| Ich kann ihm nicht glauben... • Angst, dass meine Mutter stirbt.... Brauche Hilfe... |
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Sarana neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2010 Beiträge: 20 Alter: 34
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Verfasst am: 28.08.2010, 23:14 Titel: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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hallo Zusammen
ich bin hier recht neu und möchte gerne das Thema Psychotherapie für EKAs aufgreifen.... Meine Mutter ist Alkoholikerin, trocken seit 4 Jahren.... meine Kindheit war deswegen nicht grad toll sie trank, seit ich 11 war... mein Vater war sehr authoritär und machte mich gerne klein.... deswegen bin ich nun nach einem Nervenzusammenbruch seit letzten November in einer ambulanten Psychotherapie. Nur habe ich das Gefühl, dass mir das ganze nicht viel bringt, da ich mich von Stunde zu Stunde schlechter fühle, obwohl ich die Therapeutin ganz nett finde gehts mir nicht besser, sondern ich werde immer depressiver. Die Therapeutin ist auch alle 2 Monate ferienabwesend, und irgendwie wenn sie weg ist, dann verdräng ich alles wieder und fühl mich dann "gut" und kaum wieder in den Stunden gehts wieder bergab... nun wollte ich die Frage in die Runde werfen, ist das normal? Wer hat Erfahrungen? Es ist mein erstes Mal in einer solchen Therapie und ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich bin einfach immer nachdenklicher, was mir das ganze bringen soll. Wenn ich nach den 50minütigen Sitzungen wieder draussen auf der Strasse bin, fühle ich mich so elend und einsam und alleine gelassen dass ich mich jeweils gedanklich schon vor der nächsten Stunde resp. vor diesem wieder alleine gelassenen Gefühl fürchte.. Kennt jemand dieses Gefühl auch? |
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| Sarana hat zum Thema: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13699 Alter: 46
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Verfasst am: 28.08.2010, 23:48 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana,
willkommen hier im Forum.
Wenn dich das so belastet, dann stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist weiterzumachen.
Ich habe drei verschiedene Therapieformen für mich in Anspruch genommen. Vor vielen Jahren eine Verhaltenstherapie. Dann kam Körpertherapie dazu. Dann war eine Weile Pause und seitdem mache ich eine Traumatherapie. Reale Gruppe habe ich mal probiert, war aber nicht so mein Ding, das Forum ist meine Gruppe.
Ich bin der Meinung, daß ich als EK schon genug durchgemacht habe. Die Therapie sollte mich begleiten, mir meine Ressourcen bewußt machen. Sie soll mich nicht retraumatisieren.
Paß da gut auf dich auf.
Lieber Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8357 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 29.08.2010, 07:48 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana!
Über Jahre war ich in Therapie,die sozusagen nichts brachte.
Gewechselt --- und wieder kein Erfolg,sozusagen keine Hilfe.
Nochmals gewechslt (Sturheit kann sogar manchmal hilfreich sein!)
Und jetzt läufts.Seit etwa zwei Monaten habe ich eine Therapeutin gefunden,da stimmt einfach alles.Die Suche hat sich also gelohnt!
Es ist mir auch schon passiert,dass ich total durcheinander und traurig war nach einer Sitzung..Da hatte ich aber die Möglichkeit,jederzeit die Therapeutin anzurufen oder Freunde die mich kennen.
Und zum Anfang jeder Sitzung fragt sie mich wie ich die letzte empfunden/verarbeitet habe.
War es nicht so gut,will sie am Ende der Therapie wissen ob ich o.k. bin.
Und von jetzt an kannst Du mit Deinen Problemen in Verstimmungen auch hier ins Forum kommen! Mir hat das gerade vor kurzer Zeit wieder seeeeehr geholfen!
Herzliche Grüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3355 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 29.08.2010, 09:52 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana!
Erst mal Willkommen hier im Forum!
Du merkst sicher schon, dass dir hier geholfen werden kann. Wir sind ganz viele mit vielen verschiedenen Erfahrungen, die wir dir gerne weitergeben.
Also, nach so langer Zeit Therapie finde ich, solltest du schon eine Veränderung an deinen Gefühlen etc. spüren. Wenn das dann nicht der Fall ist, würde ich auch ganz schnell eine neue Art oder Person suchen.
Nachdem ich mich "durchgerungen" hatte, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen (ICH war ja nicht so krank, eigentlich mein Mann! ), suchte ich erst mal im Telefonbuch sämtliche Nummern heraus. Und dann hörte ich jede Menge Stimmen auf Anrufbeantwortern. Manche klangen gleich so grausam, seltsam und wer weiss was noch, dass ich die erst gar nicht besprochen habe.
Ich hatte riesiges Glück mit meiner Therapeutin, die ich dann fand. Es passte vom ersten Mal an.
Traurig, fix und fertig, erschöpft war ich oft am Anfang nach den Sitzungen. Es ist ja schon anstrengend sich mit seiner Vergangenheit, seiner Gegenwart und so weiter auseinanderzusetzen. Und dann noch neue Wege suchen!!!
Das gehört also schon dazu.
Meine Therapie dauerte etwas mehr als ein Jahr. Dann konnte ich "ins Leben entlassen" werden. Mit der Option, jederzeit wieder Hilfe nehmen zu können.
Ich würde dir also raten, dich mit deinem Hausarzt (Facharzt) nochmal in Verbindung zu setzen, und dir einen neuen Therapeuten zu suchen, damit dir endlich richtig geholfen werden kann.
Für heute wünsche ich dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße von Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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beba neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2010 Beiträge: 8 Alter: 35
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Verfasst am: 29.08.2010, 11:41 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana,
ich bin - so wie du - auch neu hier und das Thema Therapie ist bei mir ebenfalls sehr aktuell, da ich diese Woche ein Erstgespräch bei einer Beraterin hatte (Linde, es war ein sehr positives Gespräch *aufatme*).
Diese Suchtberaterin ist nicht meine Therapeutin, sondern meine erste Anlaufstelle (leider ist jetzt Urlaubszeit). Sie begleitet mich sozusagen die ersten Schritte, bis ich zur Therapeutin komme.
Wie meine Therapie ausschauen wird, kann ich noch nicht konkret sagen, aber so wie es ausschaut, liegt ein großer Haufen Leben vor (hinter) mir, den es aufzuarbeiten gibt. Allerdings muss ich JETZT auch Ressourcen für die Gegenwart aufbringen, da ich vor einem halben Jahr Mama geworden bin (die Mutterschaft hat eine Lawine von Gefühlen losgetreten, deshalb die Therapie) und auch für mein Baby da sein möchte.
Als ich deinen Beitrag las, habe ich mich zeitgleich gefragt, wo ich im Moment stehe und was ich mir von der Therapie erwarte. Weißt es du ?
Vieles in meinem Leben ist mir rückblickend bewusst geworden und ich sehe die Zusammenhänge, aber es nützt mir nichts - denn es geht mir trotzdem nicht gut, hier ist also mein Grundproblem. Zu denken, dass ich Vieles weiß, es mir aber nicht weiterhilft, weil es mir trotzdem nicht gut geht.
Wenn ich lese, dass es dir in deiner Therapie nicht gut geht, frage ich mich, ob das nun an der falschen Therapeutin oder an den hoch kommenden Gefühlen liegt. Aus mangelnder Therapie-Erfahrung kann ich dir hierzu leider wenig Aufschlussreiches schreiben, aber hast du das Problem bereits mit deiner Therapeutin besprochen ?
Es wurde hier erwähnt, dass Therapeuten auch außerhalb der Sitzungen da waren für einen oder dass man den Therapeuten gewechselt hat bzw. dass es auch verschiende Therapieformen gibt. Ich merke also, dass es gar nicht so einfach ist, neben den eigenen Gefühlen auch die "richtigen" Schritte für sich zu finden - vor allem, wenn man geschwächt ist.
Ich wünsche dir Alles Gute !
Lieben Gruß
Beba |
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| beba hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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Sarana neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2010 Beiträge: 20 Alter: 34
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Verfasst am: 29.08.2010, 22:50 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Vielen Dank für eure Antworten, die bringen mich in meinen Überlegungen echt weiter.... mir fällt nämlich dank euren Schilderungen auf, dass meine Therapeutin mich noch nie gefragt hat, wie es mir geht oder erging.... es ist jede Sitzung (irgendwie kommt es mir also so vor), als wär ich zum ersten Mal da, und ich rede jedes mal drauflos. Das kann jedes Mal ein anderes Thema sein, es wird nie über eine vergangene Sitzung gesprochen. Ich hab ihr mal gesagt, ich käme mir vor, wie im Film und täglich grüsst das Murmeltier, leider kannte sie den Film und somit den "Gag" nicht....
Finde sie als Mensch nett, also so chemiemässig stimmts meine ich damit, aber sie kommt mir nicht authentisch rüber, ich komm mir vor, als könnte sie mein Problem theoretisch verstehen, weil sie irgendwelche Bücher dazu gelesen hat und darum aus den Büchern weiss, was zu tun wäre, aber nicht "real" als Mensch da ist, sondern irgendwie einfach so als Frau Doktor mit den einstudierten Büchern.... Was mir nun auch auffiel als ich Eure Zeilen las, dass ich jeweils jedes Mal in die Stunde gehe, und ich sitze hin, und bringe kein Wort raus.
Sie lächelt mich wortlos ganz freundlich an und ich .... ich schweige sie an, mein Kopf surrt und ich bringe die Gedankenn nicht zu Wort. Sage immer gott, ich weiss nicht was sagen, oder wie anfangen... und sie schweigt und lächelt. Irgendwann überwinde ich die peinlichen Minuten des Schweigens und dann red ich ohne Punkt und Komma und sie kommentiert oder sagt dann was dazu und dann sind 50Minuten um, und ich bin draussen auf der Strasse und total verwirrt und denke, was hast du überhaupt zusammengequatscht... dann paar Tage später wiederholt sich das ganze, ich sitz wieder da, bring meinen Mund nicht auf und zappel nervös auf dem Stuhl rum und wieder lächelt sie mich an und wartet dass ich "piep" mache... Irgendwann fang ich wieder an zu sprechen und rede und rede und bin dann wieder auf der Strasse und das wiederholt sich..... im Sommer, da war sie für mehr als einen Monat in den Ferien.... ich hab sie dann gefragt, was dann sei, wenns mir nicht gut gehe, ich denke zwar nicht, dass etwas sein sollte, aber an wen kann ich mich wenden??
da, auf meine Nachfrage hin, hat sie mir die Tel. Nr. einer Stellvertretung gegeben.... Es ging mir nicht gut, aber ich habe den Mut nicht gefasst, diese anzurufen..... Immer denke ich, ach komm das schaffst du schon, so schlimm ist es nicht.... irgendwie fühl ich mich aber doch alleine gelassen.... ich kam mir auch so blöd vor, als ich nach einer Stellvertretung gefragt hab.. hatte dann auch den Mut nicht, diese Stellvertretung anzurufen und zu sagen, ich würde gerne vorbeikommen, mir gehts nicht gut, weil ich wieder 1000 Gedanken hatte, was sagst du der, warum gehts dir nicht gut, weil du dir alleine gelassen vorkommst, ist das ein Grund die Stellvertretung damit zu belästigen???
Ich habe eine gute Freundin, die mich nachvollziehen kann und mit der ich über meine Probleme sprechen kann. Alle anderen Freundinnen in meinem Alter verstehen nicht, warum ich jetzt mit meiner Vergangenheit ein Problem haben soll..... und möchten es auch nicht hören.....
@Beba
ich habe mir auch viele Gedanken dazu gemacht, was ich von einer Therapie erhoffe. Ich denke, ich möchte mit der Hilfe der Therapeutin eine gewisse Stabilität und Selbstsicherheit aufbauen, die fehlt mir gänzlich. Mich nicht immer strohdumm zu fühlen und denken das kannst du nicht, das schaffst du nicht. Mutiger zu werden und auch mich selber zu werden.... Es ist schon paar mal passiert, dass Leute mir gesagt haben, dich kann nichts erschüttern, du nimmst alles so easy und cool, hast alles voll im Griff. Oder dann höre ich, ich sei eiskalt... oder ich lache und verbreite gute Stimmung obwohl ich weinen könnte.... oftmals wenn meine Mutter daheim war, sturzbetrunken, bin ich mit Freunden ausgegangen in die Disco oder so feiern und hab dann das zu Hause ausgeblendet und war die Stimmungskanone, obwohl es tief in mir drin nicht so aussah.... so bin ich nun immer noch geblieben und daran möcht ich arbeiten, dass ich nicht immer mit einer Maske rumlaufe, dass ich endlich stabiler werde, und nicht immer in eine Depression abrutsche, mit therapeutischer Hilfe....
Eure Beiträge finde ich für mich sehr hilfreich, da ich nun weiss, ich bin nicht alleine mit meinem Problem.... es ist so, dass ich eben auch überhaupt keine Ahnung habe, ob das normal ist, wie meine Therapiestunden ablaufen, weil ich ja auch keine Vergleichsmöglichkeiten habe und dann denke, die sind alle so und dir passt niemand weil du die Komplizierte "Psycho-Tante" bist.... wennn ich jeweils zum Arzt gehe und der passt mir nicht, dann wechsle ich, aber hier bei meiner Therapeutin stecke ich wie in einer Zwickmühle, ich finde sie einerseits menschlich ganz nett, andrerseits zweifle ich die Wirksamkeit der Therapie an und frage mich gleichzeitig, ob wenn ich wechsle wieder das gleiche antreffen werde... das sind ganz schön viele Gedanken ich weiss, aber das ist auch ein Problem von mir, ich grübel und grübel und studier, bis ich eine Entscheidung treffe.
Liebe Grüsse
Sarana |
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| Sarana hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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beba neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2010 Beiträge: 8 Alter: 35
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Verfasst am: 31.08.2010, 21:20 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana,
ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht. Die Stimmungskanone und die Maske(n) kommen mir bekannt vor.
Wenn dir mal der Kopf vor lauter Grübeln und Studieren raucht, dann trau dich ruhig mal, auf dein Bauchgefühl zu hören. Ich glaube, das hast du hier mit diesem Thread bereits getan
Und vor Zwickmühlen musst du dich auch nicht fürchten. Es geht völlig in Ordnung und ist auch dein Recht, den Therapeuten in Frage zu stellen, schließlich geht es hier um DEINE Seele.
Viel Kraft und liebe Grüße
Beba |
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| beba hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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Bibs Gast
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Verfasst am: 01.09.2010, 19:27 Titel: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? |
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Hallo Sarana,
ich bin auch noch ganz am Anfang und habe gerade vor drei Wochen meine Therapie begonnen. Nach dem ersten Telefonat mit meinem Therapeuten war ich eher skeptisch...er machte irgendwie einen etwas verwirrten Eindruck (was sich glücklicherweise nicht bestätigt hat bis jetzt )
| Sarana hat Folgendes geschrieben: |
Sie lächelt mich wortlos ganz freundlich an.... ich schweige sie an, mein Kopf surrt und ich bringe die Gedankenn nicht zu Wort. und sie schweigt und lächelt. |
...das geht mir genauso...ich finde nur schwer einen Einstieg...Ich empfinde das aber als angenehm...so wie "ich darf erstmal ankommen"...mich ein paar Minuten auf das Folgende einstellen.
| Sarana hat Folgendes geschrieben: | | mir fällt nämlich dank euren Schilderungen auf, dass meine Therapeutin mich noch nie gefragt hat, wie es mir geht oder erging |
...bisher hat jede meiner Stunden genau damit begonnen. Nach dem "Ankommen" fragt mein Therapeut wie ich in den Stunden direkt nach unserem Gespräch empfunden habe und wie es mir in den Tagen danach gegangen ist, ob irgendetwas besonderes passiert ist.
Er führt mich durch das Gespräch (was mir meist erst danach auffällt ), ohne es in eine bestimmte Richtung zu dirigieren.
Bisher ließ sich aber am Ende meist ein roter Faden entdecken, der sich durch das ganze Gespräch zog. Ausser bei der ersten Stunde...da war alles ein einziges Sätze-Durcheinander, weil ich alles aufeinmal erzählen wollte
Am Ende einer jeden Stunde werde ich die (ich würde schätzen) letzen fünf oder zehn Minuten "geerdet"...Er nimmt mich dann bewusst aus dem Thema, lenkt es in seichteres Gewässer, damit ich nicht zu Tode betrübt und in Tränen aufgelöst aus der Praxis gehe.
Alles in allem fühle ich mich von Anfang an gut aufgehoben. Ob (und was) es mir letztendlich bringt wird erst die Zeit zeigen. Bisher habe ich auch jedesmal 1000 Fragen, aber nichts bringt mich weiter. Ich verstehe vieles, aber das Verstehen ändert nicht mein Verhalten. Aber ich bin optimistisch, dass das auch irgendwann umzusetzen ist.
Wenn Du kein gutes Bauchgefühl hast, dann hast Du doch die Option Dir einige Therapeuten anzuschauen, ohne Deinen jetzigen Platz direkt aufzugeben. Ein Versuch wäre es zumindest wert. Du verlierst dadurch ja nichts, sondern kannst nur gewinnen.
Lieben Gruß
Bibs |
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| Bibs hat zum Thema: Re: Therapieerfahrungen für EKAs? geschrieben
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