| hallo.Bin neu hier und möchte mich einfach austauschen • Hallo again |
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Heinrich64 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.05.2010 Beiträge: 39 Alter: 48 Wohnort: N-W, trocken seit 01.2004
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Verfasst am: 16.05.2010, 09:03 Titel: Moin zusammen, |
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Ich habe mich vor kurzem hie angemeldet, weil ich seit ca. 1 Woche drauf gekommen bin, dass meine Lebensgefährtin heimlich trinkt.
Sie ist im Aussendienst einer Firma für Altenpflege unterwegs und hat sicherlich einen harten Job.
Drauf gekommen bin ich, als ich ihr Auto an einer Tankstelle sah. Hab sie nichts ahnend drauf angesprochen und sie hat´s stumpf geleugnet, überhaupt in der Nähe gewesen zu sein.
Morgens drauf habe ich (ich weiß, das das nicht in Ordnung ist...) unsere Schränke untersucht un bin an einigen Stellen fündig geworden. Nun war mir auch klar, wieso sie in letzter Zeit extreme Stimmungsschwankungen hat, die sich in Wohlgefallen auf lösten, wenn sie kurz im Schlafzimmer, Keller, oder sonst wo war... .
Da ich selbst schwer alkoholabhängig bin, allerdings seit 6 Jahren nicht mehr praktiziere und auch nicht vor habe, es wieder zu tun, weiß ich letztlich, was los ist.
Heute Abend werde ich sie drauf ansprechen. Eher geht nicht, weil meine beiden kleinen Kinder zu Besuch sind.
Ich habe vor, sie ohne Vorwürfe drauf aufmerksam zu machen, dass ich genau weiß, was los ist und ihr auch dabei helfen möchte, ihre Sucht zu überwinden.
Mit dem Blaukreuz, die mir geholfen haben, bin ich so verblieben, dass wir jederzeit kommen dürfen.
Das Einzige, wovor ich Angst habe, ist ihre Reaktion. Sie wird alles abstreiten und mich für bescheuert erklären. Das erwarte ich, weil diese Reaktion "normal" wäre; man kennt sich ja selbst... .
Viele Grüße
Heinrich |
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| Heinrich64 hat zum Thema: Moin zusammen, geschrieben
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Kaleu sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.02.2010 Beiträge: 1024 Alter: 38
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Verfasst am: 16.05.2010, 09:10 Titel: Re: Moin zusammen, |
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Hallo heinrich,
finde ich gut, dass Du Deine Partnerin darauf aufmerksam und sie unterstützen möchtest. Denk aber primär an Dich, aus eigener Erfahrung weisst Du ja sicher noch, dass die Einsicht alleine vom Alkoholiker kommen muss.
Wenn Du ihr sagst, dass Du die Schränke durchsucht hast, wirst Du an dieser Stelle schon auf Widerstand stossen der dazu führt, dass sie eh nichts mehr an sich heranlässt. Ich würde sie nur sehr bedingt mit dem gefundenen Alkohol konfrontieren. Vielleicht indem Du sagst, dass Du den Alkohol zufällig gefunden hast, dann eins und eins zusammen gezählt hast und wenn Du dann rein aus Deiner Geschichte erzählst und wie es bei Dir war.
Ist nur eine Idee.
Liebe Grüße
Kaleu |
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| Kaleu hat zum Thema: Re: Moin zusammen, geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3354 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 16.05.2010, 09:32 Titel: Re: Moin zusammen, |
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Hallo Heinrich und Herzlich Willkommen hier im Forum!
Gut, dass du hergefunden hast und den Mut hast, dich zu äußern.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass deine Frau sicher weiter leugnen wird, überhaupt etwas zu trinken. Da ist sicher eine Riesenmenge Scham und Angst in ihr.
Mein Mann hat sehr, sehr viele Jahre "nichts getrunken" und erst gelernt die Wirklichkeit zuzugeben, als ich mich scheiden lassen wollte. Davor hat er mich immer wieder durch Versprechungen hingehalten, unser gemeinsames Leiden hinausgezögert.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, die richtigen Worte zur rechten Zeit (sie muss unbedingt nüchtern sein!!!) und die Einsicht, sie nicht ändern zu können!
Das kann nur sie selbst!!!
Du kannst dich ändern, dein Leben ändern.
Wenn du versuchst, ihr Leben in die Hand zu nehmen, wenn sie nicht wirklich Hilfe will, dann hast du verloren.
Alles Gute wünscht Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Moin zusammen, geschrieben
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Heinrich64 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.05.2010 Beiträge: 39 Alter: 48 Wohnort: N-W, trocken seit 01.2004
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Verfasst am: 16.05.2010, 21:16 Titel: Guten Abend zusammen. |
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Danke für meine freundliche Aufnahme hier!
Ich habe heute Abend das Thema in Ruhe angeschnitten, von meinen Erfahrungen erzählt und natürlich gefragt, wie die Sache weiter gehen soll.
Zunächst wurde abgestritten, überhaupt Alkohol zu konsumieren, danach war es dann ja "bloß" Bier, was ja bekanntlich nix macht. Im Übrigen sieht sie keinen Anlass, Ihr Verhalten zu ändern. Besonders den Kontakt zum Blaukreuz lehnt sie ab, denn die "haben keine Ahnung".
Sie trinkt heimlich, weil in unserem "Scheißhaushalt" der offene Konsum von Bier, Sekt und Co. nicht möglich sei, weil ich den ja ablehne.
Das ist ja auch richtig: für mich muss ich den auch ablehnen, weil ich nicht wissen möchte, ob ich das nächste Delirium Tremens überlebe und vor allem, wie... .
Ob sie unter "normalen" Umständen gelegentlich ein Bier, oder ein Glas Wein trinkt, hätte mich nie gejuckt, oder würde mich in Versuchung bringen (man soll nie nie sagen...).
Nun ist "stille Messe" und ich bin das A.....l....., weil ich mich erdreiste, mich in ihr Leben ein zu mischen. Ok. Darauf war ich vorbereitet.
Ich habe sie gewarnt, dienstl. und privat ein Auto zu bewegen, wenn sie getrunken hat. Ein Führerscheinverlust würde ihre berufliche Existenz vernichten. Ich hoffe, wenigstens das hat sie begriffen.
Bis nächsten Freitag erwarte ich eine Marschrichtung von ihr, wie es weiter gehen soll. Ansonsten werde ich mich trennen müssen. Von Ihr, vom Haus und von allem, was wir uns aufgebaut haben.
Ich kann keinen praktizierenden Alkoholiker in meinem Haushalt dulden. Schon allein wegen der drei Kinder 10, 12 und 18 (ihre Tochter).
Danke nochmal!
Liebe Grüße
Heinrich |
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| Heinrich64 hat zum Thema: Guten Abend zusammen. geschrieben
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espoir sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2008 Beiträge: 1150 Alter: 44
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Verfasst am: 16.05.2010, 21:45 Titel: Re: Moin zusammen, |
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Hallo Heinrich,
zunächst einmal auch von mir ein freundliches "Hallo!" an dich!
Gut, dass du hergefunden hast!
Beim Lesen deiner Zeilen sind mir einige Fragen durch den Kopf gegangen, Dinge, die ich so nicht ganz verstehe.
Wusste deine Lebensgefährtin denn nicht, dass du ein trockener Alkoholiker bist, als ihr zusammen gekommen seid? Von daher irritiert mich ihre grobe Reaktion von wegen "trockener Scheiß-Haushalt" ein bisschen.
Glaubst du wirklich, dass deine Warnung hinsichtlich ihres Führerscheins auf offene Ohren stößt? Als ich noch gesoffen habe, habe ich (leider) so manche Trunkenheitsfahrt in Kauf genommen, kein Argument der Welt hätte mich davon abgehalten. Dem Herrn sei's gedankt, dass tatsächlich niemals etwas passiert ist...
Wieso erwartest du eine Reaktion bis Freitag? Du bist doch vom Fach und kannst dir sicher lebhaft vorstellen, auf welch "fruchtbaren" Boden deine Worte gefallen sind, also nimm die Entwicklung der nächsten Tage doch einfach selber in die Hand!?
Die Kinder schön und gut, ich vermisse aber ein bisschen ein selbstbewusstes "Mein Haushalt ist alkfrei. Basta." - weil das halt einfach so ist.
Bitte entschuldige, Heinrich, wenn das jetzt furchtbar viele Fragen oder Anmerkungen auf einmal waren - aber es drängte mich so sehr, weil ich ja gelesen habe, dass du schon sechs Jahre trocken bist, ein "alter Hase" also, und da hat's mich jetzt schon arg gewundert, dass du so rumeierst.
Liebe Grüße
espoir |
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| espoir hat zum Thema: Re: Moin zusammen, geschrieben
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Heinrich64 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.05.2010 Beiträge: 39 Alter: 48 Wohnort: N-W, trocken seit 01.2004
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Verfasst am: 16.05.2010, 22:23 Titel: Hallo espoir, |
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doch, sie wusste, dass sie mit einem trockenen Alkoholiker zusammen kommt. Ich gehe damit auch offen um; es erspart mir blödsinnige Ausflüchte, wenn ich kein Bier anpacken möchte. 25 Jahre gesoffen reicht, pflege ich dann zu sagen. Und genauso meine ich das auch.
Nach meiner Scheidung hatte ich einige Freundinnen, die auch mal ein Glas Wein, oder Bier getrunken haben. Mich störte das nie, warum auch? Nur weil ich mit dem Zeug nicht umgehen kann, müssen sie doch nicht verzichten.
Das Haus alkfrei machen und halten, war bislang nicht notwendig. eben weil ja ausser den Gästen, die wir haben (Pension), niemand trank. Ich sehe das zumindest auch für mich nicht als notwendig an. Letztlich meide ich ja auch keine Geschäfte, in denen Alkohol zu kaufen ist.
Den Gästen kann, will und werde ich nicht vorschreiben, was sie trinken, oder nicht. Und die Gäste brauchen wir, um die Bude zu finanzieren.
Natürlich interessiert das nicht, wenn ich ihr erzähle, dass ich mit 2,6 o/oo einen Arbeitsunfall hatte. Auf einer Baustelle, zu der ich auch nicht gelaufen bin. Der Witz ist nur, dass ich im worstcase hätte Innendienst machen können. Sie nicht. Und so viel Verstand muss ich unterstellen. Intelligent genug ist sie ja.
Die Bedenkzeit bis Freitag habe ich ihr gegeben, weil ihr bis dahin klar sein muss, was sie will. Weiter saufen und alles den Bach runter gehen lassen, unter anderem natürlich auch mein Elternhaus, das wir zusammen aus der Erbmasse kaufen mussten, unsere Beziehung und alle Annehmlichkeiten, die sie bislang hatte.
Liebe Grüße
Heinrich |
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| Heinrich64 hat zum Thema: Hallo espoir, geschrieben
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Gotti sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.02.2008 Beiträge: 3354 Alter: 51 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 17.05.2010, 06:49 Titel: Re: Moin zusammen, |
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Hallo Heinrich!
Wie sehen DEINE Pläne ab Freitag konkret aus?
Ganz bestimmt könnte es dir helfen, genau zu wissen, was bei einer Trennung/ Scheidung ablaufen wird.
Ich habe mich auch jahrelang mit dem "könnte", "würde", usw., ohne genau zu wissen, wie es mir nachher gehen würde.
Bei uns spielen auch etliche "Fakten" in Bezug auf Haus und Hof mit.
Na und die Kinder waren ja auch da.
Aber erst, nachdem ich konkret mit dem Scheidungsanwalt drohte, gelang es mir, bei meinem Mann durchzudringen. Vorher hatten wir genau solche Gespräche wie ihr in MASSEN!!! Und auch anschliessend das Schweigen im Walde.
Letzteres hat mich immer mürber gemacht.
Pass auf dich auf und such dir Unterstützung bei deiner SHG!
LG Gotti. |
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| Gotti hat zum Thema: Re: Moin zusammen, geschrieben
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Heinrich64 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.05.2010 Beiträge: 39 Alter: 48 Wohnort: N-W, trocken seit 01.2004
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Verfasst am: 17.05.2010, 08:03 Titel: Moin Gotti, |
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| Gotti hat Folgendes geschrieben: | Hallo Heinrich!
Wie sehen DEINE Pläne ab Freitag konkret aus?
Ganz bestimmt könnte es dir helfen, genau zu wissen, was bei einer Trennung/ Scheidung ablaufen wird.
Ich habe mich auch jahrelang mit dem "könnte", "würde", usw., ohne genau zu wissen, wie es mir nachher gehen würde.
Bei uns spielen auch etliche "Fakten" in Bezug auf Haus und Hof mit.
Na und die Kinder waren ja auch da.
Aber erst, nachdem ich konkret mit dem Scheidungsanwalt drohte, gelang es mir, bei meinem Mann durchzudringen. Vorher hatten wir genau solche Gespräche wie ihr in MASSEN!!! Und auch anschliessend das Schweigen im Walde.
Letzteres hat mich immer mürber gemacht.
Pass auf dich auf und such dir Unterstützung bei deiner SHG!
LG Gotti. |
erwartungsgemäß ist hier Ruhe eingekeht. Alles ist gut! Es gibt nämlich kein Problem, sondern nur eine falsche Wahrnehmung von mir.
Sie nimmt mich nicht ernst!
Am Freitag MUSS sie mir sagen, wie es weiter geht, weil es ansonsten notwendig wird, dass sie sich eine Wohnung sucht.
Ich kenne das Vertrösten und Gelüge nur zu gut, denn ich selbst habe es über Jahre praktiziert. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, wenn mir damals jemand mal so richtig in den Hintern getreten hätte.
Da ich weiß, wie die Sache ausgeht, weiß ich auch, dass ich das nicht mit mache. Ich helfe ihr gern, vom dem Zeug weg zu kommen. Nur dazu gehört zunächst einmal die Einsicht, dass sie krank ist. Solange diese Erkenntnis nicht da ist, wird sich hier nichts ändern.
Ich gehe davon aus, dass jetzt Phase II, in Sicherhet wiegen, kommt. Zwei Tage ohne Alk und der Alte ist beruhigt. Isser aber nicht, weil er weiß, wie es läuft.
Ich bin ziemlich angefressen. Ich bin erst 46 und werde nich die letzten 20 Jahre an der Seite einer saufenden, sich selbst bemitleidenden Frau verbringen. DAS muss ich ihr klar machen. Und genau das ist mein Problem.
Viele Grüße
Heinrich |
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