können.

Dieses blöde nachts aufstehen ist sicherlich das Hauptproblem. Wenn wir immer um 3 nachts aufstehen, wären wir auch platt und unkonzentriert. Ich denke halt, der Alkoholmissbrauch des Papas und unsere familiäre Verhältnisse lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Am liebsten würde ich ihn einfach rauswerfen - aber in drei Wochen beginnt die Entgiftung. Ich hab solange gekämpft und er will es auch, aber ich kann es irgendwie nicht glauben, daß alles negative nur durch den Alkohol kommt.

Mal sehen was so kommt - ich laß es Euch auf jeden Fall wissen .
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frei-ja hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 09:24    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe frei-ja,

ich kann deine gedankengänge gut verstehen, nur ich würde nicht allein dem trinkenden elternteil die schuld für das verhalten des kindes geben. ich denke es gehören sehr viele punkte dazu, auch DEINE weinerlichkeit, dein verhalten ist zu hinterfragen, warum das kind so gar keinen halt findet.

du bist sicherlich sehr müde, wenn du nachts ständig aufstehen musst. zudem belastet dich das verhalten deines mannes sicher auch. darum fragte ich auch, was machst DU um wieder stabiler zu werden?

kinder lernen sicher einiges an verhalten von uns eltern. darum ist es auch wichtig zu schauen, wie du dich als mutter verhällst. das allein nur auf den alkoholiker zu schieben fände ich einseitig.sicher benimmt er sich nicht gut, wenn ich lese, das er aggressiv dem kind gegenüber ist, nur wie handelst du da in einer solchen situation? ich habe meinen rausgeschmissen, als er das erstemal handgreiflich wurde. wie kommt es das du ihn so weiter bei euch leben lässt?

zudem fällt mir das hier auf:
Zitat:
Am liebsten würde ich ihn einfach rauswerfen
du schriebst doch einen tread vorher
Zitat:
Seit einem Jahr ist er fast gar nicht mehr bei uns - lebt auf einem Campingplatz

das iritiert mich sehr, ich fühl mich da einwenig angeschwindelt von dir. bist du ehrlich? Winken

sei bitte nicht sauer, weil ich so direkt frage, nur in diesem kreis des alkoholismus, der sucht verzerren co abhängige gern mal das bild.

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
frau
neuer Teilnehmer



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Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 10.03.2011, 22:44    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo!
beim durchlesen der zeilen schoß mir ein gedanke durch den kopf "ACHTUNG" und ich mahne ein bischen zur vorsicht. für meinen geschmack sind schon zuviele diagnose/fach/begriffe/erklärungsversuche genannt worden.
Zwischen AD(H)S und entwicklungsverzögerungen mit dem bild der AD(H)S bedingt durch einflüsse der umwelt/familie oder sonstiges, liegen welten und es ist ein zeitintensiever prozess eine gesicherte diagnose zu stellen.
zudem wird jeder therapeut es schwerhaben, wenn er nicht weiß was zuhause los ist. eine hilfe für deine tochter ist sicher,wenn du kompetente fachleute findest ,die sich im besten falle auch mit suchterkrankungen auskennen. öffne dich und beschönige die situation zuhause nicht. es ist wichtig das, das fachpersonal weiß was los ist, um deiner tochter bestmöglichst zu helfen.
schön wäre auch wenn du professionelle hilfe für dich bekommen kannst. vieleicht hat die suchtberatung ja auch listen mit suchterfahrenen therapeuten.
suchterkrankung ist eine familienkrankheit und du kannst dich und deine kinder als erkrankt betrachten genau wie deinen mann. zu schluss möchte ich noch sagen, das schuldzuweisungen niemanden weiterbringen.
viel kraft und einen realistischen blick wünsche ich allen.
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frau hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
frei-ja
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 6
Alter: 44
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 00:33    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Vielen Dank an frau. Als Familienkrankheit hab ich es noch gar nicht gesehen...Meinst Du die Familientherapie reicht, oder brauch ich doch noch eine eigene Therapie?? Ich komm mir ziemlich blöd vor. Bisher war ich immer nur für andere da. Meine Kur und eine Weiterbildung waren seither das einzige, was ich für mich getan habe. Grüße frei-ja
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frei-ja hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
frei-ja
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.03.2011
Beiträge: 6
Alter: 44
Wohnort: stuttgart

BeitragVerfasst am: 11.03.2011, 00:54    Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Melanie, jetzt hab ich ganz viel geschrieben und irgendwie fehlt der Text.Vielleicht steht er jetzt falsch im Forum... Also,nochmal in Kurzform. Ich bin ehrlich. Mein Mann hat seinen Führerschein verloren,LKW-Fahrer. Er lebt eigentlich mit uns, haut aber ständig ab. Ab und zu kommt er, besucht Kumpels, liegt auf dem Sofa und trällert die Liebeshymnen wir wären sein ein und alles und wenn er genug Chaos verbreitet hat, haut er wieder ab. Er kommt aber zu allen Terminen für die Ärzte und Beratungsstellen. Ich bin so zerissen. Ich und die Kinder lieben ihn. Nüchtern ist er ein toller Mensch, mit Alkohol ist es unerträglich. Schade, daß er nicht hier ist und Gott-sei-dank ist er weg und die Kinder bekommen nicht zuviel mit. Es ist wie wenn es zwei Papas gibt - einen ohne Alk der ist klasse und einen mit Alk.Kannst Du das verstehen? Grüße frei-ja
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frei-ja hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben

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