| Bin immer hinterhergerannt • Das ist mein Leben! |
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Kyra neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2010 Beiträge: 7 Alter: 35 Wohnort: Mettmann
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Verfasst am: 16.05.2010, 14:03 Titel: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo zusammen,
ich bin 33 Jahre alt und wurde mit der alkoholsucht meine mutter vor ungefähr 8 Jahren konfrontiert.
Es fing alles mit der Trennung meiner Eltern an. Mein Vater bat mich um ein vier Augen Gespräch indem er mir offenbarte das meine Mutter krank ist. Ich hörte mir das alles an und dachte mir zuerst nichts dabei. Aber ich bekam es nicht mehr aus meinem Kopf und jedesmal wenn ich meine Mutter traf achtete ich darauf.
Nach meiner Hochzeit 2007 fing ich an zu realisieren das ich die Jahre davor meiner Mutter in jeglicher Hinsicht mit dem Alkohol unterstützt habe. Ich habe die Worte meines Vaters so weit verdrängt gehabt das ich immer meine Mutter in Schutz genommen habe. Die Verantwortung gegenüber anderen habe ich auf mich genommen und ich habe die Augen davor verschlossen um sie zu schützen.
Aber nachdem Sie anfing Stundengespräche mit meiner Schwiegermutter zu führen indenen sie Lügengeschichten über mich erzählte oder Tatsachen verdrehte über Ihre Scheidung mit meinem Vater bishin das sie den vollständigen Realitätsverlust erlitten hat, den sie bekommen hat nachdem mein Bruder sich von seiner Frau getrennt hat. Sie klagte immer über Gesundheitliche Probleme und Im Dezember 2008 haben mein Mann und ich sie Nachts ins Krankenhaus gebracht da sie nichts mehr bei sich behielt und anfing Blut zu spucken. Die Ärzte haben direkt begriffen was mit meiner Mutter los war, allerdings sagte sie das sie erst mit dem Trinken angefangen hat nach der Trennung. Was nicht stimmte in Wirklichkeit trank sie bereits seit ca.20 Jahre. Die Untersuchungen ergaben, dass sie wenn sie sofort aufhört sich Ihre Leber vollständig erholen kann, aber wenn sie nicht aufhört sie gradewegs auf eine Leberzirrhose hinsteuert. Auch haben sie Ihr die Hilfe angeboten mit stationären Aufenthalt aber sie blockte und meinte das es ihr ja mittlerweile wieder gut geht und sie auf den Alkohol nicht verzichten will.
Die Ärzte mussten sie dann nach 1 Woche wieder entlassen und sagten mir das sie nur den Körper heilen können aber nicht die Seele und das sie dafür auch leider nicht zuständig seien.
Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir schwere Vorwürfe weil ich die Augen verschlossen habe, ich gab mir die Schuld daran da mein Bruder mir schon mal gesagt hat das ich die Verantwortung für sie hab sowie meine Tante.
Also habe ich nachdem Krankenhausaufenthalt fast jeden Tag mit ihr um die 2 Stunden telefoniert. Ich versuchte Ihre Realität wieder richtig zu rücken auch wenn ich mir anhören durfte das mein Bruder der nie für sie da ist Ihr wichtiger ist als ich, da sie weiß das ich immer da bin. Ein Beispiel ist auch Weihnachten. Da hatte ich meinen Vater, mit dem ich seit über 10 Jahren endlich wieder ein richtig gutes Verhältnis habe, eingeladen. Das hat sie natürlich völlig falsch verstanden und mir vorgeworfen, das wäre ja alles von ihm aus gegangen. Ich habe Ihr versucht zu erklären das mein Vater uns Kinder nicht gegen sie aufbringen will sondern das es Entscheidungen zu treffen gab die Ich getroffe habe und das sie sich doch freuen soll das ich wieder mehr Zeit mit meinem Vater verbringe. Sie hörte mir allerdings nie wirklich zu und Minuten später erzählte sie wieder ihre Version der Geschichte ich fühlte mich mittlerweile so überfordert. Ich kämpfte ständig dagegen an Ihre Lügengeschichten wieder richtig zu stellen bei den Menschen die mir wichtig waren. Und dann ein Jahr nach ihrem Aufenthalt im Krankenhaus ging es ihr wieder richtig mies. Ich wollte sie mit meinem Mann wieder ins Krankenhaus bringen das lehnte sie allerdings ab und einen Tag später warf sie mir und meinem Mann vor das wir ihr nicht geholfen haben das wiederholte sie so oft egal wie oft ich es ihr erklärt habe warum wir sie nicht zu einem normalen Arzt gefahren haben das ich meine Fassung verloren habe und ihr meine ganze aufgestockte Verzweilung um die Ohren gehauen habe.
Sie warf mir vor das ich ein Kind sei und sie mich deswegen auch so behandelt man könnte mich nicht ernst nehmen dafür habe ich zu wenig Lebenserfahrung. Ich war so wütend auf sie das ich das Telefonat beendet habe.
Wir sind dann zun einem Treffen der AA gegangen um mir bei ihnen Ratschläge zu holen. Sie waren sehr nett und hilfsbereit und teilten mir mit das der einzige Weg sei, Hilfe durch nicht Hilfe und das alles ist mitlerweile 6 Monate her.
Wenn ich heute daran denke werde ich wütend und könnte keinen klaren Satz mehr mit Ihr reden. Und dennoch überlege ich was ich machen soll da sie nächste Woche Geburtstag hat, aber ich habe erfahren das sie zu meinem Bruder nach Lübeck fährt.
Ich gebe mir einerseits immer noch selber die Schuld daran das es bei Ihr soweit gekommen ist weil ich solange geschwiegen habe.
Vielleicht weiß ja jemand Rate wie ich mich verhalten soll.
Gruss
Kyra |
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| Kyra hat zum Thema: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Kyra neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2010 Beiträge: 7 Alter: 35 Wohnort: Mettmann
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Verfasst am: 17.05.2010, 22:01 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kaffeebuch,
danke für Deine Antwort.
Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt. Wenn ich in mich hinein höre, dann weiß ich, dass ich erstmal keinen Kontakt zu meiner Mutter möchte. Denn wenn ich nur daran denke mich mit Ihr zu treffen habe ich Angst das ich genauso die Fassung verliere wie beim letzten Telefonat das ich mit Ihr hatte. Da es in den letzten Jahren soviele Situationen gegeben hat die sich in mir aufgestaut haben.
Das was mich irgendwie in die Zwickmühle bringt ist Ihr Geburtstag nächste Woche ich denke das wenn ich nicht anrufe ich meine Mutter entäusche und wenn ich sie anrufe verrate ich mich selbst. Dann wäre alles umsonst gewesen was ich versucht habe in den letzten 6 Monaten mit der Hilfe durch nicht Hilfe.
Ich habe die Menschen die noch mit meiner Mutter zu tun haben was eine Handvoll ist versucht Klar zu machen wie ersnt Ihre Lage ist aber sie hören nicht auf mich und daher bin ich die einzige die den Kontakt abgebrochen hat.
Habe auch schon überlegt die Polizei einzuschalten da sie natürlich auch in Ihrem zustand Auto fährt aber was soll ich denen sagen die haben doch wichtigeres zu tun. |
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| Kyra hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3354 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 18.05.2010, 07:20 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kyra!
Zuerst möchte ich dir gleich mal Kraft schicken, dass du an deinem Weg festhalten kannst.
Die Hilfe zur Selbsthilfe finde ich, machst du schon richtig. Dabei brauchst du dir aber keine Schuld od. ä. einreden, wenn du sie zum Geb. gratulierst.
Es kommt ja nur darauf an, wie ruhig, knapp du es bewältigst.
Meine "Grundprobleme" sind auch - habe ich durch die Therapie erfahren - von der Erziehung durch meine Mutter entstanden. Sie hat zwar nicht getrunken, aber dennoch sehr viel in mir ausgelöst.
Mit der Therapie habe ich gelernt mich zu festigen. Durch die "Hausaufgaben" habe ich mir gewisse Sätze als Hilfen genommen, den täglichen Umgang zu meistern. Es war hartes Training - weil jahrelang gelebtes schwer aus dem Alltag herauszulösen ist.
Vlt. findest du auch jemanden, der dir so aus deinem Tief herausholt. Such dir Hilfe. Du wirst merken, wie schön es ist, wieder frei zu sein.
Ich wünsche dir alles Gute!
LG Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Hopeforlife neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.04.2010 Beiträge: 30 Alter: 30
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Verfasst am: 18.05.2010, 11:57 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kyra,
mach das, was DIR gut tut. Du möchtest keinen Kontakt PUNKT
Also schließe ich mich Kaffeebuch an und meine, schreib ihr einfach. Denn das einzige, was dich anscheinend überhaupt zum gratulieren bewegt, ist dein Pflichtgefühl. Und mit einer Karte "beruhigst" du dein Gewissen und musst dich trotzdem nicht näher mit ihr auseinandersetzen. |
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| Hopeforlife hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Skye neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2009 Beiträge: 293 Alter: 42
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Verfasst am: 18.05.2010, 21:07 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kyra,
willkommen im Forum.
| Zitat: | Dann wäre alles umsonst gewesen was ich versucht habe in den letzten 6 Monaten mit der Hilfe durch nicht Hilfe.
Ich habe die Menschen die noch mit meiner Mutter zu tun haben was eine Handvoll ist versucht Klar zu machen wie ersnt Ihre Lage ist aber sie hören nicht auf mich und daher bin ich die einzige die den Kontakt abgebrochen hat. |
Das lässt mich vermuten, dass Du den Kontaktabruch gewählt hast, damit Deine Mutter wach wird und etwas gegen ihre Sucht unternimmt. Sicherlich ist es mehr eine Hilfe dem Alkoholiker die Verantwortung für sein Leben zurück zu geben, als ihm ständig seinen Hintern hinterher zu tragen. Eine Garantie, dass dieser Kontaktabruch bewirkt, dass sie aufhört zu trinken ist das jedoch überhaupt nicht.
In erster Linie ist Kontaktabbruch etwas, dass einem selbst helfen soll und kein Druckmittel, den Alkoholiker trocken zu zwingen. Das funktioniert ohnehin nicht, wenn er trinken will tut er das. Das ein Alkoholiker wach wird ist nur ein Nebeneffekt. Hilft es Dir diesen Abstand zu wahren? Oder hast Du das Bedürfnis mit ihr in Kontakt zu treten, tust es aber nicht, weil Du hoffst, dass sie aufhört zu trinken damit Du wieder Kontakt zulässt?
Tu das was Dir gut tut. Nicht nur Deine Mutter braucht Hilfe, Du auch. Deiner Mutter kannst Du nicht helfen, aber sehr wohl Dir
| Zitat: | | Habe auch schon überlegt die Polizei einzuschalten da sie natürlich auch in Ihrem zustand Auto fährt aber was soll ich denen sagen die haben doch wichtigeres zu tun |
Aufgabe der Polizei ist es unter anderem unschuldige Menschen vor besoffenen Autofahrern zu schützen, dass ist wohl wichtig genug. Indem Du der Polizei ihre Trunkenheitsfahrten meldest kannst Du u. U. das Leben anderer retten. Ob das Deine Mutter retten wird, wenn sie ihren Führerschein los wird und eine empfindliche Strafe zahlen muss, dass weiß keiner. Kann sein, muss aber nicht.
Deine Mutter ist eine erwachsene Frau fähig für sich selbst zu sorgen wenn denn will. Sie ist kein kleines Kind, dass man beaufsichtigen muss. Somit ist sie auch fähig die Konsequenzen ihrer Handlungen selbst zu tragen.
Du bist nicht Schuld das Deine Mutter trinkt, genauso wenig wie Du die Verantwortung für sie, ihr trinken oder auch nicht trinken trägst. Deine Mutter hat der Flucht in den Alkohol den Vorzug vor der Lösung ihrer Probleme gegeben. Solange sie nicht aufhören will, wird sie es nicht tun. Diesen Willen kannst Du nicht erzwingen. Sie hat im Krankenhaus mehr als einen Warnschuss bekommen. Wenn sie ihn ignoriert, kannst Du nichts machen.
Die ganzen Vorwürfe von denen Du schreibst, die Lügen, das Verdrehen von Tatsachen bis zur Unkenntlichkeit, das alles kenne ich nur zu gut von meiner Mutter. Der Austausch mit trockenen Alkoholikern hat mir gezeigt, dass alles sind Symptome der Krankheit. Es ist schwer das nicht persönlich zu nehmen, dass weiß ich. In ihrem benebelten Kopf ist das in dem Moment wo sie es sagt für sie die Wahrheit. Und zwar genau nur in dem Moment, in einem anderen kann das schon wieder ganz anders aussehen. Selten entspricht irgendetwas wirklich der Realität. Alkohol ist eine bewusstseinsverändernde Droge, das Hirn ist quasi falsch gepolt. In diesem Stadium hat der Spruch: „Kinder und Besoffene sagen die Wahrheit“ schon lange keine Berechtigung mehr.Versuche es nicht persönlich zu nehmen, versuche diesen Unfung den sie da von sich gibt nicht an Dich herankommen zu lassen.
Du kannst Deiner Mutter nicht helfen und Du kannst sie nicht retten. Du kannst nur Dir helfen und Dich retten. Tue was sich für Dich gut und richtig anfühlt und nicht was andere meinen, dass Du tun musst. Weder was Dein Bruder meint, noch was die Gruppenmitglieder der AA meinen. Sie alle leben nicht Dein Leben, dass tust Du. Tue das, was Du möchtest. Willst Du ihr gratulieren, weil es Dir ein Bedürfnis ist, tue es, willst Du es nicht, weil es Dich zu sehr belastet, lass es.
Es ist nicht wichtig was andere als falsch oder richtig ansehen, wichtig ist was für Dich richtig oder falsch ist. Willst Du ihr gratulieren, weil es Dir ein Bedürfnis ist, tue es, willst Du es nicht, weil es Dich zu sehr belastet, lass es. Wir können alle nicht in die Zukunft schauen und entscheiden deshalb immer nur für den Moment. Ob das was Du heute als richtig ansiehst später falsch ist und umgekehrt kannst Du nicht wissen, weiß keiner. Wenn Deine Handlung Dir in dem Moment richtig erscheint, dann ist sie auch richtig.
Du bist wichtig! Was Du willst ist wichtig!
Gruß
Skye |
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| Skye hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Kyra neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2010 Beiträge: 7 Alter: 35 Wohnort: Mettmann
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Verfasst am: 20.05.2010, 18:36 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Hopeforlife,
| Hopeforlife hat Folgendes geschrieben: |
mach das, was DIR gut tut. Du möchtest keinen Kontakt PUNKT
Also schließe ich mich Kaffeebuch an und meine, schreib ihr einfach. Denn das einzige, was dich anscheinend überhaupt zum gratulieren bewegt, ist dein Pflichtgefühl. Und mit einer Karte "beruhigst" du dein Gewissen und musst dich trotzdem nicht näher mit ihr auseinandersetzen. |
danke für den Vorschlag dieser ist mir selbst nicht in den Sinn gekommen und ich finde diese Idee super. Und man muss sich nicht auseinander setzten grad wenn ich es eigentlich nicht will.
| Skye hat Folgendes geschrieben: | | Hilft es Dir diesen Abstand zu wahren? Oder hast Du das Bedürfnis mit ihr in Kontakt zu treten, tust es aber nicht, weil Du hoffst, dass sie aufhört zu trinken damit Du wieder Kontakt zulässt? |
Ja es hilft mir den Abstand zu wahren, da ich mich in der vergangen Zeit mal um mich kümmern konnte und meine Probleme. Dennoch denke ich mindenstens 2 mal am Tag an meine Mutter. Zur Zeit kann ich keine genauen Angaben zu Ihren Autofahrten mehr machen da sie nicht immer mit dem Auto zur Arbeit fährt wenn sie die überhaupt noch hat, da Ihr Arbeitgeber Ihr Verhalten ja auch schon bemerkt hat und sie damals zum Gespräch gebeten hat.
Sollte sie nächste Woche wirklich zu meinem Bruder fahren kann ich im Stillen nur hoffen das sie nüchtern fährt da man bis nach xxx schon ca. 4-5 Stunden braucht wenn man gut durch kommt.
| Skye hat Folgendes geschrieben: | | Versuche es nicht persönlich zu nehmen, versuche diesen Unfung den sie da von sich gibt nicht an Dich herankommen zu lassen. |
Stimme Dir da zu aber ich habe es leider alles persöhnlich genommern vielleicht reagiere ich deshalb so über das ich keinen Kontak mehr mag. Die Vorwürfe und all das tuen nur so verdammt weh wenn ich darüber nach denke.
Sie leidet zudem noch seit Ihrem 23 Lebensjahr an "Colitis Ulcerosa"(chronische Darmerkrankung) und das in Verbindung mit Alkohol ist vertal und ich habe Ihr da auch veruscht ins Gewissen zureden aber gut da habe ich gegen die Wand gesprochen. Sie meinte immer ja aber der Hausarzt hat gesagt das Ihre Blutwerte in Ordnung seien. Gut wenn ich 1 Woche im Krankenhaus liege dort den Anfang des Entzugs gemacht hat mit diesen Tabletten die die Entzugserscheinungen mindern. Sind dann natürlich auch die Blutwerte in Ordnung heftig fand ich das nur als sie Wochen später meinen Mann gebeten hat Ihr diese Tabletten zu besorgen, er hat Ihr auch gesagt wie er das machen soll da es zum einem bestimmt rezeptpflichtige Tabletten sind. Ausserdem würden wir Ihr niemals solche Tabletten besorgen.
edit summerdream: bitte bedenke daran, dass dich hier im www jeder lesen und erkennen kann und sei vorsichtig mit deinen und Daten (z.b. Wohnort, Beruf) Dritter, danke. |
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| Kyra hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Lillemann neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2010 Beiträge: 56 Wohnort: OWL
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Verfasst am: 20.05.2010, 22:23 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kyra,
ich bin auch ganz neu in dem Forum und habe eine ganz komisches Gefühl im Bauch. Deine Geschichte kommt mir so bekannt vor. Der Schmerz, die Trauer und das nicht verstehen.
Die Frau, die uns geboren hat, die hat ihrem Leben eine neue Wertigkeit gegeben. Ich habe auch verloren gegen den Alkohol. Meine Mutter möchte lieber Alkohol als Kinder oder Enkelkinder. Sie will lieber eine Flasche Wodka als mit uns zusammen sein.
Durch das Korsikov-Syndrom (richtig geschrieben?) sterben soviele Gehirnzellen ab. Sie spielt uns (mich und meine Geschwister immer aus). Nach lange Krankenkaus - leberkoma - Magenbluten usw. ist sie wieder richtig wach - und schon schikaniert sie uns.
In den verschiedenen Alkoholphasen gab es auch die Gewalt-Aggressionsphase. Hattet Ihr die auch? Nur ich habe die Wutanfälle abbekommen. Meine Schwester hat Geldgeschenke bekommen. Weil sie immer so lieb war und so... ÄTZEND
Zum Führerschein: Die Polizei hat den Führerschein abgenommen. Leider mit soviel Promille, dass sie bewusstlos im Krankenhaus lag. Man hat sie so besoffen im Auto gefunden, dass man sie in den Krankenwagen umgelegt hat.
Ich habe jahrelang Angst gehabt, dass ich das Kind von der Frau bin, die besoffen ein Kind tot gefahren hat.
Wenn Du gratulieren willst, dann schick einfach eine Karte. Versuch Deine Seele zu schützen. Ich besuche meine Mutter fast nur noch mit meiner Schwester. Dann muss sie sich benehmen.
Wie geht Dein Bruder damit um? Gehst Du noch zu Gruppe?
Bitte halte durch und bleib bei Dir.
Ich weiss, dass die Mütter immer unsere Mütter bleiben. Aber wenn Sie uns nicht wollen, dann ist es ihr weg. Sie lieben leider den Alkohol mehr als uns. Schau Dich in der Umgebung um. WIeviele Menschen lieben uns und sie bei uns, ohne dass wir verwandt sind.
Viele liebe Wünsche für Dich  |
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| Lillemann hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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Lillemann neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2010 Beiträge: 56 Wohnort: OWL
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Verfasst am: 23.05.2010, 17:15 Titel: Re: Situation mit meiner Mutter |
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Hallo Kaffeebuch,
macht nichts -
Gruß Lillemann |
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| Lillemann hat zum Thema: Re: Situation mit meiner Mutter geschrieben
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