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Auch ich bin Kind

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Ich eine EKA? Nie oder vielleicht doch?   •    Gefühlswelt sortieren...  
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Melinak
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Anmeldungsdatum: 10.12.2008
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BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 08:36    Titel: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebes Forum,

lange habe ich im Co Bereich geschrieben. Doch auch ich bin Kind und daher werde ich hier meinen Platzt finden, an dem ich die Geschichte meiner Eltern, den Umgang mit ihnen und den Umgang mit mir aufschreiben mag. Ich mag hier den Platz finden, an dem ich mich ausk...kann, an dem ich mal schimpfen kann, wütend sein kann. Vielleicht auch mal böse, weil ich mich immer mehr lösen will.Ich glaube sowas wie mich mal richtig auspovern und nicht immer das liebe Mädchen sein tut mir gerade gut.

Ich mag mal einfach aufschreiben, was ich gestern erlebt habe.Es geht bei meinen Eltern um das Auto, abgemacht ist, das ich das Auto jederzeit bekomme.Aber es gibt deswegen immer Streit, weil ich ihnen den Autoschlüssel nicht so zurrückgebe wie sie es von mir erwarten.

Und im Grunde geht es hier nicht um das Auto sondern um den Umstand, das ich nicht so funktioniere, wie die beiden es erwarten. Sie brauchen mich, daher haben sie durch das Auto eine vermeindliche Macht über mich um sich warscheinlich wohler zu fühlen.

Doch seit einigen Monaten funktioniere ich da nicht mehr. Dienstleistungen, die sonnst liefen, wie zB "Bring mir was mit, wenn du unterwegs bist" habe ich inzwischen abgelehnt. Ich bring nichts mehr mit.

Ja und den Schlüssel bring ich tatsächlich dann zurrück, wenn ich das Auto nicht brauche. Aber halt mit längeren Zeiten auch mal über Tage, wenn ich morgens das Auto brauche um Termine wahrzunehmen.Wohl bemerkt, das Auto parkt in der Garage, wird von ihnen ein mal morgens zwischen neun und elf benutzt und sie haben einen Ersatzschlüssel.Hierbei geht es wirklich nur um das Prinzip.Um die Tatsache das wir nicht miteinander können und ich mich mehr und mehr von ihnen nichts mehr wissen mag.

Ich habe Strategien entwickelt, die mir helfen sollten, das Auto nicht so oft zu brauchen. Um dem Konflickt zu entgehen. Doch das hilft ja nicht. Da das Auto ja nur ein Gegenstand ist und eine Abmachung nicht klar und deutlich verändert wird ist es schwierig da raus zu kommen.

Ein eigenes Auto kann ich mir nicht leisten und weil ich auf dem Land wohne ist es schwer hier ohne Auto zu sein.Ich brauche dieses Auto.Allein die Kinder sollen ihre Termine wahrnehmen können, da wäre es schon von Vorteil wenn ich sie dann fahren kann ohne diesen innern Druck den ich habe.

Nun auf den Kern zurrück. Ich habe festgestellt, das mich das exterm Wütend macht, wenn die mir Aufträge erteilt hatten. "Melanie bring noch Zigaretten mit,ein Steigle Bier usw" . Ich habe das aufgehört, habe ihnen gesagt das das nicht Teil der Abmachung war. Ich hab keinen Bock mehr darauf nur dann etwas zu bekommen, wenn ich dafür Leistung bringe. Es sind meine Eltern und irgendwie empfinde ich inzwischen eine solche Wut dabei, wenn ich darüber nachdenke, was die mir damit angetan haben. Denn Eltern die führsorglich und liebevoll sind stelle ich mir anders vor, die geben ihrem Kind etwas ohne Rückforderung. Meine nicht und das tut mir schon lange so weh!!So bin ich gross geworden und wenn ich nachdenke ich habe nur so funtioniert.

Aber ich merke heute da gibt es noch was anderes, nämlich etwas wie Freundschaften die nichts erwarten. Sowas wie Mutter sein, die nichts erwartet, nämlich mich.

Nun schimpf ich mal sehr förmlich hier rum. Denn ich habe die Nase so voll, denn ich habe Jahrzehntelang nur meinen Eltern so viel geholfen. Ich war immer für die da und habe sie nie im Sich gelassen. Gestern Abend spühret ich wieder diesen Schmerz, die Wut auf beide. Das war immer selbstverständlich, das ihre Tochter für sie sorgte. Immer schon und die blicken das nicht, das die mir mein Leben damit extrem schwer gemacht haben. Bis zu dem Punkt wo ich nicht mehr konnte, letztes Jahr zur gleichen Zeit. Als ich zusammengebrochen bin und nicht mehr konnte.Als die sich um mich gekümmert hatten konnte ich das nicht geniessen, ich fühlte mich ausgeliefert. Da war es schon zu spät.Wirklich geholfen hatten sie mir nicht. Im Gegenteil.

Nun habe ich meine Mutter inzwischen schon fast Verdaut, kommt mein Vater in dieses Spiel. In dieses Verdammte *** Spiel von Verlogenheit und Verdrängung. Er der König wird gestürzt. Nein, ich erklähre jetzt nicht weiter, ich lass jetzt mal laufen.Mein Vater der King der immer nur Arbeiten war und wenn er zu hause war vor dem PC.Der Mann ist Lehrer und sorry liebe Lehrer, aber er hatte echt verdammt viele Ruhepausen!

Ich habe für ihn gekocht, gepuzt, aufgeräumt. Ich habe eingekauft und seine verdammte Rolle spielen müssen. Selbst als Mutter von drei Kindern, die die Kinder alleinerzieht hatte er den Tron für sich gepachtet und ich Dummerchen habe funktioniert. Auf meine Kosten, bis hin zum Krebs hat mich das alles aufgefressen. Ich habe heute so viel Angst, das das nicht das letzte mal wahr, nich der Letzte bösartige Tumor sondern nur der erste, der erste von weiteren. Weil ich es nicht rechtzeitig schaffe da raus zu kommen.

Er Mister Universum, um dem sich die Welt dreht. Ich weiss auch warum ich mit dem Begriff Narzissmus so negativ behaftet bin. Mein Vater scheint mir so eine Persönlichkeit zu haben. Darum ist er für mich auch so negativ. Narzissmus gepaart mit Egoismus, der nur sich sieht und keinem anderen. Der genau solche Leichen im Keller hat, wie die der Kinder und der Frau an seiner Seite.Wer soche Menschen um sich hat und mit ihnen gross werden muss, der kann darin nichts gutes und gesundes sehen. Ich finde es krank und tu mir heute noch schwer den gesunden Ausgleich dazu zu finden.

Ich entwickelte etwas anderes, weiss aber nicht wie es zu deuten ist.Ich war immer diejenige die musste , musste und musste. Ich durfte nicht selbst sein, schon kam der überdomminante Vater und machte mich ganz klein. Ja, so gestern wieder.Wobei ich es gestern noch geschafft hatte ihm zu sagen, wie übel ich es finde, das er sich so hinstellt. Das er selbst nicht kritikfähig ist, das sie nicht fähig sind mal meine Seite zu hören.Ich stand ganz dicht vor ihm, machte mich gross und schaute ihm dabei in die Augen. Da kam der rausschmiss.

Nein ich kann meine Eltern nicht verändern.Lange habe ich hinterher geweint, spührte die Ablehnung beider Eltern. Das tut weh, egal wie alt man ist.Jetzt weine ich wieder. Denn es sind meine Eltern.Und sie habe mir dieses Gefühl mit auf dem Weg gegeben, beide, da konnte ich nie gut genug sein. Nichts konnte ich ihnen recht machen. Selbst heute nicht. Ich hätte gestern gern geholfen, es waren nur 5 Minuten die ich zu spät war, es war ein reines Missverständniss und mir machen sie nun Vorwürfe und schmeissen mich raus.Liebesentzug wie immer, wie immer in meinem Leben als Bestrafung. Das läuft heute genau so ab wie früher.Und ich mach mich jetzt wieder fertig, na prima,toll.

So ein e ***....ich will das nicht mehr!!!!!Bis jetzt habe ich nichts gefunden, was mich daran hindert diese Programm abzuspielen. Stop hilft nicht, dieses Gefühl ist so dominant, das ist da. Lediglich das so anzunehmen, das es so ist und es laufen zu lassen ist wohl die einzige Möglichkeit die ich habe. Im Moment. Mit den Augen rollen

Genug für heute ich bin völlig vertig und müde.

Lieben Gruss Melanie
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Melinak hat zum Thema: Auch ich bin Kind geschrieben
Linde66
Moderatorin
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
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BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 09:10    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Melanie,

als ich angefangen habe, WIRKLICH hinzuschauen, damit habe ich im Nachhinein gesehen schon die ersten wichtigen Schritte gemacht.

Schreib einfach weiter.

Ganz lieber Gruß, Linde
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Linde66 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 4631
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BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 09:24    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Linde,

Danke fürs dasein!!!!!!!

Ganz lieber Gruss und ne fette Möre für jedes Eselchen

Melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 4631
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 09:39    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Nachtrag
Zitat:
Ich merke es wird anders. Die Beziehungsebenen werden anders. Ich habe dazugelernt und gehe weiter meinen eigenen Weg. So wie z.B meiner Mutter zwar jetzt wieder Hilfe geboten habe, weil ihr Hund krank ist.Mehr dem Hund zuliebe, der hat mir leid getan und kann ja auch nichts dafür.

Aber sie erkannt hat, das ich mich nicht klammern lasse. Sie lässt mich wieder gehen, wir haben uns kaum noch was zu sagen und ihr Elend, das ich im Moment mit extremem Ekel empfinde gehört ihr und nicht mehr mir.Ich selbst habe es geschafft vor der Türe halt zu machen, auch wenn sie mich durch ihr Verhalten immer wieder Nötigen mag, das ich zu ihr rein komme. Nein da will ich nicht rein, da stinkt es, das ist es eklig und dreckig.Das ist ihrs und ich hab da nichts mit zu tun. Ich zieh mir das so nicht merh rein.Weder sie noch ihr Elend lassen mein Helfersyndrom aufleben, nein diesmal nicht.Ich kann es spühren, das es mir nicht gut tut und das ist enorm das ich soweit bin auch mal auf meinem Körper zu hören.


Das hatte ich am Morgen noch geschrieben. Dann ist Abends das ganze eskaliert.

Im Moment fühle ich mich aber etwas leichter. Ich bin traurig, ja, aber ich wusste ja, es ist besser mich nicht mehr bei ihnen zu melden und mich ihnen anzubieten. Ja, nun merk ich ganz deutlich, das ich mit all dem was ich hier aufarbeite richtig liege und mir selbst vertrauen kann. Ich weiss es, ich spüre es und wie gesagt langsam lebe ich es auch. Das hier sind die letzten Aufplusterer und Züge die gemacht werden müssen damit ich mich befreit fühlen kann.
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Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
johanna83
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 24.02.2010
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 25.02.2010, 14:30    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo melinak!
ich bin auch die tochter eines alkoholikers und suche hier zuflucht. das los lassen fällt mir momentan auch sehr schwer. ich bin genau wie du auch oft sehr traurig über die jetztige situation.
meine kurze geschicht falls es dich interessiert kannst du unter"mein vater ist alkoholiker und ich geh mit ihm unter" lesen.
ich glaube allein das schreiben über seine sorgen und ängste kann uns schon gut weiterhelfen. ich habe mich gestern angemeldet und konnte diese nacht echt gut schlafen. alles mal los werden was einem so auf der zunge brennt hat echt mal gut getan.
vielleicht hören wir uns wieder mal.
auf jeden fall wünsch ich dir viel kraft, geduld und alles gute!

liebe grüße johanna
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johanna83 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 4631
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 10:22    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Johanna,

Zitat:
ich habe mich gestern angemeldet und konnte diese nacht echt gut schlafen. alles mal los werden was einem so auf der zunge brennt hat echt mal gut getan


Schön das das hier so auf dich wirkt. Mir geht es nach dem schreiben hier meisst auch besser. Es dauert eben eine Weile, bis man dann wirklich dort an sich arbeitet und erfolge sehen kann, wo der Ursprung ist. Ich für meinen Teil sehe das hier als eine Möglichkeit meinen Senf loszulassen, was ich spühre, was ich denke und mit mir passiert.

Liebes Forum.

Gestern ist mir ein Satz meiner Mutter in mir noch total im Gedächtniss hängen geblieben. Bei all den Beschimpfungen traf mich weder die blöde Kuh, noch die Ziege oder der Ochse. Mich traf das meine Mutter mir an den Kopf hingeschmissen hat ich sei überheblich und stark. Als Vorwurf. Ich reg mich echt auf, denn ich bin selber Mutter und wäre echt extrem stolz wenn eins meiner Kinder stabil im leben steht und an sich und seine Bedürfnisse denkt, sich durchsetzt. Einfach stabil ist. Doch meine Mutter macht mich mit solchen ansagen wieder klein und muss sich als Opfer darstellen. Hier seh ich mal wieder ganz deutlich wo sie steht, meine Güte ich bekomme immer mehr den Trieb abzuhauen und sie richtig in ihrer *** stehen zu lassen.......besser gehts wohl nicht.

Je mehr ich in mich reinspühre desto näher bin ich mir. Denn gut, dann bin ich überheblich und stark, das darf ich auch sein! Basta!

Gut das ich hier schreiben kann.

Liebe Grüße nach draussen Melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 13698
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 13:08    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Melanie,

die Hierarchie muß ja gewahrt bleiben, also werden Stärken beim Erwachsenen Kind abgewertet. Solche Sprüche fallen bei uns auf vorbereiteten Boden, wir sind mit Abwertung aufgewachsen, damit das wachsende Kind bloß nie die Begrenztheit des Alkohlikerkosmos durchschaut.

Bei dir die Stärke, bei mir die Intelligenz, heute kann ich erst ermessen, was die Abwertung meiner Fähigkeiten für Auswirkungen hat.


LG, Linde
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Linde66 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 4631
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 26.02.2010, 18:12    Titel: Re: Auch ich bin Kind Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Linde
Zitat:
Bei dir die Stärke, bei mir die Intelligenz, heute kann ich erst ermessen, was die Abwertung meiner Fähigkeiten für Auswirkungen hat.


Ja ich seh das genau so, ich merke erst jetzt wie sehr diese Form an Abwertung auf mich wirkt. Ja, genau dort liegt mein Problem, das ich Lösen kann. Es ist die Lösung, loslassen von alten festgefahrenen Hirarchien.

Ich bin heute Erwachsen, gleichberechtigt und nicht mehr das kleine Mädchen. Heute steh ich meine Frau, besser als meine Mutter, bin Mutter, besser als sie es jeh war und je deutlicher ihr das wird desto Minderwertiger wird sie sich fühlen. Wohl auch darum hin und wieder der Kampf um meine Kinder, wo ich schützend mich vor die stelle und klar mache"Meine Kinder bekommst du nicht klein!"

So kam heute morgen der Spruch, als sie häulend, trauernd da sass:"Ich fühle mich Schuldig, das der Hund gestorben ist, wäre ich doch blos nicht so verwahrlost"

Was macht sowas in mir? Ich konnte nichts mehr darauf sagen, ich habe damit nichts zu tun gehabt.Es war nicht mein Hund, ich wäre sicher anderst mit dem Tier umgegangen. Aber auch das ist nicht meins! Das erste mal seit Jahrzehnten sass ich da, schaute sie an, dachte mir"Mann bist du runtergekommen, meine Güte aber du bekommst mich auch damit nicht mehr".

Ich habe ihr nur kurz zugehört und bin gegangen, kümmerte mich um meine Angelegenheiten und holte meinen Sohn ab.

Zudem kündigte ich an, das das Auto nun den gesammten Mittag bei mir bleiben wird, weil ich es brauche, ob sie was dagegen hätte. Sie könne eh nicht fahren. Gut so.

Mitleid? Kaum spührbar. Wie gesagt, lediglich um den Hund trauer ich, doch sie war sehr alt und schon lange krank, ich konnte damit rechnen und bin nicht ganz so überrumpelt von dieser Tatsache.

Wie diese Sache mir nun wieder mal klar macht , das ich schon ganz schön weit gekommen bin. Ich habe gute Arbeit an mir geleistet, als ob ich spührte es kommt so etwas noch auf mich zu.

Linde ich hatte immer schon die Fähigkeit zu spühren, wenn was kommt. Egal was es war ob gut ob schlecht ich spührte es immer schon lange im Vorraus. Intuition und Sensibilität.MAnche Menschen haben sowas. Mich wundert es nicht, das ich die letzten Tage so durch den Wind war. Nun ist dieses Gefühl heute so stark wie noch nie da, ich werde fast Wahnsinnig.Nun bin ich wieder ruhig und auf dem Boden. Werde ich mich an diese Gefühlswelt gewöhnen, die im Moment extra dimmensional funktioniert?

Ich wunder mich über mich selbst, möchte es geniessen, geniesse es und freu mich irre. Nur der kleine Anteil des Cos schreit aus dem Hintergrund "Mädel du darfsch des net" abder das sag ich "Mama sei still, i derf des"Ich darf mich wohl fühlen, das tu ich heute auch wenn meine mutter in ihrer Ecke sitzt und weint. Ja und das mach ich heute mit voller wolliger Genugtuung..........auch wenns fiess klingt für mich...........ich fühl mich gut damit.

Ich habe mich abgegrenzt und fühle mich das erste mal nicht schuldig......Lasst uns das mal feiern!!!!

Liebe dicke Möhrchengrüsse von mir hier aus Schwaben.....Melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben

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