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Menschen haben eine WAHL ....

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n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 11.10.2010, 12:56    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Jep, Nanni.

Winken
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n i c i hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
desperateS
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2009
Beiträge: 403

BeitragVerfasst am: 11.10.2010, 13:26    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi nici!

Ich glaube, wir meinen beide das selbe. Ich habs nur nicht so gut rüberbringen können. Smilie

n i c i hat Folgendes geschrieben:
Aber jetzt können und müssen wir handeln...das ist das Wichtigste.
Zurück schauen bringt eh nix.


Absolut und ganz und gar so ist es!!! Sehr glücklich
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desperateS hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
Aufbruch2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 44
Alter: 54

BeitragVerfasst am: 11.10.2010, 14:17    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

D A N K E Euch allen für Eure Gedanken!

Aurora schrieb in Joannes Thread einen Satz der zu diesem Thema passt. Ich nehme an, ich darf ihn hier mal zitieren: ... "damals konnte ich noch nicht so gut erkennen, dass es jedermanns und jederfraus Recht ist, Situationen und Lebensgemeinschaften zu beenden, wenn sie einem nicht mehr gut tun! Dass eine klare Ansage, ein "Stopp, es reicht" genug sind, um etwas zu beenden. Alle dürfen das, alle Menschen! Auch du!"

Das trifft genau, was ich meinte.

Ich handele leider auch immer erst dann, wenn ich mit dem Rücken an der Wand stehe, ähnlich wie desperateS geschrieben hat, erst, wenn der Leidensdruck so enorm geworden ist, die Umstände so unerträglich geworden sind, dass ich tatsächlich keine "Wahl" mehr habe zu handeln oder nicht zu handeln. Dann wird mir das Handeln stets von außen aufgezwungen. Die Umstände handeln im Grunde an meiner statt. Und ich re-agiere nur noch. Das ist aber kein freies Handeln aus Einsicht, wie ich es mir für mich wünsche.

Ich möchte in Zukunft viel früher erkennen, wenn etwas falsch läuft und niemals wieder jahrelang stillhalten und hoffen, dass es bestimmt irgendwann besser wird, wenn ich mich nur genug bemühe.
Es ist es schwieriges Thema und es hat auch mit Menschenwürde zu tun und mit Selbstachtung. Ich habe des RECHT, ein Leben in Selbstbestimmung zu führen und mich aus einer krank machenden Beziehung zu lösen - und für mich ein besseres Leben zu "wählen". Das muss ich so sehr verinnerlichen. Diese Gedanken in dieser Klarheit kommen für mich sehr spät, Fehlentwicklungen in 14 Jahren Ehe waren frühzeitig absehbar - und ich habe sie beharrlich ignoriert, die Augen fest verschlossen und michs aufs Hoffen verlegt anstatt frühzeitig und entschlossen zu handeln.
Ich weiss schon lange, dass ich mich von meinem Mann trennen muss um meine Identität zu retten, und dass eine solche Trennung letztlich auch für ihn gut ist. Trotzdem steigen immer noch so destruktive Gedanken herauf wie z.B. "darf ich ihn überhaupt alleine lassen, er ist ja schon 65 J." Mist. Danke für Eure Beiträge.

Grüße, Aufbruch
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Aufbruch2010 hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
Welia
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.04.2010
Beiträge: 541
Alter: 61

BeitragVerfasst am: 11.10.2010, 17:26    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Menschen haben eine Wahl...

ja, schon, aber erst nachdem sie die Realität erkannt haben, erst nachdem sich Türen geöffnet haben, wo sie gewisse Möglichkeiten einsehen können.
Ich bin der Meinung, viele Frauen haben früher auch nicht die Wahl gehabt in der Ehe, da spielt auch die finanzielle Abhängigkeit eine Rolle.
Stimmt, ich habe die Wahl, mein Mann trinkt, es ist seine Wahl, ich bleibe bei ihm aber ich konnte mich soweit abgrenzen, dass ich selber nicht zu schaden komme, das ist meine Wahl.
Wenn er mal noch mehr trinkt, wenn ich es nicht mehr aushalten kann, werde ich vermutlich wieder eine Wahl treffen...
Die Wahl hat man also schon aber es muss nicht immer heissen, dass die Wahl daraus besteht zu gehen, die einen finden es gut, die anderen finden andere Lösungen.
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Welia hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
Paddy
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 18.10.2010, 00:53    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ja man hat die Wahl. Vom Kopf her ist einem vieles auch schon vorher bewußt. Sogar denke ich dass unser Unterbewußtsein noch früher alarmglocken läutet.
Aber unsere Gefühle, dneke ich, sträuben sich dagegen. Wir fühlen etwas , was wir zumindest Liebe nennen. Obwohl es vielleicht schon längst keine Liebe mehr ist. Doch Gefühle sind da und hindern uns ganz stark daran zu agieren,so wie es uns gut tun würde. Doch mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass es nicht die Liebe ist, die uns so sehr zusammenhält ( siehe auch mein Thread dazu), sondern ganz starke innere Gefühle der Angst vor dem Alleinsein, vor dem Verlust, auch der Verlust einen Kampf verloren zu haben. Auch so eine Art Kontrollverlust. Hat man sich erst einmal mit diesem gefühl abgefunden , sich zurück gezogen, sein eigenes Leben in den Mittelpunkt gestellt dann sind diese Gefühle plötzlcih verschwunden. Wo ist dann die Liebe geblieben. Nicht nur mir gehts so, auch in vielen anderen Threads lese ich das so. So eine immens große Liebe, wo ist die denn plötzlich? Und plötzlich sehe ich den Partner mit gnaz anderen Augen. Hab e ich ihn doch vorher trotz seienr Alkoholsucht vergöttert bis sonst wohin, so habe ich nun wo ich mich befreit habe von meinen gewissermaßen eigenen Zwängen, ein ganz anderes Bild von meinem Mann.
Ich sehe wieder die Realität udn die sieht verdammt anders aus als die vor ein paar Jahren. Ich habe noch ein wenig Erinnerung an die Liebe, die einmal war, als alles noch in Ordnung war. Und das ist auch ok so. Mein Mann ist krank, bedauernswert. Aber er hat sich dadurch verändert. Zu einem Mann, den ich nciht mehr lieben kann. Ich mache ihm jetzt keinen Vorwurf mehr, habe es so akzeptiert. Es ist eben passiert und es ist vielleicht nicht seine Schuld. Auch egal, die schuldfrage. Es ist passiert, die Gefühle haben sich geändert. Auch das akzeptiere ich und das ist ganz wichitg. Denn vorher war es ein ungeheures Festhalten der Gefühle an dieser Vorstellung, dass es noch Liebe ist, eine sinnestäuschung. Liebe ist einfach, leicht, ohne Leid udn unkompliziert. Liebe fühlt sich gut an. Aber das was ich fühlte.... Ich glaube sogar in all den Jahren hatte ich regelrecht verlernt zu lieben, wußte wohl nicht einmal dass DAS keine Liebe mehr ist. Jetzt weiß ich, dass starke Gefühle nicht gleichzusetzen sind mit Liebe. Starke Gefühle hat man auch, wenn man etwas unbedingt will. Haben will oder erreichen will usw. Habe viel drüber nachgedacht und langsam muß ich meine Gefühlswelt wieder in Ordnung bringen und die Gefühle wieder richtig zuordnen. Denn ich denke, dass diese flasche Zuordnung der Gefühle, diese falsche Wahrnehmung oder Deutung geanu das ursächliche Problem bei uns coabhängigen ist.
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Paddy hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 18.10.2010, 13:23    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Oh man Paddy,

wie recht Du hast. Und wie weh das tut, sich eingestehen zu müssen, sich jahrelang was vorgemacht zu haben.

Gruß,
nici
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n i c i hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben
Welia
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.04.2010
Beiträge: 541
Alter: 61

BeitragVerfasst am: 18.10.2010, 14:26    Titel: Re: Menschen haben eine WAHL .... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Paddy,

du schreibst:
ch glaube sogar in all den Jahren hatte ich regelrecht verlernt zu lieben, wußte wohl nicht einmal dass DAS keine Liebe mehr ist.

genau das ist es, was mich auch unsicher macht, ich glaube, wenn ich die Liebe wieder begegnen würde, könnte es möglich sein, dass ich sie nicht mal erkenne und es könnte auch sein, dass ich mich wieder täusche, indem ich wieder glaube, ich liebe und es wäre nur Co-abhängigkeit.
Ich bin mich ganz einfach nicht mehr sicher, was Liebe richtig bedeutet, wie es sich anfühlt, denn ich war ja vor der Ehe Co-abhängig, habe mein Mann als Co-abhängige kennengelernt, und wenn es nie die Liebe war, weiss ich nicht was Liebe ist, ganz einfach!
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Welia hat zum Thema: Re: Menschen haben eine WAHL .... geschrieben

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