| Mein (Ex)Freund trinkt.. • Ich hänge drin, egal ob jemand trinkt, oder nicht! |
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Doro sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2009 Beiträge: 2525 Alter: 41 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 11.03.2011, 06:50 Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' |
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Hallo Frei-ja,
wenn er es ernst meint mit Entzug und Therapie, dann muss er bis dahin auch nicht auf eurem Sofa rumliegen. Er soll wieder zu euch kommen, wenn er stabil ist.
Ich vermute, dass es für die Kinder wichtig ist, Sicherheit zu bekommen. Alles, was dich und sie immer wieder in emotionales Chaos stürzt, ist schädlich.
Ich denke, es kann nicht nur darum gehen, deiner Tochter therapeutisch zu helfen, mit der Situation klarzukommen (das auch), sondern es muss auch darum gehen, die Situation zu beruhigen.
Wie soll sie denn klarkommen mit so einer Rumeierei. Der Vater wohnt bei euch oder auch nicht. Er trinkt, aber bald vielleicht nicht mehr (hoffst du). Er hat zwei Persönlichkeiten, eine nette und eine furchtbare.
Das ist doch Stoff für Ängste, das ist für das Kind (und auch für Erwachsene) einfach unheimlich, selbst wenn man es vom Verstand her erklären kann. Emotionale SIcherheit ist doch eigentlich das wichtigste, was ein Kind braucht.
Ich rede hier nicht von oben herab, ich hab ja selbst da zu viel mitgemacht.
Liebe Grüße
Doro |
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| Doro hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
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Pierre64 aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.10.2010 Beiträge: 995 Alter: 47 Wohnort: BaWü
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Verfasst am: 11.03.2011, 08:05 Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' |
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Hallo Frei-ja ,
meine Kinder,besonders meine Tochter hat durch ihre Mutter über Jahre das gleiche erlebt und die gleichen Auffälligkeiten entwickelt.Stell dir vor du liebst einen Menschen und tust eigentlich alles um Gegenliebe zu bekommen und erlebst dabei immer wieder Situationen die du nicht verstehst,in denen du dich abgelehnt fühlst und die Schuld bei dir selbst suchst.Es ist nur eine Frage der Zeit das dann das Selbstwertgefühl bei Null ist.Meine Tochter war ständig am weinen weil sie alles auf sich bezog und meinte keiner mag sie.Sie hatte keine Freundinnen weil die mit ihrem Verhalten völlig überfordert waren und wurde manchmal aggresiv weil sie einfach nicht wußte wie sie bestimmte Situationen lösen und einordnen soll.Geholfen hat erst eine Therapie bei einer Kinderpsychologin und das sich lösen von der Mutter ,die Kinder leben seit 4 Jahren bei mir.Viel Verständnis ,Zuwendung und eben ein stabiles Umfeld.Du solltest eure Zukunft nicht vom Erfolg oder Nichterfolg einer Therapie deines Mannes abhängig machen. |
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| Pierre64 hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 11.03.2011, 12:12 Titel: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' |
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liebe frei-ja, | Zitat: | | Liebe Melanie, jetzt hab ich ganz viel geschrieben und irgendwie fehlt der Text.Vielleicht steht er jetzt falsch im Forum... Also,nochmal in Kurzform. Ich bin ehrlich. Mein Mann hat seinen Führerschein verloren,LKW-Fahrer. Er lebt eigentlich mit uns, haut aber ständig ab. Ab und zu kommt er, besucht Kumpels, liegt auf dem Sofa und trällert die Liebeshymnen wir wären sein ein und alles und wenn er genug Chaos verbreitet hat, haut er wieder ab. Er kommt aber zu allen Terminen für die Ärzte und Beratungsstellen. Ich bin so zerissen. Ich und die Kinder lieben ihn. Nüchtern ist er ein toller Mensch, mit Alkohol ist es unerträglich. Schade, daß er nicht hier ist und Gott-sei-dank ist er weg und die Kinder bekommen nicht zuviel mit. Es ist wie wenn es zwei Papas gibt - einen ohne Alk der ist klasse und einen mit Alk.Kannst Du das verstehen? Grüße frei-ja |
es geht hier nicht darum, das ich dich verstehe.
nun ist es doch so, wir haben für uns kinder eine führsorgePFLICHT. kinder haben ein recht auf GEWALTFREIE erziehung.
nun, ich selbst bin tochter einer alkoholkranken frau. mein vater ist coabhängiger. ich weiss nunmal um die auswirkungen. dieses hin und hergerissen sein, von der mutter. klar haben sie gute zeiten, da sind sie toll. auf der anderen seite dürfen wir vorlauter "nicht wahr haben wollen" die andere seite nicht ausblenden und die positiven seiten auf ein podest stellen. realistisch zu bleiben, das ist wichtig und das fällt den cos sehr schwer, weil sie eben das negative gern ausblenden.
weisst du im vordergrund stehen einfach die kinder. diese kleinen wesen sind schutz und hilfsbedürftige, die brauchen den halt der erwachsenen. haben sie keinen halt fangen sie an sich zu melden. manche werden still, andere drehen auf und werden auffällig. ein zeichen dafür das ihnen sicherheit und halt fehlen. auch wenn der ex immer wieder auftaucht und wieder verschwindet, wenn er besoffen ist und aggrassiv wird, manchmal auch nett und liebenswert, es ist ein ewiges hin und her was den kindern eifach schadet. ich versteh nicht so ganz wie du das mit anschaust, da sogar hilfestellung bietest, lässt ihn rein und auf dem sofa wohnen, obwohl du weisst das er aggressiv SEIN KANN. und da finde ich hast du eine riesen grosse VERANTWORTUNG den kindern gegenüber.
dein zustand, deine weinerlichkeit, deine "mit dir machen lassen" haltung bringt hier deinen kindern sicher keinen halt.ich kann mir vorstellen, wenn du anfängst dich selbst zu stabilisieren, ihn klare grenzen setzt , ihn nicht mehr rein lässt und ihn machen lässt, dich um dich und deine kinder sorgst wird sich das mit deiner tochter auch wieder wesendlich verbessern. kinder sind der spiegel von einem selbst. ich möchte dich auch bitten, mehr nach dir zu schauen und nicht die ursachen nur auf den ex mann zu schieben. auch du sitzt im boot mit drin und bist hier dabei dich nicht schützend, stabil vor die kinder zu stellen sondern dieser suchtstruktur einen nährboden zum wachsen zu geben.versuche dich zu stabilisieren, triff klare entscheidungen, mach dem ganzen ein ende und du wirst merken, dem kind wird es wesendlich besser gehen, es wird wieder schlafen können, ohne angst, es wird es nicht mehr nötig haben aufzufallen. denn es hat wieder das was es braucht, ein stabiles umfeld mit einer stabilen mutter .
lieben gruß melanie
ps, ich weiss die worte sind oft sehr hart. alkoholismuss ist leider eine sehr schlimme krankheit. |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Entwicklungsstörungen bei Kindern von 'Alkoholpapas' geschrieben
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