lafortunata neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2010 Beiträge: 12 Alter: 49 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 13.07.2010, 03:03 Titel: Re: Das Glück, einen Anfang gefunden zu haben |
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Schlaflos, nachdenklich aber zufrieden melde ich mich zurück. Nach arbeitsintensiven Tagen, shopping mit Miss S. am Freitag ist sie am Samstag mit Papi in Urlaub geflogen.
Ein bisschen habe ich mich davor gefürchtet kindfrei zu sein, das waren immer so die Situationen in denen ich noch gedankenloser getrunken habe, weil unbeobachtet...
Gestern fiel mir beim einräumen von neu gekauften Geschirr eine ungeöffnete Flasche Rotwein in die Hände, die mir offensichtlich in meiner ersten Veränderungs-Euphorie vor einem Monat entgangen war und völlig vergessen habe.
Ich weiß es gibt keine Zufälle, aber ich bin so erschrocken, als ob ein Zombie oder böser Geist im wahrsten Sinne des Wortes vor mir stehen würde.
Ich hab sie ohne lange nachzudenken aufgemacht, sofort weggeschüttet und gottseidank gar nicht überlegt ob ich mir vielleicht doch einen Schluck aufhebe. Es war wie eine automatische Handlung, anders kann ich es nicht beschreiben. War von mir selbst überrascht, dass es mir so leicht gefallen ist. Ich frag mich nur, wieso ging das so leicht? Verdränge ich da perfekt? Nach so kurzer abstinenter Zeit kann - darf es doch nicht so einfach sein. Jedenfalls war ich sehr froh darüber.
Dafür wartet ab morgen die viel größere Herausforderung auf mich. Morgen muss ich zu meinen Eltern fahren, da meine Mutter den 70er feiert. Ich kann und werde ihr nicht zu diesem Anlass die Wahrheit sagen. Mit Abwesenheit kann ich leider auch nicht glänzen, da ich ihren 60er vergessen habe (da hab ich noch nicht getrunken und ist wahrscheinlich eine eigene Therapiesitzung wert...)
Mit meinem Therapeuten habe ich schon in der letzten Stunde eine Strategie erarbeitet, die wir heute noch mal besprochen haben.
Geladen sind 28 Leute und ich bereite das Buffet zu, stehe also zwei Tage davor und am Tag des Events in der Küche. Was ich hier noch nicht erwähnt habe, dass ich seit 20 Jahren unter heftigen Neurodermitisanfällen leide. Meine Ärztin hat meine Ernährung umgestellt um zuerst den Darm zu sanieren und logischerweise keinen Alkohol. Das habe ich meinen Eltern schon erzählt. Und meine Haut ist tatsächlich wesentlich besser und der unerträgliche Juckreiz hält sich trotz der Hitze in Grenzen.
Ich weiß, das ist gefährlich und nicht ganz einfach, fühle mich derzeit aber stark genug um das durch zu ziehen.
@Matthias - ich hatte am Freitag mit ihr eine entspannte Geschrächssituation, sie stellte fest, dass ich jetzt soooo viel besser und gesünder aussehe und sie stolz auf mich ist. Ich wollte näher darauf eingehen, und sie meinte "passt schon, Mama, Hauptsache, dir geht’s wieder gut"
So gesehen muss ich @Michael und meinem Therapeuten recht geben, Sie beobachtet und wägt ab.
So, in 3 h geht der Wecker und ich werde versuchen, doch noch eine Mütze Schlaf zu finden...
Bis bald, Theresa |
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4500 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 13.07.2010, 06:39 Titel: Re: Das Glück, einen Anfang gefunden zu haben |
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glück auf theresa
| lafortunata hat Folgendes geschrieben: | | ich hatte am Freitag mit ihr eine entspannte Geschrächssituation, sie stellte fest, dass ich jetzt soooo viel besser und gesünder aussehe und sie stolz auf mich ist. Ich wollte näher darauf eingehen, und sie meinte "passt schon, Mama, Hauptsache, dir geht’s wieder gut" | das is sehr gut - hauptsache sie weis das du drüber reden willst + kannst < dich nich versteckst
+ das sie an eurem neuen leben teihaben darf
pass auf dich auf
trockene woche
matthias |
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