shirley005 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 83 Alter: 33
|
Verfasst am: 18.11.2010, 18:26 Titel: Re: was kann ich noch tun, für mich? |
|
|
hallo, ich kenne die gefühle, inzwischen hab ich die hoffnung begraben dass er aufhört. trotzdem ist es immer wieder schwer es mitanzusehen und auch meine mum die so drunter leidet und den absprung nicht schafft. aber sie wollen es ja so. und das zu verstehen fällt mir unendlich schwer. fühle mich dann auch immer ausgebrannt, kann den abend das grübeln nicht stopppen wenn ich nachmittags dort war. erst wenn ich wieder mein leben paar tage für mich hatte wirds wieder besser und die gedanken verschwinden. also mir hilft etwas drüber zu grübeln und mich dann aber wieder mit meinen hobbies etc abzulenken. ob sich das je ändert?
manchmal frag ich mich wie es ist wenn sie mal nicht mehr da sind? hört sich zwar makaber an, aber so gedanken gehen mir im kopf rum. ob ich dann freier lebe? |
|
superunknown neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.11.2010 Beiträge: 58
|
Verfasst am: 20.11.2010, 12:56 Titel: Re: was kann ich noch tun, für mich? |
|
|
Versuch geglückt. Ich hab dem Grübeln jetzt eine Art "Platz" eingeräumt. Sozusagen Sprechzeiten. Da kann es kommen mit seinen Sorgen und Ängsten. Scheint zu funktionieren. Das Grübeln nutzt die Sprechzeiten grad sehr selten
shirley: nein, ich finde dich nicht makaber. Ich frage mich auch viele Dinge: eg, wer kümmert sich, wenn sie einfach nicht mehr können? Wie sauer bin ich, wenn es wirklich am Alk lag? Werde ich mich in einem hätte-wäre-wenn-Kreis drehen, wenn sie nicht mehr da sind? Das ich sie vermissen werde, ist klar, auch wenn der Vater trinkt.
Frozen: Ja, ich achte schon auf mich und meine Süchte. Ich weiss, dass ich suchtgefährdet bin, und achte sehr darauf, dem nicht zu verfallen und Dinge einfach nicht zur dummen Gewohnheit verkommen zu lassen. Ansonsten merke ich immer wieder, wie schwer es ist, Leuten klar zu machen, dass man zb nichts trinken will, weil man das doch früher auch immer gemacht hat. Und keinen Grund braucht, um nicht zu wollen. Mein Freundeskreis hat sich da schon verkleinert.
wie meinst du das mit der richtigen Partnerwahl? Davon mal abgesehen, dass ich glaube, sehr gut gewählt zu haben obwohl er eine angeknackste Persönlichkeit hat, denke ich, dass es kaum noch jemanden gibt, der nicht einen Knacks hat. Die Frage ist, wie man damit umgeht  |
|