| Ist es wahr das der Alkoholkranke • hallo |
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Georgina neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2010 Beiträge: 58 Alter: 25
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Verfasst am: 24.11.2010, 23:11 Titel: Stimmungsschwankungen |
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Ich hoffe das Thema passt hier rein wenn nicht tut mir leid bin neu hier.
Schon seit langer Zeit hab ich gemerkt das meine Stimmung total davon abhänig ist wie es meinem Partner geht. Heute z.B ging es mir einigermaßen gut, dann war ich abends meinen Partner noch im Krankenhaus besuchen (er ist da auf Entzug) und er war heut nicht so gut drauf und ziemlich unruhig und als ich das gemerkt hab ging es mir aufeinmal auch schlecht und als ich zuhause war wurde ich aufeinmal auch total unruhig und war richtig am zittern. Kennt das jmd oder kann man sich sowas auch einbilden? Mir macht das echt ganz schön zu schaffen den ich bin auch selbst seelisch nich in bestform und mich werfen solche Stimmungsschwankungen immer gleich aus der Bahn. |
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| Georgina hat zum Thema: Stimmungsschwankungen geschrieben
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co-Elfi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.10.2010 Beiträge: 1206
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Verfasst am: 25.11.2010, 09:33 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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Hallo Georgina,
ich bin ein sehr feinfühliger Mensch und habe auch oft Stimmungsschwankungen.
Der eine Mensch hat eine dicke Haut und kann z.B. auf eine Intensivstation gehen ohne dass sich an seiner Stimmung was ändert, ein feinfühliger Mensch ist oft schon beunruhigt wenn er feinste Nuancen an sich oder anderen Menschen wahrnimmt, dass irgendetwas nicht stimmt.
Jeder Mensch ist individuell und diese Unterschiede sind etwas Natürliches.
| Zitat: | | unruhig und als ich das gemerkt hab ging es mir aufeinmal auch schlecht und als ich zuhause war wurde ich aufeinmal auch total unruhig und war richtig am zittern |
Hast du gemerkt, was da in dir vorging, welche Gedanken/Gefühle da im Hintergrund am rumoren waren?
Bei mir ist es so: ich versetze mich stark in die Lage anderer und klinke mich emotional ein, wie ein Gefühlschamäleon. Und wenn ich das nicht bewusst merke und mich rechtzeitig wieder "ausklinke" bevor ich meinen Eigenschutz, meine Energie verliere, dann geht es mir auch schlecht.
Und dann muss ich mir was einfallen lassen, damit es mir wieder gut geht.
Beispiel: Ich besuche einen krebskranken Menschen und der erzählt von seinem Leiden. Das halte ich eine Weile durch und dann merke ich - meine Energie wird weniger, ich versetze mich immer stärker in seine Lage. Dann muss ich für mich eine Grenze setzen, mich emotional ausklinken (z.B. indem ich auf die Toilette gehe und eine Entspannungsübung mache) oder den Besuch beenden.
Wenn ich das nicht mache, bin ich emotional aufgewühlt, denke nur noch an negative Dinge und habe nicht mehr genug Energie übrig, um da schnell wieder in eine Wohlfühlzone zu kommen und mir was Gutes zu tun.
| Zitat: |
ich hoffe das Thema passt hier rein |
Ja es passt teilweise: Feinfühlig zu sein empfinde ich mittlerweile als normal - ich kann mich nicht um 180° drehen, kann nicht gefühllos werden. Ich bin eben ein sensibler und feinfühliger Mensch, das ist eine neutrale Eigenschaft mit 2 Seiten: einerseits kann ich mich gut in Menschen hereinversetzen und diese verstehen. Andererseits bin ich auch schneller überfordert wenn ich meine, dass ich genauso lange in einer Situation bleiben "muss" wie Menschen mit dickerer Haut.
Trotzdem haben unserer beider Geschichten etwas mit "Co" zu tun.
Ich z.B. habe das Bedürfnis, anderen Menschen zu "helfen" denen es schlecht geht. Das ist zunächst in Ordnung, so lange ich es damit nicht übertreibe. Allerdings neige ich dazu, es zu übertreiben.
-Ich bleibe zulange in Situationen, die mich emotional sehr beanspruchen und überfordere mich damit
-Ich helfe manchmal Menschen, die besser professionelle Hilfe bräuchten, nicht meine laienhafte Hilfe
-Ich achte manchmal mehr auf die Bedürfnisse anderer Menschen als auf meine eigenen Bedürfnisse
Wenn man sich selbst überfordert, gibt der Körper irgendwann Warnsignale, erst ganz leise und unhörbar (man fühlt sich "irgendwie unwohl", dann etwas lauter (die Hände schwitzen, das Herz klopft etc.)
und wenn man die Signale ignoriert, schaltet der Körper auf noch lautere Warnsignale, die lassen sich dann nicht mehr ignorieren (z.B. starkes Unwohlsein, Händezittern etc.).
Ich kenne diese Symptome. Ich war gestern in einem Vorstellungsgespräch, wo man mich mit 3 Personen gleichzeitig ausgefragt hat - Stressfragen. Erst ging es mir gut. Dann merkte ich, dass ich mich unwohl fühle. Dann Herzklopfen, schwitzige Hände.
Als ich heimkam habe ich vor Stress gezittert, musste mich in ein dunkles Zimmer legen und musste plötzlich heulen weil mir so übel war .
Nach eine Stunde hatte ich mich beruhigt und habe ich mich aufgerafft zum Sport. Da habe ich dann den restlichen Stress abgebaut und hinterher war ich wieder das blühende Leben, also keine Spätfolgen
Worauf ich aufpassen muss:
-dass ich die Warnsignale meines Körpers rechtzeitig wahrnehme
-dass ich sofort, wenn ich mich unwohl fühle etwas für mich tue (z.B. Atemübungen machen oder wenn das nicht hilft auf die Toilette gehen und Entspannungsübungen machen)
-dass ich mutig mich Stressituationen aussetze, die positiven Stress bedeuten (z.B. mal ein kleines Risiko eingehen) damit ich mich ein wenig "abhärte" und meine Fähigkeiten trainiere, mit Stress umzugehen
-aber es vermeide, zu lange in Stresssituationen zu verweilen und rechtzeitig eine Pause machen, bevor ich völlig fertig bin. Pausen sind für mich das A und O. Keiner ist sauer, wenn ich mal zwischendurch eine 5-MinutenAuszeit brauche, lieber früh und rechtzeitig als zu spät.
-dass ich ein wenig mehr auf meine Bedürfnisse achte als auf die Bedürfnisse meiner Mitmenschen. Keiner hat was davon, wenn es mir schlechtgeht.
Was das Thema "Co" angeht:
Früher habe ich die Bedürfnisse anderer als wichtiger eingeschätzt als meine eigenen, habe also Raubbau mit meinen Kräften betrieben.
Ich dachte - ach, es geht so vielen Menschen schlecht, ich muss tun was in meinen Kräften steht, soviel ich kann, damit das besser wird. Das war allerdings zuviel, ich habe vor lauter Sorge um diese Menschen nicht mehr genut an meine Bedürfnisse gedacht, geschweige denn mich genug um meine Bedürfnisse (z.B. mir auch mal Freude zu gönnen) gedacht. Was haben diese Menschen davon, wenn es mir dann auch noch schlechtgeht?
Ich gehe weiterhin Menschen besuchen, die krank sind, achte aber auf meine Körpersignale und nehme mir direkt eine "Auszeit" wenn mein Körper sich leise meldet, und wenn es nur 5 Minuten sind.
Und hinterher, nach dem Besuch, tu ich mir was Gutes - Enspannungsübungen, Bewegung o.ä. um Stress abzubauen.
Ich hoffe, dass ich dir damit ein wenig helfen konnte, mir geht es gerade prima und teile gerne meine Energie  |
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| co-Elfi hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 25.11.2010, 09:58 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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hallo,
ich kenn das auch von mir. kann mich unglaublich gut in andere reinfühlen.kann mich auf deren ebene begeben, sie begleiten. das hat mich dazu gebracht auch diese fähigkeit in meinem beruf einzusetzen. nur muss man lernen damit so umzugehen, das man nicht anfängt mitzuleiden. das es nicht so weit kommt, das man selbst das leid des anderen übernimmt.beruflich kann ich das sehr gut, machhinter mir die tür zu und gehe.
diese feinfühligkeit kommt wohl aus der zeit, als es als kind sehr wichtig war zu erkennen wie meine mutter drauf war, um mich zu schützen. das hat sich mit den jahren sehr entwickelt...ich nehme dinge wahr, die andere lang noch nicht wahrgenommen haben. meisstens kommt: "du spinnst ja"....hinterher "wie hast du das denn gewusst?".....nun ja, ist halt so....
wichtig ist zu lernen damit umzugehen. viele jahre habe ich meiner mutter das leiden abgenommen, habe für sie gelitten, damit es ihr besser gehen sollte. tat es nicht und ich ging daran kaputt. erst jetzt habe ich begriffen in was ich mich da reingebracht hatte, in der therapie. seit ich mich dafon gelöst habe geht es mir wieder gut.......gelert hab eich das ja im beruflichen, konnte es ja gut, das konnte ich dann für mich auch im privatem umsetzen (ich frag michheute immernoch wie ich mich da nicht abgrenzen konnte? liegt sicher daran das ich emmozional mit meiner mutter verbunden bin, es beruflich bei den menschen nicht bin)...komisch ist das leben manchmal........
alles liebe melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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co-Elfi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.10.2010 Beiträge: 1206
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Verfasst am: 25.11.2010, 15:12 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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Hallo Melinak,
wie gehst du heute mit deinen Gefühlen um, wenn diese zu stark werden, wie grenzt du dich heute ab, besonders im privaten Bereich ?
| Zitat: | wichtig ist zu lernen damit umzugehen.
gelehrt hab ich das ja im beruflichen, konnte es ja gut, das konnte ich dann für mich auch im privatem umsetzen |
Mich würde interessieren, welche Strategien du hast. |
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| co-Elfi hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 25.11.2010, 15:33 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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beruflich konnte ich abschalten, ne distance hatte ich zu den menschen die ich betreue. die mag ich aber ich mach die tür zu und bin auf dem weg nach hause. dort passieren auch viele schlimme dinge, wir haben 5 frauen in 5 jahren beerdigt, schlaganfallpatienten, patienten mit demenz und hirnabbau. dauernd ist was los. ich kann meine verantwortung eben abgeben, in der übergabe an die kolegen und habe nicht das gefühl das ich da noch was machen muss.
bei meiner mutter ging das dannähnlich. ich gab die verantwortung ihr zurrück.auch meinem vater. mein problem war es immer, das ich mich verantwortlich fühlte. seitdem geht es mir wesendlich besser. auch das thema schuld konnte ich verarbeiten, damit konnte ich mich lösen.
den rest, der uns noch emmozional verbindet ist das mutter tochter verhältnis. klar, es tut mir auch noch weh, sie so zu sehen. doch es ist ihr leid nicht mehr meins.sie hat dafür die verantwortung und kann sich überall hilfe holen, wenn sie das will.ich muss das nicht mehr und der drang danach ihr zu helfen ist inzwischen nicht mehr vorhanden.
nun das emmozionale was sie betrifft lass ich zu, nützt ja nicht es irgendwohin zu schieben. ich bin nicht aus eis und kein stein, das gestehe ich mir auch zu. nun kümmer ich mich selbst darum wie oft ich mir das noch antun möchte. ich steuer das von mir aus, wenn ich sie nicht sehen will, dann will ich das nicht.
ich bin mir inzwischen im klaren, das dieses leben eben aus emmozionen besteht, das ich genau so wütend sein darf wie traurig.ich lasse es zu, ich darf darüber traurig sein, es ist traurig. mit der inneren einstellung die ich nun habe, der distance zu ihr und meiner fähigkeit die tür hinter mir zu zu machen und mein eigenes leben zu führen unabhängig von ihr geht es mir sehr gut.....sie wird sicher immer thema bleiben aber mit ganz anderer qualität von meiner seite aus......
ich hoffe ich konnte dir damit irgendwie behilflich sein...
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 25.11.2010, 15:37 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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oh ja, was noch dazu gehört, das ich nicht das bedürfnis habe sie zu besuchen. ich will mich mit ihr nicht ausseinandersetzen. denn jedes gespräch mit ihr ist mir zuwieder, denn mit ihr kann ich nicht mehr reden. darum vermeide ich jedlichen kontakt zu ihnen, geh dort nicht mehr ins haus rein und verhinder damit, das es mir weh tut....telefonanrufen werden kuz und knapp gehalten und es gibt von meiner seite klare ansage"darüber will ich mit dir nicht reden, das weisst du" zur not leg ich auch mal den hörer auf.
meine form von distance halten.....ich schütze mich so am besten..... |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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Georgina neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2010 Beiträge: 58 Alter: 25
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Verfasst am: 25.11.2010, 20:44 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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danke für eure Antworten
Hallo Co-Elfi
| Zitat: | | Hast du gemerkt, was da in dir vorging, welche Gedanken/Gefühle da im Hintergrund am rumoren waren? |
ne so richtig weiß ich dann immer nich was ich denke ich merke nur das ich dann immer sehr unruhig werde und weiß auch noch nicht so richtig mit diesen Gefühlen umzugehen.
Ich bin zwar auch ein sehr emotionaler Mensch und kann mich auch gut in andere hinein versetzen aber bei meinem Partner ist es dann wirklich manchmal schon so das ich es nicht mehr ertrage wenn er weint oder es ihm sehr schlecht geht dann hab ich das Gefühl man würde mir das Herz rausreißen.
| Zitat: | -Ich bleibe zulange in Situationen, die mich emotional sehr beanspruchen und überfordere mich damit
-Ich helfe manchmal Menschen, die besser professionelle Hilfe bräuchten, nicht meine laienhafte Hilfe
-Ich achte manchmal mehr auf die Bedürfnisse anderer Menschen als auf meine eigenen Bedürfnisse
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bei mir ist es genauso und ich hab mit der Zeit auch gemerkt das mich meine Art anderen zu helfen total überfordert aber andererseits kann ich es auch nicht ändern es tut mir ja auch gut anderen zu helfen das Problem ist halt nur das ich mich dann total vernachlässige und mich auch niemand fragt wie es mir geht und es nur um meinen Partner geht das macht einem manchmal zu schaffen weil ich dann immer denke, alle denken es ist selbstverständlich das ich das alles so mitmache.
| Zitat: | | -dass ich die Warnsignale meines Körpers rechtzeitig wahrnehme |
Das Problem ist halt nur das ich selbst immer nicht merke wenn mein körper oder auch meine Seele halt rufen ich merk es meistens erst wenn es schon zu spät ist und dann geht garnichts mehr bei mir. Und wenn ich mal versuche etwas für mich zu tun dann fühlt es sich so falsch an, so in dem Sinne ,, wie kann ich den nur etwas für mich tun, während mein partner zuhause sitz und es ihm schlecht geht'' ich muss halt noch ne menge lernnen.
danke auch für deine Antwort Melinak
| Zitat: | | nur muss man lernen damit so umzugehen, das man nicht anfängt mitzuleiden |
das ist mein Problem das ich die Grenze dazu schon überschritten hab nur wie komm ich da wieder raus??
ohje is ja soviel geworden..... |
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| Georgina hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 25.11.2010, 21:24 Titel: Re: Stimmungsschwankungen |
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hallo zusammen, | Zitat: |
das ist mein Problem das ich die Grenze dazu schon überschritten hab nur wie komm ich da wieder raus?? | oh jeh, das kenn ich nur zu gut...irgendwann spürte ich nichts mehr...das war der absolute supergau....und dann spürte ich nur noch schmerz...heftige schmerzen im bauch....dann war dort all das angestaute nicht rausgelassene verkapselt in einem bösartigen tumor im darm....ich will keinem angst machen, es ist meine geschichte, doch man weiss inzwischen das der körper auf stress eben mit solchen krankheiten reagiert.......ich bin geheilt und machte therapie. in der therapie lernte ich mich zu spühren. ich liess los, denn ich kontrollierte meine gefühle unbewusst.und da kam alles aus was ich an schmerzen in mir trug...ganze 17 jahre lang oder noch viel länger........ich musste weinen und weinte monatelang.......die schmerzen liessen nach...sie retteten mir das leben und ich nam sie dankend an....dann passierte das was mich heute so glücklich macht.....es hörte irgendwann auf!!!!!! der schmerz ist weg.........ich lache weine bin wütend traurig bin verknallt glücklich ärgerlich und kann es immer besser spüren einordnen und dadurch viel besser reagieren.....noch geblieben sind die angstzustände und panikattaken die ziemlich heftig sein können .auch die zeigt mir den weg gibt mir signale...auch die nehme ich dankend an...sie hat mir letztens wieder geholfen mich nicht wieder in etwas zu verlieren, einer partnerschaft in der ich mich verlieren würde....dankbar bin ich und zu empfelen ist es eine therapie zu machen.......alles liebe euch melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Stimmungsschwankungen geschrieben
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