| Gefühle wie betäubt • über 40 Jahre und kein Ende in Sicht |
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Salbei neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 118 Alter: 42
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Verfasst am: 07.09.2010, 07:54 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Hallo,
und einen ganz lieben Dank an alle die geantwortet haben.
Ich melde mich erst heute, da ich bis jetzt hier zu Haus keinen Internetzugang hatte. Mein Partner wollte sich darum kümmern, nun daraus wurde nichts. Nun habe ich ich wieder einen Internetzugang und das hier bei mir in der Wohnung und ich habe es allein hinbekommen.
Ich denke und lese nun viel über meine Abhänigkeit. Ja, ich bin abhänig von ihm. Habe mich abhänig machen lassen, habe dieses Spiel mitgespielt.
Frozen Tears, Gotti, Feeli, wie recht ihr habt.
Vor ein paar Wochen noch habe ich dies nicht wahrhaben wollen. Da habe ich zwar schon ein Buch über emotionale Erpressung gelesen und mich darin wieder erkannt aber ich war lang noch nicht soweit mich dagegen zur Wehr zu setzen. Hier eine meiner unrealistischen Vorstellungen: Das hört irgentwie auf. Er beendet es, weil er erkennt wie schlimm das ist was er mit mir macht. Meine ganze Eigenverantwortung habe ich somit an ihn abgegeben. Das ist mir in den vergangenen Tagen klar geworden. Die nehme ich nun zurück. Ich bin die die etwas ändern muss, denn mich stört so vieles. Mir tut es weh.
Ich erahne auch warum ich das mitgemacht habe, diese angst in zu verlieren, eine wirklich starke Verlustangst, hielt mich zurück.
Genau an dieser Angst hat er angesetzt und immer wieder gedroht, wenn ich nicht mitspiele dann verlässt er mich.
Er ist ein äußerlich sehr attraktiver Mann, ich bin ganz vernarrt in ihn.
Die meisten in unserem Unfeld nehmen ihn als hilsbereiten, freundlichen Menschen wahr. Die verstehen gar nicht was ich habe- Das weiß er gut für sich zu nutzen, da habe ich mich auch manipulieren lassen.
Dieganze zeit über habe ich mich hilflos, minderwertig, ja wirklich wie eine kleine verängstigte Maus gefühlt. Ich habe sogar aufgehört mit meinen Freundinnen zu telefonieren, da er sagte dort lässt Du Dich doch nur aufbauen. Du bist wie ein Junkie nach dem nächsten Kick. Das schlimme: ich begann es zu glauben. Mich zu hinterfragen.
Seine Hilflosigkeit beginne ich erst jetzt zu sehen.
Seit zwei Wochen, sehen wir uns nur noch sporadisch. Das liegt daran, dass er nun nicht mehr mit mir zusammen sein möchte.
Ich verhalte mich so, dass ich nicht mehr in seiner Nähe sein will, wenn er mich beleidigt und anschreit.
Dann unterbreche ich den Kontakt. Nun hat er alle seine Sachen abgeholt, und sich nur wenig gemeldet.
In mir passiert durch diese Trennung, (davor hatte ich am meisten angst, vor der Trennung) das ich mich klarer, oft sogar erleichtert fühle.
Ich habe den Kontakt zu meinen Freundinnen wieder aufgenommen, und ich rede viel darüber was passiert ist und auch warum ich mich nicht gemeldet habe. Ich rede über meine Abhänigkeit und das ich es nicht geschafft habe mich regelmäßig zu melden. Ich erhalte viel Verständnis und Zuspruch. Das tut mir sooo gut.
Und ich nehme es, auch wenn ich noch seine Kommentare dazu in mir höre.
Liebe Feeli,
am Wochenende habe ich einiges für mich getan. Bin rausgegangen, habe mich verabredet. Viel telefoniert. Zwischendurch sspürte ich Freude in mir und Glück.
Seit er vor zwei Wochen, wieder durch einen Fehler meinerseits, zum trinken ging und ich ihm nicht wie sonst üblich hinterhergelaufen bin, sondern mich nicht mehr bei ihm gemeldet habe, habe ich geschenkte Zeit.
Zeit für mich. Das ist so lange her. Sonst drehte sich alles nur um ihn.
Ich habe mich mit um ihn gedreht.
Ich beginne nun um mich zu kreisen.
Er wird immer wütender.
Am Samstag kam er rüber, ganz der nette.
Mir gings gut.
Ich lachte viel.
Er war sehr betrunken, und es machte mir nichts aus.
Er erzählte, wieder einmal wie schlecht es ihm geht, warum er trinkt.......
Ich hörte ihm ein wenig zu und dann sagte ich: So ich gehe jetzt zum einkaufen.
Da wurde er sehr wütend.
Warf mir vor ich liebe ihn nicht, wenn ich jetzt gehe.
Ach, das war schon viele, viele, Samstage so.
Er betrunken, selbstmitleidig oder wütend auf die ungerechte Welt-
Ich zuhörend, innerlich immer unruhiger werdend ( wollte ja einkaufen)
Immer beschuldigte er irgendwann mich.
Diesen Samstag, fühlte ich mich innerlich frei davon. Packte meine Sachen und wollte gehen, da wurde er sowas von demütigend zu mir.
Bedrohte mich.
Nahm mir gewaltsam eine Kamera weg.
Ich ließ die Kamera noch schnell genug los, sonst hätte er mir alle Finger umgedreht.
Wieder ich verlasse Dich, schrie er.
In mir war es anders als sonst.
Es traf mich nicht.
Ich sah plötzlich wie hilflos er war.
Aber in mir gab es auch keinen: Ach der Arme ich rette ihn Impuls.
Ich bat ihn zu gehen.
Er ging noch lange nicht, Wütete schrie, bedrohte mich aber irgentwann ging er.
Noch vor zwei Wochen hätte ich geweint, mich verletzt gefühlt. Wäre zu ihm gegangen um ihn zur Rede zustellen.........
Diesmal war ich froh als er weg war.
Als ich aus dem Haus kam spürte ich die strahlende Sonne.
Meine Erleichterung.
Ich ging einkaufen, besuchte meine Eltern.
Erleichterung in mir.
Ich hoffte wenn ich nach Hause komme das er nicht da ist. Er war da.
ER lebt in seiner eigenen Wohnung, wir leben im selben Mietshaus.
Dann bekam ich plötzlich starke angst.
Angst das er einfach in meine Wohnung kommt.
Er hat schon mal als ich die Tür nicht aufmachte, diese eingetreten.
Ich habe damals die Polizei gerufen.
Ich bakam eine riesen Angst.
Habe mir Fluchtwege aus meiner Wohnung überlegt.
Konnte mich nur schwer beruhigen.
Bin irgendwann eingeschlafen.
Er kam nicht.
Am Sonntag als ich zu meinem Auto ging, rief er mir nach: Verpiss Dich!
Es traf mich nicht wie gewohnt.
Ich reagierte nicht darauf.
Bin einfach weggefahren.
Das tat mir sowas von gut.
Aber nun beunruhigt mich wieder etwas.
Er hat bei mir damals als ich hier einzog, den Boden verlegt. Dieser kam nun an einer Stelle hoch. Er sagte er habe mich verflucht, deshalb käme der Boden hoch. Verrückt, gelle?
Der Boden kam hoch weil er ihn zu eng an die Wand gelegt hat.
Nun wie auch immer, als ich gestern heim kam war der Boden wieder O.K.
Hilfe, er hat keinen SChlüssel zu meiner Wohnung. Ich habe ein neues SChloss eingebaut.
Ich bin schon hunderte von Malen über die Stelle gelaufen, aber sie ist wieder O:K.
Also muss er doch hier gewesen sein.
Was meint ihr?
Das ängstigt mich schon wieder.
So, wieder einmal habe ich viel, viel geschrieben. Es tut mir gut zu schreiben hier.
Alles liebe
Salbei |
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| Salbei hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Die_Susanne sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2010 Beiträge: 2064 Alter: 48 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 07.09.2010, 08:46 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Hi Salbei,
toll,dass du mekst,dass es dir etwas besser geht auf deinem weg.
da der mann nicht berechenbar zu sein scheint....tausch die schlösser aus!!!
sei achtsam .
LG
Susanni |
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| Die_Susanne hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Salbei neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 118 Alter: 42
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Verfasst am: 07.09.2010, 09:24 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Liebe Susanni,
die Schlösser habe ich ausgetauscht. Vergangene Woche!
Er kann keinen von den neuen Schlüsseln haben.
Da er beruflich mit Türen und sowas zu tun hat ist er vielleicht, so in meine Wohnung gekommen.
Ich habe schon wieder den Eindruck bekloppt zu werden.
....Salbei |
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| Salbei hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Salbei neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 118 Alter: 42
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Verfasst am: 07.09.2010, 09:38 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Liebe Paddy,
das ist ja schlimm, dass es Dir auch so ergangen ist!
Ja, ich bin auf alles angesprungen. Und wie....
Auch das Drohen: Dann suche ich mir halt, ne´Andere.
Gott, da war ich schnell wieder zu vielem bereit.
Ja, seinen ganzen unangenehmen Schriftkram habe ich ihm gemacht.
Seine Zahlungen. Von seinem Geld.
Geld habe ich ihm aber trotzdem geliehen.
Ach, das kennt ihr bestimmt.
Das mache ich jetzt nicht mehr.
habe alles, trotz meiner angst an ihn zurückgegeben.
Stimmt nicht so ganz... er hat es mir weggenommen.
da ich nun nicht mehr würdig bin dies für ihn zu erledigen.
Ich muss gerade lachen, über mich. Da bin echt drauf angesprungen.
Er hat mir da schon öfter, die Sachen weggenommen.
Er kann das auch allein. Gut dann mach es allein, habe ich dann gesagt. Dachte dann immer so ist es viel eigenständiger.
Dann hat er wieder gesagt, ich kümmere mich nicht.
Mensch, wie verrückt.
Dann habe ich es wieder gemacht.
So hat immer er bestimmt. ich habe ihn bestimmen lassen. Paddy, da hast Du recht...
Ich habe es mit mir machen lassen.
Jetzt, ist ja noch ganz frisch, das ich es nicht mehr mache.
Eben diese wüten, toben, schreien, drohen.....
Ein müdes Lächeln, von mir dazu.....
Ja, fast immer ist es nun so....
Und es tut gut.
Wie geht es Dir Paddy?
Seit ihr noch zusammmen?
Liebe Grüße
Salbei |
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| Salbei hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Salbei neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 118 Alter: 42
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Verfasst am: 07.09.2010, 09:58 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Liebe Gotti,
ich habe mir therapeutische Hilfe gesucht. Bin nun bei einer Therapeutin von der Frauenberatungstelle.
Er wollte das auf gar keinen Fall. Da habe ich (wieder aus meiner verlustangst heraus), die Termine abgesagt.
Ja, ich bin schon auch sehr vernebelt.
Nun gehe ich wieder hin, war am Donnerstag bei ihr. Habe ihr auch gesagt warum ich die Termine abgesagt habe.
Nun mache ich dort weiter wo ich vor ein paar Wochen bereits schon mal stand.
Damals war die Angst meine Beziehung zu ihm zu verlieren noch viel zu groß.
Donnerstag wurde mir dort klar, warum ich mich nicht bei ihm abgrenzen konnte, warum ich mich so von ihm habe beeinflussen lassen.
Meine Mutter war 10 Jahre alkohlabhänig. Sie war damals sehr grausam zu mir. Ähnlich wie er.
Ich habe damals bereits von ihr angenommen:
Wenn ich mich nur anders verhalte, lieber bin......., dann brauch auch sie nicht so zu mir sein.
das habe ich tief verinnerlicht, geglaubt. Ich bin nicht richtig, wenn ich richtig bin dann, brauch sie/er nicht trinken.
Ich erkenne langsam ( es tut sehr weh) das das eine große Illusion war und ist.
Heute ist meine Mutter schon viele, viele Jahre trocken.
Am Wochenende war ich bei ihr und habe mit ihr über meine Gefühle in ihrer Trinkzeit gesprochen. Sie gefragt ob sie das damals ehrlich gemeint hat..... wenn sie sagte Du bist ein nichts... ach und viels mehr...
Sie hat geweint und gesagt: Nichts davon hatte mit Dir zu tun. Es war meine eigene Unzufriedenheit.
In mir hat sich dadurch etwas gelöst.
Damals war ich ein Kind, ich konnte mich nicht wehren.
Heute bin ich erwachsen. Ich kann mich abgrenzen, gehen. Und das tue ich nun in meiner Beziehung.
Ich löse mich nun endlich von dem Gefühl Schuld zu sein das ich gedemütigt werde, weil ich so schlecht bin. (Da habe ich mich ja auch immer wieder von meinem Partner manipulieren lassen)
Darüber bin ich sehr traurig.
Es gab mir ja auch eine gewisse, wenn auch illusorische Macht. Wenn ich nur richtig bin, dann ändert sich was, auch das Trinkverhalten meines Partners.
Er glaubt es noch....
Ich nicht mehr....
Da ist in mir viel Traurigkeit.
Ja, liebe Gotti und da ist meine Thera sehr hilfreich.
Alles, alles liebe
Salbei |
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| Salbei hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Salbei neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.08.2010 Beiträge: 118 Alter: 42
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Verfasst am: 07.09.2010, 10:12 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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oh weh, ich kann gar nicht aufhören zu schreiben....
Dieses Schreiben, hier im Forum, ist ein Erkenntnisprozeß für mich1
Tut gerade ganz schön weh, da hin zu schauen(schreibend)
dann habe ich, auch ihn glauben lassen, das wenn ich mich nur ändere, es auch für ihn besser wird. Er nicht trinken muss....
Wir beide, er und ich, haben uns an dieser Illusion festgehalten.
Oh, je....
Was bleibt dann noch von unserer Beziehung?
Habe ich ihm immer schon gerade diese Illusion vermittelt?
das ich ihn retten kann....
Oh, je da muss ich weiter drüber nachdenken.
Kennt ihr sowas?
So noch mal tschüss...
Salbei |
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| Salbei hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14432 Alter: 46
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Verfasst am: 07.09.2010, 10:36 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Hallo liebe Salbei,
es berührt mich sehr, wie du schreibst, dich auseinandersetzt.
Ich freue mich sehr für dich, daß du so ein Gespräch mit deiner trockenen Mutter haben konntest. Du sortierst die alten verinnerlichten Muster, das ist manchmal ein schmerzhafter Prozeß. Ich erlebe das gerade auch. Leider trinkt meine Mutter noch.
Weiter alles Gute,
Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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inga neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.06.2009 Beiträge: 197 Alter: 44 Wohnort: Sachsen-Anhalt
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Verfasst am: 07.09.2010, 22:17 Titel: Re: Was kann ich für mich tun? |
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Hallo Salbei,
auch ich habe, besonders in der Anfangszeit, häufig vor dem Rechner gesessen und geheult. Das ging Monate lang bei mir so. Ich habe mich dann von ihm getrennt, dennoch ging es mit dem zum Weinen zumute sein noch weiter. ABER:
Fast schlagartig platzte bei mir der Knoten, daß diese Stellen, die mich zum weinen brachten, meine wunden Stellen waren. Genauso schlimm war für mich dann Erkenntnis, daß er genau wußte, welche wunden Punkte ich hatte und auch noch habe. Nach der Trennung ließ er mir keine Ruhe. Er wollte die Trennung nicht akzeptieren, will es heute noch nicht, obwohl er bereits eine neue Beziehung hat.
Daß Du bei einer Therapeutin bist, ist sehr gut. Gib es nicht auf. Ich wünsch Dir alles Gute.
lg inga |
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| inga hat zum Thema: Re: Was kann ich für mich tun? geschrieben
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