Mondschein81 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 02.08.2010 Beiträge: 2 Alter: 30
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Verfasst am: 02.08.2010, 14:29 Titel: Eigentlich war sie trocken! |
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Hallo zusammen,
Ich hab lange mit mir gekämpft, bis ich hier angekommen bin.
Ich weiß auch gar nicht ob ich hier in diese Rubrik gehöre, da ich ja nicht das Kind sondern "nur" die Schwiegertochter bin.
Ich habe den Verdacht, dass meine Schwiegermutter wieder angefangen hat zu trinken. Sie war jetzt 4 Jahre trocken.
Ich kann ihr nicht nochmal helfen, hinter ihr stehen, sie begleiten...ich habe selbst ein Leben. Aber ich wurde dazu erzogen, Menschen denen es schlecht geht zu helfen.
Mein Mann hat endlich begriffen, dass ich hier im gleichen Haus nicht mehr mit ihr leben kann und will schnellst möglich ausziehen. Ich habe aber Angst das es keine gute Idee ist. Ich möchte nicht, dass wir schuld sind...
Können wir noch einmal helfen? Oder helfen wir ihr mehr wenn wir gehen? Was wenn es gar nicht so ist und ich mir das ganze nur einrede... Das Vertrauen ist sehr gering, nachdem sie mich letzte Woche auch noch bestohlen hat. Nach dem Streit gestern können wir ja schlecht hingehen und sie fragen ob sie wieder trinkt!
LG
Mondschein81 |
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MrHardcore neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.12.2009 Beiträge: 149 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 02.08.2010, 17:17 Titel: Re: Eigentlich war sie trocken! |
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hi mondschein,
nun, es ist in allererster linie mal dein leben, euer leben als eheleute/paar, das ihr so zu leben habt, dass ihr zufrieden seid.
wenn dann noch kraft, zeit, emotionen und was es sonst noch so braucht vorhanden ist, um einen alkoholkranken auf seinem weg zu belgeiten, dann ist das schön - aber es kann und darf nicht dein, nicht euer leben diktieren.
schuld? schuld ist niemand am alkoholismus eines anderen menschen. lass dir da auch nichts einreden! niemand zwingt einen alkoholiker, sich den stoff in die birne zu kippen - und ich habe noch keinen alkoholiker getroffen (mich eingeschlossen), der nicht gewusst hätte, wo es hilfe gibt - wenn er wirklich hilfe zum aufhören möchte.
auch das kann also kein grund sein, um dich (unterschwellig oder offen) zu einem verweilen zu zwingen.
ich habe die erfahrung gemacht dass es durchaus hilfreich sein kann, erst mal für sich selbst das leben so zu organisieren, dass ich mich wohl fühle. dann kann ich gerne auch anderen von meiner energie und lebensfreude abgeben. aber erst dann, nicht ohne meine eigene zufriedenheit erreicht zu haben.
lass dir das mal durch den kopf gehen, und denk an dich.
cu
MrHardcore |
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