| Sorgen und der Alltag • Krieg |
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agape neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2010 Beiträge: 3 Alter: 36
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Verfasst am: 08.03.2010, 01:31 Titel: am Grund angekommen |
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So fühle ich mich im Moment:
Völlig vor die Wand gefahren. Nichts stimmt mehr.
Wie eine riesige Welle, die sich in den letzten Monaten aufgetürmt hat stürzt im moment alles auf mich ein und es erschlägt mich regelrecht.
An diesem Wochenende habe ich es endlich geschafft die Beziehung zu meinem Vater zu beenden in dem wissen das ich niemals das bekomme was ich mir erhoffe, das es niemals so funktionieren wird und das es mein untergang wäre weiter daran zu kleben.
Aufgewachsen bei meiner Mutter, die ebenfalls Alkoholabhängig ist oder war (weiss gar nicht wie man das dann sagt) aber seit über 30 jahren trocken ist.
Mein Vater lebt seit gut 30 jahren als scheintrockener, sogenannter quartalstrinker und wähnt sich in der idee gesund zu sein.
die ganzen kleinigkeiten sind aber im moment eher zweitrangig aber natürlich nicht unwichtig.
viel wichtiger ist mein befinden.
wie fühl ich mich mit diesem wochenende.
mein ganzes leben scheint wie ein trip
vielleicht verstehen einige mich ohne mehr über mich zu wissen
schon seit monaten werde ich vom gefühl her immer leerer und mittlerweile fühle ich mich so leer und so identitätslos das es mit kaum möglich ist ein geregelten tag zu leben.
erkenntnisse, die ich mir heute in foren zusammengelesen habe, haben mich teils echt schockiert.
oft habe ich vom weissen unbeschriebene blatt gelesen und muss sehen das ich gar keine ahnung habe wie man überhaupt darauf schreibt
wie ich überhaupt mein leben lebe und wie das geht
habs mir lange vorgemacht ich wüsste und sitze jetzt hier
es stimmt absolut nichts mehr
es ist so ein chaos in meinem kopf und meinem leben, das ich nur wie wild auf und abgehen könnte
und dann schreibe ich hier und weiss eigentlich gar nicht wie ich da nen roten faden reinbringen soll
es haut mich echt um
gleichzeitig hat es was befreiendes
irgendwie scheint es mein ganzes verkorkstes leben zu erklären
ständig auf der suche nach dem einen und in den fängen dieser sucht
es tut gut klar zu sehen und gleichzeitig kann mich der schmerz fast zerreissen
ich hab echt keine ahnung wie es weiter geht
ob ich hier morgen auch was schreibe
ob ich das jetzt angehe
wie soll ich denn ne ahnung habe wenn ich mir noch nicht mal mehr sicher bin wie das geht
wie bleibe ich irgendwo dran und ziehe es durch ohne mich in irgendeine welt zu flüchten
so könnte ich jetzt weiter schreiben und schreiben und schreiben
verwirrter gehts kaum noch
hab absolut keinen plan wo ich anfangen soll
denke natürlich den ganzen *** hier wieder zu löschen und so schnell wie sonst auch bin ich bei dem gefühl das es doch einfach nicht stimmt
gefühle die ich keinem wünschen würde weil sie in meiner erfahrung mir sämtliche enrgien rauben und mich regelrecht ausschalten können
nur wo geht man hin wenn man nicht weiss wo man ist
so das soll wohl die eröffnung sein
ich hab riesige angst vor dem was kommt
denn es fühlt sich so brutal offen an
als hätten sich irgendwelche pforten geöffnet
nur scheinbar geht da jegliche identität mit den bach runter
alles liebe
agape |
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| agape hat zum Thema: am Grund angekommen geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14428 Alter: 46
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Verfasst am: 08.03.2010, 09:14 Titel: Re: am Grund angekommen |
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Guten Morgen agape,
das Gute an so einem Zustand ist, daß man sich neu sortieren kann und vor allem: die Richtung und die Geschwindigkeit neu justieren kann.
Wenn du magst, lies dich mal durch die Merkmale für ein EK. Mir hat es geholfen, mich als Erwachsenes Kind besser zu verstehen. Ich bin ein gaaanz normales EK und habe aus meiner Biographie auch jede Menge Stärken mitbekommen.
Komm erst mal in Ruhe hier an und wann immer dir danach ist, schreib einfach weiter.
Grüße, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: am Grund angekommen geschrieben
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