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Warum schaffe ich es nicht??

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Trauriges Sternchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.03.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 13.03.2010, 20:56    Titel: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen. Ich habe nach langer Zeit wieder hergefunden, weil ich sehr unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden bin. Ich kopier einfach mal meinen Text aus dem Vorstellungsbereich hier rein, damit ihr euch ein Bild machen könnt. Ich bin wirklich sehr verzweifelt, weil ich schon wieder hin und hergerissen bin, unsicher, was der richtige Weg ist. Also hier erstmal meine Geschichte:

Also, erstmal Hallo. Weiß nicht so recht, wie ich anfangen soll. Es ist mitten in der Nacht bzw. früh morgens, meine kleine Tochter schläft nebenan und mein Freund (?) liegt neben an im Bett. Ich habe letztes Jahr schon mal hier geschrieben, weiß leider nicht mehr, unter welchem Benutzernamen. Habe damals nach Hilfe gesucht, weil die Lage mit meinem Freund völlig aus dem Ruder gelaufen war. Hatte also nach Hilfe gesucht, aber zurückblickend muß ich wohl ehrlich zugeben, daß ich damals noch weit entfernt war davon, mir wirklich helfen zu lassen. Ich wollte damals, daß mir jemand das sagt, was ich gerne hören wollte - nämlich, daß alles gut wird, wenn ich nur nicht aufgebe usw.
Tja, seitdem ist viel, sehr viel passiert. Mittlerweile ist mein Baby geboren (damals war ich schwanger), mein Freund und Vater der Kleinen hatte seinen totalen Absturz, hat dann, nachdem ich endlich konsequent war und ihn rausgeschmissen und mich getrenn hatte, eine Entgiftung mit anschließender dreimonatiger Langzeittherapie in einer Tagesklinik gemacht. Die ist jetzt seit zwei oder drei Wochen abgeschlossen. Kurz noch gesagt, als er sich zur Entgiftung und Therapie entschieden hatte, habe ich ihm gesagt, daß ich ihn unterstützen würde, allerdings auch klar gestellt, daß ich nicht wisse, ob das mit uns wieder in Ordnung kommt, daß müsse dann die Zeit zeigen. Er wohnt also auch seitdem wieder hier, weil er hier sonst niemanden hat (seine Familie ist im Ausland), Freunde sind alles Trinkkumpanen.
Wie das so ist, hat sich nach und nach wieder die Hoffnung eingeschlichen, daß ja vielleicht doch alles gut wird, daß schon alles wird, schließlich hat er ja endlich die Einsicht gehabt.
Ja, wie man ja unschwer daran erkennt, daß ich nun um 5 Uhr morgens hier sitze und mich hier angemeldet habe und schreibe, obwohl ich weiß, daß bald der neue Tag beginnt, wenn meine Kleine aufwacht und ich total geschlaucht und fertig sein werde den ganzen Tag, ist heute alles über mir eingestürzt.
Rückfall hat er angeblich nicht gehabt, aber trotzdem kam sein altes Verhalten durch, er ist auch erst vorhin irgendwann nach Hause gekommen, in einem total merkwürdigem Zustand (bin mir nicht sicher, ober getrunken hat oder nicht). Möchte eigentlich auch auf sein Verhalten gar nicht groß eingehen. Fakt ist, nachdem, was heute vorgefallen ist, hab ich in den langen Stunden, die ich hier alleine war und (wie früher immer...) auf ihn gewartet habe, die Entscheidung getroffen, daß ich endgültig nicht mehr mit ihm zusammen leben möchte bzw. kann. Ich war soo sicher. Ja, und dann kommt er, total fertig im Sinne von traurig. Alles sei zuviel für ihn, er habe auf nichts mehr Bock, er würde jeden Tag so stark gegen das Trinken kämpfen, er würd langsam durchdrehen. Mir war leider in meiner anfänglichen Wut rausgerutscht, daß ich mich entschieden hätte, nicht länger mit ihm leben zu wollen. Seine Reaktion war eigentlich sehr ernüchternd. Denn anstatt, was ich mir, wie ich glaube, ehrlich eingestehen muß, erhofft hatte, von ihm irgendwas dagegen kommt, ne Liebesbekundung oder sonstwas, kam ernüchternd, ok, dann würden wir uns zusammen setzen und das wegen dem Kind (Umgang) klären.
Ich hab mich dann total reingesteigert und versucht, irgendwas "Nettes" aus ihm rauszukriegen, irgendwas, damit es mir besser geht. Aber natürlich nix. Jetzt, nachdem ich ihn gesehen habe, tut er mit schon wieder irgendwie leid und ich frage mich, ob ich wirklich endgültig mit ihm brechen soll. HAbe Angst, daß ihn das wieder in die Sucht treibt, denn anscheinend ist er ja noch weit davon entfernt, trocken leben zu können. Was, wenn er wegen mir wieder anfängt?
Ja, und ich habe selbst die erschreckende bzw. niederschmetternde Erkenntnis erlangt, daß ich wohl immer noch sehr weit entfernt bin davon, aus meiner vermutlich bestehenden CO-Abhängigkeit herausgefunden zu haben.
Deshalb habe ich mich wieder hier angemeldet. Ich hoffe diesmal wirklich, hier Hilfe für mich zu finden. Ich möchte so nicht mehr weitermachen. Ich weiß, daß ich glücklicher bin allein, als so. Aber alles Wissen macht es doch nicht einfacher.
Sorry, daß es nun so lang geworden ist. Aber ich bin so aufgewühlt und verunsichert. Wünschte mir, es würde jemand kommen, und mich hier rausholen. Aber ich weiß, es kommt niemand Weinen
Werd jetzt versuchen, doch noch ein oder zwei Stündchen zu schlafen, damit ich für meine Kleine da sein kann.
Ich würde mich freuen, hier vielleicht die Hilfe und Unterstützung für meinen richtigen Weg zu finden.
Euer Trauriges Sternchen
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Trauriges Sternchen hat zum Thema: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
Trauriges Sternchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.03.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 06:47    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen zusammen.
Ta Ta, ein Tag später, und ich hab die Gewissheit - er hat getrunken. Ist gestern Nachmittag zu seiner "Trinkbar" gegangen um dort Sport zu gucken (sein Vorwand). Alle Warnungen meinerseits, nicht dorthin zu gehen, waren zwecklos. Seine Therapeutin hatte diesbezüglich von Selbstbetrug gesprochen, was es wäre, würde er wieder anfangen dorthin zu gehen. Aber ich konnt sagen was ich wollte. Mensch, jetzt schweif ich ab und schreib schon wieder über IHN und was ER macht. Bin nur so geschockt bzw. ernüchtert, wie schnell es bei ihm ging. Seine Therapie ist ja gerade mal ganz frisch vorbei. Hatte natürlich furchtbar Angst vor Rückfall, aber hab eigentlich erst wenn in einigen Wochen oder Monaten damit gerechnet. Aber im Grunde direkt nach der Therapie? Ne, das hat mich noch härter auf den Boden der Realität gedrückt Traurig

Und natürlich hab ich wieder den Fehler gemacht, und mich auf DIskussion eingelassen (mensch, ich weiß doch, daß es nichts bringt) Verlegen

Und was sagt er? Daß es ihn nicht kratzt, daß ich von ihm weg und ausziehen will. Und rumms - mitten rein in meine kranken Gefühle... Traurig

Ich will von ihm weg. So leid er mir zwar (da muß ich ehrlich sein) tut, aber ich muß weg. Einfach, damit ich das alles nicht mehr so mitbekomme. Wie das jetzt - ich wüßte nicht, wenn sowas ist. Nach dem Schock gestern, als er fort ist und ich dann natürlich sehr schnell gemerkt habe, daß er nicht nach seinem Spiel, das er gucken wollte, wieder kam, da gings mir irgendwann auf einmal eigentlich ganz gut. Hab nicht hier gesessen und geheult oder mich mies gefühlt. Ne, es war irgendwie, als wär ne Last abgefallen. Kann das gar nicht richtig erklären, aber versteht ihr, was ich meine?

Vielleicht hat ja heute mal jemand Lust, mir ein bischen von seinen eigenen Erfahrungen zu erzählen. Hab gestern Abend sehr lange hier im Forum gelesen, andere Erfahrungen - und das hat mir unglaublich gut getan und geholfen.

Hab auch immer wieder von Therapie gelesen, die man als CO machen kann. Da würd mich mal interessieren: Wer bezahlt die denn? Kann das jeder einfach so machen?

Ich hab Angst, daß ich doch wieder nen Rückzieher mache. Angst vor meiner eigenen Courage ...

Dabei sag ich mir immer wieder: Was soll schlechter werden??? Was? Ein richtiges Paar sind wir schon ewig nicht mehr, es sind zig Geldprobleme da aufgrund seines Verhaltens in seiner nassen Zeit, er kämpft nicht um mich, er hat unmittelbar nach seiner Therapie wieder getrunken - also, was soll schlimmer sein, wenn ich mit meiner Kleinen in eine eigene Wohnung ziehe??

Antwort: Natürlich gar nichts!!! Nein, ich hätte endlich meine Ruhe! Ich müßte mir nicht jeden Tag auch noch wegen seinen Problemen den Kopf zerbrechen. Ich müßte nur noch um mich und mein Kind kümmern. Hört sich doch eigentlich herrliche an!!

Ja, ihr seht, mein KOPF ist soweit - aber manchmal reicht das ja leider nicht. Denn natürlich sind da trotzdem tausend Ängste. Vor dem Alleinsein (besser er ist da mit seinen ganzen Problemen als sonst niemand), vor dem finanziellen (bin zur Zeit noch in Mutterschaft und das Elterngeld, das ich beziehe, ist im Mai auch vorbei). Kennt sich da jemand von euch aus was mir dann zusteht? Natürlich hab ich Angst, wie ich das alleine schaffen soll.

Ach Mist, jetzt kommen doch langsam die Tränen in mir hoch.

Wißt ihr, was ich mir grad anhören durfte? Daß ich doch die ganze Zeit nur darauf gewartet hätte, daß er versagt, daß ich doch nur darauf gewartet hätte, daß er wieder trinkt.
Aber das stimmt nicht. Ich hatte Angst, er würde es nicht schaffen, aber ich habe es nicht erwartet oder darauf gewartet. Ganz im Gegenteil, ich habe verzweifelt gehofft, daß er es schafft. Ich habe nicht darauf gewartet, daß er versagt Weinen

Es tut einfach schon gut, sich seinen Kummer hier von der Seele zu schreiben. Bin froh, daß ich das hier tun kann, auch wenn ich noch keine Antworten bekommen habe. Es tut einfach gut Smilie
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Trauriges Sternchen hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
Trauriges Sternchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.03.2010
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 06:56    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Wollt noch kurz loswerden:
Ich glaub, daß wir zusammen unsere Kleine haben, macht das alles für mich noch schwieriger. Es macht es noch schwieriger, wirklich zu gehen. Ich glaube, ich habe verzweifelt an meinem Wunsch nach einer glücklichen kleinen Familie festgehalten (und tue es wohl immer noch). Obwohl mein Kopf längst begriffen hat, daß wir die nicht sind und wohl auch nie sein werden. Und es tut so weh, sich das einzugestehen. Mir tut meine Kleine so leid, daß sie ohne Papa aufwachsen wird. Ich hätte ihr so gerne eine glückliche Familie gegeben. Jetzt bin ich allein mit ihr. Niemand, mit dem ich mein tägliches Glück, daß sie mir gibt, teilen kann. Verdammt, während ich das hier schreibe, laufen mit die Tränen nur so runter Weinen

Ich hatte so sehr gehofft, daß alles gut wird. So sehr. Aber anscheinend ist von seiner Therapie nicht viel angekommen bei ihm.

Mist. Verdammter Mist. Ich wollte keine alleinerziehende Mutter sein. Bis zum Schluß hab ich mir nichts mehr gewünscht, als daß doch noch alles gut wird.

Weiß nicht, wie ich das schaffen soll
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Trauriges Sternchen hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
Fliegender Stern
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.10.2009
Beiträge: 372
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 08:20    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen Sternchen ....

Ich lese gerade deine GEschichte ....macht mich traurig.
Ich werde dir später noch mal antworten, weil jetzt wacht mein Kleiner bald auf Smilie

Gut und schön, dass du hier so offen und ehrlich schreibst......Du bist nicht alleine hier:-)

Liebe Grüße
Fliegender Stern
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Fliegender Stern hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
Gotti
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 3355
Alter: 51
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 08:45    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen, Trauriges Sternchen!

Wie oft war ich in den vielen langen Jahren Alleinerziehende Mutter!
Unzählige mal.
Weil mein Mann zur Arbeit war, betrunken war - ich eh alles alleine managen musste.
Ich wollte das nicht! Niemals!!!
Und habe es trotzdem mitgemacht. Immer und immer wieder die ganzen langen Jahre. Wie du es schreibst, wegen der Kinder, und, und und....

Was hat es meinen Kindern gebracht, dass ich ausgehalten habe???
Ich glaube, wir hätten gut alleine leben können, sie hätten sich auch so zu wunderbaren Menschen entwickeln können, die sie jetzt sind.

Es liegt ganz alleine an DIR, was du aus deinem Leben machst, was dann aus deinem Kind wird.
Ganz klar, jetzt kannst du dir nicht vorstellen, alleine zu leben, aber der Schmerz wird nachlassen. Du wirst wieder Freude empfinden können. Du wirst wieder einen Sinn in deinem Leben sehen. Und das sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Entwicklung deines Kindes.
Was du vorlebst, ausstrahlst, geht auf dein Kind über.
Wenn du glücklich und zufrieden bist, wird deinem Kind nichts fehlen.

Ich wünsche dir noch mehr Austausch hier und einen schönen Sonntag mit deinem Kind!

LG Gotti.
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Gotti hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
underground
Gast






BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 09:14    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen Trauriges Sternchen,

auch mich macht deine Geschichte traurig.
Ich habe das Selbe erlebt.
Ich möchte dir sagen, mach nicht den selben Fehler wie ich es getan habe.
Meine Tochter wird nächste Woche ein Jahr alt.
Die Monate sind vergangen wie im Flug. Und immer war ER im Mittelpunkt. Weil er betrunken oder drauf war. Weil ich Mitleid hatte. Weil ich mich schuldig gefühlt habe. Weil ich doch NUR wollte daß alles gut ist. Daß mein Kind seinen Vater hat. Ich nicht allein bin usw usw.
Ich habe und tue es immer noch, daß ich der ersten Zeit mit der Kleinen sehr nachgetrauert habe, weil ich es nicht geniessen konnte. Stattdessen bin ich mit ihr durch die Gegend gefahren um ihn zu suchen oder um Entzüge zu machen. Um zu Streiten. Um mir Sorgen um IHN zu machen.
Der einzige Mensch der DICH BRAUCHT ist dein Kind. Er ist erwachsen und kann selbst für SICH sorgen. Auch wenn du das vielleicht nicht glaubst oder ihm zutraust. Seine Mutter bist du nicht. Winken
Auch wir waren während der Schwangerschaft getrennt. Und ich hätte es dabei belassen sollen!!!
Er wurde in der Zeit in der ich schwanger war rückfällig. Ich dachte immer - ich bin schuld. Vielleicht bin ich so ein schlechter Mensch daß man es mit mir nicht anders aushalten kann.
Hab wie du versucht aus ihm Dinge rauszubekommen die ich von ihm hören wollte.
WORTE - sind nichts wert.
Besäufst du dich wenn´s dir schlecht geht oder dir etwas zu viel wird??? Vermutlich nicht.
Auch wenn Alkohlismus eine Krankheit ist - nur der Betroffene selbst kann sie zum stoppen bringen.
Ich kenne deinen Freund nicht. Möchte ihn auch nicht verurteilen.
Ich möchte dir nur ans Herz legen, die Zeit mit deinem Kind zu genießen und sie nicht für ihn zu "vergeuden".
Alles was man glaubt was dem Anderen helfen würde - tut es nicht. Vorallem deshalb nicht.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und daß du die Liebe zu deinem Kind findest/siehst, das nur sie wichtig ist.

Liebe Grüsse

Underground
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underground hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
underground
Gast






BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 09:25    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ps.

du könntest ich sein - oder ich dich. Smilie
Ich hatte genau die selben Gefühle und Gedanken.
Schau mal genau hin ob es dir wirklich um die Kleine geht. Oder ob du ihn nicht "verlieren" möchtest.
Versteh mich nicht falsch. Ich dachte wie gesagt genauso.
Du tust aber deinem Kind nichts gutes wenn es in so einer Situation/Atmosphäre aufwächst.
Und wenn wir das Beste für unser Kind wollen - ist es dann daß es einen betrunkenen Vater erlebt? Eltern die sich streiten? Eine Mutter der es nicht gut geht? Die traurig ist?
Ich weiß nicht wieviel und wie oft ich geweint habe. Emotional aus dem Ruder gelaufen bin.
Was das Kind schon im Bauch mitfühlen musste und nach der Geburt erlebt hat.
Meine Hoffnung war immer - wenn sie erstmal da sein wird, dann wird alles gut. Dann wird er erkennen, daß sie es Wert ist sich zu verändern.
Habe ich mich verändert?? - Nein.
Jetzt beginn ich vielleicht damit.
Ich wollte auch nieeee alleinerziehend sein. Hab monatelang darum gekämpft es nicht sein zu müssen. Du kannst mir glauben, ich hätte ihr und mir viel erspart, wenn ich es einfach so hingenommen hätte.
Entschuldige, ich schreib dir hier einen halben Roman. Smilie
Wie du dich entscheidest ist allein deine Sache.
Meine Erfahrungen müssen auch nicht deine werden. Ich wünsche es dir. Vorallem wünsch ich dir, daß du es nicht "erfahren musst" um den richtigen Weg zu gehen.

Hab einen schönen Tag.
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underground hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben
Fliegender Stern
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.10.2009
Beiträge: 372
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 14.03.2010, 09:30    Titel: Re: Warum schaffe ich es nicht?? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Underground und Gotti sprechen mir aus dem Herzen, dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

Der Schmerz wird tatsächlich nachlassen und was dich jetzt noch vor der endgültigen Trennung abhält, sind wahrscheinlich deine Emotionen und Hoffnungen....

Aber das ist normal, dass man zwiegespalten ist !
Und du brauchst absolut kein schlechtes Gewissen haben ! Vor ihm sowieso nicht und vor deinem Kind schon gar nicht. Du nimmst ihm nicht den Vater, sondern handelst verantwortungsvoll, indem du ihm eine neue, glückliche Zukunft bietest, ohne einen nassen Alk an eurer Seite, der dir deine Kraft raubt, die eigentlich dein Kind verdient hat !

Es stimmt, wenn du glücklich bist, ist es auch dein Kind.

Wenn du erst mal zur Ruhe gekommen bist und der Abstand zu ihm größer geworden ist, siehst du das auch klarer. Versprochen Smilie

du solltest dein Co Abhängigkeit auch als eine ernstzunehmende Krankheit sehen. Genauso wie die Alkohol Abhängigkeit !!!

Fällt mir auch heute noch immer schwer, dass so zu sehen, ist aber so !!!

Hilfe bekommst du bei jeder Suchtberatungsstelle, die ist kostenfrei.
Und du kannst natürlich eine Einzeltherapie bei einem Psychotherapeuten machen.
Die ersten 5 Stunden sind kostenfrei, kannst einfach selbst Termin machen und mitÜberweisung hingehen.Nach diesen 5 Stünden wird ein Antrag auf Psychotherapie gestellt, dass macht der Therapeut und die Kosten übernimmt natürlich die KAsse.

ICh wünsche dir ganz viel Kraft Sternchen !
Das " traurige " laß ich extra weg, weil du sollst ja wieder fröhlich werden.

Fliegender Stern
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Fliegender Stern hat zum Thema: Re: Warum schaffe ich es nicht?? geschrieben

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