| Alkohol in der Limonade???? • Neuer Partner für Alkoholkranke |
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allesweg neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2010 Beiträge: 67 Alter: 27
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Verfasst am: 31.08.2010, 13:37 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo und guten Tag ihr alle,
@silberkralle ja dieses Unverständnis macht mir sorge. Ok ich bin erst 25 jahre und wenn ich dass sage stoße ich auf große augen..Da ich früher ja einen moderaten umgang damit hatte.
und @pfundi ich lasse mich durch so aussagen nicht beeinflussen...selbst nehmen wir mal an in nem jahr oder so wäre meine situation wieder soweit stabil und ich würde sagen ach früher als es dir gut ging hast du auch nicht soviel getrunken du bist kein alkoholiker und dann irgendwann irgendwo zu welcher Zeit schlägt es zu. Betrunken eine Angstattacke und dann?Wieder dummer satz wieder dummer ausbruch nein. Diese Angst und mein Verhalten habe ich nur unter kontrolle wenn ich NICHTS trinke. Es dauerte eine Zeit dass zu begreifen.
@Mario77 es war nur mal so ein gedanke von mir weil ich zur zeit weniger kontakt mit menschen zu tun habe und ich halt wenige kenne die keinen alkohol trinken..
Aber ich glaube unter 30 gibt eh selten jemand der ein alkoholproblem offen zugibt. |
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| allesweg hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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Flor neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.08.2010 Beiträge: 68 Alter: 44
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Verfasst am: 01.09.2010, 12:55 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo Stefan,
ich habe mich vielleicht ein bisschen falsch ausgedrueckt, ich habe noch keine schwere koerperliche Krankheit, "nur" eine Fett-Leber, die mir bis in den linken Brustkorb reicht. Der Moment, an dem daraus eine Zirrhose werden koennte ist nicht mehr weit. Entsprechend hatte ich auch viele Probleme mit der Verdauung, die sich nun langsam wieder regulieren...
Ich erschrecke mich jedesmal ueber solche Geschichten wie die von Pfundi, wo es derartige koerperliche Entzugssymptome gibt, das man nur noch trinken kann, um das zu verhindern. Da ich den Beruf der Arzthelferin gelernt habe, sind mir die medizinischen Aspekte vielleicht auch viel mehr gegenwaertig als anderen und damit die Aengste vor den Krankheiten.
Ich musste zum Glueck diesen Tiefpunkt auch nicht erreichen, aber man koennte die Frage einmal in den Raum stellen, ob man immer erst ganz unten sein muss, um die Kurve zu kriegen!?
Ich glaube nicht. Das meiste muss im Kopf stattfinden. Weil ich 15 Jahre lang beinahe jeden Abend eine Flasche Wein leer gemacht habe, und selten morgens, mittags oder nachmittags getrunken habe, kann ich ja nicht gleichzeitig sagen, ich bin weniger Alkoholikerin als ein anderer, der beinahe schon daran gestorben ist und den Tag mit einer Flasche Korn begonnen hat, oder? Du bist 25 und es waere toll, wenn Du es gar niemals so weit kommen laesst! Mit dem Alter hat das auch nichts zu tun. Nur mit dem Kopf. Ich werde dieses Jahr 43. Die Lebenserfahrung spielt bestimmt auch eine Rolle, aber fuer mich kommt zuerst die Erkenntnis, dann die Einsicht und dann das Handeln.
LG
Flor |
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| Flor hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4062 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 01.09.2010, 13:12 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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glück auf
| Flor hat Folgendes geschrieben: | | Ich musste zum Glueck diesen Tiefpunkt auch nicht erreichen, aber man koennte die Frage einmal in den Raum stellen, ob man immer erst ganz unten sein muss, um die Kurve zu kriegen!? | das thema gibts schon: http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic22687.html
schöne trockene zeit
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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pfundi neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 10.01.2010 Beiträge: 110 Alter: 41 Wohnort: Heilbronn
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Verfasst am: 01.09.2010, 13:39 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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@Flor
ich konnte lange Jahre in der Woche nur so 3 - 4 Halbe trinken. Es gab aber immer heftige Abstürze, wo ich kein Ende fand. Für mich war das so in Ordnung und ich glaubte auch nicht an Sucht. Aber ich war ein süchtiger Quartalstrinker.
Entzugssymptome hatte ich immer nach nem Vollrausch, der sich gewaschen hatte. Der ging dann auch oft über mehrere Tage, weil ich schon morgens oder mittags wieder anfing. Anfänglich nur deshalb, weil ich Angst vor den Symptomen hatte und wenn die Wirkung des Alkohols wieder einsetzte konnte ich nicht mehr aufhören.
Wenn ich es dann aber mal geschafft hatte, ein niedrigeres Level zu fahren, hatte ich auch keinen Entzug.
Das hat sich bei mir erst im letzten Vierteljahr geändert. Ich habe das in etwa so erlebt, dass der Schalter nun endgültig umgekippt ist. Ich konnte nicht mehr zurück in ein normales Leben. Rein gedanklich war ich nur noch beim Alkohol. Und es sind in der Tat nur die Reaktionen des süchtigen Gehirns, die auch die körperlichen Symptome auslösen.
Die natürliche Regulierung zwischen Anspannung und Entspannung funktioniert nicht mehr. Ich lief permanent auf Hochtouren, wenn kein Suchtmittel zugeführt wurde, was mich ja so schön beruhigt.
Das nennt man dann körperliche Abhängigkeit, hat aber meineserachtens tatsächlich nur wenig mit dem Körper an sich zu tun, sondern in erster Linie mit dem Gehirnstoffwechsel. Das erklärt auch, warum die Symptomatik unterschiedlich verläuft und nicht vorhersehbar ist.
Im Stadium der Leberzirrhose gibts sicherlich noch weitere Symptome, da habe ich keine Kenntnisse. Bei mir wurde auch eine Fettleber diagnostiziert, welche aber nach 3 Monaten schon wieder ganz passabel war.
Gruß
Dirk |
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| pfundi hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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Flor neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.08.2010 Beiträge: 68 Alter: 44
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Verfasst am: 01.09.2010, 16:11 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo!
Silberkralle, vielen Dank fuer den Link, dachte mir auch, das es das Thema schon gibt, interessiert mich sehr, ich werde mich mal da durchlesen.
pfundi, auch Dir danke - fuer Deine Beschreibung. Ich kann das gut nachvollziehen, weil ich auch jeweils wenn ich abends zu viel getrunken hatte, wieder frueher angefangen hatte, um dem "Schlechtfuehlen", was zwar noch kein Zittern war, aber doch ziemlich unangenehm, entgegenwirken wollte.
Am fatalsten war am Ende, das ich kein Sekt oder Bier mehr vertrug wegen der Kohlensaeure (Bauchschmerzen), jedoch Rum in Saft, und dieser Konsum zunahm, so 3 mal die Woche am Nachmittag. Da war es Zeit, die Notbremse zu ziehen. Zum Glueck hatte ich noch keine "richtigen" Entzugsprobleme.
So, nun aber wieder zurueck zu Stefan und nicht seinen Thread zu sehr fuer andere Themen "missbrauchen".
LG
Flor |
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| Flor hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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allesweg neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.08.2010 Beiträge: 67 Alter: 27
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Verfasst am: 01.09.2010, 17:13 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo Ihr alle.
Ist doch nicht schlimm ihr missbrauch ihn ja nicht ich finde es ja interessant wie ihr es festgestellt habt und und was ihr dagegen tut....und ich bin froh an euren erfahrungen und ihr so offen von dem damaligen trinkverhalten erzählt.
Naja meine Gesundheit hatt eigentlich auch nur an der leber etwas gelitten und es war eine gute entscheidung die notbremse zu ziehen...
Aber es wird langsam etwas schwerer dass muss ich zu geben grade in situtionen wie diesen...Sicherlich würds mir einfacher fallen wenn ich dadurch überhaupt nichts verloren hätte und es einfach so bekämpft hätte.
Denn zur Zeit kommen immer mal wieder schlechte oder traurige gedanken auf und somit Lust etwas zu trinken.
Aber ich es verlief jetzt glatt und ich versuche mich so gut es geht mich abzulenken. Gleich gehts wieder zum sport. Morgens bin ich durch die Maßnahme abgelenkt und ich bin froh mit anderen menschen mal wieder in kontakt zu treten.
Aber mir grauts vorm wochenende...viel Zeit alleine. Ich versuche pläne zu schmieden doch gefallen die mir nicht so wirklich.
Naja in diesem sinne einen schönen trockenen abend. |
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| allesweg hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10069 Alter: 49
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Verfasst am: 01.09.2010, 17:47 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo ,
| Zitat: | | und ich bin froh an euren erfahrungen und ihr so offen von dem damaligen Trinkverhalten erzählt. | was hilft es dann dir ? Was kannst du denn mit anderer Trinkverhalten anfangen? Ich dachte du bist wegen dir hier um trocken leben zu lernen .
Was du dafür machst wie dein jetziger Tagesablauf ist. Struktur Veränderungen usw. Das interessiert viel mehr.
Mit Schreiben alleine und schwelgen in der Vergangenheit ist noch nichts erreicht. Handeln und Umsetzen ist das was dich in Zukunft ausmacht.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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Flor neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.08.2010 Beiträge: 68 Alter: 44
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Verfasst am: 01.09.2010, 18:22 Titel: Re: führerschein job und familie versoffen |
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Hallo!
Hartmut, ich denke, er kann sich einstufen, wenn er darueber liest, aber in Deinem Thread Tiefpunkt unbedeutend bin ich auch Deiner Meinung, es spielt keine Rolle, wie tief man unten war und es bringt nichts an der Vergangenheit zu kleben.
allesweg schrieb:
| Zitat: | Denn zur Zeit kommen immer mal wieder schlechte oder traurige gedanken auf und somit Lust etwas zu trinken.
Aber ich es verlief jetzt glatt und ich versuche mich so gut es geht mich abzulenken. |
Ich denke, mit Ablenken allein ist es nicht getan. Das ist zu oberflaechlich. Ich wuerde mir immer visualisieren, was alles passieren wuerde, wenn ich wieder anfange, wie schlecht ich mich danach fuehlen wuerde und ich wuerde mir das selber nicht verzeihen.
Stefan, was macht Dein Notfallkoffer? Ist er fuer das WE gepackt???
LG
Flor |
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| Flor hat zum Thema: Re: führerschein job und familie versoffen geschrieben
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