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und die Hoffnung stirbt zuletzt...

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Rea2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
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Alter: 36

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 11:37    Titel: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!

Ich hab jetzt einige Zeit überlegt,was ich hier schreibe.Gelesen hab ich natürlich schon viel von Euch.
Ich bin erstaunt,wie gleich die Probleme mit dem Partner bei anderen sind.Das ich co-abhängig bin seh ich zum Teil ein,andererseits sind doch tatsächlich Gefühle für meinen Freund da,die ich als "Liebe" definieren würde.
Leider sind so schlimme Dinge vorgefallen,das ich auch vermute sie nie vergessen zu können.Hm! Traurig

Er ist einsichtig,er weiß das er krank ist.Zur Zeit is er in der Tagesklinik.Da war er aber letztes Jahr auch schon.
Ich muß zugeben,das ich mit meinem Verhalten alles noch schlimmer gemacht hab.Ich hab ne ganze Zeit lang mitgesoffen.
Anfangs wollt ich ihm damit zeigen,wie es ist einen stinkenden Partner zu haben,der überall Flaschen versteckt.In dem Ausmaß wie er hab ich das natürlich nich hingekriegt.Ich hab "nur"abends getrunken,wenn die Kinder schliefen.
Jetzt hat er natürlich alle Rechte auf seiner Seite,hat noch mehr Grund,mir für alles die Schuld zu geben.
Anfang Sept.is wiedermal was Schlimmes passiert.Seit dem hab ich Panikattacken,Schwindel.Übe zur Zeit wieder unter Leute zu gehen.Und sei es nur einkaufen.Ich könnt mir selbst in den Hintern treten,das ich es hab so weit kommen lassen.
Er war schon Alkoholiker als ich ihn kennen lernte.5 Jahre ging alles gut,er war trocken.In der Zeit haben wir die Kinder bekommen,wollten unseren Traum einer intakten Familie verwirklichen.Tja.

Heut morgen wollte ich in der Tagesklinik anrufen.Ich wollte nach Paargesprächen fragen.Denn Hoffnung hab ich immernoch,diese Beziehung retten zu können.
Als ich den Hörer schon in der Hand hatte,seid ihr mir eingefallen.
Mein Freund sagte mir letztes Jahr,in dieser Tagesklinik würden sie keine Paargespräche anbieten.Ich dachte er lügt wieder.Vielleicht ist es aber so,das er nich alle Probleme zugleich bewältigen will.Das er erstmal nach sich schauen muß.So wie ich nach mir schauen sollte.......extrem schwer! Mit den Augen rollen
Also hab ich den Hörer weggelegt.Auf ne Familientherapie kann ich aber auch nich verzichten.Es is zu viel passiert.
Er möchte im Anschluß an die Tagesklinik eine LZ Therapie machen.Gut so.Aber wielang soll ich denn warten?
Im Januar werd ich für mich zu nem Therapeuten gehen.Ne Psychotherapie oder so machen.Wegen der Zustände die ich hab.
Mein Neurologe meinte,dieses Jahr macht das keinen Sinn mehr.
Leuchtet mir auch ein,kurz vor Jahresende.

Liebe Grüße
Rea
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Rea2010 hat zum Thema: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
Rea2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2010
Beiträge: 15
Alter: 36

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 12:27    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Oweia,
jetzt krieg ich glatt den Eindruck das zwischen mir und Euch ein riesen Unterschied ist.
Weil ich selbst getrunken hatte.
Da möcht ich aber noch was hinzufügen.
Zum einen trinke ich seit September nich mehr und hab Gott Lob auch kein Verlangen danach,zum anderen hab ich im Vorstellungsbereich erfahren,das es auch zur Co-Abhängigkeit gehören kann,mitzusaufen.
Das soll jetzt keine Ausrede sein ............oder vielleicht doch??? Verlegen

LG
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Rea2010 hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 12:40    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo mySherry,

ich hatte das eine Zeit lang auch mit gemacht. Und wie bei Dir ging es nicht, weil ich es auch nur abends, wenn die Kindern im Bett waren, gemacht habe.
Ich habe es aber dann sehr schnell wieder sein lassen, weil ich gemerkt habe, dass Er es als weiterer Grund zum Trinken sah. Und dann noch die Entschuldigung hatte "Du hast ja auch mit getrunken",
dass ich von den Flaschen nur paar Gläser hatte, hat Er untern Tisch fallen lassen.
Dann hab ich meinen Anteil immer heimlich weggeschüttet. Er war zwar knatschig, weil Er nun teilen musste, aber gebracht hat auch das nichts.
Dannach hab ich ihm demonstriert, dass es auch ohne geht, hat auch nix gebracht.
Gut, dass Du es nicht mehr machst. Lass es dabei.

Liebe mySherry, es bringt im Allgemeinen nichts, wenn Du ihn retten willst. Aber Dir helfen kannst Du wirklich.
Fang doch einfach mal da an. Smilie
Gefühle hin oder her, es kann doch nichts schaden, wenn Du nach Dir schaust, und ihm das Seine überlässt.
Ändern kannst DU eh nix, dass kann nur ER bei sich, und DU bei Dir.

Kennst Du deine Rechte überhaupt ? Was willst Du ?
Liebe Grüße,
und regen Austausch hier,
nici Winken
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n i c i hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
Rea2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2010
Beiträge: 15
Alter: 36

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 13:11    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Nici,

danke für deine Antwort.Dachte schon ich stoße hier auf totales Unverständnis.
Ich hab bereits angefangen,bei mir und meinen Gefühlen zu bleiben.Ich krieg das aber nur schwer hin.
Meine größte Sorge sind andere Frauen.Ich hab Angst,das eine kommt und mir meine große Liebe wegschnappt.
.....und das tut erfahrungsgemäß saumäßig weh!!!

Zum Einen weiß ich ,eine räumliche Trennung wäre das Beste um zu mir selbst zu finden.Um mal zu lauschen welche Wünsche ich eigentlich hab.
Zum Anderen ist da die Angst,meinen Freund ganz zu verlieren.

Vor zwei Jahren,waren meine Gefühle für ihn wie tot.Da wollte ich mich trennen.Leider ist er schwer krank geworden,da konnt ich ihn nich allein lassen.Trotzdem wirft er mir vor,das ich damals nich hinter ihm stand.Ich seh das anders.
Ich weiß auch garnich,wieso meine Gefühle zu ihm so geballt zurück kamen.Es war halt so.
Von räumlicher Trennung hab ich immer wieder gesprochen.Auch das wirft er mir vor.
Ich hätte damals schon auf meine innere Stimme hören sollen.Einen Absprung schaffen,als es mir leicht gefallen wäre.

Im Moment versuche ich einfach nur die Ruhe zu bewahren.Ihn machen zu lassen,meine Vorhaltungen ihm gegenüber zurückzuhalten und an mir zu arbeiten,indem ich wieder arbeite,einkaufen gehe,für die Kinder Zeit hab und mit Hilfe von Meditation versuche,in mich reinzuhören.

Wünsche hab ich einige,wie erfüllt mein Leben sein sollte.Leider kann ich das so nich ausleben im Moment,weil meine Angstzustände da ein gravierender Störfaktor sind.
Ich würd gern zum Sport gehen,mal mit ner Freundin ausgehen.Meinen Tag einfach anders leben,als nur mit Pflichten.

Liebe Grüße
Rea
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Rea2010 hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
Georgina
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.11.2010
Beiträge: 58
Alter: 25

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 16:34    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo mySherry

Zitat:
Oweia,
jetzt krieg ich glatt den Eindruck das zwischen mir und Euch ein riesen Unterschied ist.
Weil ich selbst getrunken hatte.
Da möcht ich aber noch was hinzufügen.
Zum einen trinke ich seit September nich mehr und hab Gott Lob auch kein Verlangen danach,zum anderen hab ich im Vorstellungsbereich erfahren,das es auch zur Co-Abhängigkeit gehören kann,mitzusaufen.


bei mir war es auch so das ich öfters mitgetrunken hab,meistens weil es mir dann auch immer so schlecht ging oder weil ich ihm dadurch seinen Alk wegnehmen wollte das er nicht soviel trinkt, hat natürlich aber nichts gebracht er hat sich dann einfach Nachschub geholt. Aber lange hab ich es auch nicht gemacht da ich Alkohol einfach nicht mag und ich es überhaupt nicht mochte wenn ich so verpeilt war im Kopf und es mir wenn ich trank auch noch schlechter ging als vorm trinken.


Zitat:
Leider sind so schlimme Dinge vorgefallen,das ich auch vermute sie nie vergessen zu können.Hm!


Ich liebe meinen Freund auch über alles und auch er hat mir schon schlimme Dinge angetan (verbal) und du musst für dich entscheiden ob du trotz dieser Sachen mit ihm weiter leben willst. Mir selbst fällt es auch schwer diese Sachen zu vergessen und ich werd sie bestimmt auch nie vergessen aber ich hab mich trotzdem für ihn entschieden, ob es das richtige war wird sich noch zeigen.

Ich wünsche dir aufjedenfall ganz viel Kraft, ich weiß wie schwer es sein kann(bin auch grad dabei alles irgendwie hin zu kriegen das es mir besser geht) man darf nur nich aufgeben, man darf sich nicht aufgeben!!!

Liebe Grüße Georgina
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Georgina hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
Ette
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2007
Beiträge: 1660
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 19:41    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Rea,

herzlich willkommen hier im Forum. Ich wünsche dir, dass du in all den Geschichten von Angehörigen für dich etwas mitnehmen kannst und so Wege findest, deine Situation zu verbessern.

Allerdings finde ich es recht merkwürdig, dass du dich in einem Forum, das für Suchtkranke und Angehörige gedacht ist, die ihre Abstinenz als oberstes Ziel sehen, wie ein Apperitif nennst.

LG
Ette
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Ette hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
Rea2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2010
Beiträge: 15
Alter: 36

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 20:50    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!

Danke erstmal für eure Antworten.
Oje,das muß ich mal schnell aufklären.
Ich hab mich nich nach einem Apperetif genannt.Mein erster Hund hieß Sherry.Sie war damals meine Weggefährtin,die ich sehr gerne hatte.
Mit harten Sachen in Dingen Alkohol hab ich eigentlich nichts am Hut.
Ich hab die Sache mit meinem Usernamen schon im Vorstellungsbereich erklärt.Aber da hat wohl nich jeder Zugriff drauf.
Ich hatte bei der Anmeldung irgendwie keine bessere Idee.Saß hier vorm Pc wie ein Fragezeichen wegen des Usernamens.Deswegen. Wegen Apperetif.......soweit hab ich garnich gedacht.Sorry.
Nennt mich einfach Rea.Die Idee kam mir erst später.
Kann man den Usernamen noch ändern im Nachinein?

Liebe Grüße
Rea
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Rea2010 hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben
desperateS
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 403

BeitragVerfasst am: 14.12.2010, 21:43    Titel: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Rea!
mySherry hat Folgendes geschrieben:
Meine größte Sorge sind andere Frauen.Ich hab Angst,das eine kommt und mir meine große Liebe wegschnappt.
.....und das tut erfahrungsgemäß saumäßig weh!!!



Diese Angst kenne ich nur zu gut. Sie wird dich irgendwann von innen auffressen.
Mein Ex hat mich tatsächlich betrogen. Danach war also die Angst zur Gewissheit geworden.
Heute halte ich es mit dem Leitsatz:
Eifersucht ist die Angst, etwas zu verlieren, von dem es sowieso nicht lohnt, es zu halten.
Was Wahreres gibt es nicht.

Liebe Rea,
was hält Dich bei dem Mann?
Und dabei meine ich nicht die Beziehung, wie sie mal war oder vielleicht werden könnte, wenn der Alk nicht wäre.
Was hält Dich JETZT GERADE bei deinem Freund?
Mach doch mal eine Momentaufnahme. Ist er so, wie er jetzt gerade ist, für Dich der Richtige?
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desperateS hat zum Thema: Re: und die Hoffnung stirbt zuletzt... geschrieben

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