| ..ich fang mal an zu erzählen.. • Ratlosigkeit, Trauer, Wut und ganz viel Angst |
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Ette sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 1660 Alter: 55
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Verfasst am: 07.08.2010, 07:32 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
ich kann verstehen, dass du dir bewusst machen musst, warum es besser ist, die Beziehung zu beenden. Dazu kann es hilfreich sein, all die schlimmen Dinge aufzuschreiben. Ich habe aber für mich festgestellt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mir immer wieder die negativen Sachen vor Augen halte. Für mich ist es besser, mir die positiven Seiten meines Lebens bewusst zu machen.
Du hast eine lange Liste von negativen Dingen aufgeschrieben. Für jeden Punkt darauf gibt es auch einen positiven. Hast du schon mal versucht, die positiven Seiten deiner Trennung wahrzunehmen? Mir hat das sehr geholfen.
LG
Ette |
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| Ette hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 391
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Verfasst am: 07.08.2010, 21:22 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Suchende,
natürlich darfst Du heir reinschreiben, was DU empfindest. Das soll ja nciht bewertet werden, sondern soll dazu helfen, es einfach mal aufzuschrieben und lsozulassen.
Mir hilft es sehr und auch zu lesen, was die anderen hinzufügen.Das macht für mich die Sache rund. Wenn ich mir das vor Augen führe erleichtert es mich. Und ich wünsche mir, dass andere, die noch in dieser Situatiin stecken, also noch mittendrin sind auch dazu ermunternt werden IHR Leid zu formulieren. Erstmal nur formulieren, dann wird es einem bewußter.
Für mich dient es auch als Abschreckung das Ganze immer nochmal anzuschauen. Vielleicht hilft dem einen oder anderen was anderes. aber mir hilft dies. Auch das Positive nach der Trenung aufzuschreiben ist was tolles, für andere wie Dich, Ette, vielleicht der richtige Weg.
Aber ich will hier nicht dikutieren OB das der richtige ansatz ist , udn für wen usw, sondern nur schauen, wie andere IHR leid formulieren.
Es geht mir hier wirklich um das Leiden an sich. Das ist jetzt diese Phase, in der ich stecke, dieich bewältigen möchte. Ich spüre , dass es für mich jetzt wichtig ist mir das vor Augen zu führen, reines Bauchgefühl.
Und ich möchte diesem Gefühl auch wieder folgen, wenn ich merke, dass es für mich richtig ist. Das hatte ich verlernt oder ignoriert. aber jetzt ist es wieder da. |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Suchende Gast
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Verfasst am: 08.08.2010, 15:56 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy!
Danke für Deine Worte - ich fühlte mich verdammt unsicher.
Ich kenne es, zu versuchen, auf sich selbst - den Bauch zu hören.
Mich freut, dass ich das bei Dir gelesen habe.
Freundlichen Gruß
Die Suchende |
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| Suchende hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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graupe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.02.2010 Beiträge: 113 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 10.08.2010, 20:56 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
ich bin gerade dabei auszuziehen!
weil,
er mich die meisten Dinge alleine machen lässt
er nicht spontan etwas machen kann, weil schon getrunken!
er mir Dies und Das verspricht, aber leider nicht hält!
er meine Gutmütigkeit ausnutzt!
er mir Dinge vorhält die unwichtig sind, um vom Thema Alkohol abzulenken!
er unser Kind und mich beschimpft!
er nach wie vor trinkt!
er mir ein schlechtes Gewissen einredet!
er mit uns keine Zeit verbringt!
Die Liste ist nat. nicht vollständig, die spiegelt nur meine Unsicherheit wieder, erst wenn ich nicht mehr in unser Haus gehe kann ich vieleicht meinen Kopf freimachen! Gern wäre ich einen Monat weiter!!!!
graupe |
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| graupe hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Fini neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 22.07.2009 Beiträge: 35 Alter: 41
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Verfasst am: 13.08.2010, 20:43 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Graupe,
ich bin auch gerade mit Wohnungssuche und auszug beschäftigt und wäre auch gerne einen Monat weiter. Mir gehts nicht so gut. ich bin traurig weil ich unser Haus verlassen muss, da sind meine Kinder aufgewachsen und ich hab über 10 Jahre dort gelebt. Es ist mein zuhause gewesen. Ich bin auch traurig weil meine Familie gerade wegen sowas blödem wie der Sauferei kaputt geht. Ich bin auch traurig weil meine Kinder so traurig sind. Aber ich weiß auch dass es keinen Sinn mehr hat so weiterzuleben. Also Augen zu und durch!!!
Das Haus ist zum 1.11 gekündigt und da halt ich mich dran fest. Dann hab ichs geschafft und kann stolz auf mich sein.
Wir schaffen das schon und diese blöden Monate gehen auch vorbei!
Liebe Grüße
Fini |
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| Fini hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 14.08.2010, 06:46 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Guten Morgen, liebe Paddy,
ich für meinen Teil muss mir nur die Zeiten ins Gedächtnis rufen in denen ich mich im Sommer um 21.00 Uhr schlafend stellte, die Tür zu meinem Schlafzimmer abschloss um sicher zu sein.... Leider kommt bei mir regelmässig das Gefühl dieses Leidens wieder hoch, einfach mit dem mulmigen Magen den ich damals hatte. Ich vermute mal, ganz werde ich das alles nie vergessen.
Auch deshalb, weil ich mir in jedem glücklichen Moment - auch in jedem neutralen - gegen über stellen kann wie schlimm es doch innerhalb dieser Wohngemeinschaft war.
Jeder Krimi, den ich abends in Ruhe sehen kann, erfreut mich. Jede Nacht, die ich ohne Fernseher einschlafen kann ist meine Jedes Heimkommen und mich nur um mich zu kümmern ist Zufriedenheit.
Das Leiden war extrem und mein Psychotherapeut meinte mal ich solle das nicht runterspielen was ich erlebt habe, es sei eine Qual mit einem Alkoholiker. Klar, aber die Vergangenheit ist vorbei und ich muss nach vorne sehen. Würde ich nach hinten sehen, so müsste ich sehr daran arbeiten nicht wütend auf mich zu sein, die so lange "durchgehalten" hat und dabei lange Jahre die eigene Gesundheit malträtiert hat.
Ich glaube Paddy, formulieren kann ich dieses Leid nicht mehr in Worten - dazu ist es einfach schon zu sehr durch mein neues Leben ersetzt worden. Aber was immer noch zu Tage tritt sind diese leidvollen Gefühle und Ängste - nur für Sekundenbruchteile - aber sie sind da, selten aber da. Genau das lässt mich nicht vergessen was geschah und sorgt dafür dass ich extrem auf mich und mein Umfeld achte.
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2287 Alter: 46
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Verfasst am: 14.08.2010, 08:49 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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GuMo Paddy,
ja ich sehe es wie Du, ich zwing mich auch immer wieder hinzuschauen, wenn nur einen Anflug von sentimentalen Gefühlen kommt.
Viel zulange habe ich weg geschauen, die Warnzeichen, die mir mein Körper geschickt hat ignoriert.
Erst als ich die Angst und die Wut und die Verzweiflung in den Augen meiner Jungs gesehen hab, bin ich aufgewacht mit Scham.
Und jetzt bin ich so weit, dass ich nicht mehr wegschaue, hinschauen auch wenn´s weh tut,
das bin ich mir und den Kindern einfach schuldig.
Denn auch bei einem Stehaufmännchen wird die Sprungfeder irgen wann mal loddrig.
Liebe Grüße,
nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 391
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Verfasst am: 16.08.2010, 15:17 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Bevor ich mich getrennt habe , habe ich mir schonmal so eine lange Liste mit allem aufgeschrieben, was mich an ihm nervt.
Und auf der anderen Seite die positiven Sachen.
Die rechte seite wurde immer magerer.
Die linke seite immer größer.
Ich denke gerade darüber nach, wo genau der entscheidende punkt war, wo ichs nicht mehr aushielt.
Ich weiß, es gab mehrere anläufe und ich wurde imemr wieder rückfällig.
Habe es immer wieder nochmal mit ihm versucht. Sogar halbherzig mit der einsicht, dass es nicht mehr liebe ist. Mit den gedanken: besser als garnichts.
Nach und nach wurde ich immer stolzer udn dachte mir: was läßt du da eigentlich alles mit dir veranstalten.
Mein Mitleid , meine entschuldigungen, dass es ja eine Krankeheit ist änderten nichts mehr daran, dass ich ja ständig litt.
Ich wollte ihn sehn, aber wenn er da war nervte es mich auch schon.
es war wie ein russisches Roulette. Wird er betrunken sein. Gut drauf? schlecht drauf?
Ich hoffte, wenn ich ihn einfach ohne zu meckern trinken lasse würde es schon gut gehen. Aber es wurde immer schlimmer. wenn ich mekcerte, warich ja die böse. wenn ich jetzt aber nicht meckerte suchte er sich irgendeinen banalen grund um streit anzufangen. es genügte schon, dass er in einer diskussion anderer meinung war als ich. Da konnte er sich dann reinsteigern, mich runterputzen und hatte prima einen grund zu trinken.
Alldas wegzustecken, trotz bewußtsein, es ist eine krankheit- ich shcaffte es nicht mehr.
die trennung kam.Da wir aber dennoch über die kinder kontakt haben und haben werden bin ich immer mit ihm konfrontiert.
Und seine mechanismen sind ja noch imemr da, versuche mich nieder u machen usw.
ich will es schaffen meine coabhängigkeit ganz und gar abzuschaffen.
Ich vermute, dass es nur geht, wenn ich mich mit dem leid auseinandersetze udn es nicht mehr zulasse. Ich muß da irgendwie drüber stehen können, drüber lachen am besten.
Denn es ist ja nciht nur ER , der mich so angreifen kann. Es kann ja schon der andere morgen kommen und mich wieder so fertig machen.
wie erkenne ich solche menschen, wie ghe ich damit um? wie macht es der normale gesunde mensch?
Ich fühle mich schon unabhängig ( finanziell kriege ich es ales ohne ihn uaf die reihe. Ich fühle mich auch stark, wenn ich sehe was ich alles gleichzeitig bewerkstelligt habe.
Aber irgendwo gibts ne schwache stelle, wo er imemr wieder einpicken kann. kennt ihr das? |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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