| Warum lässt man sowas zu??? • Mein Mann ist Alkoholiker - hilflos und traurig |
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Regenbogenblume13 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2010 Beiträge: 49
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Verfasst am: 30.11.2010, 01:14 Titel: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo,
ich bin neu hier, lese aber schon seit einigen Wochen hier und dort in den verschiedenen Berichten. Mittlerweile kommt mir mein Problem gegenüber vielen anderen Problemen sehr klein und winzig vor. Was ich hier oft lese ist schon sehr erschreckend und eigentlich müsste ich mir jetzt schon die Antwort selber geben können, aber ich hoffe immer noch auf hilfreiche Antworten.
Ich bin 51 Jahre und trinke gelegentlich Alkohol und zwar im Urlaub, auf Festivitäten oder in geselliger Runde. Das hält sich aber dann auch in Grenzen und heißt hier und da mal einen guten Rotwein, ein Glas Sekt oder auch mal ein Bier. Ich kann sehr gut damit umgehen.
Es geht hier auch nicht um mich sondern um einen guten Freund. Wir sind nicht zusammen aber wir mögen uns.
Er trinkt und trinkt und trinkt. Seine Abstürze sind heftig und ich weiß überhaupt nicht wie er das körperlich alles so übersteht. Oft weiß er nichts mehr von seinen „Saufabenden“, geschweige denn, wie er nach Hause gekommen ist. Es passieren Dinge, die sehr peinlich sind und die er im Nachhinein von seinen Saufkumpanen erfährt. Wenn er so weiter macht wird er nicht mehr lange leben, dabei ist er nüchtern ein ganz netter Kerl, aber total uneinsichtig.
Es ist jedoch sehr schwierig, mit ihm über den Alkohol zu reden und eigentlich sollte ich mich da raushalten, aber dann denke ich wieder, man könnte ihm doch mal einen Anstoß geben und ihm mal die Augen öffnen.
Nach eigener Aussage trinkt er gerne Alkohol, weil Alkohol für ihn etwas mit Lebensqualität zu tun hat. Ich frage mich, wo ist denn da eine Lebensqualität, wenn man 2-3 mal in der Woche sturzbetrunken nach Hause kommt und nichts mehr vom Vorabend weiß?
Zu Hause trinkt er auch, weil er dann entspannter ist und besser schlafen kann. Ohne Alkohol kann er nicht schlafen,
Ich könnte eher nach soviel Alkohol nicht schlafen und würde vermutlich die ganze Nacht auf der Toilette verbringen.
Die Folgen sind ihm egal, Hauptsache Alkohol trinken und davon bis zum umfallen.
Was ich ganz schlimm finde, ist, dass er auch mit dem Auto fährt, wenn er Alkohol getrunken hat. Wenn er sehr viel getrunken hat, lässt er das Auto zwar stehen und nimmt sich ein Taxi aber manchmal hat er einige Bier auf und fährt trotzdem noch.
Ich weiß, ich bin naiv zu glauben, man könnte ihm irgendwie helfen und alles was ich bis jetzt hier im Forum gelesen habe, bestätigt mich darin. Da ich ihn aber auch anders kenne, lässt mich die ganze Problematik nicht mehr los.
Ich frage mich manchmal, ob ich noch richtig ticke, mich so intensiv mit den Problemen anderer zu befassen, aber die Augen zu verschließen ist auch nicht so meine Art.
Sein Körper wird nicht ewig mitspielen und kaputt gehen, wenn er nicht rechtzeitig die Notbremse zieht.
Er tut mir leid und ich möchte so gerne das er auf die gerade Bahn kommt, weil wirklich nüchtern ein toller Mensch ist.
Ich würde gerne wissen, wie Alkoholiker ticken und weshalb sie sich das alles antun. Vielleicht kann ich ihn dann verstehen.
Sooooooooooooo toll ist ein Alkoholrausch doch gar nicht und am nächsten Morgen fühlt man sich hundeelend.
Regenbogenblume13 |
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5776 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 30.11.2010, 09:16 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo Regenbogenblume,
erstmal hallo hier .
| Zitat: | | Er tut mir leid und ich möchte so gerne das er auf die gerade Bahn kommt |
Dass das nicht geht, hast du ja schon selbst geschrieben in deinem Posting. Er tut dir leid, aber es muss dir egal sein, denn er lebt ja so, wie er es sich gerade ausgesucht hat. Anscheinend ist er damit zufrieden, da kannst du machen, was du willst. In seinen Augen ist er ja auf der "geraden Bahn".
Da hilft nur Loslassen, ihn machen lassen, sein lassen. Es ist einfach so! Sonst reibst du dich völlig auf, für eine Sache, die ja nicht deine ist. Es ist sein Leben, und er lebt es nach seiner Vorstellung.
Du sagst es ja auch selbst, in deinem Kopf ist es wohl angekommen, aber noch nicht in deinem Herzen.
Viele Grüße
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 30.11.2010, 09:55 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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liebe regenbogenblume,
sehr schöner name, gefällt mir. es erscheint mir der regenbogen direkt vor meinen augen und ich bekomme eine riesen freude dabei, zumal es hier ja richtig kalt ist.
als erstes herzlich willkommen hier bei uns.
du hast schon richtig erkannt, du wirst daran nichts ändern können. sich sorgen zu machen ist sicherlich richtig, kann man sich auch machen. nur lass diese sorgen nicht zu gross werden und steiger dich bitte da nicht zu sehr rein ihm helfen zu wollen. ein körper hällt ganz schön viel aus und ziemlich lange, das scheint aber hier das allerwenigste übel zu sein. wichtiger ist für dich da einen abstand zu bekommen.
das du ihn als mensch magst ist denk ich mir normal. er ist ein guter freund? oder hast du mehr gefühle für ihn? was bewegt dich hier zu schreiben?
freundschaften kommen und gehen im leben. das ist der lauf der zeit. ich persönlich habe erkannt das mir solche freunde nicht gut tun und distancier mich von diesen menschen. es tut mir viel besser, denn ich möchte nicht wieder in dieser abhängigkeitssituation leben. und du?
alles liebe melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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roloff neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.06.2010 Beiträge: 16 Alter: 37
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Verfasst am: 30.11.2010, 10:16 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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| Guten Morgen, mir geht es genau wie hier beschrieben: Bei mir ist es die beste Freundin, die sich Tag für Tag immer mehr in den Sumpf hineintrinkt. Ich habe es noch nicht übers Herz gebracht, ihr zu sagen, was ich sehe. Sie fühlt sich bei mir wohl sicher. Aber mein Verstand sagt mir, ich muss ihr sagen, dass ich sie für krank halte. Ich weiß nur nicht, wie! Es ist noch etwas anderes, ob der Partner/die Partnerin trinkt oder ein guter Freund/eine gute Freundin. Aber auch hier geht es doch um Gefühle. Ich werde diesen Thread - wie vorher schon viele andere - aufmerksam verfolgen, und wenn ich nachher Zeit haben, stelle ich mich Euch in einem eigenen Thread auch mal genauer vor. |
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| roloff hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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Eric neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 22.09.2006 Beiträge: 470 Wohnort: Trocken seit Januar 2007
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Verfasst am: 30.11.2010, 10:50 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo roloff!
| roloff hat Folgendes geschrieben: | | Guten Morgen, mir geht es genau wie hier beschrieben: Bei mir ist es die beste Freundin, die sich Tag für Tag immer mehr in den Sumpf hineintrinkt. Ich habe es noch nicht übers Herz gebracht, ihr zu sagen, was ich sehe. Sie fühlt sich bei mir wohl sicher. Aber mein Verstand sagt mir, ich muss ihr sagen, dass ich sie für krank halte. Ich weiß nur nicht, wie! |
Sag es ihr doch so, wie Du es hier schreibst: "ich glaube, dass Du alkoholkrank bist."
Ich bin den Menschen, die mich mir in meiner Trinkerzeit derartige Hinweise gegeben haben, im Nachhinein sehr, sehr dankbar.
Eigentlich war ich auch schon während meiner Trinkerzeit dankbar, musste den Gedanken aber schnell verdrängen, weil ich mich zu dieser Zeit noch nicht für krank hielt.
Wenn sie sich bei dir sicher fühlt und Du es ihr deswegen nicht sagen willst, unterstützt Du damit ihr Trinkverhalten!
Also nur zu!
Eric |
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| Eric hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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Regenbogenblume13 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2010 Beiträge: 49
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Verfasst am: 30.11.2010, 14:04 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo!
Danke zuerst einmal für die Antworten.
Nachdem ich hier so einige Berichte gelesen hatte, machte es in meinem Kopf "klick" und mittlerweile weiß ich auch, was ich tun sollte. Nur so einfach wie gesagt, ist es auch wieder nicht.
Es hat mich viel Überwindung und Mut gekostet, mich hier anzumelden
und ich weiß auch nicht so richtig, wie ich meine Situation hier erklären soll, denn gegenüber vielen anderen hier im Forum geht es mir ja noch gar nicht so schlecht dabei.
Ich habe jetzt keine schlaflosen Nächte, aber dieser Mann und sein Verhalten schwirren schon ständig in meinem Kopf herum und das ist, glaube ich nicht so gut für mich.
Er hat sich außerdem irgendwie still und leise in mein Herz geschlichen. Ich konnte mich nicht dagegen wehren.
Mein Verstand sagt mir, dass ich wegen des enormen Alkoholkonsums Abstand halten und nicht soviel Nähe zulassen soll, damit ich mir nicht ständig Sorgen und Gedanken mache und in etwas hineinrutsche, wo ich nachher nicht mehr herausfinde.
Ich möchte ihn gerne wachrütteln, damit er seinen Körper nicht weiter ruiniert, weil ich ihn mag. Gleichzeitig möchte ich mich aber auch vor weiteren Gefühlen ihm gegenüber schützen.
Dabei haben mir teilweise schon die hier geschriebenen Berichte und Antworten geholfen. Der Alkohol schein ja wohl eine „Stärke“ zu haben, die man nicht unterschätzen sollte.
Je mehr Berichte ich lese, desto klarer wird meine Vorstellung von dem, was ich nicht möchte.
Ich möchte gerne wissen, wie sich andere mit ähnlichen Problemen verhalten und damit klar kommen- oder auch nicht.
Der Austausch kann mir vielleicht helfen, mich von Problemen zu distanzieren die ich mir im Moment selber mache. Probleme die ich nicht unbedingt haben muss und die mir das Leben vermutlich nur schwer machen.
Gruß Regenbogenblume13 |
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roloff neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.06.2010 Beiträge: 16 Alter: 37
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Verfasst am: 30.11.2010, 16:55 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo Regenbogenblume,
wenn ich deinen letzten Beitrag lese, muss ich gestehen, dass es mir ziemlich ähnlich geht wie dir. Wie sich doch die Geschichten ähneln! Du schreibst davon, dass du Gefühle für deinen Freund entwickelt hast. Ja, das geht mir mit meiner Freundin genauso. Ich habe sie sehr gern, wir sind uns sehr ähnlich. Ich stelle fest, dass man auch mit dem anderen Geschlecht eine sehr innige Freundschaft pflegen kann, und dann ist das auch eine Art von Liebe! Wenn man diesen geliebten Menschen nun so abstürzen sieht, dann tut das höllisch weh. Und dann zu entscheiden: Ich distanziere mich - das ist alles andere als leicht. Den Weg zum offenen Gespräch und zu Konsequenzen zu finden, ist schmerzhaft. Umso besser, wenn man sich ausführlich damit auseinandersetzt. Bei mir ist es so: Manchmal bin ich total wütend auf die ganze Situation, und dann wieder denke ich: Liege ich überhaupt richtig mit meinen Vermutungen, übertreibe ich nicht? Und dann wird mir klar, dass auch ich Hilfe brauche. Schön, dass ihr alle hier seid. |
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| roloff hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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Waldliebende neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2010 Beiträge: 205 Alter: 52
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Verfasst am: 30.11.2010, 19:23 Titel: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot |
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Hallo Regenblumenbogen, hallo alle zusammen,
du schreibst, dass es dir noch gar nicht so schlecht dabei geht.
Das habe ich auch lange Zeit gedacht, unter dem Motto:
Er ist doch so ein lieber Partner, ist doch alles gar nicht so schlimm,
ich steigere mich da in was rein.
Alles Quatsch, sage ich, hätten wir uns sonst hier gezielt angemeldet?
Wenn ich mich z.B. in einem Gesundheitsforum anmelde, weil
mich irgendeine Krankheit quält, dann ist mir doch auch klar, dass
ich Hilfe brauche, die hole ich mir entweder beim Arzt, oder erstmal in
einem Forum, um zu sehen, was ich erstmal selber daran ändern kann.
Die Geschichten ähneln sich hier alle, ja wie wahr.
Je mehr ich gelesen habe, desto mehr wurde mir bewusst,
wie dieses Problem mein ganzes Leben beeinflusst hat und vor allem, wie lange schon.
Wie sich andere in solchen Situationen verhalten, fragst du.
Ich bin jetzt seit fast einem halben Jahr hier und versuche etwas zu
verändern.
Relativ schnell habe ich begriffen, dass ich IHM nicht helfen kann.
Das ist so und das bleibt so.
Gespräche diesbezüglich sind ohne Ende und ohne Ergebnis ins Leere gelaufen.
Inzwischen weiß ich, dass er sich nicht ändern wird.
Was ich für mich und mein Wohlbefinden machen kann, versuche ich zu machen.
Ich versuche, ihm seine Krankheit nicht mehr vorzuhalten, weil es nichts bringt, genau so gut kann ich mit meinem Hund reden.
Der guckt mich dann auch immer so treudoof an. (Galgenhumor)
Ich konzentriere mich auf mich selber, schaue, dass es mir gut geht.
Nur stellte sich immer wieder die Frage, ob es das ist, was ich möchte.
Klar ist es toll, endlich mal das zu machen, was man lange nicht gemacht hat. Vor allem ohne Diskussionen, keine Rede und Antwort stehen.
Warum machst du dies oder das, warum bist du alleine im Urlaub, warum bist du plötzlich so anders und und und...
War ja schnell erklärt, hat er auch begriffen, er nimmt es hin, weil er weiß, wenn er mir das verbietet, dann verliert er mich.
Anfangs ging es mir eine ganze Weile gut damit, ich konnte immer wieder
ausbrechen, den Kopf freikriegen, hatte meinen Weg gefunden, dachte ich....
Nur, irgendwann stellte ich fest, dass das auch keine Dauerlösung ist, das ändert ja nichts an seinem Trinkverhalten und es macht die Sache keinesfalls besser.
Das Problem verschwindet ja nicht dadurch und es ist immer präsent.
Es wird immer weiter gehen, auch ich machte mir Sorgen um seine
Gesundheit, sprach mit ihm darüber, heute nicht mehr.
Ich habe inzwischen wirklich die Einstellung, die hier viele entwickelt haben:
Soll er sich doch totsaufen, ist nicht mein Problem.
Ich kann es NICHT ändern!!!!
Ich kann nur auf den Tag warten, an dem meine Geduld am Ende ist, oder meine Kräfte, oder was weiß ich....
Der eine Co.braucht etwas länger, das zu begreifen, der andere
reagiert relativ schnell.
Ich gehöre leider zur ersten Kategorie.
Deshalb, liebe Regenbogenblume, kann ich dich so gut verstehen.
Pass auf dich auf, du lebst mit ihm nicht zusammen, ich schon seit über einem Vierteljahrhundert mit meinem.
Alles Liebe
Waldliebende |
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| Waldliebende hat zum Thema: Re: Ein guter Freund trinkt sich tot geschrieben
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