| Bin ich eigentlich blöd? • Jetzt trinkt auch noch mein Mann |
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wirbelwind29 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.09.2010 Beiträge: 8 Alter: 30
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Verfasst am: 07.09.2010, 21:17 Titel: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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bin neu hier und habe nicht wirklich ahnung,wie hier was funktioniert.da ich schon im vorstellungsbereich geschrieben habe und ich net weiss,wer darauf alles zugriff hat,möchte ich den gleichen text hier noch einmal posten.möchte mich im vorfeld für alle folgenden posts,ratschläge,tipps,was auch immer kommen mag,bedanken.
weiss überhaupt nicht wo ich anfangen soll..es fühlt sich an,als wenn mir der boden unter den füssen weggezogen wird oder wurde.
vor ein paar jahren habe ich schon einmal in solch einer situation gesteckt.daher stammen auch meine beiden ersten kinder.das erste jahr verlief super und irgendwann hatte ich das gefühl,einen menschen vor mir zu haben,den ich eigentlich nie wirklich gekannt habe.naja,er soff von morgens bis abends und stank dementsprechend nach alkohol.er ignorierte alles von mir.er holte sich das was er brauchte,egal ob es um liebe und zuneigung oder gar den S** ging oder um anderes.ebenso wurde ich lange zeit geschlagen und ich flüchtete in meine arbeit.meine kinder waren untergebracht.warum auch immer ich wusste,das es nicht mehr so weitergeht,konnte ich einfach nicht gehen,und meine beiden grossen haben alles mitbekommen.sie haben sehr gelitten.irgendwann hab ich es mithilfe vom jugenamt,gericht und meinem damaligen anwalt geschafft,aus allem auszubrechen.danach ging es weiter mit stalking.ich wusste bis dato nicht,das mein damaliger exfreund dahinter steckte.bekam drohbriefe,ich würde ihm gehören usw.bin,wenn ich denn dann mal unterwegs war mitten auf befahrenen strassen nach hause gelaufen,vor lauter sorge um mein leben.als er endlich abhaute aus deutschland war ich einfach nur sooo unendlich glücklich,dieses martyrium hinter mir zu haben.bin dann in die schweiz ausgewandert,um dort ein neues leben zu beginnen und zu arbeiten.
vor zwei jahren habe ich im internet meinen nun *nochfreund* kennen gelernt,alles super und schön.
man war ich glücklich und ich dachte,das sei alles nur ein traum,es kann einfach keinen mann mehr geben,der so ist wie er..
letztes jahr im februar/märz bin ich dann zurück nach deutschland und wir zogen zusammen.im juni letzten jahres erfuhr ich von meiner erneuten schwangerschaft und das glück schien perfekt.
allerdings,und das war schon zu beginn des kennenlernens so,das er trank..wenn auch nur am abend und in begrenzten mengen.
warum auch immer,ich habe dem allen nicht wirklich was beigemessen.es war einfach ok.
bis weihnachten vor der tür stand.
wir hatten am zweiten weihnachtsfeiertag eigentlich einen wunderschönen tag zusammen,bis zum abend.wir hatten besuch..und er trank wieder und das einfach zuviel.ich sagte ihm dann,das unser besuch gehen soll und wir einfach dann den abend beenden.das wollte er nicht akzeptieren und er wurde richtig aggresiv und vor lauter angst und panik bin ich in unser gästewc rein.er schrie mich an,ich solle rauskommen und da ich das nicht getan hab,schlug er vor wut in die tür.
er ging dann ins wohnzimmer,und ich bin dann ins bad rein und hab mich da vor lauter angst in der wanne hinter dem duschvorhang versteckt.
er kam rein und schrie mich an,ich solle da rauskommen sonst würde er noch mehr ausrasten.ich hab zurückgeschrieen,das er rausgehen solle,und das tat er nicht.im gegenteil,er schlug mit seiner faust in den badezimmerspiegel rein.dieser zerbrach in tausend einzelteile die ich dann abbekam.ich war so unter schock das ich ihn vor die tür gesetzt habe.
in der nacht entdeckte ich auf seinem schreibtisch zettel,in denen stand,das er sich ins auto gesetzt hat um auf die autobahn zu fahren um sich da das leben zu nehmen.ich habe mir in dieser nacht so vorwürfe gemacht,familie angerufen und bescheid gegeben.am anderen tag tauchte er stinkend wieder auf und meinte,alles wäre so wie vorher auch.und da habe ich ihm gesagt,das das so nicht weitergeht und das er aufhören muss mit trinken und nee therapie machen soll.das wollte er aber net und meinte,er würde selbstständig aufhören zu trinken.er versuchte es zwei tage lang,aber das ging total in die hose.ich hochschwanger und er trank ab dem zeitpunkt einfach immer mehr..
mein drittes kind kam auf die welt und ich dachte mir,ja er wird therapie machen und alles wir gut,für die familie.aber falsch gedacht.. nun ging es bis vor zwei wochen so weiter.
jeden abend sass er bis mitten in der nacht vorm pc und soff sich den kopf zu.irgendwann taumelte er ins bett und kam morgens nicht raus zur arbeit.verschlief ständig,denn ich sah es einfach nicht mehr ein,ihn dauernd zu wecken.auf der arbeit trank er auch 2 bis 3 flaschen bier bevor er den heimweg antrat.wie gesagt,vor zwei wochen platzte mir dermassen der kragen,das ich ihn vor die wahl gestellt hab.entweder entgiftung und therapie oder er muss gehen.
er fuhr an dem tag noch zu seinem vater,der irgendwann auch mal dieses problem hatte,bis heute aber trocken ist und ein geregeltes leben führt,beide kamen irgendwann am abend zu uns heim.mein freund sagte mir dann,das er am anderen tag zum hausarzt gehen würde mit seinem vater,um die entgiftung in die wege zu leiten.
im nächsten augenblick kam die aussage von ihm:egal was ihr denkt,aber heute abend sauf ich noch ein paar bier.
er stand auf,ging in die küche und stampfte wie ein kleines kind mit dem fuss auf den boden,und schrie vor sich hin.
ich bin dann hinterher und hab ihm dann nur gesagt,das er entweder die nacht bei seinem vater schläft,dann am anderen tag zum arzt geht oder er aber ausziehen muss um dann vorübergehend bei seiner mutter unter zu kommen..
er haute an diesem abend wieder ab,doch so schlau ich nun war,nahm ich sämtliche schlüssel ab.
irgendwann kam nichts mehr von ihm und wieder startete eine riesen suchaktion nach ihm.irgendwann fanden wir ihn und sein vater nahm ihn zu sich mit heim.am anderen tag mittags rief ich ihn an,und da schweigen im wald herschte,wusste ich,das sie schon in der klinik waren zur entgiftung.
bis letzten freitag war er da auch.ich hab ihn in der zeit dreimal besucht für einen kurzen moment.freitags holte ich ihn dann ab.und kaum zuhause angekommen,bekam ich die schlimmsten vorwürfe.ich hätte alles kaputt gemacht,meine familie würd mich nicht interessieren,würde ständig kontakt mit anderen menschen haben,und dabei wäre es egal ob männlich oder weiblich..laut ihm darf ich keine leute kennen lernen,noch weggehen,noch sonstiges.ich habe einfach nur zu funktionieren..als maschine.
wobei ich dazu sagen muss,das ich das auch schon vor der entgiftung zu spüren und zu hören bekam.ich konnte ihn einfach nicht mehr küssen noch mit ihm schlafen,weil mich das einfach so angewiedert hat.und nun ist es nicht besser.ich kann einfach nicht so weitermachen wie irgendwann mal,und das will er nicht begreifen.
er verlangt von mir,das ich genauso weitermache,er liebe bekommt und meine untersützung,aber wo bleibe ich bei alldem???
wer untersützt mich?von seiner mutter bekomme ich nur vorwürfe,das ich ihn nicht ranlassen würde..und dabei trinken die selber jeden abend.kein gutes vorbild also..
heute habe ich ihn rausgeschmissen,weil ich einfach nicht mehr weiss wie weiter.weiss nicht vor noch zurück.. brauche zeit für mich und die kinder..wieder einmal mache ich mir vorwürfe,das ich nicht stark genug bin,sie von allem fern zu halten.sie wieder alles mitbekommen,hautnah..
es ist schon soviel kaputt zwischen uns.an gefühlen scheint es meinerseits nicht zu liegen,zumindest glaube ich das.aber ich hab das gefühl,das es nichts mehr zu kitten gibt.
fühle mich so leer,so einsam...
wieder einmal einen punkt in meinem leben erreicht,wo alles den bach runtergeht und ich mit den kindern alleine stehe.
ich bin einfach nur noch platt..zudem hab ich das gefühl,das ich förmlich bestraft werde mit solchen männern.ich sie magisch anziehe..wer weiss..
so genug geschrieben..kann nicht mehr...
jasmin |
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| wirbelwind29 hat zum Thema: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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wirbelwind29 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.09.2010 Beiträge: 8 Alter: 30
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Verfasst am: 07.09.2010, 22:11 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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nun stand er ebend vor unserer wohnungstüre und heulte,es würde ihm sooo schlecht gehen.er hätte ja den ersten schritt mit der entgiftung gemacht und er bräuche meine untersützung nun.
er sagt,er liebt mich und die kinder.
wobei was meine beiden grossen angeht,er nie wirklich die vaterrolle angenommen hat und beim kurzen er aufblüht,wobei er auch da,nur das nötigste zeigt und gibt.
er will meine bedingungslose liebe,und es würde ihm alles so leid tun.
er will mich nicht aufgeben noch die beziehung.
kann das aber so nicht,ich meine,ich muss doch auch an mich denken?und vorallem an meine kinder.
ich hab mich schon lange verloren und nie an mich gedacht,immer nur gemacht und getan und gekämpft..aber wofür?um für alles verantwortlich gemacht zu werden?
um für all seine sachen und probleme grade zu stehen?
ich meine,ich kann ihn wenn überhaupt nur untersützen,wenn ich auch soweit bin.aber bis das ich da bin,wird noch eine ganze weile vergehen und bis dahin ist es zu spät.
glaube kaum,das ich die beziehung aufrecht erhalten kann unter den gegebenen umständen.
ich hab das gefühl,alles falsch gemacht zu haben und als totaler versager zu gelten.
wenn ich bleibe,ist es nicht gut und wenn ich gehe auch.
vielleicht wird er ja dann wieder rückfällig und ich werde auch dafür verantwortlich gemacht.
wenn ich gespräche gesucht habe,hiess es immer nur,er will nicht diskutieren und es interessiert ihn nicht.aber sobald es um seine sachen ging,dann war alles wichtig.
ich wurde dabei nicht gefragt wie es mir geht,oder wie ich mich fühle,geschweige denn,warum ich viele sachen so getan hab oder auch nicht...bzw warum ich vieles so entschieden hab oder nicht.
als ich ihn in der entgiftung besucht habe,hies es durch die psychologin,das er mit mir reden muss,das es wichtig ist für eine weitergehende beziehung,seine antwort darauf war,nein warum er dies tun solle,schliesslich würde er dort in gruppen und einzelgesprächen ja schon reden.
dann sollte er eine langzeittherapie nach der entgiftung machen,seine antwort darauf war.. nein,alle aus der entgiftung würden das auch so sehen,das es nicht gut wäre und vorallem man da genauso wieder rückfällig werden kann.ihm würde ein einmaliges treffen pro woche ausreichen,wo er zu irgendeiner gruppe geht.
ist das alles noch normal?was mache ich falsch?sehe ich was falsch?vergess ich irgendwas? |
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| wirbelwind29 hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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DAU123 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.02.2009 Beiträge: 18 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 07.09.2010, 23:12 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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Hallo Wirbelwind,
| Zitat: | | ist das alles noch normal?was mache ich falsch?sehe ich was falsch?vergess ich irgendwas? |
Dafür, das er offensichtlich erst am Anfang seines Weges ist: ja.
Viele denken dann, sie bräuchten keine LZT, ob ambulant oder stationär - egal!
1x pro Woche zur Gruppe - das reicht schon.
Gaaanz oft ist das ein gewaltiger Irrtum, der dann auch so endet, wie er enden muss.
Auch denke ich, Du machst und siehst nichts falsch.
Du scheinst auf dem Weg zu DIR zu sein, Dich und Deine Kinder wichtig zu nehmen.
Alkis - und auch die "Co-Falle Gesellschaft" verstehen es perfekt, Deine Co-Knöpfe zu drücken. Schönstes Beispiel ist für mich da seine Mutter.
Hat selber ein Problem und versucht Dir ein schlechtes Gewissen einzureden, obwohl Du eigentlich nur das tust, was als eine gute Mutter sogar Deine Pflicht ist. Nämlich Dich und Deine Kinder zu schützen!
Und wenn Du nun DICH nicht vergisst, Dir für Dich (und evtl. auch für die Kleinen) auch Hilfe suchst, DEINEN eingeschlagenen Weg konsequent weitergehst und Dich nicht einlullen läßt, von wem auch immer, dann kann das echt was werden! Mit dem gesundwerden...
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft dafür! |
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| DAU123 hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5483 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 08.09.2010, 06:30 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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Hallo Wirbelwind,
erstmal "hallo hier, im Forum!",
du siehst da garnichts falsch und machst auch nichts falsch. Denn für dich und deine Kinder ist es doch das Beste, dass du die Beziehung beendet hast! Und das ist es,was für dich zählt!
Er muss sein Leben selbst in den Griff bekommen. Dafür gibt es auch genug Angebote professioneller Art, wie die Therapie. Und dann gibt es Gruppen, in die er gehen kann.
Du musst dir da keinen Vorwurf machen. Auch wenn da die Anschuldigungen kommen, von seiner Seite oder von Seiten seiner Mutter. Du bist nicht schuld daran, dass er trinkt, und hast auch keinen Einfluss darauf. Auch wenn das behauptet wird, Alkoholiker, die trinken, behaupten sowas immer, es ist immer irgendwas oder irgendwer schuld, dass sie saufen müssen. Das ist eine willkommene Rechtfertigung für sie, warum sie trinken müssen. Z.B. die Sache mit dem S**. Logisch, dass dir die Lust vergangen ist. Mir ging es auch so. Und mein Exmann hat das als prima Druckmittel gehabt, um mir einzureden, er trinke ja nur, weil ich nicht mit ihm in's Bett gehen wollte. Das hat damals sehr viel Schuldgefühle in mir aufgebaut.
Du hast schon so viel mitgemacht, es ist nun gut, dass du deine Energien jetzt für dich selbst und deine Kinder einsetzt. Ich wünsche dir sehr viel Kraft dafür! Und wenn dir danach ist, hau in die Tasten und schreib hier was rein. Das erleichtert ungemein...
Viele Grüße
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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wirbelwind29 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.09.2010 Beiträge: 8 Alter: 30
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Verfasst am: 08.09.2010, 09:00 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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letzte nacht war ich wieder einmal wie so oft in den letzten wochen und monaten lange auf,kinder schliefen seelenruhig..ich nutzte die zeit für mich,weiter im internet zu lesen und zu stöbern um mich irgendwie auf andere gedanken zu bringen.wirklich was geholfen hat das nicht.
habe dann ein onlinegame gespielt,um überhaupt irgendwie mal runter zu kommen ( mein nochfreund spielt das auch ).jedenfalls war es sehr spät schon,weit nach 1.30 uhr.jedenfalls war alles in ordnung,bis er irgendwann auch dort auftauchte,und meinte mir vorschreiben zu müssen,wann ich ins bett zu gehen hätte.
(wäre nicht das erste mal,das er mir sowas vorschreibt )
gab ihm die antwort,das es meine entscheidung sei,und ihn nicht zu interessieren hätte.unterdessen war ich noch mit EINEM freund beschäftigt.
und nun kommts,er schrieb doch allen ernstes meinen *kumpel* an,das er mich doch ins bett zu schicken hätte,ich wäre seine frau (dabei sind wir nicht einmal verheiratet)hätten kinder zusammen und ich müsse ja früh aufstehen.
war natürlich auch absehbar,das mein *kumpel* mich anschrieb,von wegen was das solle usw..
er hat ihn dann auf ignor gesetzt und ich habe ihm erstmal ein paar zeilen geschrieben,warum er sowas machen muss,und noch mehr kaputt macht als eh schon ist?und vorallem das er mich so oder so unter diesen umständen nicht zurück bekommt.er hat sich dann bei mir versucht zu entschuldigen mit den worten,das wollte er nicht und es täte ihm ja so leid.ich solle ihm doch verzeihen.
aber was soll ich ihm noch alles verzeihen???
ich meine,er hat mir schon so oft vorgeschrieben was ich zu tun habe,mit wem ich reden darf,das es für ihn angenehm ist,wen ich kennenlernen darf und er es abgesegnet hat,ich ihn zu küssen hab und er sich gut fühlt usw..
gestern entstand am nachmittag,als meine beiden grossen von der schule heimkamen,auch die frage,wo denn papa wäre?
ja was sollte ich ihnen grossartig sagen?ihn schlecht machen?nein!also erzählte ich ihnen,das es mir einfach nicht gut geht und ich mich mit papa gestritten habe.gleich war die sorge wieder riesengross,das wir alleine da stehen werden,und gott ja,sie haben so recht und ich kann es nicht ändern.
es ist so ein unheimlich schlechtes gefühl,wieder es nicht geschafft zu haben,einen mann an seiner seite zu haben,der einfach nur *normal* ist und der alle so akzeptiert wie man ist..
meine augen brennen wie feuer,vom vielen weinen,denn ausser mit meinen eltern und seinem vater,kann ich immo mit keinem anderem aus der familie reden,und es war so klar,das sie alle hinter ihm stehen würden,denn er ist ja der sohn,der verlassen wurde,was natürlich keine verstehen kann.
zitat seiner mutter gestern abend noch in einer sms:
edit
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ich meine,was soll das?wie oft muss ich mich noch erklären und vorallem für alles und jeden rechtfertigen?andere belügen,nur damit sie von alldem nichts mitbekommen?
nein,das mache ich so nicht mehr mit,ich meine ich bin keine maschine sondern auch mama und frau.und ich meine,ich hab ja auch bedürfnisse und gefühle.
klar bin ich froh,das mein nochfreund,die entgiftung hinter sich gebracht hat,alleine schon wegen unserem gemeinsamen kind.und vorallem wegen seiner gesundheit.er hat sich jeden tag die seele aus dem leib geko... und magenprobleme gehabt usw.und was unseren gemeinsamen sohn angeht,ich will nicht,das er einen vater hat oder sehen muss,der mit seinem leben nicht zurecht kommt geschweige denn trinkt.
ich meine so sehr ich den kleinen fratz liebe und nicht missen möchte,aber ich bereue schwanger geworden zu sein.was sowieso nicht mal beabsichtigt war,weil ich mit pille verhütet hab und durch eine schwere op starke medikamente bekam und diese dann alles ausser kraft setzten.3 wochen nach der op bekam ich dann bei einer routineuntersuchung das ergebnis präsentiert.
aber abtreiben kam für mich nicht in frage,liegt warscheinlich an meinem beruf und im grunde meines herzens liebe ich kinder über alles.
ich hoffe so sehr,das wenn ich meinen weg konsequent weiter gehe,das er mir mein leben net noch schwerer machen wird,denn er hat mich genug mit in seine probleme und vorallem mit in die suchtkrankheit gezogen.und vorallem das ich stark genug bin und bleibe,denn jetzt grade fühle ich mich nicht stark.eher hilflos..
@Aurora und DAU123
danke für eure worte,es ermutigt mich sehr,das ich doch nicht für
alles verantwortlich bin.aber das so zu sehen,ist nicht grade einfach.
@Aurora
und was den S** angeht,so hat er sich den ja auch mitten in der nacht geholt,wenn ich geschlafen hab.einmal hab ich das nicht mitbekommen,weil tiefschlafphase..also grade fest eingeschlafen und er hat es ausgenutzt und als ich morgens wach wurde,dachte ich mir nur,meine güte,warum ist alles nass zwischen den beinen??als ich dann ins bad ging und nachschaute,wusste ich warum.
weisst du wie erniedrigend das ist?sich so benutzt zu fühlen?das kann man nicht in worte fassen..leider.. |
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| wirbelwind29 hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31607 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 08.09.2010, 11:21 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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Hallo Wirbelwind,
müssen solche Situationsbeschreibungen so ausführlich hier offen ins Internet gestellt werden?
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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wirbelwind29 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.09.2010 Beiträge: 8 Alter: 30
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Verfasst am: 08.09.2010, 11:29 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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| das war sicher nicht beabsichtigt und ja du hast recht.es gehört hier nicht hin,dennoch versuche ich irgendwie meinen weg zu finden,mit alldem klar zu kommen,denn es ist nicht einfach,von allen seiten fertig gemacht zu werden und trotzallem irgendwie zu versuchen darüber zu stehen und den richtigen weg zu finden.zudem mit allem fertig zu werden. |
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| wirbelwind29 hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31607 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 08.09.2010, 11:41 Titel: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen |
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Hallo Wirbelwind,
das kann ich ja nachvollziehen, aber bedenke bitte, dass es hier um dich gehen sollte und nicht darum, was er gesagt oder gemacht hat.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Mein Leben ist ein einziger Scherbenhaufen geschrieben
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