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Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung

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Autor Nachricht
inga
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 197
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Wohnort: Sachsen-Anhalt

BeitragVerfasst am: 13.09.2010, 23:30    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Aufbruch,

ich schließe mich meinen Vorrednern an. Dein Mann zeigt keinerlei Verständnis für Dich, schon in der Vergangenheit schienen Deine Gefühle für ihn nicht besonders wichtig gewesen zu sein, so habe ich es bei Dir herausgelesen.

Im Radio lief gerade ein Lied mit dem Titel "Wenn nicht jetzt, wann dann".

Es ist Dein Leben, leb es. Der Aufbruch ist schwer, war er bei mir auch, aber er lohnt sich allemal.

lg inga
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inga hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
Aufbruch2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 44
Alter: 54

BeitragVerfasst am: 14.09.2010, 09:26    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

an Yvonne:
Danke für das Bündel Kraft das Du mir schickst und für Dein aufmerksames Lesen meiner Geschichte. Ich werde für mich sorgen und ich habe schon damit begonnen.

an Inga:
Dank auch Dir für dein Lesen und deine Anteilnahme! Es tut gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Ist zwar "nur" virtuell aber ich vergesse nie, dass sich hinter jedem Nickname ein Wesen aus Fleisch und Blut und eigenen Lebenserfahrungen verbirgt.

Das alles baut echt auf!!!
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Aufbruch2010 hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
Aufbruch2010
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.07.2010
Beiträge: 44
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BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 19:04    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,
ich möchte mitteilen, dass ich es wahr gemacht habe. Vor einigen Tagen bin ich aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen und lebe jetzt erst einmal in einem sehr schönen möbl. Appartment. Ich hatte alles über viele Wochen gründlich und im Detail vorbereitet. Meinem Mann habe ich einen Brief hingelegt - ohne Schuldzuweisungen - in dem ich ihm erklärt habe, dass ich so nicht mehr weiterleben kann. Ich habe ihm meine Vorstellungen (Hausverkauf/Scheidung) über die kommende Zeit unterbreitet, gleichzeitig aber darum gebeten, dass er mich in den nächsten Wochen vorerst nicht auf dem Handy anruft. Meine neue Anschrift kennt er nicht. Falls er mich kontaktieren muss, könne er dies per Email tun. Das hat er bis jetzt nicht getan, angerufen auch nicht. Ich fühle mich ein bisschen so, als wäre ich aus einer Art Haft entlassen worden.... merkwürdig, .... es ist so ungewohnt. Aber so schön. Meine Entscheidung ist über viele Monate gereift. Ich bin vollkommen mit mir im Einklang und weiss, das ich das Richtige getan habe, hatte ich doch vorher alles versucht, das Ruder herumzureissen (Paartherapie, Suchtberatung, Gespräche). Er hat ALLES abgeblockt, wollte sich keinen Zentimeter bewegen. Mein Verstand hat tatsächlich gesiegt, obwohl ich so ein Gefühlsmensch bin. Trotzdem schleichen sich jetzt ab und zu so destruktive Schuldgefühle heran, wie "Ich hab ihn hängen gelassen, allein gelassen, ich hab mich wie ein Dieb in der Nacht davongemacht." Ich weiss nicht woher diese Gefühle kommen, ich weiss sehr genau, der er mich innerlich schon lange verlassen hat. Erziehung? Moral?
Jetzt geht es weiter - nachdem ich den Großen Schritt getan habe - in vielen kleinen Schritten zu mir selbst. Ich hatte mich in den letzten Jahren verloren. Danke fürs Lesen.
Liebe Grüße - Aufbruch
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Aufbruch2010 hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 14430
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 19:39    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Aufbruch,

nun hast du deinen Namen zum Programm gemacht. Winken


Lieber Gruß, Linde
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Linde66 hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
Kaleu
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.02.2010
Beiträge: 1024
Alter: 38

BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 19:52    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Aufbruch,

ich geb zu, ich hab nicht alles gelesen, nur Deinen letzten Eintrag und sag nur eins:

STRIKE!

Völlig richtig gemacht. Das einzig Richtige überhaupt. Wenn's schon bei der gesprächsverweigerung ist, was soll das alles noch? Dann hat es einfach keinen Sinn mehr, es ist aussichts- und hoffnungslos. Kein Mensch muss sich das geben mit Jemandem zusammenzuleben der sich keinen zentimenter vom Fleck bewegen will und einem mit Liebesentzug, Gesprächsverweigerung und dauerndem eisigem Kampfschweigen dafür bestraft, daß man unter seinen Allüren leidet!

Nee. Da hilft nur Sachen packen und verschwinden. Auch wenn's sicher ein schwerer Schritt für Dich war, auch wenn Du villeicht noch nicht weißt, und wie jetzt weiter, das kommt alles, immer einen Fuß vor den Anderen.

Von mir meine vollste Anerkennung und Wertschätzung für diesen mutigen und vor allem richtigen Schritt.

Alles Gute & liebe Grüße

Kaleu
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Kaleu hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


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Beiträge: 4501
Alter: 60
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 06:26    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf aufbruch

Aufbruch2010 hat Folgendes geschrieben:
Jetzt geht es weiter - nachdem ich den Großen Schritt getan habe - in vielen kleinen Schritten zu mir selbst.
genau - s gibt son aberglaube: wer zurückschaut kommt wieder < könnte was drann sein

geh deinen weg - schönen dienstag

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 26.10.2010, 09:58    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Aufbruch2010 hat Folgendes geschrieben:
Jetzt geht es weiter - nachdem ich den Großen Schritt getan habe - in vielen kleinen Schritten zu mir selbst. Ich hatte mich in den letzten Jahren verloren.


Ich freu mich für Dich Aufbruch.
Ja jetzt gehts weiter...und ich wünsche Dir ganze viele große und kleine Schritte in dein "neues" Leben.
So, jetzt kommt nach dem Aufbruch und der Wende, der Durchstart.

Liebe Grüße,
nici Winken
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n i c i hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben
co-Elfi
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 22.10.2010
Beiträge: 1206

BeitragVerfasst am: 28.10.2010, 14:33    Titel: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Aufbruch,

> Trotzdem schleichen sich jetzt ab und zu so destruktive Schuldgefühle heran, wie "Ich hab ihn hängen gelassen, allein gelassen, ich hab mich wie ein Dieb in der Nacht davongemacht." Ich weiss nicht woher diese Gefühle kommen, ich weiss sehr genau, der er mich innerlich schon lange verlassen hat. Erziehung? Moral?>

Manche nennen das den "inneren Kritiker". Schon mal was von der "Teile"-Theorie gehört?

Das geht so:
Jede Persönlichkeit besteht aus mehreren Teilen,
die sich streiten (z.B. soll ich , soll ich nicht)

inneres Kind (so wie man sich als Kind gefühlt hat) hat Wünsche, ist kreativ, ist aber eher schwach, lässt sich beeinflussen

innerer Kritiker, der kritisiert alles was man tut (oft mit der Stimme der ehemaligen Erzieher, Lehrer o.ä.), besonders das innere Kind

Antreiber (Druck, du musst jetzt was tun), kann sich mit innerem Kritiker verbünden (muss aber nicht).
Trotzdem oft unverzichtbar (sonst würde jeder im warmen Bett liegen bleiben, wenns draußen kalt ist Winken

liebevolles Selbst (nimmt Kind in Schutz, setzt Kritiker+Antreiber Grenzen).

Ich wünsche dir ein starkes "liebevolles Selbst"!
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co-Elfi hat zum Thema: Re: Therapieverweigerung und Gesprächsverweigerung geschrieben

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