| Hallo, neue Moderatorin! • Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung |
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tari neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 26.10.2010 Beiträge: 5
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Verfasst am: 26.10.2010, 21:21 Titel: co-abhängig .. was tun? |
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ich kopiere den text aus dem vorstellunsgforum mal hier rein udn danke für antwort im voraus:
ich bin co- abhängig, mein partner trinkt und kifft.
ja so würde ich es ausdrücken ... ich habe zu anfangs das gar nicht so realisiert ... jetzt fängt das ganze an, irgendwie aus dem ruder zu laufen.
wir sind seit knapp einem halben jahr zusammen und haben uns zuvor einige wochen über internet kennengelernt. die beziehung ist einfach sonst total klasse ... wir schwimmen in derselben gefühlswelt und er ist selbst sehr romantisch sensibel emotional und gefühlvoll.
vor allem aber wenn er kifft, "vergisst" er die zeit und bekommt eine "ist doch alles gar nicht schlimm" haltung .. so nach dem motto "huch was hat sie denn .."
beim ersten treffen hatte ich das mit dem alkohol noch als "normal" abgetan, als er fragte ob ich wein mag und oder sonstwas trinken möchte. ab und an kann man ja auch was trinken ... dachte ich. so haben wir eine flasche martini mitgenommen.
bei ihm zuhause hat er zuerst ein bier getrunken, dann noch von seinem kräuterschnapps .. naja dachte ich, dann müssen wir uns halt "mut" antrinken und hab ein glas martini mitgetrunken. er selbst trank den rest bis zur hälfte runter obwohl im das nicht so schmeckte. (ich trink doch nicht wenns mir nicht schmeckt auch wenn nix anderes da ist ...)
nachdenklich geworden bin ich morgens, als er gegen 11 uhr den rest der martini flasche getrunken hat ... das fand ich weniger dolle aber habe nix gesagt.
dann kam irgendwie der kiff ins spiel .. er fragte mich ob es mich stört und ich sagte "ja" ... irgendwie hat er dann ne weile später dann doch ne bong gezogen ...
um das ganze bisschen abzukürzen:
er trinkt alle 1-2 tage 1-3 bier oder wahlweise eine halbe bis ganze flasche wein. 1-2 mal im monat durchaus auch mal mehr. dabei bleibt er sehr klar um die kontrolle zu behalten. er selbst findet sein trinkverhalten normal und sagt sachen wie "achja ich bin schon ein ganz schrecklich abhängiger alkoholiker ..." um das ganze wohl abzuschwächen
gekifft hatte er so im 3 tagesrhytmus, 5 köpfe abends - morgens den rest und die restlichen 1 1/2 tage geärgert über sich selbst .... das hat er mittlerweile schon "verbessert" .. aber eher fast zwangsweise .. weil er hier bei mir eben nicht kifft und wir zurzeit unsere beiden haushalte zusammenlegen. der alkohol bleibt jedoch weiter.
immer wenn er in seiner wohnung in leipzig ist, trifft er sich mit seinem besten kumpel ... vor allem weil dieser kiffen möchte, da seine freundin auch ein problem damit hat und er es ihr verheimlicht. deshalb besorgt mein freund seinem kumpel das zeug und kifft gewohnheitsmäßig mit ... mehrfach hat er sich schon anderes vorgenommen - wie z.b. "wenn mein kumpel kiffen mag, dann trink ich eben nur 3 bier, dann gewinn ich auch beim zocken gegen ihn" oder "ich kiffe erst wieder wenn ich meinen nächsten track geschrieben habe" ... alles vorsätze die dann umgeschmissen wurden und er total aggressiv ist, wenn ich ihm das vor augen halte.
er hat eine längere lebensgeschichte in der er weit mehr alkohol und auch andere drogen zu sich genommen hat. von daher denke ich, dass er sich denkt dass er wenig konsumiert.
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wieso das aus dem ruder läuft ... ich bin jemand, der den anderen bewusst darauf anspricht, nachfragt warum er das macht, ihm sage dass es mich erschreckt wenn er sich den ganzen tag nicht meldet und nicht ans telefon geht und keine sms kommt .. meist dann erst am nächsten tag eine gedrückte "juhu ein neuer tag" sms anschrammt ...
durch die gespräche hat er sein verhalten jetzt geändert mit der zeit und er geht meistens wenigstens ans telefon .. auch wenn er kaum klare gedanken fassen geschweige denn klar reden kann ... an unsere gespräche dann erinnert er sich meistens auch nicht ...
... ich nehme mir jedesmal vor .. nichts zu sagen, ihn nicht zu fragen ob er gekifft hat (ich weiss es ja ...) um ihm quasi lft zu lassen ... aber irgendwie rutschen wir da mehr und mehr in diskussionen rein ...vor allem weil der zusammenzug sich jetzt verschiebt, da er kurzfristig einen lehrgang in leipzig genehmigt bekommen hat und nun noch 2 monate dort ist.
ich merke wie ich mich in der spirale verfange, dass ich anfange zu kontrollieren und klammere ... und ich weiss nicht wi ich das ganze aufhalten kann, da er nur sieht, dass er sich für mich schon soviel geändert hat - ich ihm aber freiheit nehme wenn ich ihm sage dass ich es *** finde, dass er 2 tage mit seinem kumpel kifft, obwohl er gar nicht kiffen wollte ....
das ganze ist ein hin und her zwischen schlechtem gewissen und unverständnis ... zwischen ich will bei dir sein will aber auch vor dem lehrgang nochmal ordentlich abschalten und abhängen mit meinem kumpel, weil er sagt dass er mit der 40h woche und der schule dann nicht mehr kiffen wird in dieser zeit ...
und weil ich ihm alles aus der nase ziehen muss, da er es nicht direkt allein erzählt weil er eben angst vor diskussionen hat ....
eben im telefonat sagte er, dass er emotional so runter ist dass er sich überlegt den weinaufzumachen und zu trinken, statt wie geplant nur zu kiffen heute ...
sorry wenn ich alles etwas durcheinander aufgeschrieben habe ... ich muss das irgendwie alles erstmal sortieren in meinem kopf und vor allem mal loswerden ...
ab wann ist man alkoholiker ... wie kann ich als coabhängige für die situation kraft und verständnis entwickeln .. und am wichtigsten .. wie kommt mein freund aus dem sumpf .... |
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| tari hat zum Thema: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8589 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 26.10.2010, 22:29 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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Hallo Tari!
Mein Gedanke als ich Deine Worte gelesen hatte:
Wie kommt sie am schnellsten von ihm weg??
Aber erst mal: Willkommen im Forum! Ich wünsche Dir viele Einsichten und
Überleg Dir: möchtest Du Dein Leben mit jemandem verbringen,der süchtig ist und der seinen Süchten nachgeht?
Je länger Du wartest,desto tiefer fällst Du in die Co-Abhängingkeit.
Und jetzt seid Ihr noch ohne Kinder....
Es ist Dein Leben.Ich sage nur was ich dazu denke.
Schlaf gut!
Herzliche Grüsse
Yvonne
[/b] |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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tari neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 26.10.2010 Beiträge: 5
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Verfasst am: 26.10.2010, 22:34 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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wenn doch der ganze andere rest .. endlich ... mal stimmt ...
ich hatte partner die mich schlugen usw.
ich möchte eher tipps, wie ich lockerer werde ... wie ich seine sucht akzeptieren kann und mich aus den kontrollzwängen löse ....
die sucht selbst kann nur die zeit bei ihm lösen.
hat jemand tipps, was ich tun kann um das ganze entspannter zu sehen? |
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| tari hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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underground neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.06.2010 Beiträge: 54 Alter: 32
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Verfasst am: 27.10.2010, 09:50 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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Hallo Tari,
wie du lockerer wirst? Du möchtest wirklich mit einem Suchtmenschen zusammen leben? Und dazu noch mit einem Polytoxen (mehrfachabhängig)?
Ich muss gerade den Kopf schütteln wenn ich deinen Satz lese - wie du lockerer wirst.
Ich war jahrelang mit Süchtigen zusammen. Der Letzte - auch polytox: Alkohol, kiffen, Kokain, Speed, Tabletten - und der Vater meiner Tochter.
Davor war ich mit einem Mann zusammen, der mich damals auch gefragt hatte ob es mich stören würde, wenn er en Kopf raucht. Irgendwann waren es 40-50 Köpfe am Tag.
Zum Thema lockerer damit werden. Ich habe selbst früher gekifft und Tabletten genommen. Aber selbst mir wurde das zuviel was der Andere konsumiert hat, das es mir verging selbst noch zu konsumieren.
Wenn du damit leben kannst, einen Partner zu haben dem´s Draufsein wichtiger, ist en Kopf zu ziehen oder zu trinken, dann seid ihr zwar zusammen, aber das ist ein nebeneinander her leben.
Und wer ist der Mensch eigentlich? Wenn ich konsumiere bin ich nicht ich, selbst wenn es Tage gibt ohne.
Wie du schon schreibst - wie du seine Sucht akzeptieren kannst - in dem du es akzeptierst und ihn machen lässt.
Tut mir leid, wenn ich so direkt schreibe. Ich bin mir nicht sicher ob du weißt was es heißt Süchtig zu sein und mit einem Abhängigen zu leben.
Lieber Gruß
Underground |
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| underground hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 465
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Verfasst am: 27.10.2010, 11:21 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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Ich freue mich auch über alle eure Beiträge. Auch ich lese mir diesen thread immer wieder aufs neue durch und entdecke mehr und mehr dinge, die ich vorher überlesen hatte oder auch noch nicht so verinnerlicht.
Ich denke, dies ist auch ein thread, den wir uns gemeinsam erarbeitet haben. Das finde ich sher schön und sehr hilfreich, weil aus dem einen Erkenntnis iweder ein anderes Neues folgte. Vielen Dank, ich würde mich freuen, wenn hier noch viele weitere schreiben. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 465
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Verfasst am: 27.10.2010, 11:23 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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| Liebe Tari, ich glaube, dass Du noch nicht weißt was mit DIR los ist. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 465
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Verfasst am: 28.10.2010, 00:47 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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| Upps, beim vorletzten Beitrag habe ich was falsches reinkopiert aus nem anderen Beitrag, das bitte löschen oder überlesen. Danke. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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co-Elfi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.10.2010 Beiträge: 1206
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Verfasst am: 28.10.2010, 09:29 Titel: Re: co-abhängig .. was tun? |
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Hallo Tari,
>wir sind seit knapp einem halben jahr zusammen und haben uns zuvor einige wochen über internet kennengelernt. die beziehung ist einfach sonst total klasse ... wir schwimmen in derselben gefühlswelt und er ist selbst sehr romantisch sensibel emotional und gefühlvoll.>
Weißt du, dass man in den ersten 2 Beziehungsjahren von Hormonen gesteuert wird? Nicht sehr romantisch, aber wahr. Die "wahre" Liebe erlebt man erst, wenn die Hormone sich ausgetobt haben, also nach 2 Jahren. Es ist also normal, dass er romantisch ist.
>ich kiffe erst wieder wenn ich meinen nächsten track geschrieben habe" ... alles vorsätze die dann umgeschmissen wurden und er total aggressiv ist, wenn ich ihm das vor augen halte.>
Wenn er abhängig ist, kann er seine Vorsätze nicht einhalten.
>er hat eine längere lebensgeschichte in der er weit mehr alkohol und auch andere drogen zu sich genommen hat. von daher denke ich, dass er sich denkt dass er wenig konsumiert.>
Kann es sein, dass er ein Problem hat und die Drogen eine Art selbstzerstörerische "SelbstBehandlung" darstellen?
>... ich nehme mir jedesmal vor .. nichts zu sagen, ihn nicht zu fragen ob er gekifft hat (ich weiss es ja ...) um ihm quasi lft zu lassen ... aber irgendwie rutschen wir da mehr und mehr in diskussionen rein ...vor allem weil der zusammenzug sich jetzt verschiebt, da er kurzfristig einen lehrgang in leipzig genehmigt bekommen hat und nun noch 2 monate dort ist.>
Warum möchtest du mit einem Menschen zusammenziehen, der sehr oft nicht für dich da sein kann, weil er auf Drogen ist?
Reicht es dir wenn er "physisch" anwesend ist, auf Dauer?
>ich merke wie ich mich in der spirale verfange, dass ich anfange zu kontrollieren und klammere ... >
Brauchts du ihn? Wofür brauchst du ihn, wenn er so oft gar nicht in der Lage ist, dir zuzuhören und sich an das zu erinnern, über was ihr geredet habt?
>und ich weiss nicht wi ich das ganze aufhalten kann, da er nur sieht, dass er sich für mich schon soviel geändert hat>
Wenn er das nicht auch wollte, hätte er es nicht gemacht, oder ?
> - ich ihm aber freiheit nehme wenn ich ihm sage dass ich es *** finde, dass er 2 tage mit seinem kumpel kifft, obwohl er gar nicht kiffen wollte ....>
Du kannst ihm das nicht vorschreiben, oder? Wenn er es tun will, tut er es auch, wenn du es *** findest, meinst du nicht?
Nur Kindern kann man etwas vorschreiben, und er ist nicht dein Kind.
>eben im telefonat sagte er, dass er emotional so runter ist dass er sich überlegt den weinaufzumachen und zu trinken, statt wie geplant nur zu kiffen heute ...>
Das ist ein eindeutiger Hinweis. Genusstrinker trinken zum Essen,
wenn er aus emotionalen Gründen trinkt, hat er ein Problem, mit schlechten Gefühlen klarzukommen. Statt seine Probleme zu lösen, flüchtet er vor Ihnen.
>ab wann ist man alkoholiker ... >
Schau mal auf den Infoseiten, da steht bestimmt was.
>wie kann ich als coabhängige für die situation kraft und verständnis entwickeln ..
Verständnis: Er hat ein Problem, das er nur selbst lösen kann.
Du kannst es nicht für ihn lösen.
Kraft: Wenn du ihm Kraft gibst, hat er keinen Grund was zu ändern.
Die Kraft solltest du in dich investieren: Wenn du dich änderst, ändert sich FÜR DICH auch die Situation.
>und am wichtigsten .. wie kommt mein freund aus dem sumpf ....>
So lange du dich um ihn kümmerst, ihm hilfst, dich aufopferst hat er keinen Grund selbst aktiv zu werden. Er macht es sich solange im Sumpf bequem, wie du ihm hilfst.
Er wird vielleicht (!) wach, wenn du aufhörst, ihm sein Problem abnehmen zu wollen, ihn ändern zu wollen.
Das ist ein Tanz:
Er verspricht dir was - du kontrollierst ob er das Versprechen hält - er verspricht Besserung - du kontrollierst - er fühlt sich ungerecht behandelt und trinkt/kifft deshalb - du bist traurig - er tröstet, und verspricht Besserung - er kifft/trinkt weil er abhängig ist und nicht anders kann - du kümmerst dich um ihn und sagst nix - er fühlt sich geborgen und hat keinen Grund aufzuhören.
Du kannst ihn nicht ändern. DU kannst ihn nicht dazu bringen, den Tanz zu unterbrechen, solange du mit ihm tanzt.
Erst wenn du ihn alleine lässt, nach dem Motto:
Ich bin für erst wieder für dich da, wenn du dir Hilfe gesucht hast und clean geworden bist.
Mein Rat, schau mal im Internet wie sich Co-Abhängige verhalten, da gibt es Listen und mach dir bewusst, dass du damit niemandem helfen kannst, weder dir noch deinem Freund.
Frage dich: warum brauchst du ihn?
Er kann dich nicht glücklich machen, das kannst nur du selbst.
Frage dich: Was brauche ich, was kann ich mir selbst geben?
Wie ist es um mein Selbstwertgefühl bestellt?
Tue ich genug für mich, treibe ich Sport, entspanne ich mich genug,
habe ich Spaß am Leben, habe ich Hobbys, Freunde, Gesellschaft?
Was erwartest du vom Leben? Heute, morgen, in 5 Jahren?
Welche Wünsche, Ziele hast du? |
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| co-Elfi hat zum Thema: Re: co-abhängig .. was tun? geschrieben
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