| Das Kämpferherz gebrochen. • "Nur" einer von vier Grundtypen? |
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14433 Alter: 46
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Verfasst am: 04.04.2011, 21:28 Titel: Re: Meine Mutter und der Wodka |
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Hallo Arv,
deine Wortwahl "brauchbar" bzw. "unbrauchbar" fällt mir auf.
Sollten Menschen brauchbar sein? Möchtest du brauchbar sein oder als unbrauchbar bezeichnet werden?
Was steht hinter dieser Wortwahl bei dir für eine Einstellung? Ich frage einfach mal..
Lieber Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Meine Mutter und der Wodka geschrieben
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Arv neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.02.2011 Beiträge: 10 Alter: 29
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Verfasst am: 05.04.2011, 08:56 Titel: Re: Meine Mutter und der Wodka |
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Hallo Linde,
das ist eine gute Frage...um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht wie ich sie beantworten soll. Vielleicht ist es einfach ein Versuch mich mehr von meiner Mutter abzukapseln und bezeichne sie deswegen mit Worten die man eigentlich für Dinge benutzen würde.
Denn auch wenn ich in den früheren Beiträgen immer Sachen geschrieben habe wo andere meinen, das ich auf einem guten weg bin muss ich mir selber eingestehen das ich das nicht bin. Es geht mir schlecht, so richtig schlecht. Ich will das alles nicht mehr und am liebsten will ich einfach nur weg.
Die Suchtberaterin hat mir gesagt, dass es schon gut wäre das ich mittlerweile 600km weit weg wohne, aber ich habe das Gefühl das reicht immer noch nicht. Dazu kommt das mein Freund in den USA wohnt und meine Freunde auch über 600 km weit weg sind. Ich fühl mich alleine. Auch wenn sie für mich da sind ist es nicht das selbe als wenn man abends nach der arbeit nach hause kommt und es wartet jemand auf einen.
Ich weiß es einfach nicht. Vielleicht sind diese Ausdrücke Teil meiner allgemeinen Unzufriedenheit. Ja ich weiß alle werden sagen: Und warum änderst du nichts daran.... Ja leider kann man nunmal nicht von heute auf morgen in die USA gehen.
Danke für die Frage.
Lieben Gruß Arv |
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| Arv hat zum Thema: Re: Meine Mutter und der Wodka geschrieben
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fatima neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.12.2010 Beiträge: 54 Alter: 32 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 09.04.2011, 23:35 Titel: Re: Meine Mutter und der Wodka |
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hallo liebe arv und liebe linde
die "brauchbar"-wortwahl hab ich auch
das ist -zumindest bei mir- ein komplex den mir meine "perfekte
mutter" eingeredet hat
also grob gesehen haben meine alkoholkranke mutter und mein
co-vater auch ähnliche züge wie arv ihre eltern beschrieben hat
nämlich 2 könner, die es offiziell zu was gebracht haben, einen gewissen
status haben, der ihnen auch SEHR wichtig ist
zudem ist es wichtig, nie auszusehen wie "unnütze" menschen: also
leute, die "sich gehen lassen", sowohl äußerlich als auch innerlich
und angeblich lagen die meisten familienprobleme an meinem ausbruch
aus dieser fassade
weil ich merkwürdigerweise nicht so "funktionierte" wie ich sollte-
also auch etwas in richtung "unbrauchbar"
ich weiß das ist alles quatsch- aber habe trotzdem ein irre schlechtes
gewissen zb dass ich noch nicht DEN tollen job etc habe, wie sie es in
meinem alter längst gebacken gekriegt hatten
es fällt auch meinem vater total schwer einzusehen, dass eben nicht immer
alles so toll war, wie es nach außen aussehen sollte
tja- und so ist auch ein quälender gedanke von mir, wenn ich schlecht
drauf bin, "bin ich zu irgendwas nütze? bin ich nicht viel zu unfähig?
was nutzt jemand wie ich einer gesellschaft"usw.
das ist wie eingeimpft.
lg
fatima |
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| fatima hat zum Thema: Re: Meine Mutter und der Wodka geschrieben
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