| Kriterien einer Selbsthilfegruppe • individueller Weg |
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doszt neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 05.09.2007 Beiträge: 17
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Verfasst am: 09.08.2010, 16:47 Titel: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo,
Stimmt es daß viele Alkoholiker an Dopaminmangel leiden?
Falls ja, warum werden als Behandlung keine Dopaminagonisten (zb. edit) verwendet, um den Dopaminspiegel zu erhöhen?
vielen Dank und liebe Grüsse.
edit Martin:bitte keine Meedikamentennamen nennen, danke |
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| doszt hat zum Thema: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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HansHa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2009 Beiträge: 476 Alter: 49 Wohnort: Berlin - Trocken seit 2005
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Verfasst am: 10.08.2010, 18:07 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo,
wenn es denn so ist, dann würde ich denken, dass der eine zugeführte Stoff nicht gegen den anderen ausgetauscht werden sollte ---> Suchtverlagerung.
Schönen Tag noch
H. |
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| HansHa hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31607 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 10.08.2010, 18:13 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo,
ich halte, außer vielleicht zur Unterstützung beim Entzug, aber dann nur unter ärztlicher Aufsicht, nichts von Medikamenten, die mir in irgendeiner Form die Verantwortung für mein Tun oder Handeln oder denken, abnehmen sollen.
Wenn sie eine Wirkung haben sollten, sind es wieder bewußtseinverändernde Wirkstoffe, so dass ich wieder fremdbestimmt bin.
Hier kannst du mal einige Gedanken zur Suchtverlagerung lesen.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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Rose2 Gast
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Verfasst am: 10.08.2010, 19:42 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo,
also Dopamin ist ja ein Neurotransmitter und wird oft in der Behandlung von Depressionen eingesetzt, hier jetzt eine Suchtverlagerung anzunehmen halte ich für unangemessen.
Oftmals kann durch eine Stabilisierung durch sogenannte Neurotransmitter der Erkrankte erst in die Lage versetzt werden seine Alkoholsucht anzugehen, zudem schließt die Einnahme solcher Substanzen Alkohol als mögliche tödl. Nebenwirkung aus.
Jedoch gehören diese verschreibungspflichtigen Substanzen in die Obhut eines verantwortungsbewußten Arztes-oder Psychiaters mit Suchtproblematik-Erfahrung, und setzt die Offenheit- und Ehrlichkeit die Sucht einzugestehen voraus.
Gruß, Rose |
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| Rose2 hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 31607 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 10.08.2010, 19:51 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo Rose,
nichts anderes wollte ich sagen.
Medikamenteneinnahmen sollten immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen und den Bezug zur Suchtverlagerung habe ich für mich genommen, weil ich nicht auf Medikamente umsteigen will.
Für mich wird hier nach dem Zusammenhang von Medikamenten zur Steigerung des Glücksgefühls geschrieben, aber genau das möchte ich nicht mit Hilfe von Medikamenten erreichen.
Sicherlich gibt es notwendige Medikamente, die Leben retten.
Erfahrungsaustausch über Hilfe von Medikamenten halte ich aber für kontraproduktiv, weil man nie weiß, wie unterschiedlich sie wirken können.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 453
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Verfasst am: 10.08.2010, 22:15 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo , ich denke, was ihr da schreibt kann man nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die müssen Neurotransmitter ihr Leben lang einnehmen, weil sie ein Störung haben, die nicht mehr reparabel ist. Dann gibt es Menschen, die zeitweilig (zum Beispiel nach einer trennung oder einem Todesfall) unter Depressionen leiden und auch zeitweilig diese Medikamente einnehmen, ohne süchtig zu werden. wieder andere Menschen leiden über lange zeit unter Depressionen und nehmen diese Medikamente, obwohl nach langer Einnahme sie davon abhängig werden können.
Einige Alkoholiker haben sicher angefangen statt Medikamente zu nehmen ihre Stimmung mit Alkohol aufzuhellen. Aber allgemein kann man es nicht sagen, dass wenn diese dann Neurotransmitter nehmen davon süchtig werden. Einige menschen müssen dann diese Medikamente ein leben lang einnehmen, weil sie eben eine echte chronische Krankheit haben und nicht nur die Sucht, die nur dazu diente die beschwerden dieser Krankheit zu lindern. Die beste Lösung ist auf jeden Fall immer ohne Medikamente auskommen zu können, so wie Karsten schreibt.
Aber das funktioneirt nicht bei jedem, weil sich hinter der sucht sich also auch noch eine andere ernsthafte krankheit verbarg. Ich habe eine Freundin bei der das der Fall ist. Sie mußihr Leben lang leider diese Sachen einnehmen, die auch sehr starke Nebenwirkungen haben. Aber mittlerweile hat sie versucht mehrmals abzusetzen oder zu reduzieren, was fatale Folgen hat, schlimmer wie der schlimmste Rausch. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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toby neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.09.2006 Beiträge: 106 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 11.08.2010, 08:43 Titel: Re: Dopamin und Alkoholismus |
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Hallo,
vielleicht sehe ich das etwas zu einfach.
Aber mir hat am Anfang der Trockenheit "Sport treiben" und einfach "Neues tun und erleben" sehr geholfen. Das greift sicher auch in den Dopamin-Haushalt ein.
Dopamin fühlt sich so wie Klebstoff an, wenn es darum geht das Verhalten, den Ort und positive Konsequenzen des Verhaltens zu verbinden.
Vielleicht damit es in guter Erinnerung bleibt und wiederholt wird?
LG Toby |
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| toby hat zum Thema: Re: Dopamin und Alkoholismus geschrieben
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