| Habe den Verdacht, dass meine Mutter ein Alkoholproblem hat! • Sorgen und der Alltag |
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alphatierchen89 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.02.2010 Beiträge: 2 Alter: 22
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Verfasst am: 28.02.2010, 22:08 Titel: was kann ich persönlich für meinen vater tun |
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hallo. ich die tochter(20) eines alleinstehenden vaters(49). er konsumiert immer mehr alkohol und versucht dies zu vertuschen, indem er die flaschen an den unmöglichsten orten versteckt und mich und andere anlügt.
meine eltern sind seid knapp 20jahren getrennt, mein bruder(24) und ich lebten bei meiner mutter, hatten aber regelmäßig und viel kontakt zu meinem vater. vor acht jahren bin ich mit meiner mutter in eine andere stadt (ca.140km entfern) gegangen. mein bruder blieb bei meinem vater. dort lebte er ca.3jahre und ist dann ausgezogen und nun ans andere ende von deutschland gegangen. seit mein bruder nicht mehr bei ihm lebt habe ich leider immer mehr abstürze von meinem vater miterlebt. unser kontakt ist immer noch sehr gut, er kümmert sich um uns und wir sehen uns regelmäßig.
doch nun bin ich hier, weil er gestern sein größten absturz, den ich mitbekommen habe, erlebt hat...
wir haben den geb. meines bruders gefeiert, wo alle freunde und bekannte sich seit langem wieder getroffen haben. mein vater war auch dabei.
als ich jedoch nach hause kam und mein vater, welcher ne stunde davor schon losgegangen war, nicht zu hause war habe ich versucht ihn anzurufen. nach ner weile rief er zurück. er hat geschlafen und wusste nicht mehr wo er war und konnte kaum reden. jedenfalls stellte sich raus, dass er immernoch auf der feier war (im garten) und wurde von meinem bruder nach hause gebracht. er hatte eingenässt, konnte nicht mehr allein laufen geschweigedenn reden. er ist zu hause in tränen ausgebrochen, weil wir ihm so fehlen. so hab ich ihn noch nie gesehen..
jedenfalls haben wir es nach ner ewigkeit geschafft ihn hinlzulegen.doch er hatte starke schmerzen im rücken, wollte aber auf keinen fall einen arzt.(er würde die behandlungsverweigerung unterschreiben). nachdem er nach kurzen atemnotbeschwerden eingeschlafen ist fing er an im schlaf zu schreien. die habe ich schon öfter miterlebt. ich weiß jedoch nicht, ob er träumt, schmerzen hat oder hilfe braucht. er schläft immer tief und fest und wenn ich ihn wecke weiß er nichts von den schreien.
so konnt ich viele nächte nicht schlafen, weil er immer wieder ah oder hilfe schreit.
ich habe tierische angst, wenn ich mal nicht nach ihm schaue, dass es doch was ernstes ist. ich weiß auch nicht (dadurch dass ich nur mal am we da bin) ob er immer schreit, oder nur wenn er getrunken hat....
ich habe auch soo oft mit ihm darüber und über den alkohol gesprochen, aber es bringt anscheinend nichts...
jetzt versucht es meine mutter nocheinmal, aber ich sehe wenig chancen, dass sie was erreicht.
wie kann ich ihm bloß klar machen, dass er ein problem hat. kann er sich nach 20 jahren überhaupt noch ändern?
was kann ich persönlich für ihn tun?
ich weiß nicht mehr weiter und lebe täglich mit der angst es könnte was passieren...
auch habe ich mich noch niemanden außer meiner familie anvertraut und hoffe, dass ich hier unterstützung und hilfe finde.
danke |
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| alphatierchen89 hat zum Thema: was kann ich persönlich für meinen vater tun geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13698 Alter: 46
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Verfasst am: 28.02.2010, 22:43 Titel: Re: was kann ich persönlich für meinen vater tun |
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Hallo Alphatierchen,
herzlich Willkommen hier im Forum bei uns Erwachsenen Kindern.
Schreib dir alles von der Seele. Du wirst hier gelesen und verstanden. Vielen geht es ähnlich.
Ich wünsche dir einen hilfreichen Austausch!
Lieber Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: was kann ich persönlich für meinen vater tun geschrieben
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kossi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.01.2010 Beiträge: 318 Alter: 48 Wohnort: südlich von münchen
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Verfasst am: 07.03.2010, 13:58 Titel: Re: was kann ich persönlich für meinen vater tun |
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Hallo Alphatierchen,
ich bin trockener Alkoholiker, habe 30 Jahre getrunken. Bin seit über 2 Jahren trocken. Habe mich mit 44 Jahren geändert. Es liegt nur am Menschen selbst sich zu ändern.
Dein Vater ist anscheinend Alkoholiker und du mußt jetzt handeln. Gehe zu einer Suchtberatung, dort bekommst Du Hilfe. Dein Vater ist krank, dass muß Deinen Bruder und Dir klar sein. Aber Dein Vater muß bereit sein den ersten Schritt zu tun.Ein Alkoholiker hat zwei Gesichter, das wenn er Nüchtern ist und das andere wenn er getrunken hat. Du mußt achtgeben das Du nicht Co- Abhängig wirst. Unterstütze ihn nicht in seiner Sucht. Bemitleide ihn nicht wenn er nach einen Alkoholexzes weint, er ist selbst schuld an seiner Situation. Meine Frau hat zu mir gesagt, entweder ich mache was gegen meine Sucht oder sie geht. Damit hat sie mich auf den Weg gebracht.
Ich bin heute froh darüber, dass mein Umfeld sehr streng mit mir war. Sonst wäre ich heute nicht so weit.
Du mußt aber auf Dich selbst schauen, deswegen hole Dir Hilfe, alleine hast Du kaum eine Chance.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Wolfagng! |
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| kossi hat zum Thema: Re: was kann ich persönlich für meinen vater tun geschrieben
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