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Beste Freundin trinkt ...

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Autor Nachricht
roloff
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.06.2010
Beiträge: 16
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 00:32    Titel: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Forenteilnehmer,

endlich habe ich mich hier auch angemeldet. Ich bin schon seit ein paar Monaten stiller Mitleser. Gestern, als Regenbogenblume einen Thread eröffnete, der mich sehr berührte, habe ich mich sofort angemeldet. Und nun möchte ich mich kurz vorstellen:

Wie ihr seht, bin ich männlich. Ich lebe in einer festen Beziehung, in der Alkohol nie ein Thema war. Zum Glück! Seit langer Zeit habe ich eine sehr gute Freundin, man könnte auch "beste Freundin" dazu sagen. Ihr wisst, was ich meine: Beziehung zwischen Männlein und Weiblein auf rein freundschaftlicher Ebene. Sehr schön ist so eine Freundschaft, besonders wenn man das Gefühl hat, sowas wie seelenverwandt zu sein. Die Gefühle, die sich im Laufe einer solchen Freundschaft entwickeln, sind nicht weniger tief als die zwischen glücklichen Ehepartnern. Es ist auch so etwas wie Liebe - nur eben auf einer anderen Ebene. Ich hoffe, das verständlich rübergebracht zu haben. Ich sehe meine Freundin nur etwa alle paar Monate, und dann auch nur für ein, zwei Tage. Sie hat immer abends Wein getrunken, wenn wir mal einen Abend zusammen verbracht haben. Ich hatte dann mal ein Bier, und ganz oft nur Cola oder Kaffee. In den letzten zwei Jahren haben diese gemeinsamen Abende zumeist nicht so geendet, wie es normal gewesen wäre. Sie hat stets zu viel Wein getrunken, meist 1 bis 2 Flaschen. Mit dem Ergebnis, dass sie immer glasige Augen bekam, zu Bett musste und dann am nächsten Morgen nur schwer in Gange kam. Wenn wir dann etwas vorhatten, konnte es passieren, dass sie den Ausflug vermasselte. Sie war dann nämlich krank (angeblich Kopfschmerzen ...). Klar, einen dicken Kopf hatte sie dann. Es gab auch peinliche Situationen, sie sagte dann Dinge, die sie sich hätte sparen können. Ich glaube sogar, sie bewegt ihr Auto, wenn sie getrunken hat.

Komisch, aber so richtig kapiert habe ich erst vor ein paar Monaten, was mit ihr los ist. Wie gesagt, ich sehe sie ja kaum. Wir telefonieren viel, und da sehe ich das Weinglas nicht. Und man hört es auch nicht an der Stimme. Die Toleranz ist wohl schon ziemlich hoch.

Ihr Ehemann hat mich vor einiger Zeit auf ihren Zustand angesprochen und mich gebeten, mit ihr zu reden. Ich würde besser an sie rankommen. Er prallt mit seinen Beschuldigungen an ihr ab. Ja, ich würde ihr gern sagen, was ich sehe. Dass sie krank ist! Aber ich habe sagenhafte Angst vor diesem Moment. Ich fürchte, sie wird sich wehren, wird Wahrheiten verdrehen, mich als Freund verstoßen. Ich weiß aber, dass ich mit ihr reden muss - lieber heute als morgen. Ich weiß, dass ich alles nur noch schlimmer mache, wenn ich schweige. Da sie aber über 300 Kilometer entfernt wohnt und so bald kein Treffen in Sicht ist, frage ich mich, ob ich warten, bis ich sie wiedersehe oder ob ich ihr schreibe. Anrufen? Ich wüsst nicht einmal, wie ich es anfangen soll. Rein sachlich oder mit Gefühl? Ach, ich bin echt feige und weiß einfach nicht weiter!

Was würdet ihr mir raten? Ich will sie nicht verlieren!

Ich habe hier im Forum übrigens schon so viel erfahren und gelernt. Genaugenommen haben mir all Eure Beiträge die Augen geöffnet! Danke an Euch dafür! Ich freue mich, Euch gefunden zu haben. Ich bin sicher, mit eurer Hilfe werde ich in ein paar Monaten um Meilen weiter sein.
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roloff hat zum Thema: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 09:40    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

lieber roloff,

ansprechen ja. sicher wird sie dann dementsprechend darauf reagieren. aber dann war`s. du hast hier sicher gelesen, das man so einen menschen nicht helfen kann. das der partner dich angesprochen hat ist schon heftig, der hat dir die verantwortung für ihr genesen in die hand gegeben. das musst du überhaupt nicht annehmen. sag ihr sachlich was du siehst, wie du sie empfindest und gib ihr ne liste von helfenden einrichtungen in die hand. mehr kannst du nicht tun. auch mit ihm würde ich reden, ihm sagen, dass du darauf keinen einfluss nehmen kannst.
distancier dich da von den beiden.übernimm nicht eine helferrolle, du stürzt sonnst in was rein was für dich und eventuell auch deine partnerschaft nicht gut sein wird.ich halt mich inzwischen von diesen menschen fern, wenn ich merke sie haben ein alkoholproblem!

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
roloff
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.06.2010
Beiträge: 16
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 10:07    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Melanie,

hätte ich nicht schon ein paar Monate hier gelesen, hätte ich bei deiner Antwort ziemlich traurig vor meinem Computer gesessen. Zum Glück bin ich schon so weit zu wissen, dass ich nichts ändern kann. Der Schritt hat allerdings Wochen gedauert. Wie viele anderen hier habe ich die Macht des Alkohols unterschätzt. Gut, dass ich jetzt schlauer bin. Dennoch verläuft meine Entwicklung sehr wellenförmig. Mal denke ich: "Die kann mich mal, soll sie sich doch besinnungslos trinken!" Dann wieder wünsche ich mir nichts mehr, als dass alles nur ein böser Traum ist, aus dem ich bald erwache.

Aber du hast Recht, Melina, und das habe ich noch gar nicht so gesehen: Warum soll ich etwas tun, wozu ihr Ehemann nicht in der Lage ist. Ich werde in Ruhe darüber nachdenken.
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roloff hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
roloff
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.06.2010
Beiträge: 16
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 13:16    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nochmal liebe Melanie,

du hast in Regenbogenblumes Thread folgende Zeilen an Regenbogenblume und mich geschrieben:



ihr zwei lieben,

ich weiss was liebeskummer bedeutet. ich habe einen mann 5 jahre lang geliebt ohne ende. wie schmerzhaft es ist zu erkennen das wir niemals zusammen alt werden können. ich hätte alles getan nur um bei ihm bleiben zu können. leider habe ich dabei mein eigenes leben vergessen gehabt. ich hatte so schmerzen, mir tat alles weh, ich kann nachfühlen wie es euch gehen muss. einen menschen verlassen zu müssen, den man liebt um eine eigene zukunft zu haben ist sehr schlimm. nur eins dabei dürft ihr beide nicht vergessen:ihr habt nur das eine leben für euch! opfert es nicht. es ist ein opfern, denn bei alkoholkranken menschen verliert man selbst, es gewinnt keiner, der sog der sucht reisst alle mit und nichts bleibt übrig ausser elend und schmerz.

ihr habt die wahl:

schmerzhaften liebeskummer der vergeht (GARANTIERT!!!)
oder
ein leben mit schmerzen, hilflosigkeit,angst um einen partner der keine einsicht hat.

beides ist schrecklich schlimm, nehmt den weg für euch der euch angenehmer erscheint.....ich meine ich bin es mir wert, das ich für mich selbst lebe...........
heute geht es mir gut, ich habe die schmerzen überstanden, kann zurück schauen auf das was war und bin entsetzt über das ausmass dieser krankheit!!!!
ihr scheint euch ja schon entschieden zu haben, bleibt euch selber treu!
alles liebe melanie


Ja, wenn ich so nachdenke: Ich kenne meine Freundin seit ein paar Jahren. Und wenn ich es richtig einschätze, hatte sie damals schon ein Alkoholproblem. Wie schon gesagt, ist es mir wegen der wenigen gemeinsamen Tage im Jahr nie wirklich aufgefallen. Es gab keinen einzigen gemeinsamen Tag, an dem sie nicht getrunken hätte. Und dann solche Mengen, nach denen man am nächsten Morgen noch nicht wieder bei null Promille angekommen ist. Heißt also, ich kenne sie nur mit Pegel, mal mit mehr, mal mit weniger. Ich frage mich, ob sie nicht anders wäre, wenn sie nicht trinken würde. Würden wir uns dann auch so gut verstehen, uns so nah sein? Oder kämen dann bei ihr andere Eigenschaften zum Vorschein? Wären wir überhaupt Freunde, wenn es den Alkohol in ihrem Leben nicht gäbe? Ich weiß, ich werde darauf keine Antwort enthalten, aber die Frage lässt mich jetzt, wo ich der Wahrheit ins Auge blicke, nicht los.

Ich habe eine Stinkwut auf dieses Teufelszeug, das so viele Leben zerstört! Schon wenn ich einkaufen gehe und die vielen Flaschen im Regal und die Flachmänner an der Kasse sehen, dann ist meine Stimmung auf dem Nullpunkt.

Was mir auch aufgefallen ist, seit ich hier mitlese: Ich sehe jetzt viel mehr Menschen, die mit Alkohol nicht umgehen können. Bis vor ein paar Monaten wusste ich niemanden, jetzt könnte ich auf einen Schlag zehn Menschen in meinem erweiterten Umfeld aufzählen, die mit Sicherheit krank sind. Und wenn man dann die Angehörigen beobachtet, die alles tun, um es zu vertuschen, dann ist das schon ganz schön gruselig. Was für eine verlogene Welt - die Welt des Alkoholismus!

Ich muss euch mal was sagen, Ihr Lieben: Es hilft mir sehr, hier alles niederschreiben zu können. Es befreit und macht den Kopf ein bisschen freier - ein bisschen ...
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roloff hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 15:29    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

halo roloff, ja und nun zu welchen ergebniss bist du nun gekommen?

das du wut auf alkohol hast?alkohol ist ein getränk, eine sache, du bist wütend auf eine flüssigkeit?

es gibt genug menschen die können alkohol trinken ohne dafon abhängig zu sein.wie kommt das?

was macht es mit dir wenn du darüber nachdenkst?deiner freundin nicht helfen zu können?

mach dir vielleicht wenn du lust hast mal gedanken dazu. les dich duch das forum, schau nach den bausteinen. ist interessant. aber im grunde solltest du anfangen dein leben zu leben, das ja hoffendlich nicht aus dieser problematik besteht...oder?

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
Regenbogenblume13
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.11.2010
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 01.12.2010, 23:42    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo roloff,

wir sind in einer ähnlichen Situation und trotzdem wünsche auch ich Dir viel Mut, Kraft und Stärke um aus dieser belastenden Situation heraus zu finden.

Ich bin mittlerweile ganz zuversichtlich.

„Daumen hoch“ für die Leute hier im Forum, sie nehmen uns den Schleier von den Augen, damit wir klarer sehen können und sie unterstützen uns mit Zuspruch, Rat und lieben Worten.

Das Beste jedoch ist, hier kann man sich alles von der Seele schreiben ohne sein Gesicht zu verlieren und ohne sich lächerlich zu machen. Das tut gut.

Hier gibt es viele, die schon einen langen Leidensweg hinter sich haben, die wissen genau, was der Alkohol bewirkt und was er aus einem Menschen macht und mit dieser Erfahrung können sie uns und andere vor diesem Leidensweg warnen und vielleicht auch bewahren.

„Wir schaffen das“

Winterliche Grüße
Regenbogenblume13
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Regenbogenblume13 hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
roloff
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 14.06.2010
Beiträge: 16
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 02.12.2010, 08:40    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

@Melinak - Natürlich macht es keinen Sinn, auf eine Flüssigkeit wütend zu sein. Vielmehr richten sich meine Wut, die Ohnmacht und all die vielen Fragen gegen die Situation. Dagegen, dass ich nach dem vielen Lesen hier weiß, dass ich nichts ändern kann. Die Gelassenheit, die es bräuchte, hat sich noch nicht eingestellt. Du wolltest wissen, was es mit mir macht zu wissen, dass ich ihr nicht helfen kann. Es macht mich traurig, sehr sogar. Weil es menschlich ist, sich zu sorgen und traurig zu sein. Auf der anderen Seite ist man immer wieder im Leben mit Fakten konfrontiert. Also mit Dingen, die so sind, wie sie sind. Und auch da muss man sich dann mit abfinden. Je eher, desto besser. Dass es, wenn Gefühle im Spiel sind, etwas länger dauert, bis der Groschen fällt, müsste auch klar sein. Das liest man ja hier auch immer wieder. Mir ist inzwischen aber schon klar, dass nur mein Rückzug mir helfen kann. Ich kann ihr nicht helfen, aber mir. Soweit zur Theorie. Bleibt nur die Aufgabe, sie in die Praxis umzusetzen, und damit habe ich gestern angefangen:

Ich habe zum ersten Mal seit Jahren abends mein Handy ausgeschaltet und nicht darauf gewartet, dass sie vielleicht anruft. Stattdessen habe ich die Initiative ergriffen und meine Frau ins Kino eingeladen. Sie weiß übrigens von der Alkoholabhängigkeit unserer gemeinsamen Freundin und auch, dass es mir damit nicht gut geht.

Ich will versuchen, mich nach und nach von meiner alkoholkranken Freundin zu distanzieren. Das beginnt im Kopf. Nicht mehr ständig an sie und ihre Krankheit denken, die traurigen Gefühle zwar zulassen, mich aber nicht davon runterziehen lassen, mich selbst wieder wichtiger nehmen. Ein Treffen mit ihr werde ich nicht mehr vorschlagen. Bisher war immer ich die treibende Kraft, wenn ich meinte, wir müssten uns mal wieder sehen. Ich vermute, es wird von ganz allein ruhiger, wenn ich mich zurücknehme.

@Regenbogenblume: Ich denke, es wird ein langer Weg sein, bis wir dieses Thema abgehakt haben. Ein Happy End scheint es ja nicht geben zu können. Mir hat in den letzten Wochen geholfen, meine Gedanken aufzuschreiben. So etwa wie in einem Tagebuch. Nur für mich. Da habe ich meine ganze Wut und Ohnmacht reingesteckt. Mit dem Ergebnis, dass es mir hinterher besser ging. Niemand wird das je lesen. Aber ich bin die Gedanken los. Während ich am Anfang meiner Erkenntnis noch tieftraurig war, Tag für Tag, so erlebe ich jetzt, dass es mir Stück für Stück besser geht. Ich bin auf dem Weg, gehe ihn langsam. Aber ich gehe ihn. Auch ich finde es gut, hier die Meinung der anderen zu lesen. Es ist, als ob man einen Spiegel vorgehalten bekommt. Gut so, auch wenn es nicht unbedingt angenehm ist. Ich sehe die Teilnahme an diesem Forum als eine Art Selbsthilfe. Und wer kann da besser helfen als all diejenigen, die Ähnliches erleben und erlebt haben.
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roloff hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 02.12.2010, 09:15    Titel: Re: Beste Freundin trinkt ... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

lieber roloff,
Zitat:
Ich habe zum ersten Mal seit Jahren abends mein Handy ausgeschaltet und nicht darauf gewartet, dass sie vielleicht anruft. Stattdessen habe ich die Initiative ergriffen und meine Frau ins Kino eingeladen. Sie weiß übrigens von der Alkoholabhängigkeit unserer gemeinsamen Freundin und auch, dass es mir damit nicht gut geht.
na du hast es nicht nur kapiert sondern gleich umgesetzt. hut ab!! und deine frau wird es dir danken....eure beziehung sollte an erster stelle stehen, selbst wenn deine frau weiss, was los ist wird sie sich sicherlich freuen, wenn du mehr bei dir bist. denn dann hast du mehr raum und luft dich ihr zuzuwenden!.....das freut mich gerade zu lesen....ein mann der nicht nur theorisiert sondern das ganze in die praxis umsetzt...

lieben gruß Melanie
PS heir einen apfel vom baum der erkenntniss....grins, die verteilt zwar der matthias hier , ich habe so viele , da kann ich getrost welche abgeben! Winken
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Melinak hat zum Thema: Re: Beste Freundin trinkt ... geschrieben

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