| Einfach gehen? • ich finde er sollte verantwortung dafür übernehmen... |
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Paddy aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 288
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Verfasst am: 22.06.2010, 00:58 Titel: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Wenn ich nachdenke über die Coabhängigkeit, wenn ich all die Threads hier lese dann heißt es immer wieder, dass es die Liebe ist, die uns Coabhängige an unsere süchtigen Partner bindet und uns davon abhält unseren eigenen Weg zu gehen.
Aber oftmals habe ich mir selbst in meiner Beziehung die Frage gestellt, ob das überhaupt (noch) Liebe ist. Von meiner Seite, von seienr Seite.
Ist es nicht ein vollkommen naderer Mensch, in den ich mich einmal verliebt habe und was ist daraus geworden.Alkohol verändert.
Ist die Sucht nicht schon ein Austieg aus der Beziehung?
Wir sind doch alle hier, weil wir unzufrieden sind in unserer Beziehung.
Nicht wegen dem Alkohol an sich. Wegne den Folgen des Alkohols, wegen dem, was der Alkohol aus unseren Partnern gemacht hat.
Wir leben nur noch in eienr Illusion. In der Hoffnung, dass unsere Partner wieder so werden, wie sie einst waren.
Ist das überhaupt möglich?
Belügen wir uns nicht selbst, wenn wir noch von Liebe reden, obwohl wir seit Jahren leiden oder gelitten haben?
Halten wir nicht einfach nur fest an dem, was einmal war ohne zu realisieren, dass die Wahrheit schon eine ganz andere ist?
Wem oder was gelten unsere Gefühle von Liebe?
Entspricht unser Partner eigentlich noch dem, was wir von einer Beziehung erwarten?
Sollten wir uns als erstes nicht all diese Fragen mal überdenken und ehrlich zu uns sein, ob es das noch ist was wir wollen?
Ist das wirklich noch Liebe?
Was ist es was uns so sehr an doch meist an sich kaputten Beziehungen hält, dass wir immer iweder versuchen uns die Sachen schön zu reden, in der Hoffnung leben, es würde sich was ändern. Allein dieses hoffen, zeit doch schon, dass garncihts mehr stimmt.
Was ist denn dann Liebe?
Ist es tatsächlich die Liebe, die uns noch zusammenhält oder machen wir uns da was vor? Wie denkt ihr darüber? |
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| Paddy hat zum Thema: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2662
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Verfasst am: 22.06.2010, 06:05 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Guten Morgen, liebe Paddy,
uff - gute Gedanken, die Du hast, auf die ich vermutlich fast nur "provokativ" antworten kann. Wobei ich den Eindruck habe, Du hast sehr wohl selber verstanden wie wenig "Liebe" in Suchtbeziehungen noch vorhanden sein kann.
Liebe kann es nicht sein, die eine solche Beziehung hält - denn Liebe heisst für mich jeden Menschen so sein zu lassen wie er/sie möchte. Egal, ob trinken, Hobbies, Interessen oder oder oder.... Liebe würde für mich bedeuten jemanden anzunehmen wie er/sie ist ohne verändern zu wollen - ohne selber unzufrieden zu sein über das Gegenstück.
Liebe würde bedeuten, zwei autonome Persönlichkeiten treffen aufeinander und ergänzen sich in den Gefühlen oder Freizeitverhalten - bleiben aber jeder für sich selbständig wenn es um das Leben des eigenen Lebens geht...
Menschen verändern sich, mal miteinander mal gegeneinander, auch wenn sie keine Sucht mit sich tragen. Ein zurück drehen der Uhr wird nicht gehen. Entweder beide Partner entwickeln sich mit dieser Zeit oder die Uhren beginnen falsch zu ticken.
Was hält uns in den Beziehungen, die uns schaden:
Gewohnheit
Feigheit
die Ausrede der vermeintlichen Liebe
aber auch:
der Wunsch doch alles bestimmen zu können und Macht zu haben über den Partner, über den Verlauf der Partnerschaft. Nicht das Gefühl zu haben "verloren" zu haben gegen die Sucht.
Ja Paddy, ich denke, ich kann Deinen Gedanken nur Recht geben und kann oftmals feststellen, dass wenn von Liebe gesprochen wird eine Abhängigkeit im Spiel ist und sonst nichts. .... aber ich liebe ihn doch ..... nun, wer sich selber nicht liebt und wertschätzt, ist kaum in der Lage selber zu lieben.... nun, und wer sich selber nicht lieben kann und schützen kann, der kann schwer beurteilen, was Liebe überhaupt sein kann oder muss...
Ich bin zu schwach, ich schaffe es nicht, ich liebe ihn doch, ohne ihn kann ich nicht ....Unverantwortliche Aussagen, die nichts mit der Liebe zu tun habe, die ich als Liebe empfinde. Wäre es nämlich Liebe und nicht Egoismus (ich will ihn nicht gehen lassen, ich liebe ihn doch ect.pp.) so würde der andere tun und lassen dürfen was er will und niemand anderer darf sich anmaßen zu entscheiden was richtig oder falsch für andere ist.
Zuweilen beschleicht mich sogar das Gefühl, dass manch ein Schreiber ganz dumm aus der Wäsche sehen würde wenn sein/ihr Partner tatsächlich trocken werden würde und verantwortung übernehmen würde. Das würde dann nämlich oftmals ein Aus für eine Beziehung bedeuten die eben doch nicht von Liebe sondern von Egoismus getragen wird....
Ob dann alle diejenigen, die keine Kraft zum Aussteigen haben die Kraft haben weiterzumachen ... wenn genau der Mittelpunkt des Lebens sie verlassen hat, die "große Liebe"....
Lieben Gruß von Dagmar,
die weiß, dass sich nun einige auf die Füße getreten, unverstanden und total missverstanden fühlen  |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 706 Alter: 44
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Verfasst am: 22.06.2010, 07:14 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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GuMo Paddy und Daggi,
tja das mit der Liebe is so´n Ding. Am Anfang is es die Große, oder die Vorstellung es könnte die Große sein oder werden,
man muss ja nur etwas hier und da feilen, dann passt´s.
Aber die Große Liebe lässt sich nicht hinfeilen, und jetzt...
Man will ja nicht gleich aufgeben, hat man ja doch schon so viel reininvestiert, vielleicht sind ja auch schon Kinder da, oder das Häusle, der gemeinsame Bekanntnkreis, usw.
Ja, dann kommt man schnell in eine Gewohnheit rein, die mit Liebe verwechsel wird.
Eine gut laufende Beziehung ist für mich auch, eine Liebe von zwei Menschen, die sich auf einer Stufe befinden.
Nicht Einer höher, der dem anderen übern Kopf streichelt, oder Eine drunter, und sich von Anderen diktieren lässt.
Im inneren Kern liebe ich meinen Mann noch, wenn ich mich an die Stufen erinner, auf der wir gemeinsam standen, waren wir echt glücklich.
Aber ich bin eine Stufe nach der anderen gegangen, und er hat sich auf der Treppenstufe hingesetzt, es sich "bequem" gemacht.
Jahrelang hab ich versucht ihm Dinge abzunehmen, damit er weitersteigen kann, und hab damit mich nur weiterklettern lassen.
Jetzt steh ich da, und merk : er sitz immer noch auf seiner Stufe.
Die Schere zwischen uns geht immer weiter auseinander, jeden Tag, den wir getrennt sind geh ich weiter Schritt für Schritt, und er sitzt bockig und uneinsichtig weiterhin da.
Ob wir eine gemeinsame Zukunft haben werden ??? Da würde bedeuten, dass er losgeht, und ich auf ihn warte.
Ich will aber nicht mehr warten, und schon garnicht wenn ich seh, er geht nicht.
Liebe ? Ist den Anderen so annehmen, wie er ist, und nicht wie ich ihn gern hätte. Sich gemeinsam aufeinander zubewegen, ohne die Individualität des anderen oder die eigene aufgeben zu müssen.
Leider gibt es da keine genaue Definition, keine klare Grundregeln, und so kann sich jeder dahinter verstecken : aber ich liebe ihn/sie doch.
| Zitat: | | Entweder beide Partner entwickeln sich mit dieser Zeit oder die Uhren beginnen falsch zu ticken |
Das sollte jeder für sich überprüfen, um nicht einem Traum, einem einseitigen Traum nach zu jagen.
Und ich denk auch, dass oft die Suchterkrankung, die Abhängigkeit dafür herhalten muss, als Klebstoff für eine marode Beziehung.
Wenn er uns nicht mehr braucht, bleibt er dann trotzdem ?
nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4469 Alter: 52 Wohnort: beiK
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Verfasst am: 22.06.2010, 08:01 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo Paddy,
für mich bleibt der saufende Partner die beste Entschuldigung für meine Beschränktheit, für meine Unfähigkeit mich zu lieben, für mein noch nicht sehen und annehmen, dass der Schlüssel in mir und nicht in Liebe, in Krankheit, in Suff, in anderem liegt.
In dem Maße wie ich loslasse und aus mir heraustrete, entsteht dieses unglaubliche Wunder, dass einfach so ist.
LG Kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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susanni aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2010 Beiträge: 401 Alter: 46 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 22.06.2010, 08:29 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Moin,
ich stimme euch generell dem zu,was ihr schreibt.
Für mich habe ich das Gefühl,dass ich mir den mann "ausgesucht" habe,von dem ich wissen musste.....mir wird es nie gut gehen mit ihm.
Seine sucht und seine narzißtische störung waren offensichtlich und er gehört ja auch zu denen,die immer noch behaupten,mit dem alkohol kein problem zu haben.
hatte ich doch ne tolle aufgabe:ICH wollte das unmögliche schaffen...mit meiner liebe.
und das hat ja wohl mit liebe nix zu tun.
außerdem konnte ich noch das gefühl bedienen,dass ich froh sein kann,dass mich überhaupt ein mann will.
aber ganz am anfang,da war das doch nicht klar für mich:
ich hatte mich ernsthaft verliebt.
ich kannte diese krankheitsbilder nicht.
ich hab geglaubt,in diesem menschen einen partner gefunden zu haben.
das sind keine ausreden.
und gut ging es mir in dieser beziehung weiß gott nicht.
noch nie habe ich mich so überflüssig und wertlos gefühlt.
da war ich dann wohl schon so co,dass ich meinte,das sei alles richtig so.
ich will mein verhalten damit nicht entschuldigen,aber wenn man immer klar vor augen hätte,in welchen mustern man sich befindet,dann wäre das leben ja einfach.
aber so sind wir menschen ja nicht.
ich leide unter den nachwirkungen der beziehung,vermissen tu ich den mann nicht.
ich wünsche mir immer noch einen partner,und ich finde,das hat auch seine berechtigung.
aber nicht irgendeinen und schon gar nicht um jeden preis.
und was sich geändert hat bei mir....
ich brauche zeit für mich,meine kinder.
ich bin so lange über meine grenzen gegangen....ich kann nicht mehr anders,als jetzt mal auf mich zu gucken.
ist zwar ungewohnt,aber tut gut.
susanni |
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| susanni hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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delf neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.03.2010 Beiträge: 85 Alter: 34
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Verfasst am: 22.06.2010, 09:22 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Moin moin,
ich verstehe unter Liebe, dass ich meinen Partner so annehme, wie er ist.
Vielleicht haltet Ihr mich nun für bescheuert, aber ich nehme meinen (trinkenden) Partner so an wie er ist. Habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken gemacht, aber warum??? Um mich selbst kaputt zu machen??? Nöö, mache ich nicht mehr!!!!
Ich kann zur Zeit die ganze sauferei gut von mir trennen. Selbst wenn er (so wie gestern) betrunken auf der Couch einschläft. Ich habe kein Mitleid oder ähnliches. Es ist SEINE Entscheidung zu trinken und die akzeptiere ich.
LIEBE heisst dass jeder selbstbestimmt Leben kann und darf!
Komme ich damit nicht klar, dann muss ich für mich selber meine Entscheidung treffen! |
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| delf hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Schnurzpiepe neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.06.2010 Beiträge: 25 Alter: 31
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Verfasst am: 22.06.2010, 09:51 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo Delf,
deine Aussage kann ich so nicht nachvollziehen. Im Endeffekt heißt das ja, dass du nichts dagegen tust, dass dein Partner sich umbringt. Wenn er auf einem Hochhaus stehen würde und springen wollte, würdest du dich dann auch seelenruhig daneben setzen und zusehen wie er springt?
Das hat (aus meiner Sicht!!!) nichts mit Liebe zu tun. Wenn man jemanden vom Alkohol weghaben will, will man doch eigentlich seine Krankheit heilen. Das hat nichts mit "jemanden verändern wollen" zu tun.
Wie man denjenigen dann heilen kann bzw. dass derjenige sich nur selbst heilen kann, steht auf nem anderen Blatt.
LG, Schnurzpiepe |
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| Schnurzpiepe hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Kaleu sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.02.2010 Beiträge: 711 Alter: 36
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Verfasst am: 22.06.2010, 10:28 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Aloha,
| Zitat: | deine Aussage kann ich so nicht nachvollziehen. Im Endeffekt heißt das ja, dass du nichts dagegen tust, dass dein Partner sich umbringt. Wenn er auf einem Hochhaus stehen würde und springen wollte, würdest du dich dann auch seelenruhig daneben setzen und zusehen wie er springt?
Das hat (aus meiner Sicht!!!) nichts mit Liebe zu tun. |
Doch. Alles Andere ist purer und nativer Egoismus.
Um mal bei dem Hochhaus zu bleiben (was als Beispiel zwar hinkt, aber was es einfach zu visulisieren macht) klar halte ich den Menschen den ich liebe vom Sprung zurück. Aus Liebe. Wenn es sich nämlich um eine akute Krise handelt in der der geliebte Mensch keinen Ausweg mehr sieht als zu springen, kann ich aus Liebe ihn zurückhalten und ihm 'ne Alternative anbieten. Gelingt das nicht un dieser Mensch steigt immer wieder auf's Hochhaus um runter zu springen, weil ER keinen anderen Weg sieht als sein Leben wie auch immer zu beenden, lass ich ihn springen wenn ich ihn liebe!
Halte ich ihn zurück nur weil ich ohne ihn nicht leben will, ist das purer Egoismus und hat mit Liebe nichts zu tun. Die ist immer altruistisch und akzeptiert den Menschen so wie er ist. Liebe führt nie dazu den anderen aus egoistischen Motiven heraus verändern zu wollen damit es mir besser geht.
Viel anders ist es mit dem Saufen auch nicht. Das muss mir nun lange nicht gefallen und ich muss es nicht mögen und komm ich damit nicht klar, muss ich mich davor schützen indem ich gehe oder was auch immer. Mit Liebe hat das an der Stelle auch nicht viel zu tun, denn die ist ein Gefühl in mir die nichts aber auch gar nichts mit dem Verhalten des Anderen zu tun hat sondern nur und einzig und allein mit seiner Existenz.
Alles Andere sind Beziehungsfragen und praktische Umsetzungen. Liebe selbst ist oder sie ist nicht. Da gibts kein bisschen schwanger.
Liebe Grüße
Kaleu |
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| Kaleu hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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