| ..ich fang mal an zu erzählen.. • Ratlosigkeit, Trauer, Wut und ganz viel Angst |
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 391
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Verfasst am: 05.08.2010, 23:57 Titel: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Vor kurzem Habe ich einen schönen Thread ins Forum gestellt mit dem titel: Die Liebe, die uns so zusammen hält. Das ist der Zustand, wenn man sich anmeldet, leidet, aber meint den Partner doch so sehr zu lieben, dass man sich eine trennung nicht vorstellen kann. Doch hinterfragen wir mal die Situation mußten wir feststellen, dass es längst keine Liebe mehr ist udn wir nur noch an unseren Ängsten, Abhängigkeiten und Gewohnheiten festhalten.
Aber das Leid wird täglich größer und irgendwann wird es mächtiger als das kelien bißchen sonstwas, was wir noch von unseren nassen Partner erhalten. Die beziehung ist kein Geben und Nehmen mehr , sondern ein Geben und drum Betteln oder drauf hoffen, das man auch mal was zurück kriegt geworden.
Wenn das Leid zu groß wird schaffen wir den Absprung leichter.
Damit ist zwar unsere Coabhängigkeit noch nciht beendet, aber wir haben dann schonmal nen großen ersten Schritt hinter uns.
Der Absprung kann eine Trennung oder auch eine Distanzierung sein.
Damit wir uns aber bewußt und imemr bewußter sind in was für eine üble situation wir uns befinden möcht euch mal alle dazu aufrufen stichwortartig euer leid zu definieren. Sicher finden wir dan noch viel mehr, als das was uns schon bewußt ist. Ich fange mal an: |
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| Paddy hat zum Thema: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 391
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Verfasst am: 06.08.2010, 00:10 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Ich leide ( oder habe gelitten) und mich getrennt,
- weil mein Mann sich nicht mehr um mich gekümmert hat.
- weil ich ihm nichts mehr recht machen konnte
- weil er mich aufs übelste beschimpft und erniedrigt hat
- weil er mir mit Schlägen gedroht hat
- weil er mich belogen hat
- weil er mcih betrogen hat
- weil er unser gemeinsames geld versoffen hat
- -weil wir nichts mehr palnen konnten
- weil er sich nciht mehr um die Kinder gekümmert hat
- weil er kaum mehr verantwortung für die familie übernommen hat
- weil er alles hat hängen lassen, wie unbezahlte rechnungen
- weil ihm alles mehr und mehr egal wurde
- weil er unsere wohung mehrmals eingesaut hat
- weil er keine einsicht zeigte
- weil ich mich wie ein spielzeug für ihn fühlte
- weil ich mich im stich gelassen fühlte
- weil er mir keien wirkliche Liebe mehr gab
- weil ich nciht genug zuneigung von ihm bekam
- weil er mir kein mitgefühl zeigte wennes mir nicht gut ging
- weil er nicht wirklcih für mich da war
- weil er nix mehr mit mir unternehemn wollte
- weil ich mich allein fühlte trotz beziehung
- weil meine kinder schon unter ihm litten
- weli ich keine antworten mehr auf die fragen hatte
- weil ich mich für ihn schämte, er mir peinlich war
- weil ich nicht mehr stolz auf ihn war
- weil ich keinen fortschritt mehr im leben gesehn habe
- weil ich ein unheil auf unsere familie zukommen sah
- weil er total unpünktlich war
- weil er total unzuverlässig war
- weil er betrunken auto fuhr
- weil ihm nur noch der alkohol wichtig war |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5776 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.08.2010, 07:58 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
meine ganzen "Leidenspunkte" möchte ich hier nicht aufschreiben. Das bringt mir jetzt nichts mehr.
Und sicher wird das Leid überall ähnlich sein, genauso empfunden.
Den Absprung habe ich geschafft, weil ich immer mehr merkte, das Leben soll für mich doch noch nicht vorbei sein. Ich habe ein Recht darauf, glücklich zu sein und in Ruhe zu leben. Ich will mich nicht mehr erniedrigen und erniedrigen lassen.
Ich hatte nämlich plötzlich mein "Ich" bemerkt, das kleine Ding, was noch übrig war! Das versuchte nochmal den letzten Anlauf, mich wachzurütteln. Und endlich habe ich auf mein kleines "Ich" gehört, damals.
Da bin ich losgezogen.
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Martha66 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.12.2009 Beiträge: 3784
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Verfasst am: 06.08.2010, 08:45 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
wichtiger ist für mich geworden, was MIR wichtig ist. Welches sind meine Bedürfnisse, die nicht erfüllt sind.
Ich habe mich getrennt, weil ICH mich nicht mehr um MICH gekümmert habe und ich mir wichtig bin.
Zu meinen wichtigsten Bedürfnissen in einer Beziehung zwischen 2 Menschen gehören Folgende:
Vertrauen und Ehrlichkeit
Respekt und Wertschätzung
Verlässlichkeit und Verantwortung
Einfühlungsvermögen in den anderen
eigenverantwortliches Handeln
Wenn ich Deine Liste lese, ist keins dieser Bedürfnisse erfüllt. Vielleicht könnte ich diese Liste erweitern, reichen mir jedoch schon die ersten 5 Dinge, die Du aufzählst, um für mich festzustellen, dass dieser Mensch mein Leben nicht bereichern wird....
Grüsse Martha |
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| Martha66 hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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moa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.07.2010 Beiträge: 30 Alter: 50
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Verfasst am: 06.08.2010, 09:26 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
Deiner Liste kann wahrscheinlich jeder von uns noch den einen oder anderen Punkt hinzufügen, die Frage ist aber was man aus der Erkenntnis darüber daraus macht.
Über viele Jahre hatte ich diese Liste im Kopf und sie Tag für Tag erweitert ohne zu reagieren und das hat mich immer weiter in die Tiefe gezogen.
Erst als ich durch die Erkentnisse aus diesem Forum für mich selbst STOP gesagt habe und wie es Martha sagt, es mir klar geworden ist was für MICH wichtig ist, habe ich erkannt dass ich etwas ändern muss damit es MIR wieder besser geht.
Ich habe aufgehört diese Liste endlos zu erweitern und mich von meinem Partner getrennt.
Das bisschen Kraft was mir noch geblieben ist, verwende ich jetzt dazu mein Leben nach meinen Vorstellungen neu zu gestalten, auch wenn das nicht einfach ist.
Lg
Moa |
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| moa hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 06.08.2010, 09:28 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
das sind scharfe Sätze, an die ich mich gut erinnern kann und ergänze durch:
- sie mir Angst machte
- sie mich unfähig werden lies mein Leben zu meistern
Sie, sie, sie, sie, mein Kopf, ihr Kopf, Paranoia
Heute ist dafür kein Platz mehr in meinem Leben. Mir wurde hier gesagt: Du kannst Dich entscheiden, es ist Dein Leben das Du vergeudest, sie kann tun und lassen was sie will, nur Deine Konsequenz daraus ist Deins. Ich habe das lange nicht verstanden.
Die paradoxe Konsequenz ist, dass ich mit jedem Tag Loslassen tiefer zu mir zurückfand.
Heute darf ich meine Beziehung grundlos leben und wenn etwas nicht stimmt, dann darf ich mich fragen was bei mir nicht stimmt. Bei mir, denn wenn ich nicht grundlos mit mir in guttuender Beziehung stehe, wie soll ich mit anderen klar kommen?
LG Kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Aufbruch2010 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.07.2010 Beiträge: 44 Alter: 54
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Verfasst am: 06.08.2010, 09:37 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy,
ein paar Punkte aus meinem Leben
- Streitsucht, Kritiksucht
- Haarspaltereien, Rechtbaberei
- Ausrasten
- Werfen von Gegenständen
- Brüllen
- ein körperlicher Übergriff
- Gesprächsverweigerung
- Lieblosigkeit
- erneutes Saufen
- Therapieverweigerung
Du siehst, solche Listen sind mir vertraut.... Ich führe eine solche auch seit einigen Wochen in meinem Noch-zu-Hause. Ich brauche das, um die Kraft zu haben mich zu lösen.
Ich finde es wunderbar, dass Du dich anscheinend gelöst hast.
Lieben Gruß
Aufbruch |
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| Aufbruch2010 hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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Suchende Gast
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Verfasst am: 06.08.2010, 11:58 Titel: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... |
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Hallo Paddy!
Ich leide, weil ich
- wieder einen Alkoholiker als Partner zugelassen habe,
- weil scheinbar nichts hilft - kein Lesen - keine Therapie
- weil ich ein Gefühl von Liebe für jemanden empfinde, der das nicht erwidern kann
- weil ich mich erniedrigen ließ
- weil ich bewusst da rein bin, um mich zu erkennen
- weil ich keine Ahnung habe, wie ich je andere Menschen anziehen soll
- weil ich Angst habe, alles zu vermischen
- weil ich so müde bin von all den Themen und eigentlich nur fröhlich in den Tag leben möchte
- weil ich zwar meinen Weg kenne, aber ihn so schwer finde
- ich mich immer wiederhole und es selbst leid bin ...
Ach, Paddy - ich hoffe, ich durfte das hier so schreiben. Ich fühle mich total unsicher.
Freundlichen Gruß
Die Suchende |
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| Suchende hat zum Thema: Re: Das Leid, das unsere Wege trennt... geschrieben
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