| Freiheit • Wann gehts los, wie gehts los und wie geht es weiter???? |
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kuschelchen51 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.05.2010 Beiträge: 15 Alter: 53 Wohnort: Berlin, trocken seit 5.2.08
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Verfasst am: 16.06.2010, 23:12 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo,
da ich immer alleine zuhause gesoffen habe, habe ich zum Glück nie einen saufenden Freundeskreis gehabt. Trotzdem habe ich mich auch von den "normal trinkenden" erstmal entfernt und nur per Telefon bzw. SMS oder so Kontakt gehalten.
Inzwischen habe ich einen gemischten Freundeskreis aus trockenen Alkoholikern, Menschen die eh kein Alkohol trinken, weil sie ihn nicht mögen oder so und eben "normal trinkenden".
Von irgendwelchen Feiern bei denen getrunken wird halte ich mich aber auch nach über 2 Jahren Trockenheit fern. Was soll ich da auch? Zugucken wie andere trinken können? Die fühlen sich doch mit mir dann genauso unbehaglich, weil sie denken ich zähle denen jedes Glas vor, wie ich mich dort unwohl fühle.
Natürlich muß ich im Alltag (Staße, Supermärkte, Restaurants und so) damit umgehen, daß mir überall Alkohol und trinkende Menschen begegnen, aber ob ich das in meinem engeren Umfeld will, das entscheide ich selber und ich habe mich dagegen entschieden.
Gruß
Karin |
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| kuschelchen51 hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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hoppegarten neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 221 Alter: 30
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Verfasst am: 17.06.2010, 00:42 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo,
ich hatte mehrere Rückfälle (keine Totalausfälle, aber das erneute Abdriften in den Alkoholismus), bevor ich mich im letzten Jahr dafür entschieden habe, dem Alkohol voll und ganz den Kampf anzusagen.
Dazu gehört für mich neben dem Kontaktverzicht mit alkoholisierten Menschen beispielweise auch das Weglassen von Senf und anderen Produkten, die Brantweinessig oder anderweitigen Alkohol enthalten.
Diesbezüglich gehen die Meinungen auch auseinander, aber diese Vorgehensweise gehört für mich und für mein Wohlbefinden mittlerweile einfach dazu.
Ich sage nicht, dass es für mich immer so sein wird, aber momentan fühle ich mich mit diesem Verhalten wohl und ich verspüre keinen Verzicht, sondern viel eher Kontrolle, was mir sehr gut tut.
Ich meide jegliche Feiern (auch Familienfeiern), weil ich weiß, dass dort, wenn auch in Maßen, Alkohol konsumiert wird.
Dies habe ich den mir wichtigen Menschen erklärt und ich habe diesbezüglich mit keinerlei Gewissensbissen zu kämpfen, egal was für Fragen oder Meinungen entstehen könnten.
Die mir wichtigen Menschen besuche ich dennoch und wenn eine Person (die mir nahestehenden Personen trinken in meinem Beisein allerdings nicht) ein Bier oder ein Glas Wein trinkt, weise ich diese Person darauf hin, mir bitte nicht zu nahe zu kommen, oder ich gehe.
Alte Freundschaften, deren Fundament immer nur auf einem alkoholisierten Zusammensein basierten, habe ich fallen gelassen und aufgegeben.
Ich bin mittlerweile sehr sensibilisiert und mir wird übel, wenn mir ein Mensch dessen Alkoholdunst ins Gesicht haucht oder wenn ein Raum von Alkohol-Gerüchen dominiert wird.
Allerdings:
Ich verzichte nicht und vermisse nichts.
Nicht das sinnfreie Biertrinken und die sinnfreien Gespräche bei einem Grillfest, nicht die Menschen ohne Selbswert, die nur aus sich herauskommen können, wenn sie getrunken haben und nicht diese Alkoholkultur, die in Deutschland leider zu fast allen sozialen Anlässen dazu gehört.
Ich bin aber auch ein Mensch, dem einige wenige gute Freunde ausreichen und ich bin kein Mensch, der Angst vor dem Alleinsein hat bzw. nicht weiß, was er ohne Menschen um sich herum mit seiner Zeit anfangen soll.
Daher kann die Antwort auf die Frage, wie man Langzeitrockener wird, wohl nicht pauschal gegeben werden.
Meiner Erfahrung nach ist ein stabiles Trockensein nur durch das absolute Meiden des Alkohols (jedenfalls für 1-2 Jahre) nötig, um sich emotional vom Alkohol und vor allem von der Alkohol-geprägten Gesellschaft zu befreien bzw. um diese überhaupt erst einmal kritisch hinterfragen zu können.
Nach dieser Phase könnte ein soziales Integrieren langsam und stabil möglich sein.
Wer die Meinung des Thread-Erstellers verfolgt, kann meiner Meinung nach nicht lange trocken bleiben.
Klingt hart, wird von Langzeittrockenen aber bestätigt und es muss ja Gründe geben, weshalb es diese Langzeittrockenen überhaupt gibt.
Ein Hinweis vielleicht noch an den Thread-Ersteller:
Es handelt sich doch immer wieder um eine sich wiederholende Struktur zurück zum Saufen:
- Teilnahme an Feiern und Grillfesten
- Großspurig und selbstüberzeugt meinen, dass man dies vollkommen im Griff habe und die Leute gerne trinken können
- Unterbewusste Zweifel an dieser Einstellung und ein Beneiden, dass die Anderen Alkohol trinken können und Spaß haben (Irrglaube)
- Der erste Griff zu einem "alkoholfreien" Bier
- Das Gefühl entwickeln, dass man doch stark genug sei, auch mal ein "Bierchen" zu trinken
- Das erste Besäufnis
- Das zweite Besäufnis
- Wieder voll im Alkoholsumpf sein
(Pauschal und überspitzt dargestellt).
Den Leuten, die mit einem gefeiert oder gegrillt haben, ist es im Endeffekt egal, aber der eigene Kampf beginnt wieder neu.
Wenn es denn noch möglich ist.
Besten Gruß |
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| hoppegarten hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4500 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 17.06.2010, 05:51 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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glück auf
| EinNeuer hat Folgendes geschrieben: | | Beispiel: Du bist auf einer Grillfeier zum Geburtstag Deiner Schwester eingeladen. Deine Schwester, ihr Mann, die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern und an die 20 Freunde deiner Schwester (teilweise auch mit Kindern) werden kommen. Es verspricht ein schönes Fest zu werden. Die einen trinken Saft, die anderen ein, zwei Bier, zur Begrüßung bekommt jeder ein Glas Sekt. Aber: Die engsten Freunde wissen um deine Krankheit und man drückt Dir ein Glas Orangensaft in die Hand. Du weißt, es gibt kein Hänseln, kein Überreden, usw. Im Gegenteil: Würdest Du um ein Bier bitten, würdest Du Kopfschütteln ernten und auch keines bekommen. Würdest Du dieser Feier fernbleiben? | ich würd teilnehmen
mich hats vom ersten tag (25.4.1987) an nich gestört wenn in meiner gegenwart alk in "vernünftigen" mäßigen mengen "genossen" wurde - ich hab solche gelegenheiten nie gesucht - ich bin gegen den ausdrücklichen rat aller gruppenmitglieder + natürlich erst recht der gruppenleiter allein in ein ferienheim gefahren < im spätsommer 1987 für 14 tage
immer wenn in meinem umfeld ein besäufnis geplant war - hab ichs gemieden wie die pest
immer wenn sich bei "feiern" wiedererwarten ein besäufnis entwickelte - hab ichs sofort verlassen
mein persönliches wohnumfeld war + is alkfrei
ich hab - als ich selbst gruppenleiter war allen geraten mindestens für 1 jahr - besser für 2 jahre jeden kontakt mit alk zu vermeiden weils einfach sicherer is
ich sag auch heute haltet euch an die grundbausteine > alles andere is experimentieren + kann tödlich enden
ein saufender alkoholiker stirbt nich - der verreckt
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10681 Alter: 49
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Verfasst am: 17.06.2010, 08:47 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo
| Zitat: | | Beispiel: Du bist auf einer Grillfeier zum Geburtstag Deiner Schwester eingeladen. Deine Schwester, ihr Mann, die Kinder, die Eltern und Schwiegereltern und an die 20 Freunde deiner Schwester (teilweise auch mit Kindern) werden kommen. Es verspricht ein schönes Fest zu werden. Die einen trinken Saft, die anderen ein, zwei Bier, zur Begrüßung bekommt jeder ein Glas Sekt. Aber: Die engsten Freunde wissen um deine Krankheit und man drückt Dir ein Glas Orangensaft in die Hand. Du weißt, es gibt kein Hänseln, kein Überreden, usw. Im Gegenteil: Würdest Du um ein Bier bitten, würdest Du Kopfschütteln ernten und auch keines bekommen. Würdest Du dieser Feier fernbleiben? |
ich würde an deiner Stelle und in Anbetracht deiner kurzen Trockenheit und den mehren Anläufen die du hattest ,ohne wenn und aber im ersten Jahr solche Veranstaltungen fern bleiben und mich und meine Trockenheit kümmern, damit du auch eine gewisse Stabilität erreichen kannst und dir erstmals auch ein anderes Umfeld aufbaust.
Mein Suchtgedächtnis richtete sich , gerade am Anfang meines Trocken werdens ,nicht nur an Begebenheiten, an denen ich nicht gesoffen hatte ,sondern auch an Sinneswahrnehmungen die ihm dienlich waren, wieder saufen zu können. Und wenn da gerade an so einem Fest ,der Geruch, das Denken oder die Synapsen verrückt spielen, kann es zu spät sein. Selbst wenn ich dann , dieses Fest fluchtartig verlasse , nehme ich diese Eindrücke mit und baue mir automatisch einen Verzicht auf, der zu Suchtdruck werden kann.
Austesten, riskieren ,probieren, versuchen , experimentieren usw...ist die Sprache des Nasses Denkens (sucht orientiertes Denken) das nun mal am Anfang da ist.
Es dauerte auch eine Zeit ,bis ich das verstand, was ich eben geschrieben habe. Nur diese Zeit solltest du dir geben, denn sie notwendig, um überhaupt dir eine Chance zu geben, es trocken verstehen zu können.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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maria44 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.03.2006 Beiträge: 2106 Alter: 48
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Verfasst am: 17.06.2010, 09:19 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo EinNeuer,
| Zitat: | | Oder sagst du dir: Ich verzichte doch nicht auf jede Feier, auf jeden Restaurantbesuch, auf jede Hochzeit, nur weil da Alkohol getrunken wird! |
Ich würde mich vielleicht einfach nur an dieser stelle Fragen, wie wichtig ist mir meine Trockenheit, mein Leben.
Ist die Feier oder ein Restaurantbesuch oder auch Hoheit so wichtig?
Wenn ich dahin nicht gehe was passiert dann, sterbe ich? Ich mit Sicherheit nicht!
Wenn ich dahin gehe und ich dadurch meine Trockenheit auf Spiel setzte, werde rückfällig weil sich mein Suchtgedächtnis meldet und ich nicht mehr in der Lage bin gegen anzukämpfen,
Was passiert dann? Habe ich die kraft wieder aufzustehen?
kann dieser Rückfall für mich tödlich enden?
Ich weiß nicht ob ich noch die Kraft hätte aufzustehen und es kann für mich tödlich enden.
Deswegen fahre ich seit 4 Jahren mit dem „alten“ Rad.
Du hast ja aber eine eigene Meinung und wenn du der Meinung bist du kannst auf solche Feier oder sonst was nicht verzichten, und geht’s lieber dieses Risiko ein, dann tue das was du nicht lassen kannst, es ist ja schließlich auch dein Leben.
Oder, nimm einfach die Hilfe an, halte dich an die Erfahrungen von Langzeittrockenen und vergiss deine Meinung, weil die hat dich bis jetzt nicht zu einem dauerhaften, trockenen leben geführt.
LG
maria |
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| maria44 hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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EinNeuer neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.02.2008 Beiträge: 67 Alter: 39
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Verfasst am: 17.06.2010, 14:47 Titel: Danke |
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Hallo zusammen,
Erstmal ein herzliches Dankeschön für die vielen Ratschläge, Tipps und Meinungen! Interessant, wieviele Langzeitrockene hier eine Sprache sprechen.
Das Grillfest war übrigens nur ein Beispiel aus der Vergangenheit. Also keine Feier, die jetzt unmittelbar bevorsteht.
Ich werde in Zukunft sicher bewusster mit dem Thema umgehen. Übrigens meide ich natürlich auch Feiern, bei denen im Vorhinein klar ist, dass es in ein Besäufnis mündet. Da habe ich nichts verloren und macht mir auch keinen Spaß. Oder ich gehe eben frühzeitig.
Liebe Grüße,
EinNeuer |
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| EinNeuer hat zum Thema: Danke geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10681 Alter: 49
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Verfasst am: 17.06.2010, 14:58 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo EinNeuer,
| Zitat: | | Oder ich gehe eben frühzeitig. | Warum lässt du dir diese türe auf? Doch experimentieren , versuchen oder probieren?
Wenn du überleben willst musst du trocken werden und nicht das Fest.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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Jürgen sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.02.2007 Beiträge: 8076 Alter: 48 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 17.06.2010, 15:00 Titel: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? |
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Hallo,
eine Sprache sprechen die Langzeittrockenen, nicht umsonst, sonst wären sie keine Langzeittrockene, mit dem Attribut, der zufriedenen Trockenheit, da gehör ich auch dazu, und erst das fernbleiben, hat mir gezeigt was gute Gesellschaft ist.
LG
Jürgen |
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| Jürgen hat zum Thema: Re: Bist Du in guter Gesellschaft? geschrieben
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