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Abschreckung,

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silberkralle
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Beiträge: 4502
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BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 11:35    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf alle

Manfred hat Folgendes geschrieben:
Es war so, dass ich es nicht geglaubt habe, dass es immer weiter bergab geht. Bei mir doch nicht. Mich haben die Tiefpunkte der Anderen nicht abgeschreckt.
bei flor hats auch nich geklappt

zuviel oder zuwenig abschreckung?

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
Hartmut
Moderator
Moderator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 10681
Alter: 49

BeitragVerfasst am: 03.09.2010, 13:40    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,

es ist an nicht aus einer Willkür heraus , wenn längere Trockene versuchen zu vermitteln , das der Süchtige am Anfang, bei sich bleiben sollen. Zudem ich immer wenn ich auf andere schaue, die Optionen offen habe. Ich bin noch nicht, ich kann ja noch und es ist alles nicht so schlimm.

Abschreckung finde ich auch auf jeder Zigarettenschachtel , die drehte ich um und rauchte dann weiter. Bin zwar mittlerweile rauchfrei aber das blieb mir in Erinnerung.

Wenn ich mich dann noch an meine nasse Zeit erinnere, hatte ich im nahen Umfeld mehr als nur Abschreckung und soff weiter.

Flor hat es leider nicht geschafft und das ist traurig genug. Als Abschreckung wird das aber niemand dienen. Denn dazu muss erst als Voraussetzung, die Erkenntnis da sein mit verbundenen Tiefpunkt . Absolut oder persönlich ist für den einzelne , das selbe, liebe Rose. Oder .mh. Egal ich weiß wie du es meinst. Smilie

das ist jedoch nur meine Erfahrung. Die Sucht lässt ja auch wenig Spielraum um Erfahrungen zu sammeln. Rückfall soll nicht zur meiner Erfahrung werden ,nur wegen einer Vernachlässigung der Trockenheitsarbeit oder austesten eines individuellen Weges .

Gruß Hartmut
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Hartmut hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
Xenica
Gast






BeitragVerfasst am: 04.09.2010, 14:52    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ehrlich gesagt finde ich die vielen Rückfälle nicht abschreckend. Sie gehören leider meiner Meinung zur Alkoholkrankheit dazu. Abschreckend ist es, wenn jemand nicht mehr die Notbremse ziehen kann nach einem Rückfall und sich dann krank bzw totsäuft
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Xenica hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
Tanja
sehr aktiver Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 25.02.2008
Beiträge: 2817
Alter: 38
Wohnort: hessen, trocken seit dem 23.3.08

BeitragVerfasst am: 06.09.2010, 15:33    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Hartmut,

hm also ich habe mich ja hier nicht angemeldet, weil ich ein Problem hatte. Sondern zu aller erst mal war ich hier wegen meinem Mann. Der hat ja so viel getrunken!!

Das ich zu viel trinke und wo das hin führt habe ich erst nach längerem beschäftigen mit der Krankheit begriffen. Als ich dann beschloss nichts mehr zu trinken half es mir zunächst aber doch sehr, die anderen, die schwereren Fälle vor Augen zu haben.

Einfach um mir bewusst zu machen, wo der Weg den ich bisher gegangen war hin führt. Heute nach 2 1/2 Jahren langt mir meine eigener Tiefpunkt. Ich möchte nie wieder mit dickem Kopf aufwachen und ich geniessen jeden Tag, den ich frei und unabhängig erleben kann.

Einen klassischen Tiefpunkt hatte ich nicht, den hatte mein Mann hm,...aber ...jetzt hab ich irgendwie den Faden verloren Lachen

Vielleicht versteht es ja doch jemand. Ich schick das jetzt so los!

LG Sabine
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Tanja hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
Frozen Tears
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.11.2006
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 11.09.2010, 03:02    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich bin ja keine Alkoholikerin, würd emich aber schon als suchtgefährdet einstufen. Die Geschichte meines Vaters ist für mich aber auf jeden Fall abschreckend. Auch das, was ich in meinem Umfeld, wo ich aufgewachsen bin, die Nachbarschaft, wo es viele Alkoholiker und auch entsprechend viele Alkoholtote gab empfinde ich auch als Warnung.
Für das Rauchen hätte eigentlich das Gleiche gelten sollen.
Da habe ich mich schwer getan. Dennoch haben Bilder, Warungen usw zumindest so viel in meinem Kopf in Gang gesetzt, dass die Bereitschaft, der Wunsch sich entwicklete davon los zukommen. Es gab sehr viel Anlaufversuche. Aber die wirklcihe Entschlosseneit war erst da, als wirklich meine Gefühl sagte: Das Maß ist voll. Jetzt oder nie.
Daher dnke ich, dass äußere Einflüsse einiges, aber nciht alles bewirken. Sie sind nciht schlecht, aber man darf wohl nie erwarten, dass man es gleich in die Tat umsetzt, wenn man schlimme Bilder oder Warnungen sieht. aber ich denke schon, dass so eine Art Bewußtseinsarbet in Gang gesetzt wird. Dahingehend, dass man sich nach und nach eingesteht, dass man tatsächlich süchtig ist. Aber dann muß ja uch noch der wunsch von sich selbst ausgehned kommen, dass man das auch ändern will, und nicht weil es dem Partenr nicht paßt. Die Motivation aufzuhören würde ich sagen, kommt nicht uas der Einsicht, dass man süchtig ist und auch nciht aus der Abschreckung oder sonst einem äußeren druck oder Vorwürfen.
Da kann auch sogar eher eine Art Trotzreaktion entstehn, so nach dem Motto: Ich lasse mir von niemanden was sagen und über mein Leben bestimme ich noch selbst. Schlimme selber miterlebte geschcihten hingegen lösen bei mir schon eine gewisse Angst aus, auch wenn ich es nicht am eigenen Leibe erfahren habe.
jemand, der aber schon selber in der Sucht drin steckt könnte ja schon von seinen eigenen erlebnissen abgeschreckt sein. aber das funktioniert ja anscheinend nicht besonders, eben WEIL die Sucht da ist. Sonst wärs ja ganz einfach, zu einfach wohl. Wie mans auch dreht und wendet. Und egal ob Alkohol-, Nikotin, Coabhängiekeit... Es läuft irendwie doch alles auf den selbsterlebten tiefpunkt hinaus.
In Sachen Coabhängigkeit empfinde ich es doch schon mehr, dass man seine eigene befindlichkeit ( dass es einme also wirklich mies geht) mehr wahrnimmt, wemm na anderer Leute geschcihten liest. Und ich meine, dass es daran liegt, dass man das eigene verdrängt. Das mag ja auch ein Phänomen der Coabhängigkeit sein. Oder geht es den nassen Alkoholikern auch so?
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Frozen Tears hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
kaiserstuhl
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 13.05.2010
Beiträge: 43
Alter: 61
Wohnort: reben

BeitragVerfasst am: 11.09.2010, 18:40    Titel: Re: Abschreckung, Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo
am freitag ging ich wieder zur anlaufstelle bei der wohnungslosenhilfe
da ich da ein amt begleite, als betreuer.

vor der anlaufstelle ist der treff ,wo sich trinkende betroffene
gegenseitig aus tauschen,
oftmals kommt es zur gewalt aggresionen unter denen.

so gegen 12 uhr kam der notarzt
ein betroffener ist zusammen gebrochen,
weil er seit 2 stunden ohne alk war.

er wurde in die psychatrie eingeliefert.

diese erlebnisse tragen zu bei
zur meiner abschreckung.

Cool
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kaiserstuhl hat zum Thema: Re: Abschreckung, geschrieben
soul42
neuer Teilnehmer



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Beiträge: 425
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 13:05    Titel: jeder hat einen anderen punkt.. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

... wo er sagt, ich bin abgeschreckt.

der einer erlebt einen zusammenbruch eines anderen abschreckend, der andere denn schlimmsten rückfall.

abschreckend für mich war der kalte entzug, der bis heute angehalten hat (18 jahre trocken ohne rückfall).

nun habe ich regelrecht RESPEKT vor alkohol, würde auch keinen trinken, weil ich regelracht angst habe auf die frage: "" ich möchte es auch ehrlich gesagt nicht wissen.

nie wieder kalter entzug ist meine devise, es war für mich die hölle, daher schreckt mich DIES ab, was zu trinken.

lg, soul
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soul42 hat zum Thema: jeder hat einen anderen punkt.. geschrieben
soul42
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 05.05.2005
Beiträge: 425
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 21.09.2010, 14:25    Titel: Re: jeder hat einen anderen punkt.. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

soul42 hat Folgendes geschrieben:
... wo er sagt, ich bin abgeschreckt.

der einer erlebt einen zusammenbruch eines anderen abschreckend, der andere denn schlimmsten rückfall.

abschreckend für mich war der kalte entzug, der bis heute angehalten hat (18 jahre trocken ohne rückfall).

nun habe ich regelrecht RESPEKT vor alkohol, würde auch keinen trinken, weil ich regelracht angst habe auf die frage: "" ich möchte es auch ehrlich gesagt nicht wissen.

nie wieder kalter entzug ist meine devise, es war für mich die hölle, daher schreckt mich DIES ab, was zu trinken.

lg, soul



es sollte heissen: auf die frage: "wie reagiert mein körper auf die lange abstinenz"

sy, irgendwie untergegangen Mit den Augen rollen
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soul42 hat zum Thema: Re: jeder hat einen anderen punkt.. geschrieben

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