| ist helfen immer Coverhalten? • nach dem kalten entzug |
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myself neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.10.2010 Beiträge: 6
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Verfasst am: 20.10.2010, 17:11 Titel: Ich lieb ihn doch... |
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Hallo, ich bin neu hier und als erstes möchte ich mich für das Forum bedanken. Ich finde es toll das es so etwas gibt und es sicher schon einigen geholfen.
Mein Mann ist Alkoholiker. Wir sind seid 5 1/2 Jahren verheiratet. Am Anfang hab ich mir nix gedacht. Ich wußte, er trinkt gerne mal Bier aber an sowas hab ich dann doch gedacht.
Vor 4 Jahren gab es dann einen riesen Knall. Er hat viel gelogen und sich dann so on die Lügen verstrickt, dass das Lügenhaus zusammengebrochen ist. Er hat sich endlich eongestanden, das er ein Alkoholproblem hat. Kurz nach dem das passierte ist er abgehauen. Er war eine Woche weg und diese Woche war die Hölle für mich.
Als er wiederkam haben wir viel gesprochen. Er war bei den Anonymen Alkoholikern und auch ich bin ein paar mal mitgegangen. Jetzt weiß ich nicht ob es nicht die richtige Gruppe war, aber irgendwie war es nicht das richtige und wir dachten er schafft das auch so. Wir sind umgezogen und haben neu angefangen unser Leben zu sortieren. Es lief alles gut. Er hatte einen neuen Job und alles war geordnet.
Er fing dann an alkoholfreies Bier und edit Malz zu trinken und ich dachte das ist ok - heute weiss ich das es falsch war.
Im Moment bin ich beruflich im Ausland und dieser Abstand hat uns beiden gezeigt wie sehr wir uns lieben und brauchen. Wir hatten eine tolle Zeit als er mich besuchte und wenn ich zu Hause bin ist es einfach schön.
Jetzt war ich am Wochenende zu Hause und musste feststellen, dass doch nicht alles so schön ist wie ich dachte. Ich habe rausbekommen das er doch wie ich schon seid einiger Zeit schon vor dem Auslandsaufenthalt vermutet habe, das er wieder trinkt und lügt. Jetzt habe ich Angst, das alles wieder von vorne losgeht. Ich brauch Euch sicher nicht zu sagen, wie ich mich gefühlt habe und immernoch fühle. Jetzt wo scheinbar alles perfekt war, bricht alles wieder zusammen.
Noch habe ich ihn nicht darauf angesprochen, was ich nächste Woche wenn ich wieder zu Hause bin aber machen werde. Könnt Ihr mir helden und Tips geben? Ich möchte ihn nicht verlassen und ich hoffe das er sich professionele Hilfe sucht. Ich kann ihm nicht helfen und alleine schafft er es auch nicht. Ich weiß, dass wenn er es nicht tut, ich meine Konsequenzen ziehen muss, auch wenn es nicht das ist, was ich möchte.
Was kann ich tun? Ich liebe ihn doch!
Ich hab hier schon ein bißchen gelesen, und bei fast jeder Geschichte war es Hoffnungslos, aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben und es gibt ja auch viele wo es geklappt hat. Ich halte mich nicht für schlauer als die anderen, aber ich liebe ihn und will die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft nicht aufgeben.
Er trinkt immer heimlich und als er mich besucht hat, hat er nichts getrunken.
Wie soll ich es anstellen? Wie fange ich das Gespräch an?
Ich bin für jede Hilfe dankbar.
LG
edit Martin:bitte keine Markennamen nennen, danke |
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| myself hat zum Thema: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 20.10.2010, 17:33 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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| myself hat Folgendes geschrieben: |
Was kann ich tun? Ich liebe ihn doch!
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Hallo Myself,
noch ein herzliches Willkommen und großartig, dass Du den Mut hast zu schreiben.
Was liebst Du denn eigentlich?
LG Kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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desperateS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2009 Beiträge: 403
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Verfasst am: 20.10.2010, 17:33 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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Hallo myself!
Ich kann Dich bestens verstehen.
Auch ich habe immer gehofft, dass mein XY es irgendwann schafft.
Nach 2 Jahren ist diese Hoffnung zunichte und ich habe mich getrennt.
Du siehst ja selbst: Alleine schafft er es nicht, und DU kannst ihm dabei nicht helfen.
Du möchtest gern wissen, wie Du Dich verhalten sollst?
Ich glaube, zu allererst solltest Du Dir eine ganz ganz wichtige Frage stellen:
Was möchtest DU? Möchtest Du ein Leben führen, in dem Du glücklich bist? Kannst Du das mit IHM?
Wenn Du ihn auf seine Trinkerei angesprochen hast, was denkst Du, wird er sagen?
Glaubst Du, er wird von sich aus etwas dagegen tun?
Und wenn er es nicht tut: Was willst Du dann machen?
Und: Was tust Du eigentlich FÜR DICH? |
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| desperateS hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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myself neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.10.2010 Beiträge: 6
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Verfasst am: 20.10.2010, 23:25 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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Was ich liebe?
Es ist ja nicht nur der Alkohol, wir haben ja auch jede Menge schöne Zeiten und die liebe ich.
Und was möchte ich?
Natürlich möchte ich glücklich sein, bin aber eben noch nicht soweit den Schritt ohne ihn zu machen. Weiss aber auch das sich was ändern muss, sonst bleibt mir nichts anderes übrig. Das ist aber verdammt schwer!
Für mich habe ich jetzt den Auslandsaufenthalt. Ich bin eine ganze Zeit weg und nur ab und zu Hause. Vielleicht war das auch als Test wie es ist ohne ihn. |
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| myself hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 465
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Verfasst am: 21.10.2010, 02:36 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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Hallo myself,
so wie die kleinen Füßchen von einem Kind wachsen, so wächst auch die sucht und braucht immer größere Schuhe.
Du schreibst, dass hier die meisten die Hoffung aufgegeben haben. Ist so nicht ganz richtig. Es fragt sich nur worauf man hofft.
Du kannst eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben, doch Du alleine entscheidest wie diese aussieht. Und da hast Du nicht die große Auswahl.
1. Du gehst gemeinsam mit ihm unter.
2. Du gestaltest Dein Leben ohne ihn, so dass es Dir gut geht und ER sich eines Tages VEILLEICHT auch besinnt sich zu verändern. Wohl bemerkt "vielelicht". Dafür erhälst Du keine Garantie und hast schon gar keinen Einfluß drauf.
Alternative 3: Du überzeugst ihn aufzuhören udn alles wird wieder wie früher : Gibt es nicht. Das ist Wunschdenken von allen hier. Zu einfach. Es funktioeneirt glaube ich schon allein deswegen nicht, weil es sich hier um eine Sucht handelt. Das muß man als allererstes begreifen. Es ist keine Grippe oder ein beinbruch.
Erst wenn Du das erkannt hast und auch akzeptiert hast kannst du nach Lösungen suchen. Solange bewegst Du Dich vermutlich bei Variante 1 und zwar so lange bis es unerträglich für dich wird und du automatisch Variante 2 nimmst. Ich persönlich bin mit der ersten aufgewachsen und hätte mir gerne die Variante 2 gewünscht. Aber meine Mutter war nicht in der Lage sich zu trennen und wir waren als Kinder von ihr abhängig.
Und da siehst du schon, dass es um viel mehr geht als nur der Alkohol. Du mußt dich wirklich fragen, was du von und mit diesem Mann willst. Denn wenn du weitermachst, vielleicht noch Kinder kriegst ziehst du die automatisch mit in solch ein Leben.
Liebe hin, Liebe her. Es hat alles gar nciht so viel mit Liebe zu tun.
Alkohol und beziehung, Alkohol und verantwortung, Alkohol und Kinder schließen sich irgendwie aus. Und zwar mehr und mehr .
Liebe mag latent vorhanden sein, obwohl man es den nassen Alkoholikern immer weniger anmerkt.
Ist dein Partner noch am Anfang seiner Sucht, aber schon richtig abhängig dann ist es vielleicht am hoffnungslosesten, dass er es einsieht, dass er süchtig ist. Denn dazu benötigt der Süchtige erstmal so viel selbsterlebtes leid, also seinen individuellen Tiefpunkt, der es ihm ermöglicht auszusteigen. Denn momentan sieht er vermutlich mehr die Vorteile des trinkens. Das passiert ganz automatisch und da wirst du gegen die wand reden, wenn du versuchst ihn vom gegenteil zu überzeugen.
genau das ist es , was deine Seele kaputt macht.
Eine Zukunft wird es also nur geben, wenn du dein Leben lebst und dich von ihm , seiner Sucht zumindest distanzierst. Das ist nahezu unmöglich. ich habe es geschafft, indem ich mich sehr zurückgezogen habe, sehr kreativ war. Aber als Kind bin ich auf einer anderen emotionalen Ebene. Da hat man nicht die Vorstellung ein ganzes leben damit zu verbringen. Ich hatte auch nie die vorstellung, dass ich meine vater ändern könnte. Auch die Liebe ist natürlich eine andere.
Coabhängigkeit von Kindern ist etwas anders als von partnern.
Als Kind habe ich glaube ich noch etwas besser funktioniert und intuitiv das machen wollen was richtig gewesen wäre. nur ich war halt nicht in der Lage. Doch wir hätten uns manches Leid erspart. und zwar alle.
Dennoch gab es ein Happy end. mein Vater wurde trocken und ist es noch bis heute. Wenn Du Dir aber den weg dazwischen anschaust, was wir alle mitgemacht haben, was wir versäumt haben usw, dann würdest du auch den anderen weg wählen, da bin ich mir sicher. denn langsam langsam verändert sich der alkoholiker und wird zu eienm anderen wesen, der nciht mehr viel gemeinsam hat mit dem was mal war. Und auch nachher , also trocken, wird er nicht mehr sein, was anfangs war. was übrigens ja auch kein Mensch ist. Auf jeden fall rechen damit, dass viele Jahre vergehen werden bis die trockenheit eintritt. Ich weiß, du willst es jetzt und ganz schnell, weil du wieder glücklich sein willst. aber jetzt und ganz schnell wird nicht gehen, sei dir dessen bewußt. willst du bei ihm bleiben und es überhaupt aushalten mußt du verdammt stark sein, und verdammt geduldig. lies dich heir druch wie lange die Partner hier schon trinken bis der eine oder andere einen schritt unternommen hat. Das sind eher 10, 20, manchmal 30 Jahre. hast du die Geduld? Ist die Liebe dafür groß genug, da du ja von Liebe redest. Passt das vor allem zu deiner Lebensplanung. denn das Leben mit einem nassen Alkoholiker sieht sehr viel anders aus als eine "normale beziehung". |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 21.10.2010, 09:34 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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| myself hat Folgendes geschrieben: | Was ich liebe?
Es ist ja nicht nur der Alkohol, wir haben ja auch jede Menge schöne Zeiten und die liebe ich.
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Hallo myself,
Du meinst, Du liebst was war und das ist Dir mehr wert als das was ist? Und was ist mit Dir, Du bist doch jetzt, liebst Du Dich?
LG Kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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myself neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.10.2010 Beiträge: 6
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Verfasst am: 21.10.2010, 19:40 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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Für meinen Verstand habt Ihr alle recht, aber für mein Herz...
Schreibt doch mal wie Ihr Euren Absprung geschafft habt. |
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| myself hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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desperateS neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2009 Beiträge: 403
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Verfasst am: 21.10.2010, 20:07 Titel: Re: Ich lieb ihn doch... |
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Hallo myself,
den Absprung habe ich noch lange nicht geschafft.
Was ich geschafft habe, ist mich endlich zu trennen. Aber das bedeutet (noch) nicht, dass ich nicht an meinen Ex denke und mich streckenweise immer noch verantwortlich für ihn fühle.
Das wird noch eine ganze Weile dauern, da bin ich sicher. Und ich trauere auch immer noch den "guten Zeiten" nach.
Wenn Du wissen willst, was mich zur Trennung verleitet hat:
Es war der für diese Krankheit leider so normale Verlauf der Dinge!
Die Sucht ist eine Krankheit, die Symptome zeigt.
Und diese Symptome waren es letzten Endes, die mir gezeigt haben: Ich kann hier nichts mehr tun!
Mein Ex steckt schon so unglaublich tief drin in der Sucht, dass ihm selbst wichtige Dinge ganz egal sind.
Ich weiß, dass ich ihm mal wichtig war. Wirklich. Und das ist noch gar nicht so lange her.
Heute ist ihm sogar mein Geburtstag egal. Er hat ihn ordentlich begossen. Und mehr nicht.
Ich habe immer mehr Abstand zu ihm gewonnen und dadurch immer klarer gesehen.
Gesehen, wie die Krankheit ihren Verlauf nimmt. Wie er sich verändert hat. Von einem lebensfrohen Menschen zu einem Riesenbaby, das nicht mehr isst, den Hund nicht mehr füttert, weil das Geld für Bier draufgeht.
Der morgens schon besoffen ist, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass er abends so viel getrunken hat, und deswegen 3 Tage dauervoll ist.
Ich habe ihn da sitzen sehen, sich selbst in die Tasche lügen, dass doch alles nicht so schlimm ist, dass ich übertreibe, dass er alles unter Kontrolle hat, dass wir in dieser Dreiecksbeziehung - ich, er und das liebe Bier - doch trotzdem glücklich werden können.
Und plötzlich wurde mir klar, dass ich nicht weiterhin die 2. Geige spielen will.
Dass es in diesem Leben noch viel mehr gibt als Alkohol und alle Probleme, die damit zu tun haben.
Dass das Leben auf mich wartet und ich die Zeit nicht mehr damit verplempern will, jemanden vom Saufen abzuhalten, der doch aber saufen WILL.
Kurz gesagt: Ich habe den Absprung geschafft, weil mein Leidensdruck zu groß wurde.
Genau wie bei einem Alkoholiker.
Erst, wenn der Tiefpunkt da ist, kann der Wendepunkt kommen.
Vielleicht dauert es bei Dir noch lange, bis dieser Punkt erreicht ist.
Vielleicht kommt er auch schon morgen.
Niemand weiß das.
Aber sei Dir gewiss: Er wird kommen, egal was Du tust.
Irgendwann kann man es einfach nicht mehr mitansehen, und dann wird einem klar, dass man gehen MUSS, weil das die einzige Chance auf Besserung ist.
Ich hoffe, dass bei Dir dieser Punkt nicht allzu lange auf sich warten lässt. Denn je länger Du wartest, umso schwieriger wird es, glaube ich.
Und die "Kollateralschäden" sind auch nicht zu verachten. |
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| desperateS hat zum Thema: Re: Ich lieb ihn doch... geschrieben
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