| Tabuthema Alkohol bei Familie und Kollegen, warum? • Es fühlt sich schrecklich an... |
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Sinnesrausch neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.06.2009 Beiträge: 281
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Verfasst am: 24.07.2010, 07:41 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Guten Morgen Paddy,
ich lese Dein letztes posting und erkenne den inneren Kampf wieder, den Ich Ich auch mit mir selber geführt hatte.
Du bist auf dem absolut richtigen Weg.
Es ist schade, aber das Leben packt uns nicht gerade mit Samthanschuhen an, wenn es darum geht aufzuwachen, etwas zu verändern, auszusteigen...
Da ist oft ein Donnerschlag notwendig.
Ich habe mir meine Ohrfeige auch selber abgeholt.
Das ist die Sackgasse für eine Suchtbeziehung.
Du kommst selber weiter, was ja wichtig ist, aber nur wenn Du dieses nährende Suchtverhalten endlich erkennst und ablegst.
Dann kannst Du Dein eigenes Verhalten erkennen und bist endlich wieder Du selber.
Der andere sollte uns nach dieser Erkenntniss dann endgültig und ziemlich egal sein.
Aber so einfach ist es nicht, für uns Cos weil wir selber ein Problem haben.
Alleine der Gedanke, dass man sich Liebe und Anerkennung , d.h. dass man sich eine Beziehung erabeiten muss, ist ja schon krank, entschuldige.
Ich glaube eben, wahre Liebe muss man sich nicht erarbeiten.
Das ist ein natürliches Geben und Nehmen.
Die Süchtigen, sind ja meistens nicht nur "Stoffabhängig", sondern vor allem süchtig nach sich selber, das macht sie ja anfänglich so attraktiv.
Sie sind Egozentren, die Welt dreht sich nur um sie, d.h. wenig Empathie, bzw. nur soviel, wie nötig ist, um die anderen ringsherum gefügig zu machen.
Es sind Narzisten, die solange an ihrem Stoff, an ihrer Sucht kleben bleiben, solange es bequem geht.
Bald ist ihnen schon alles egal und der Scherbenhaufen, (verlassene Freunde, unbezahlte Rechnungen, geborene Kinder etc) wird immer grösser.
Das macht ihnen natürlich auch keinen Mut auszusteigen, aufzuwachen.
Ausserdem wäre dass ja mit einer grossen Portion Selbsterkenntniss verbunden, und das tut einfach nur weh erstmal.
Da ist es ja bequemer auf der Jagd nach neuen Opfern zu bleiben.
Das schaffen und wollen die Wenigsten, da endgültig auszusteigen.
Leider müssen auch wir, als Co durch dieses Tal der Selbsterkenntniss gehen.
Meistens findet sich auch da die Wahrheit, dass wir uns anstatt unser eigenes Leben endlich so anzupacken und zu gestalten, damit wir uns endlich wohl fühlen, wozu ja auch viel Selbstdisziplin und ständige Selbsterkenntniss nötig ist-
..wir stattdessen vom Weg abkommen und uns von einer erstmal schillernden Persönlichkeit blenden liessen, die uns "neue Aufgaben" vermittelte.
Das Aufwachen tut dann sehr weh.
Weil man eine Beziehung nicht als Plattform für Selbstbestätigung von Aussen und Rettung des Ichs im Inneren leben kann.
Aber genau das haben die Narzisten in uns schon viel früher, als es uns selber bewusst war, erkannt.
Die stellen uns erstmal höher als sich selber, um uns später erniedrigen zu können. Die emotionale Abhängigkeit ist also perfekt!!
Es ist im Grunde eine ständige Ausbeutung und Erpressung, das kann ja nur krank machen, oder??!!
Deswegen Hände weit weg vom nassen Alkoholiker.
Lieben Gruss
Sinnesrausch |
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| Sinnesrausch hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Die_Susanne sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2010 Beiträge: 2017 Alter: 47 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 24.07.2010, 07:55 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo,
gestern war ich bei meiner Hausärztin wegen meiner Kur.
Im Gespräch kam raus,dass sie selber mal in so einer kranken Beziehung war.
Da brauchte ich nicht mehr viel erklären....
Sie sagte:diese Menschen SEHEN ihre partner gar nicht,sie nehmen ausser sich selber gar nichts wahr.
ich habe ja nie verstanden,warum mein mann mitangesehen hat,dass es mir immer schlechter ging....
das ist vll der grund dafür,dass ich ihn überhaupt nicht vermisse.
dieser mensch war nie wirklich da.
ich finde übrigens,dass es okay ist,dass nach dem eigenen aufwachen viel wut und schmerz in einem ist.
wenn man jahrelang alles eigene unterdrückt,hat sich da viel angesammelt.
das muss ja auch erst mal raus....damit man irgendwann diese tür zumachen kann,weil es dann gut ist.
Susanni |
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| Die_Susanne hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Rosa Li aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2010 Beiträge: 520 Alter: 38 Wohnort: Weilheim Oberbayern
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Verfasst am: 24.07.2010, 10:38 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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hallo,
ich habe diesen Tread ein wenig durchgeforstet und ich frage mich ob es diese glückliche Beziehung wirklich gibt?Ob diese zwischen Mann und Frau überhaupt klappen kann??Frauen wollen das Männer ihre Gefühle zeigen und auch mal darüber reden!!Aber Männer können das in der Regel meist nicht.Oder gibt es doch Männer die das können und trotzdem irgendwo männlich sind??Die dann trotzdem interessant für uns Frauen sind,wo wir als Frau nicht da Gefühl haben das sie zu soft und zu langweilig sind??Hab auch festgestellt aufrgund dessen das Männer nicht ihre Gefühle gegenüber uns zeigen können,das sie sich dementsprechend zurückziehen.Wir Frauen wollen darüber sprechen um so Nähe zu erlangen und herzustellen und Männer weichem dem ganzen aus.Sie wollen nicht reden weil es nicht in ihrer Natur liegt.Ich denke es gibt nur wenige Ausnahmen bei den Männern!!Entweder ziehen sie sich in ihrer Arbeit zurück,sind laufend mit ihren Freunden beschäftigt,sind süchtig-egal welche Sucht-es gibt ja mehrere oder oder......vertiefen sich in ihren Hobbys....usw.....Gibt es diese Ausnahmen überhaupt??Ich hab auch Männer kennengelernt die gesagt haben für eine Beziehug wären sie bereit an sich selbst zu arbeiten(Männer ziehen sich ja auch zurück wenn sie mal verliebt waren und die Frau schluß gemacht haben.Da hat man das Gefühl sie sitzen in ihrer Enttäuschtheit fest,obwohl sie selbst auch Schuld daran hatten,und können sich nicht mehr richtig einlassen obwohl sie vielleicht wólen-aber können nicht !!??)Oder Männer die bereit wären sich für eine BEziehung arbeitsechnisch einzuschränken aber konnten es letztendlich dann doch nicht.Ich weiß nicht wie er das seht.Umsonst gibt es ja nicht soviele Scheidungen???Kann es bei diesen Gegensätzen von Mann und Frau überhaupt klappen ohne das man sich mit etwas abfinden muß was man dann doch gerne anders hätte??Oder worunter man letztendlich dann doch leidet??Muß man lernen damit zu leben sich abzugrenzen und das nicht nur bei süchtigen Männern???Es gibt ja auch nicht süchtige Männer die sich auch wie süchtige Männer verhalten??
Ich wollte mal eure Meinung dazu hören bzw. würde mich Eure Meinung dazu interessieren!!??
Lg CLaudia |
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| Rosa Li hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2199 Alter: 45
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Verfasst am: 24.07.2010, 12:05 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Liebe Rosa Li und alle anderen,
| Zitat: | | Entweder ziehen sie sich in ihrer Arbeit zurück,sind laufend mit ihren Freunden beschäftigt,sind süchtig-egal welche Sucht-es gibt ja mehrere oder oder......vertiefen sich in ihren Hobbys....usw..... |
ich kenn auch Frauen, die so ticken.
Und...
| Zitat: | | Männer ziehen sich ja auch zurück wenn sie mal verliebt waren und die Frau schluß gemacht haben.Da hat man das Gefühl sie sitzen in ihrer Enttäuschtheit fest, |
die Frauen, gibt es auch.
Ich denk...
| Zitat: | | Muß man lernen damit zu leben sich abzugrenzen und das nicht nur bei süchtigen Männern |
...jeder, der eine Beziehung eingeht sollte sich SEINER Grenzen bewußt sein. (also nicht Co )
Ich habe meine Grenzen, und nur innerhalb diesem Rahmen werde ich Zugeständnisse machen. Und Zugeständnisse muss man machen, wenn man mit einer weiteren Person zusammenlebt, unabhängig ob Partner, Freundin, Kinder. Und wenn mein Gegenüber meine Grenzen akzeptiert, und ich seine, und es da keine Überscheidungen gibt, steht wohl einem vernünftigen Zusammensein nichts mehr im Wege.
Und genau das ist es, was ich jahrelang falsch gemacht hab.
Ich habe MEINE Grenzen ihm zuliebe geopfert, hab zugelassen, dass ich aus meinem Rahmen rausfliege. Das war zum Scheitern verurteilt und konnte auf die Dauer nicht gut gehn.
Auch die Grenzen des Anderes zu durchqueren um die seinen auszubreiten ist nicht gut.
Also heißt es für mich MEINE Grenzen überdenken und neu feststecken.
Das ist ganz unabhängig von der Sucht,
das muss jeder mit sich abmachen.
Denn erst wer mit sich im Reinen ist, ist bereit sich auf einen anderen einzulassen.
Eine gute Beziehung ist für mich, jedem seine Induvidualität zu lassen sowie ein Auf-einander-zugehn, indem für sich festgesteckten Rahmen.
Ob es mir je wieder gelinkt ? Ob ich das passende Gegenstück finde ?
Aber eins weiß ich, ich hab meine Grenzen.
Liebe Grüße,
nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Rosa Li aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2010 Beiträge: 520 Alter: 38 Wohnort: Weilheim Oberbayern
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Verfasst am: 24.07.2010, 12:18 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo Nici,
also ich verstehe unter Grenzen ziehen das man sagt was man will und was man nicht will und was man sich wünschen würde!!Das man es nicht zulässt verletzt zu werden,lernt sich selbst besser schützen zu können vor Verletzungen und Enttäuschungen und dergleichen.....!!??
Lg Claudia |
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| Rosa Li hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2199 Alter: 45
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Verfasst am: 24.07.2010, 13:43 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Richtig, Claudia,
nur haben wir an der Seite eines Süchtigen das teilweise verlernt.
Zu fragen, was will ich...damit fang ich jetzt wieder an.
Auch, war es immer relevant, was ER für eine Stimmung hatte, was plagt ihn...fängt er wieder an zu trinken...
Ich denk, wir haben als Co´s verlernt nach uns zu schauen, unseren Focus hauptsächlich auf ihn gerichtet,
ob es ihm zugut, was können wir für ihn tun.
Und wo blieben wir in der ganzen Zeit ??
Meine Meinung ist : Liebe braucht keine Opfer !
Liebe hat zwei Gewinner.
Alles andere ist Schönfärberei einer maroden Beziehung.
Nur da hinschauen, und entdecken, dass da nix ist,
tut weh...dann schaut man doch lieber wieder weg,
und tarnt das Wegsehn unter dem Deckmäntelchen "Mitleid" und "Aufopferung"...
und wir müssen nicht an uns arbeiten...wir haben ja Arbeit mit ihm genug...und so nährt sich ständig unser kleines Co.
Und wenn sie nicht gestorben sind...so liebt er mich noch heute...
Gruß,
nici  |
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| n i c i hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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Rosa Li aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2010 Beiträge: 520 Alter: 38 Wohnort: Weilheim Oberbayern
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Verfasst am: 24.07.2010, 19:10 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Hallo Nici,
| Zitat: | und wir müssen nicht an uns arbeiten...wir haben ja Arbeit mit ihm genug...und so nährt sich ständig unser kleines Co.
Und wenn sie nicht gestorben sind...so liebt er mich noch heute... |
Da hast du wohl vollkommen recht!!Wenn man sich sorgt weil der andere z.bp.beruflich weit weg musste und man denkt hoffentlich passiert nix wenn er auf dem nach Hause weg ist,dann ist das vielleicht was anderes als wenn man sich ständig sorgen muß ob er wieder was getrunken hat usw....!!
Lg Claudia |
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| Rosa Li hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2199 Alter: 45
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Verfasst am: 25.07.2010, 07:58 Titel: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? |
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Moin Claudia,
ja sich um den anderen mal sorgen ist ok, gehört ja auch dazu, man empfindet ja schließlich was füreinander.
Aber das ist ein kleiner Teil der in einer Partnerschaft vorkommt,
dann kommt noch miteinander lachen, vertrauen, amüsieren, miteinander reden ,...
Bei mir war zum Schluss, kein Lachen mehr, und wenn wir mal weg gewesen sind, konnte ICH mich nicht amüsieren, bestimmt nicht...
musste aufpassen, wie oft er geht was trinken holen, etc.
Und Vertrauen, tja weißt ja selber, ein Fremdwort !
Aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, Claudia, solche Beziehungen gibt es wirklich...und irgendwann mal auch für uns/mich.
So, muss jetzt arbeiten gehn..
schönen Sonntag noch.
nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: Die Liebe, die uns zusammenhält ! ? geschrieben
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