| Was würdet ihr tun? • brauche einen rat |
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Welia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2010 Beiträge: 541 Alter: 61
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Verfasst am: 13.05.2010, 20:37 Titel: wäre ich dann nicht mehr co? |
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ich frage mich...wenn ich mein Partner wechseln würde, wenn ich ein anderer Mann nehmen würde, der nicht trinkt.. wäre ich dann nicht mehr Co-abhängig?
bin ich co-abhängig, weil ich ein Mann habe, der Alkoholiker ist?
Bin ich Co-abhängig, weil ich krank bin und meine eine eigene Sucht habe?
Würde mich ein gesunder Partner verstehen oder würde er anfangen zu trinken? |
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| Welia hat zum Thema: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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Monty sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2009 Beiträge: 3080 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 13.05.2010, 20:58 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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Hallo Welia,
nein...du würdest weiter Coabhängig bleiben...denn Coabhängigkeit hat nichts mit dem Partner zu tun...egal ob nun alkoholabhängig oder trocken.
Wenn du mal überlegst, dann bist du nicht nur in deiner Partnerschaft abhängig, sondern auch im normalen Leben..das kann auf Arbeit oder auch im normalen Leben bei Freunden sein.
Coabhängigkeit bedeutet Arbeit und zwar richtige Arbeit mit einem selber.
Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
Liebe Grüsse
Monty |
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| Monty hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2287 Alter: 46
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Verfasst am: 13.05.2010, 21:05 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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| Zitat: | | Was war zuerst da, HUHN oder EI ??? |
Liebe Welia,
was soll ich sagen? Ich hab mir da auch schon meine Gedanken gemacht,
und ich glaube, das Ei hat sich das Huhn gesucht, und das Huhn hat sich nach dem Ei umgeschaut.
Hätte mein Mann eine andere gehabt, die hätte bestimmt schnell rausaus genommen.
Ich Depp, dachte, nee das kriegt man mit gesundem Menschenverstand und Gesprächen hin. Und bin geblieben.
Und jetzt jetzt die andere Seite : hätte ich keinen Alki bekommen ...
???
Hätte ich wahrscheinlich auch zuviel in die Beziehung reininvestiert, und wär vielleicht mit einer Anderen bestraft worden...
wer weiß das schon.
Vielleicht war es genau diese Angst, die mich zu einem Co gemacht hat.
Angst, jemand zu verlieren, Angst mal allein da zu stehn, allein mit mir ...
????
Ist das der Grund, warum wir uns so viel mehr reinknien, wie andere ???
Bis zur Selbstaufgabe
Wir werden es nie rausfinden, wenn wir uns immer wieder mehr mit den anderen als mit uns beschäftigen.
Deshalb ist für mich so wichtig, heraus zu finden "wo sind meine persönliche Grenzen", bevor es andere herausfinden.
Und dann ist egal : ob Huhn zuerst oder EI
Liebe grüße,
nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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anke18 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.05.2010 Beiträge: 25
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Verfasst am: 13.05.2010, 22:24 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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Hallo Welia,
interessante Frage. Ich glaube auch, daß Nici Recht hat.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dáß unsere Co Abhängigkeit automatisch unsere Partner zu Alkoholikern macht (meiner war es schon vorher). Aber wir brauchen das Gefühl gebraucht zu werden, uns nützlich zu fühlen und vielleicht zieht das ja solche Leute an??
Also arbeiten wir an unserer Co-Abhängigkeit.
Alles Liebe
Anke |
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| anke18 hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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Diandra sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.03.2006 Beiträge: 2177 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 13.05.2010, 23:46 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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Hallo Welia,
meine Co-Dasein hat sich ausschließlich in Bezug zu meinem trinkenden Partner entwickelt. Weder auf Arbeit noch bei Freunden oder Bekannten habe ich irgendwelche Co-Züge entwickelt.
Ich hatte eine schöne Kindheit, mein Elternhaus war frei von Alkohol - selten gab es Feten oder Feiern wo es Alkohol gab und in Strömen floss er nie. Und Streit, Ärger oder eine Trennung gab es auch nie bei meinen Eltern.
Mein Ex-Partner und ich haben es aber geschafft, die klassische Co-Spirale in all den Jahren gemeinsam aufzubauen. Er hat agiert - ich habe reagiert. In seinem Elternhaus war Alkohol allerdings Lebenselexier.
Jetzt, wo ich wieder allein lebe - ohne jeglichen Kontakt zum Ex - habe ich keinerlei Anzeichen mehr von coabhängigem Verhalten.
Diese Variante gibt es also auch.
Grüßle
Diandra |
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| Diandra hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 14.05.2010, 08:09 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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Liebe Welia,
für mich war es sehr gesund einfach mal keinen Partner an meiner Seite zu haben. Einfach mal mir selber genug zu sein - einfach meine Bedürfnisse selber zu erfüllen und mein alleiniges Leben für mich zufrieden zu gestalten.
Auch bei mir betrifft die Helfereigenschaft mein Umfeld nicht - da gilt dann immer Hilfe zur Selbsthilfe, nicht mehr und nicht weniger.
Ich denke, mich wird die Gefahr einer Abhängigkeit von einem Menschen immer begleiten. Somit ist mein Weg erst mal alleine zu bleiben und alles an Kontakten, die entstehen, ganz langsam zu betrachten, mich zu beobachten falls ich in alte Muster verfalle - und das aus Single-Sicht. Sollte ich merken, einen gesunden Umgang üben zu können und ein passender Mensch mir begegnet (egal ob trockener oder niemals süchtiger) kann ich weiter sehen.
Bist du coabhängig oder beziehungssüchtig? Was auch immer - mich erstaunt die Frage ob nach einem Wechsel alles anders wird. Das heisst für mich ein Partner hat für Diche einen imens großen Stellenwert. Ab dem Moment bist Du immer in Gefahr Dich für den Partner aufzugeben oder gar nicht erst zu finden.
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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Welia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 30.04.2010 Beiträge: 541 Alter: 61
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Verfasst am: 14.05.2010, 08:54 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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Hallo Dagmar,
Ganz daneben tippst du nicht, Dagmar, ein Mailfreund hat für mich ein grosser Stellenswert eingenommen, aber schon in der Freundschaft merke ich, dass ich die Tendenz habe Schuldgefühle zu entwickeln, wenn ich mal eine Mail liegen lasse, oder nicht am PC kann, wo wir doch abgemacht hatten, dass wir chatten könnten.
Er macht mich keine Schuldgefühle und es passiert ihm ja auch, ohne dass er welche hat und so was macht mich stutzig, darum frage ich mich, inwiefern ich auch Co bin gegenüber Freunden, die mich viel bedeuten.
Sinnlosen Schuldgefühlen und „klammern“ gehört doch auch zum Co- Bild oder? |
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| Welia hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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n i c i sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.03.2010 Beiträge: 2287 Alter: 46
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Verfasst am: 14.05.2010, 09:14 Titel: Re: wäre ich dann nicht mehr co? |
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... Nachtigal, ick hör dir trappsen...
Hallo Welia,
gut, Du hinterfrägst deine Gefühle, setzt sie in Zweifel.
Ja, klammern ist bestimmt ein Teil des Co-Musters.
Und "erkennen" ist der erste Schritt sich an sie ran zu machen.
Warum ein schlechtes Gewissen haben, wegen so einer Lappalie ??
Klar, wir sind froh um Freunde, gerade jetzt, aber den Ball mal unten halten.
Wir enttäuschen nicht gleich, auch wenn wir uns das oft einreden.
Lächeln !
Gruß, nici |
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| n i c i hat zum Thema: Re: wäre ich dann nicht mehr co? geschrieben
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