| Offener oder geschützter Bereich? • Meine Situation Martin S. |
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 27.05.2010, 21:01 Titel: Verzicht? |
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Anläßlich dieses Threads http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic21726.html würden mich mal verschiedene Sichtweisen interessieren.
Wie seht oder empfindet ihr das?
Ist Verzicht immer gleich mit einem negativem Gefühl für euch behaftet?
Oder kann Verzicht nicht auch ein Türöffner sein zu einem viel besserem Leben?
Oder findet ihr euch bei Caroline wieder, die schreibt:
| Zitat: | Für mich bedeutet das Wort eigentlich, dass ich etwas liebte, brauchte oder benötigte und darauf freiwillig verzichte.
"Ich" verzichte aber nicht auf Alkohol, "Ich" lasse ihn weg, weil ich ihn ja nicht liebte, benötigte oder brauche. |
Liebe Grüße
Mieken |
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| Maria hat zum Thema: Verzicht? geschrieben
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7382 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 28.05.2010, 07:18 Titel: Re: Verzicht? |
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hallo mieken
keinen alkohol zu trinken hat für mich den gleichen stellenwert wie kein heroin, cokain, arsen, zyankali oder blausäure zu konsumieren. ich verzichete auf nichts, ich halte mich von gift fern.
doro |
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| dorothea hat zum Thema: Re: Verzicht? geschrieben
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Seelenblick neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2010 Beiträge: 80
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Verfasst am: 28.05.2010, 07:27 Titel: Re: Verzicht? |
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Hallo Mieken,
heute ist es für mich kein Verzicht, da so viel positives mein Leben bereichert hat, nur durch das nicht trinken.
Ein Verzicht war es für mich als mir klar wurde das ich nicht mehr normal trinken kann, nur zum Genuss. Dies war lange Zeit vor meiner Entgiftung, ich wollt es einfach nicht wahr haben das ich das nicht mehr kann.
Nach der Entgiftung als ich mich damit abgefunden hatte erkrankt zu sein, war es kein Verzicht mehr da meine Konzentration auf dem nicht mehr trinken lag und den Dingen die ich neu entdecken durfte.
Also Verzicht war nur da als ich feststellte das ich mir selbst den Umgang mit Alkohol versoffen hatte.
der
Seelenblick |
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4058 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 28.05.2010, 08:24 Titel: Re: Verzicht? |
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glück auf mieken
für mich is der begriff (das wort) "verzicht" immer negativ belegt
in bezug auf alk schlies ich mich dorothea an > ich will noch nich sterben (schon garnich "verrecken" < gucksdu seite 16 unten: http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic19832-120.html )
matthias |
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HansHa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2009 Beiträge: 476 Alter: 49 Wohnort: Berlin - Trocken seit 2005
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Verfasst am: 28.05.2010, 12:20 Titel: Re: Verzicht? |
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Hallo,
seit ich "richtig" trocken bin, war ich noch nie der Meinung auf etwas verzichten zu müssen. Im Unterschied zu den Trinkpausen, die ich gemacht habe, dort war immer der Verzicht präsent.
Schönen Tag noch
H. |
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| HansHa hat zum Thema: Re: Verzicht? geschrieben
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Pittchen aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.10.2009 Beiträge: 649 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 28.05.2010, 19:07 Titel: Re: Verzicht? |
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Genauso war/ist es bei mir!
Pittchen  |
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| Pittchen hat zum Thema: Re: Verzicht? geschrieben
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Petter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 327 Wohnort: Zwischen Hamburg und Hannover
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Verfasst am: 21.07.2010, 07:46 Titel: Re: Verzicht? |
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hallo mieken!
interessante frage, finde ich. "verzicht" hat viele seiten.
als ich nass war, empfand ich verzicht als bedrohlich: zum einen, weil ich angst hatte, der alkoholvorrat könnte zuende gehen und wusste: wenn ich auf alkohol verzichten muss, wird es mir schlecht gehen. zum anderen, weil ich tief in mir auch wusste: wenn ich gänzlich auf alkohol verzichte, ändert sich mein leben radikal... alles wird anders sein als der augenblickliche zustand. merkwürdigerweise hatte ich genau davor angst, auch wenn sich das aus meiner heutigen sicht irre anhört. aber ein "nasser alkoholiker" tickt anders als "normal"...
nachdem ich trocken und langsam auch nüchterner wurde, hat im laufe der jahre das wort "verzicht" an schrecken verloren. dafür habe ich dazugelernt: dieses wort bedeutet für mich auch: nachdenken über mich; nachdenken über meinen konsum und innehalten, wenn ich mal wieder von irgendwas zuviel mache. das kann arbeit sein, das kann kaffeetrinken sein, das kann der kuchen sein, den ich wieder einmal kaufe, ohne darüber nachzudenken, daß zuviel kuchen auch ungesund sein kann.
kurz und gut: "verzicht" bedeutet für mich heute auch "chance" kurz in mich zu gehen und nachzudenken - und ist längst nicht mehr so negativ behaftet wie in meiner nassen zeit.
gruss peter |
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| Petter hat zum Thema: Re: Verzicht? geschrieben
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Charlie sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.03.2010 Beiträge: 7250 Alter: 40 Wohnort: seit 4.1.10 trocken
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Verfasst am: 21.07.2010, 20:20 Titel: Re: Verzicht? |
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Hallo,
ich verzichte auf etwas, wenn ich es sonst zu mir nehmen wollte und/oder dürfte....also ein Eis, die Schokolade. Eine Momentaufnahme, ein Verzicht.
Alkohol darf und will ich nicht mehr, daher assoziiere ich damit für mich keinen Verzicht. Keine Momentaufnahme, Dauerzustand.
Charlie |
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| Charlie hat zum Thema: Re: Verzicht? geschrieben
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