| Überschüssige Energie! • Kann ich hier schreiben? |
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 453
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Verfasst am: 03.08.2010, 00:48 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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@Hardcore,
tut mir leid für iDich, was mit Deinem bruder passiert ist udn nun verstehe ich, dass DICH das Ganze natürlich noch mehr aufwühlt.
Aber geanu, weil solche Dinge unvorhergesehen passieren denke ich, dass wir darüber diskutieren müssen. Wir, die Angehörigen sind natürlich die ersten, die etwas bemerken könnten, wenn e s was zu bemerken gibt, weil wir ihnen am nächsten stehen. Und wennman schon weiß, dass man eine Person in der Umgebung hat, die nciht nur Alkoholabhängig sondern auch selbstmordgefährdet ist kann man ja seine Lauscher vielleicht etwas größer aufmachen. Das bedeutet ja nciht, dass man sich die Krankheit des anderen zu seiner eigenen machen muß. So weit muß es ja nicht gehen. Man kann auch eine Personen nicht 24 h bewachen. Aber genau wie man sich heir im Forum austauscht über die Alkoholabhängigkeit und da gibts ja auch Anzeichen, ne Werdegangsliste usw. könnte es ja auch Anzeichen von Selbstmord geben. Und wenn es die gibt, dann würde ich hier an dieser Stelle gerne davon erfahren. Dafür müßte ich nciht mal Erfahrung vorweisen, denke ich.
Du selbst klingst etwas verbittert und wirfst mit harten Sachen um Dich. Es ist ja nichts schlimmes sich mal Gedanken zu machen und darüber auszutauschen. Selbst wenn dabei im Endeffekt herauskäme, dass man da überhaupt nichts machen kann, so wie Du es behauptest.
Aber in Deinem Falle war es dann wohl sicher so. Aber das kann man ja vielleicht auch nicht verallgemeinern. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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MrHardcore neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.12.2009 Beiträge: 149 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 03.08.2010, 06:21 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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@frozen: welch halbseidener rückzug und beharren zugleich...
lass es einfach, wir im sinne von dieses forum müssen zum glück das thema gar nicht diskutieren. mich wühlt auch schon lange nicht mehr das thema auf, sondern der umgang von manchen teilen unserer bevölkerung damit.
und das beinhaltet für mich u.a. das sinnlose, mutmassende geschwafel von menschen, die offensichtlich gefallen daran finden, sich um dinge zu kümmern, die sie weder beeinflussen können, noch die sie etwas angehen.
aber das scheint eine generelle tendenz in unserem lande zu sein, dass sich jeder berufen fühlt zu allem stellung zu nehmen, ohne dass es dafür eine notwendigkeit gibt. von fachlicher qualifikation oder gar umfassendem wissen mal ganz zu schweigen.
oder, frozen, mit deinen worten: | Zitat: | | ich schreibe hier unter: sonstiges !!! |
in diesem sinne: fröhliches schwafeln und mutmassen weiterhin... |
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| MrHardcore hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 453
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Verfasst am: 03.08.2010, 22:43 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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@ Hardcore.
Ich denke, wenn ich gerne mit Menschen über ein Thema diskutieren möchte, welches mich beschäftigt, dann sollte ich selber darüber entscheiden und nicht du. Was Dir vielleicht unsinnig erscheinen mag, mag für mich Sinn haben und wertvoll sein. Ich denke, wir sollten hier keine persönlichen Diskussionen führen und Deine ironie kannst Du Dir daher sparen.
Wie kommst Du auf halbseidenen Rückzug???
Ich denke, DU solltest Dich aus diesem thread zurück ziehen, da Du es nicht für sinnvoll hälst darüber zu diskutieren. aber anderen kannst Du dies nicht verbieten.
Mir scheints, als seist Du persönlich angegriffen, allein weil hier Leute über dieses thema diskutieren. Ich habe mir auch auf andere Internetseiten Informationen geholt udn festgestellt, dass es da durchaus berührungspunkte gibt zwischen Suizid und Drogenmißbrauch. Ebenfalls habe ich dort gelesen, dass es mögliche Zeichen vor dem Selbstmord gibt. gerne kann ich Dir mal den Link dazu schicken.
Aber ich denke, ich schicke ihn lieber denjenigen, die es auch interessiert.
Statt über die Sache an sich zu diskutieren zitierst Du hier meine Äußerung, dass ich unter sonstiges schreibe.
Wenn Du genau hinschaust, dann sind da einige Theman , die die Alkoholsucht am Rande berühren. So wie Frage anch Alkoholgehalt im Essen oder medikamente, Umgang mit Gefühlen, Formen von therapien etc.
Genau genommen kannst Du dann jedem schreiben, dass es hier nicht her gehört.
Wie dem auch sei, ich vermute, dass Du Dich so sehr auf den schlips getreten fühlst, da Du in Deinem Leben so eine krasse Erfahrung machen mußtest.
Der eine oder andere hat aber vielleicht wie ich Situationen erlebt, wo es vorher Phasen gab, wo vorher Andeutungen gemacht wurden, wo es ein auffälliges Verhalten gab bevor der suizidverusch stattfand.
Man kann sicher nicht verallgemeinern. Aber man kann, wenn man von schilderungen der anderen erfährt wacher, sensibler werden.
Selbstmordkandidaten begegnet man nicht jeden tag und doch geht es vielelicht einigen wie mir, die im Laufe ihres Lebens desöfteren auf solche situationen gestoßen sind. Auch Unfällen passieren nciht täglich und man lernt nen 1te Hilfekurs.
Ich möchte mich schon dafür sensibilisieren und bin dankbar für jeden Eintrag, der mich in dieser Richtung weiterbringt. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4687 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 04.08.2010, 07:47 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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Liebe Frozen,
ich frage mich immer wieder, was die Menschen antreibt, die am Boden liegen und mit letzter Kraft noch austeilen wollen und warum die anderen immer weiter eintreten, obwohl sich nichts mehr regt.
| Ette hat Folgendes geschrieben: | | Ja, als ich noch so richtig schön fest in meiner Co-Abhängigkeit verwurzelt war, habe ich auch Dinge gespürt, die keiner sagte. Dabei sind solche „Signale“ womöglich nichts anderes als mein eigenes Bedürfnis, das ich in einer Situation empfinden würde. Oder aber das Bedürfnis, mich durch helfen „Liebkind“ zu machen. Inzwischen kann ich mir solche Empfindungen ansehen und mir sagen, dass es mich nichts angeht, wie der Andere mit seinem Leben umgeht. Werde ich jedoch um Hilfe gebeten, kann ich entscheiden zu helfen. Das tue ich auch, aber nicht mehr, so wie früher, weil ICH denke, Hilfe ist erforderlich. Ich kann warten, bis ich um Hilfe gefragt werde. Kleinen Kindern helfe ich ungefragt, weil sie noch nicht selbstverantwortlich handeln können. Erwachsene Menschen aber haben vielleicht eine ganz andere Vorstellung von ihrem Leben als ich von meinem. Und Situationen, in denen ich Hilfe für erforderlich halte, können für eine andere Person durchaus noch in deren Toleranzbereich fallen. Solange ich nicht um Hilfe gebeten werde, gehe ich davon aus, dass der Andere sein Leben selbst auf die Reihe bekommt. Das ist eine der wichtigsten Tatsachen, die aus meiner Genesung von der Co-Abhängigkeit mitgenommen habe. |
Dazu fällt mir ein: ich wusste genau was in meiner Frau ablief, was ich zu tun hatte und wie und warum. Die Gedanken sind meine. Niemand kann in mir lesen, aber ich kann im Empathieüberfluss ersaufen.
Es dauerte, bis ich das Wort Suizid ruhig buchstabieren, in der Hand halten , ansehen, durchleuchten, sezieren durfte, alle Flecken entfernte und es wieder dahin zurück stellte wo es hingehörte. Die Unfähigkeit mein Leben natürlich zu leben lag in kranken Wurzeln.
An welcher Wurzel arbeitest Du in Dir?
LG Kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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Frozen Tears neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.11.2006 Beiträge: 453
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Verfasst am: 04.08.2010, 23:37 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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Hallo Kaltblut,
ehrlich gesagt , ich verstehe deinen Eintrag nicht so richtig. |
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| Frozen Tears hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 380
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Verfasst am: 23.08.2010, 21:22 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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| Ich denke, man kann sich wirklich etwas gedanken um dieses thema machen, auch wenn man selbst nicht betroffen ist. |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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Neraa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.05.2009 Beiträge: 94 Alter: 40
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Verfasst am: 25.08.2010, 17:44 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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Hallo Ihr,
da dieses Thema anscheinend noch immer für einige hier interessant zu sein scheint, möchte ich, nachdem mein Mann sein Leben vor ca. 3 Wochen beendet hat, gerne meine Sicht der Dinge mitteilen.
Ich sehe es genau so wie MrHardcore.
Im Prinzip ist es das gleiche, wie mit der Co- Abhängigkeit auch.
Man kann seine Hilfe anbieten, man kann anführen wo derjenige sich Hilfen holen kann. Aber letztendlich, bleibt es der Person selber überlassen, ob er die Hilfen annehmen möchte, bzw. kann.
Als Angehörige kann ich für mich sagen, daß ich das alles getan habe, fast bis zur Selbstaufgabe.
Über den Begriff Co- Abhängigkeit, bin ich genau dahin gekommen, was MrHardcore empfohlen hat. Ich habe für mich eine Therapie gemacht, habe dabei auch die Hilfe bekommen, wie ich meinem Mann hätte helfen können.
Ich habe alles, was ich gelernt habe mit ihm durchgesprochen und feststellen müssen, daß er es nicht verstehen wollte oder konnte.
Letztendlich war ich gezwungen, mich davon zu distanzieren auch auf die Gefahr hin, daß er seine Androhungen umsetzt.
Für mich stand nur zur Wahl, entweder ihm gerecht zu werden und mich aufzugeben, oder mir gerecht zu werden und ihn aufzugeben, bzw. ihm die Verantwortung für sich zu überlassen.
Mein Mann war nicht bereit, oder nicht fähig, diese Verantwortung im Sinne, ich führe mein Leben eigenverantwortlich fort, zu übernehmen und hat sich dazu entschlossen sein Leben zu beenden.
Es war seine Entscheidung aus welchen Gründen auch immer, er war nüchtern, und wir haben auch über genau diese Prolbematik gesprochen. Auch ich habe mit ihm schon die Situation eines Versuches erlebt und ihm damals zu verstehen gegeben, daß ich nicht bereit bin, mich weiter unter Druck setzen zu lassen.
Mein Mann ist darauf hin bei unser Hausärztin und einem Psychiater gewesen.
Er hat bis auf die verschriebenen Antidepressiva alle Hilfsangebote abgelehnt.
Die Verantwortung für solche Gedanken, bleibt, egal in welchem Zustand die Person ist, letzendlich immer bei ihr selber. Hilfe kann einen nur erreichen, wenn man in der Lage ist sie anzunehmen.
Als Angehöriger ist man machtlos, wenn man den Partner nicht erreichen kann, das gilt für solche Androhungen genauso, wie für den Alkohol.
Man kann es versuchen, aber letztendlich kann man sich nur selber davor retten sich da mit hineinziehen zu lassen.
Ich denke, jeder der nicht wirklich einen Angehörigen, dem man helfen wollte, auf diese Art verloren hat, kann ich hier klare Tips und Anregungen geben.
So lange, wie man sich damit auseinander setzt, ob man jemandem Helfen kann, auch in diesem Fall, den die angebotene Hilfe nicht erreicht, steckt noch mitten in einer Co- Abhängigkeit.
Sich für dieses Thema zu sensibilisieren ist sicherlich ein guter Gedanke, um darauf hin seine Hilfe anbieten zu können, aber einen erwachsenen Menschen, "nur weil er Alkoholkrank ist", mit einem Kind zu vergleichen, ist reine Co- Abhängigkeit.
Für ein Kind kann und muß man die Verantwortung übernehmen, ein Erwachsener darf eigene Entscheidungen treffen und so lange man ihn nicht entmündigen läßt, sind einem die Hände gebunden und selbst dann, würde er Wege finden, denn auch eine "Zwangstherapie" kann nur dann Erfolg haben, wenn der Patient einsichtig ist.
Ich denke, jeder der Vermutungen oder Behauptungen aufstellt, daß es Möglichkeiten gibt, es verhindern zu können, wenn die Person uneinsichtig ist, verpaßt mit solchen Äußerungen jedem Betroffenen einen Schlag ins Gesicht, schürt damit Schuldgefühle und verurteilt dazu weiter zu Zweifeln.
LG Neera |
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| Neraa hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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Mr.Dry Gast
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Verfasst am: 25.08.2010, 18:54 Titel: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen |
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Hallo Neraa,
mein tiefes Beileid zu Deinem Verlußt,
und meinen Respekt wie Du damit umgehst.
Ich bin eher zufällig über Deinen Beitag gestolpert, da mich diese Thematik zum Glück derzeit nicht betrifft, konnte aber ohne diese Zeilen nicht einfach weiterklicken.
Liebe Grüße Maik |
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| Mr.Dry hat zum Thema: Re: Wie umgehen mit Selbstmorddrohungen geschrieben
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