| ohne Alk ist toll wenn nur diese Depressionen nicht wären • bleibe ich abhängig? |
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wolfgang1971 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2010 Beiträge: 8 Alter: 40
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Verfasst am: 07.03.2010, 21:09 Titel: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Hallo zusammen,
ich lese schon seit ca. zwei Jahren in den öffentlichen Teilen des Forums mit. Heute habe ich mich angemeldet, weil ich Hilfe brauche. Leider habe ich keine reale SHG; aber ich habe in den letzten Monaten sehr viel Kraft aus den vielen Forumsbeiträgen gezogen und würde mich sehr freuen, wenn irgendjemand auch zu meinem Fall etwas sagen mag.
Ein paar Details zu mir: mein Name ist Wolfgang, ich bin 39 Jahre alt, wohne in der Nähe von Kassel und bin Alkoholiker.
Ich bin seit fast zwei Jahren abstinent. Ich habe am 13. März 2007 das letzte Bier getrunken und danach nach einer Trunkenheitsfahrt mit 1.93 Promille (ohne Auffälligkeiten, Routinekontrolle der Polizei) nach 12 Kilometern meinen Führerschein verloren und ein neues Leben angefangen (auch wenn ich es an diesem Tag sicherlich noch nicht so gesehen habe).
Ich habe danach kalt entzogen - auch wenn ich zu dem Zeitpunkt gar nicht wusste, was das ist. Bis zu meinem Führerscheinverlust war ich sicher, den Alkohol im Griff zu haben. Daher dachte ich auch gar nicht daran, dass das Weglassen von Alk ein Entzug sein könnte. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir noch nicht eingestehen, süchtig zu sein.
Die Trunkenheitsfahrt war damals in meinen Augen reines Pech. Da ich den Lappen unbedingt wiederhaben wollte, habe ich eine Verkehrstherapie gemacht. Ich hatte großes Glück und habe einen Therapeuten erwischt, dem nicht nur daran gelegen war, dass seine Klienten schnell wieder auf die Straße durften. So konnte ich einen großen Teil meiner Trinkmotive aufarbeiten.
Ich hab dann nach neun Monaten eine MPU bestanden. Das war ein ganz, ganz wackeliger Tag. Bis dahin hatte ich nix getrunken. Die Taktik war, als Missbräuchler durch die MPU zu kommen, aber ohne den Anschein zu erwecken, Alkoholiker zu sein. Als bekennender Alkoholiker dauert es noch viel länger, bis der Lappen wieder zurückkommen. Meine Taktik ging auf - ich bestand die MPU und durfte wieder autofahren.
An diesem Tag habe ich mich dazu entschieden, mich zu meinem Alkoholismus zu bekennen. Das war ein sehr befreiendes Gefühl!
Ich hatte schon vorher meine Freundin eingeweiht. Da wir eine Fernbeziehung führen, hat sie meine Trinkexzesse nicht so richtig mitbekommen. Ich habe in den fünf Jahren vor der Trunkenheitsfahrt sehr regelmäßig viel Bier getrunken; von 2001 an habe ich jeden Tag mindestens zwei 0.5 Bier getrunken. Meistens waren es eher vier bis fünf Flaschen; mit dem Arbeiten hat es so noch ganz gut geklappt. Zudem war ich in der Zeit an der Uni und konnte leicht immer jemanden finden, der mit mir trank. Unter sieben bis acht Halben ging es nie ab. 2004 bin ich dann mit meiner damaligen Frau in eine andere Stadt gezogen. Sie hat dort eine Anstellung als Ärztin gefunden. Ich bin dann jeden Tag 100 km weit gependelt und abends immer mit Arbeitskollegen saufen gegangen; mindestens zweimal die Woche Vollanschlag. Am Wochenende hab ich oft niemanden zum Mitsaufen gefunden; so dass ich ab 2004 regelmäßig alleine zuhause getrunken habe. Meine damalige Frau hatte als Ärztin oft Wochenenddienst und so konnte ich am späten Nachmittag anfangen und war am nächsten Tag halbwegs wieder fit.
Ich hatte immer einen guten Grund zum Trinken. Daher hatte ich mich auch nicht als Alkoholiker gefühlt. Zudem lief mein Leben ja noch ganz gut.
Nach der Trunkenheitsfahrt hat es ca. 3 Monate gedauert, bis ich als Folge meiner Abstinenz erkannt habe, wie tief ich schon im Sumpf gesteckt hatte.
Ich hoffe, ich darf hier von meiner Abstinenz und Trockenheit sprechen...
Ich habe zwar einige der Grundbausteine des Forums erfüllt, aber ich habe halt keine klinische Entgiftung hinter mir und auch keine dezidierte Alkoholtherapie gemacht. Ich bin mir sicher, dass ich nie wieder Alkohol trinken will!!
Jetzt komme ich zu dem Grund, warum ich mich heute hier angemeldet habe:
Ich war gestern mit meiner Freundin in der Stadt zum Einkaufen. Normalerweise gehen wir nach dem Einkaufen immer einen Kaffee trinken. Gestern sind wir zur Abwechselung in eine neue Cocktailbar gegangen. Meine Freundin trank früher fast gar keinen Alkohol; seitdem ich mich zu meinem Alkoholismus bekenne, lebt sie abstinent. Wir mögen alkoholfreie Cocktails als geschmackliche Alternative zu Wasser, Cola oder Kaffee. In meinen nassen Jahren mochte ich Cocktailbars nicht so gerne - der Alkohol war teuer und oft war mir die Trinkgeschwindigkeit zu gering.
Ich habe einen alkoholfreien Cocktail bestellt. Die Bedienung brachte mir ein gut gemachtes Glas mit viel Eis und Limetten. Aber nach dem ersten Schluck war klar: der Cocktail war mit Alkohol.
Ich habe ihn natürlich sofort zurückgehen lassen. Aber jetzt ist es passiert: ich habe aus Versehen einen Schluck Alkohol getrunken.
Ich ärgere mich riesig über mich selbst!! Erste Lehre ist: Coctails immer erst von meiner Freundin überprüfen lassen. Zweite Sache: werde ich rückfällig?
Seit gestern habe ich eine Scheiß-Angst davor, was jetzt passieren könnte. Ich habe zwei Jahre nichts getrunken, habe meine Wohnung alkoholfrei gemacht, mein Umfeld geändert, habe die Stadt gewechselt, gehe nie in Kneipen, kann ganz entspannt Nein sagen, wenn mir Alkohol angeboten wird, habe meine ganze Familie eingeweiht (auch wenn die mir nicht glauben will, aber das ist eine andere Geschichte) - und jetzt passiert mir so ein dummer Anfängerfehler.
Was meint ihr? Wie gefährdet bin ich? Was mach ich jetzt?
Sorry, wenn die Vorstellung vielleicht zu lang ist - aber ich musste das jetzt loswerden. Bitte fragen, wenn nicht klar ist, was ich meine.
Viele Grüße & schönen Abend,
Wolfgang |
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| wolfgang1971 hat zum Thema: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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Günter sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.07.2008 Beiträge: 2258 Alter: 43 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 07.03.2010, 21:57 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Hallo Wolfgang
Erstmal Herzlich Willkommen in unserer Online SHG
Ich finde es Klasse wie du Reagierst.
Du Suchst dir Hilfe und nimst deine Krankheit Ernst.
Es ist eine blöde Situation aber kein Weltuntergang.
Du solltest es aber auch nicht auf die Leichte Schulter nehmen.
Dein Suchtgedächnis hat Narrung bekommen und das solltest du nicht Unterschätzen.Beobachte dich und dein Kopfkino die nächsten Tage ganz Genau.Und sei ehrlich zu dir selbst.Es könten jetzt Gedanken kommen wie diese.Es hat mir nichts ausgemacht vieleicht bin ich doch nicht Krank.
Vieleicht kann ich es Kontrollieren usw.
Diesen Gedanken solltest du keinen Raum geben.
Schreib dir alles hier von der Seele und gehe weiter deinen nüchternen Weg.
Lg
Fredy |
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| Günter hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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wolfgang1971 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2010 Beiträge: 8 Alter: 40
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Verfasst am: 07.03.2010, 22:17 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Danke für Deine wahren Worte!
| Fredy hat Folgendes geschrieben: | Es könten jetzt Gedanken kommen wie diese.Es hat mir nichts ausgemacht vieleicht bin ich doch nicht Krank.
Vieleicht kann ich es Kontrollieren usw. |
...genau diesen Gedanken hatte ich schon. Verdammtes Suchtgedächnis! Ich habe jetzt genau wieder dieses Kopfkreiseln, welches ich am Anfang meiner Abstinenz hatte: "bin ich alki oder nicht - das passt doch gar nicht zu mir - irgendwie ging es doch noch alles gut - deine Eltern trinken doch auch - du bist der Versager, weil du mit dem Alk nicht umgehen kannst - bin ich doch alki oder nicht" undsoweiter. Zwar ist der Kreisel nicht besonders laut, aber er ist da! Ich nehme das ernst - nichts soll mich von meinem Weg zur Trockenheit abbringen.
Ich bin derzeit sehr zufrieden: die letzten zwei Jahre ohne Alkohol waren extrem schön, entspannend, persönlich bereichernd und ich habe das erste Mal in meinem Leben so etwas wie Selbstbewusstsein entwickelt. Jeder Tag gibt mir Kraft, ich kann mich über Kleines freuen (sogar über den neuen Schnee auf den Hügeln, sieht einfach schön aus) und freue mich auf Großes (meine Freundin zieht in diesem Jahr zu mir).
Ich habe Panik davor, wieder mit dem Bier vor mir zwischen irgendwelchen Leuten zu sitzen und mir mein Leben herbeizuphantasieren und in alte Großspurigkeiten zu verfallen. Ich habe mich selbst zwanzig Jahre lang gehasst und gerade erst angefangen, mich zu akzeptieren.
Ich habe in einem Buch von Simon Borowiak gelesen, dass es Alkoholiker gibt, die wie ferngesteuert an der Tanke standen und einen Flachmann mitnehmen. Selbst nach Jahren der Abstinenz. Hoffentlich ist das nur eine literarische Übertreibung - ich will den Weg dorthin gar nicht kennenlernen. Hier im Forum steht, dass man nicht gegen den Alk kämpfen kann, sondern nur kapitulieren. Ich habe kapituliert und gehe dem Alk aus dem Weg - aber jetzt verfolgt er mich geradezu.
Mannmannmann, ist nicht gerade einfach. Ich habe keinen Sauf-Druck, aber mir wird gerae klar, wie heimtückisch und hartnäckig die Suchtgedanken in mir nisten. Beängstigend!
Ich gebe diesen Gedanken keinen Raum. Jetzt ziehe ich erst mal mein StraightEdge-T-Shirt an - das beschützt mich .
Gruß,
Wolfgang |
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| wolfgang1971 hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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Günter sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.07.2008 Beiträge: 2258 Alter: 43 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 07.03.2010, 22:33 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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| wolfgang1971 hat Folgendes geschrieben: | Ich gebe diesen Gedanken keinen Raum. Jetzt ziehe ich erst mal mein StraightEdge-T-Shirt an - das beschützt mich .
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Hallo Wolfgang
Das klingt aber Sehr nach Punkrock
Naja wenns Hilft
Ich wünsche dir eine ruhige Nacht.Morgen sieht die Welt schon wieder besser aus.
Wir lesen uns
Gute Nacht
Fredy
P.S.Ich höre auch Sehr gerne Rock Musik  |
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| Günter hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4056 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 08.03.2010, 06:20 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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glück auf wolfgang
| wolfgang1971 hat Folgendes geschrieben: | | dass es Alkoholiker gibt, die wie ferngesteuert an der Tanke standen und einen Flachmann mitnehmen. Selbst nach Jahren der Abstinenz. Hoffentlich ist das nur eine literarische Übertreibung | das isses nich ^ ich kenn solche anwandlungen - hab mir aber antrainiert stattdessen sofort einen kumpel aus der shg aufzusuchen - du könntest zu deinem therapeuten fahrn oder hier ins forum gehn
trockene zeit
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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wolfgang1971 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.03.2010 Beiträge: 8 Alter: 40
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Verfasst am: 08.03.2010, 07:38 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Guten Morgen,
heute ist die Panik schon wieder kleiner und mein trockenes Leben geht weiter. Vielen Dank für die aufmunternden Worte!
| Zitat: | | du könntest zu deinem therapeuten fahrn oder hier ins forum gehn |
Leider bin ich vor neun Monaten aus meiner früheren Heimat fortgezogen (berufliche Veränderung) - daher ist mein Therapeut in weiter Ferne. Zudem ist das ein Verkehrspsychologe.
Also werde ich das Forum nutzen, wenn solche Anwandlungen kommen. Online bin ich irgendwie eh immer
Schönen Tag wünsche ich euch!
Wolfgang |
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| wolfgang1971 hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8356 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 08.03.2010, 07:56 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Hallo Wolfgang.
Zuallererst gratuliere ich Dir zu Deinen zwei trockenen Jahren!
Gutes Gefühl,gell? Ich bin eben auch so weit gekommen .
Und jetzt machen wir weiter,gell? die zwei Jahre schenken wir niemandem,die behalten wir und lassen sie wachsen.
Ich kann mir gut vorstellen,dass Dich der Schluck Cocktail runtergezogen und Dir Angst gemacht hat.Angst schwächt uns aber nur.Du hast da etwas viiiiel besseres geschrieben:
| Zitat: | | und ich habe das erste Mal in meinem Leben so etwas wie Selbstbewusstsein entwickelt. |
Schick die Angst zum Teufel und mach da weiter,ich garantiere Dir ,das funktionniert.
Dazu schicke ich Dir ein Paket Kraft.
Liebe Grüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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kossi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.01.2010 Beiträge: 318 Alter: 48 Wohnort: südlich von münchen
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Verfasst am: 08.03.2010, 11:42 Titel: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe |
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Hallo Wolfgang,
Du hast richtig reagiert, das Du den Koktail zurück gegeben hast. Mach Dir keine Sorgen, wenn Du Rückfall gefährdet wärst, hättest Du nichts gesagt, sondern getrunken. Aber hole Dir trozdem Hilfe, dafür ist es nicht zu spät. Du hast großes geleistet, selbst erkannt das Du Alkoholiker bist. Hast von Dir aus beschlossen Abstinent zu Leben. Mach weiter so. Wenn Du weiter mit Dir sorgsam umgehst, wirst Du es auch weiter schaffen trocken zu bleiben. Ich bin auch etwas über 2 Jahre trocken und ich bleibe an dem Thema dran. Meine Angst ist, meine Alkoholkrankheit zu leicht zu nehmen, darum beschäftige ich mich regelmäßig mit meiner Krankheit.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft und eine gute Zeit,Wolfgang! |
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| kossi hat zum Thema: Re: 2 Jahre ohne, und brauche Rat & Hilfe geschrieben
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