| Ich eine EKA? Nie oder vielleicht doch? • Gefühlswelt sortieren... |
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13699 Alter: 46
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Verfasst am: 26.02.2010, 18:38 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Hallo Melanie,
da freu ich mich mal mit!
| Zitat: | | Intuition und Sensibilität. | Als kleines EK entwickeln wir nahezu übersinnliche Fähigkeiten, wie ist gerade die Lage der Nation, wie ist der Pegelstand, wie muß ich mich wo wann warum verhalten, damit dieses oder jenes passiert oder eben nicht passiert...? Die Wahrnehmungsfähigkeit trainieren wir, um in diesem Alkohlkosmos zu überleben und darin unsere schonendste Nische zu finden.
Toll, wenn man solche Fähigkeiten hat, aber als Erwachsene habe ich heute jeden Tag mit Reizüberflutung zu tun, wenn ich mich nicht um meine Grenzen kümmere. Abgrenzung ist mein Thema. Damit ich nicht ertrinke in der Flutwelle an Wahrnehmungen, die meine geschärften Sinne mir pausenlos liefern.
Wenn mir das gelingt, dann freue ich mich zunehmend an meiner Fühligkeit. Ich nehme ja auch die schönen Dinge des Lebens so bewußt wahr.
| Zitat: | | "Ich fühle mich Schuldig, das der Hund gestorben ist, wäre ich doch blos nicht so verwahrlost" | Solche Sprüche kenne ich, da wollten meine Eltern immer die Absolution von mir haben. Daß ich ihnen ihre Last von den Schultern nehme. - Nö. Abstand!
Bis denn, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 28.02.2010, 17:45 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Hallo,
Boa, ist schon hart, was gerade hier abgeht. Abstand....wirklich so wichtig! | Zitat: | | Solche Sprüche kenne ich, da wollten meine Eltern immer die Absolution von mir haben. Daß ich ihnen ihre Last von den Schultern nehme. - Nö. Abstand! |
Die Absolution hat sie bekommen. Nicht von mir. Doch einen Tag nachdem dieser Hund gestorben ist gingen meine Vater und meine Bruder ins Intrnet und suchten sich einen neuen Hund aus. Den konnten sie am Abend noch zu sich holen!! Ich find es total beschreibend für das was bei uns los ist. Es ist verrückt!
Sie haben nun einen neuen Hund und damit die nächste Herrausforderung für alle. Denn mein Sohn hat sich in den Hund verliebt und möchte ihn am liebsten darum kümmern.Ich habe ds Hundchen gesehen und bin begeistert. Ja und meine Mutter steht freudestrahlend vor der Tür und holt alle ab zum spazieren laufen. Das wird der nächste Brocken werden, der sich quer legen kann, ich hoffe ich schaffe das mit der Notwendigen Distance zu packen. Ich geh dort wegen dem Hund hin, laufe nicht mit meiner Mutter sondern mit dem Hund spazieren. Hab sie heut morgen allein laufen lassen. Heute abend mag mein Sohn laufen, der holt das Tier ab, ohne meine Mutter. Morgen früh lauf ich mit dem Hund ohne meine Mutter. Ich hoffe, das ich dadurch den Abstand zu ihr soweit wahren kann und dennoch dieses süsse Tierchen bewegen kann. Denn der Hund kann ja echt nichts dafür und meine Eltern denen könnte ich gerade alles an den Kopf schmeissen, weil mich sowas extrem wütend macht. Wie können die blos? Ersatzbefriedigung und der Hund kann leiden. Ich glaube nämlich nicht, das sie mit dem Hund wirklich richtig umgehen können und der Hund dort nicht das bekommt was er braucht.Ich hoffe dennoch das das Tier ........ich könnte grad kotzen.....Mein Sohn auch, der reisst das nämlich ab, das da was nicht so läuft we es für das Ter gut ist. Er meinte nur, das er ihnen den Kopf waschen würde, falls dem Hind was passiert oder er krank würde. Das ist die nächste Bombe!!!!!!!!HILFE!!!!!
Gruß Melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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| Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 03.03.2010, 07:05 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Heut Nacht ging in mir was setsames vor. Es hat irgendwie Klick gemacht. Im Schlaf verarbeitet man vieles. Was bein mir ja läuft ist ein unterbesustes Programm, warscheinlich löst sich das auch im Schlaf. Ich bin gut aufgestanden und habe einen Druck weg, einen Druck, den ich in mir selbst aufgebaut hatte.
Krieg, wer gewinnt schon in einem Krieg? Keiner gewinnt denn beide Seiten verlieren. So ist es. Ich habe heute Nacht kapituliert. Ich mag nicht mehr kämpfen und das im positiven Sinn. Denn ich brauche den Spies nicht umdrehen und meine Eltern deligieren. Ich brauch nur eins, Distance und Abstand zu ihrem Leben.Ich sollte endlich aufhören zu denken, das ich weiss was sie brauchen und zu versuchen da Eifluss zu nehmen.Es ist ihr Leben, sie sind alt und in Rente, diese beiden Menschen können jetzt ihr Leben so gestalten wie SIE es wollen, nicht so wie ich mir das vorstelle.Ich werde es akzeptieren, das sie sich dazu entschieden haben. Auf Hilfe von mir können sie aber nicht hoffen, dazu distanciere ich mich immer weiter weg von ihnen. Wenn die beiden entschieden haben, zu verwahrlosen und zu verdrecken ist das ihre Entscheidung. Ich finde es nicht gut. Ich akzeptiere es aber bin nicht bereit ihnen da raus zu helfen, dazu sollten sie sich jemand anderen suchen oder sich selber helfen.Ich habe geübt und gelernt ihnen NEIN zu sagen. Nich mit mir.So gelingt es mir hoffendlich den kontakt weiter zu pflegen, für mich die Grenzen zu ziehen, wo es mir noch gut tut und wo nicht. Aber zu kämpfen habe ich keine Lust mehr.
Das kann ich bei Freunden gut, beim Job gut trennen. Nun schaffe ich es auch teilweise immer mehr bei meinen Eltern.Stück für Stück. |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 03.03.2010, 07:09 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Der Hund ist ein kleines Nervenbündel. Der braucht viel Aufmerksamkeit. Ich geh gern mit ihm los. Gestern hatte ich schon total Muskelkater vom vielen Laufen. Das tut mir gut. Ich habe am Abend noch ne Gruppe die ihre Hunde laufen lassen, im Rudel und da hat er sich gut eingelebt. Jetzt laufen wir jeden Abend mit ihnen mit. Morgens lernt er mit mir das an der Leine Laufen. Sitz macht er schon und langsam hört er auf zuruf auch. Schön ist das.
Gruß Melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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shirley005 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 83 Alter: 33
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Verfasst am: 06.03.2010, 16:59 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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hallo melanie,
das mit dem abgrenzen ist total schwer, bin auch schon seit 2 jahren an dem thema dran. meist mach ich mir es selbst schwer durch die alten muster, ich muß nach ihnen schauen étc. inzwischen versuche ich aber immer mehr anzunehmen dass sie so leben wollen und es ja auch ihr leben ist. ich muß es akzeptieren und kann nichts daran ändern.
aber andrerseits müssen sie dann auch meinen weg akzeptieren. vor 3 mo hatten wir deswegen einen heftigen streit, hat aber im nachhinein zur besserung beigetragen. ich merke immer das ich den kanal voll habe wenn ich mir wünsche das sie doch mal wieder in den urlaub gehen. *g*
ich wohne auch sozusagen um die ecke und da ist das mit dem abstand halten auch nicht so leicht. aber es tut gut wenn man es erstmal immer häufiger schafft!
tiere sehe ich auch immer als therapie an. ist ja auch oft erwiesen worden das sie den menschen gut tun. bin auch mit hunden aufgewachsen und sie waren immer gute gefährten für mich, auch heute merke ich oft wie mir der kontakt zu tieren gut tut. es gibt ja auch therapie-pferde. scheint also zu funktionieren. |
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| shirley005 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13699 Alter: 46
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Verfasst am: 06.03.2010, 20:41 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Hallo Melanie!
Spazierst du noch?
Liebe Grüße, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 08.03.2010, 11:40 Titel: Re: Auch ich bin Kind |
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Hallo zusammen,
Erst mal einen Text den ich geschrieben habe. Zum Nachlesen und für mich hier, das ich nicht vergesse, das ich ihn habe.
| Zitat: | hallo
Ich steh ja wie du in der gleichen Situation. Auch ich dachte immer, das ich meiner Mutter folgen und entsprechen muss. Aus Angst herraus sie würde mich deswegen weniger lieben.Aus Angst herraus weggestossen zu werden und allein da zu stehen.Weil ich mein leben lang hin und hergestossen wurde habe ich mich dahin entwickelt ablehnung von aussen auf mich persönlich abzulegen und darunter zu leiden. Denn wen habe ich noch um mich ausser meiner Familie, meinen Eltern? Keinen denn der Kreis um den wir uns seit Jahrzehnten keisen lässt dabei keinen Menschen,Freund oder sonstige Sozialen Kontacke mehr zu.
So bei mir, denn inzwischen hat sich alles um mich herum verändert.Meine Eltern aber sind nicht dijenigen, die mir mein Leben erleichtern.Sie sind nicht diejenigen die auf gleicher Augenhöhe mit mir stehen und mir so begegnen. Sie erlauben mir heute noch kein Nein, bzw ich habe Angst dafor es zu formulieren, weis ich es ja noch nie sagen durfte.Egal warum, ich habe es nicht gewagt aus einer Angst herraus. So eine Beziehung möchte ich nicht haben. Nicht mehr. Inzwischen weiss ich was ich will. Mein eigenes Leben so zu gestalten wie es mir passt. Unabhängig von anderen, besonders von meinen Eltern, denen ich es eh nicht recht machen kann. Wenn diese beiden merken ich funktioniere nicht mehrwird sich schon einiges ändern.
Für mich zumindestens ändert sich dabei mein ganzes Leben. Zwar treffe ich Entscheidungen ohne Absprache mit mein Eltern(BOA das habe ich wirklich gemach!!!!!) , die sich eh nicht dafür interessierten.
Ich bin erst einmal ganz allein für mich und kann mich mit mir selbst beschäftigen.DAs tut so gut, wenn man da sich drauf einlassen kann.
Ich begegne heute Menschen die mir gut tun, das bedeutet ich orientiere mich nicht mehr Hilfesuchend zu meinen Eltern, die mir echt nicht weiterhelfen, ich gehe auf andere Menschen zu , die meisst ein wesendlich hilfreicheres Gegenüber sind um mich zu "normalisieren".
Ich lerne zu reden, mich zu öffnen, meine Bedürfnisse zu formulieren und über meine Gefühle zu sprechen. Das geht nicht von heute auf morgen aber das ist etwas was sich entwickelt und braucht eben Zeit.(Ich bin ungeduldig und kanns kaum erwarten).
Es sind solche Ziele die du für dich formulieren und finden kannst. Nichts ist schöner denk ich als irgendwann dafon gelöst zu sein. Denn dann haben wir alle Chancen neu anzufangen und unser ganz eigenes soziales Netz aufzubauen, in dem wir uns fallen lassen können und uns wohl fühlen.
Denn wenn ich dich so lese habe ich ein Bild vor Augen, das mir zeigt, das du eigendlich deswegen an deiner Mutter hängst weil du ohne sie nicht klar kommst, weil du Angst hast dich zu lösen und allein da stehst. Weil du dir selbst nicht genug vertraust und nicht den Mut hast zu lösen. Hört sich härter an, als es ist.Ich geh da ganz von mir aus.Denn Die Zukunft spielt eine ganz andere Musik als die von heute. Winken
Besuch mal deine Freundinnen und geh spazieren. Kümmer dich um Nachbars Hund oder such dir ein Hobby. Lesen ist was schönes oder einfach nur so rumsitzen. Alles Möglichkeiten die du hast um dich zu lösen und was dich daran hindert dauernd mit dem Kopf bei deiner Mutter zu sein. Das ist dann Loslösung.
Lieben Gruß Melanie |
Liebes Forum,
Shirley hat geschrieben:
| Zitat: | | aber andrerseits müssen sie dann auch meinen weg akzeptieren. |
Das ist oft der Punkt an dem es bei mir hängt. Weil die es nicht akzeptieren und nicht dementsprechend reagieren wie ich das erwarte. Doch auch das geht furtbar in die Hose, habe ich gemert.
Weil ich da schon wieder mitten drin hänge, nur anderst. Das hat nichts mit loslassen zu tun, eher mit einer veränderten Position. Am Schluss merke ich dann schaffen es beide Eltern wieder das durcheinander so zurrecht zu rücken, das ich mich wieder auf dem alten Platz befinde. Es nützt doch nichts!
Genau das wie das mit dem Hund. Ich merke es heute und es fällt mir auf, das ich geradewegs mit vollster Freude in die Falle getappt bin.Rückfall vom feinsten!!!!!Kurzfristig. Egal, ich habs gemerkt, mein Bauch hat mir da schon extra viel Signale gesendet gehabt, mann waren das Schmerzen!
Wichtig ist, ds ich die Distance wahre. Ich bin schon fast schwach geworden bei dem Anblick dieses niedlichen Tierchen. Ich übernahm schon fast Verantwortung für das Tier, bis mir in der Nacht sämtliche Alpträume signaliesiert haben, es stimmt was nicht. Dann dazu diese stechenden Bauchschmerzen. Da hinderte mich dernsthaft mein Bauch mit dem Hund zu laufen.Mein Körper reagiert inzwischen und das ist gut so.
Bei der Therapiestunde wurde mir auch ganz klar, das ich selbst noch nicht bereit bin loszulassen. Diese Angst dafor loszulassen. Ich habe auch für mich herrausgefunden, das es nicht die Sorge um meine Eltern ist sondern meine Angst dafor allein zu sein.
Im Bild gesprochen ist es so, ich steh in der offenen Türe, einen Schritt in die Freiheit entfernt und schaffe es nicht diesen zu tun. Ich stehe da, will nicht zurück. Leider ist das was ich dort in Freiheit sehe noch nicht so klar und deutlich zu sehen. Es ist noch nicht interessant genug und ich habe Angst dafor.
Mir fehlt komplett die Selbstsicherheit. Zum Glück kann ich es üben und trainieren. Bilder kann man malen, ich bin ja sehr kreativ und kann mir ein wunderschönes Bild malen.Das tröstet mich und gibt mir Hoffnung das es gut werden kann, wenn ich es will.
Zudem habe ich letzte Woche ein gutes Erlebnis gehabt, was mir auch weiterhilft.
Ich bin mit der Sozialarbeiterin zusammen gesessen und habe über die GSEmpfelungen meines Sohnes geredet. Er hat die Empfehlung für die Realschule. Nur wir beide schaffen es nicht , Klarheit in das Hausaufgabenchaos zu bringen. Für meinen Sohn gibt es keine Hausaufgaben. Ich bin inzwischen nicht bereit, diesen Kampf zu kämpfen, da ich merke, das mein Sohn dann immer mehr von mir entfert.Da er hier nichts machte konnte ich mir nicht vorstellen, das er dennoch die Empfehlung für dei Realschule bekommen hat. Ich kann es nicht nachvollziehen und der Lehrer von ihm scheint mir da sehr locker zu sein.Da ich zu ihm langsam das vertrauen verloren habe, weil er sich nicht an absprachen gehalten hat. Im Guten soll es zukünftig weiter gehen und ich hoffe mit Hilfe von ihr kommen wir weiter.
Zum Schluss meinte sie, das ich alles richtig mache, mir lediglich der zweite Part in der Familie fehlt, mit dem ich mich absprechen kann.Ich erziehe seit 8 Jahren meine Kinder allein, mir geht dabei manchmal die Puste aus.In meine Kindern ist so viel positives potential, so viel Feinfühligkeit und Fähigkeit sich zu äussern, ihre Bedürfnisse zu formulieren, sich Hilfe zu holen.Hier habe ich echt was geschafft, was ich selbst so gar nicht konnte. Es ist für mich wie ein Wunder!!!
Bisher war das mein Vater, durch die Loslösung von ihm redete ich mit keinem mehr über die Kinder.
Das macht mich so unsicher und bin damit überfordert. Die Sozialarbeiterin meinte, das sie mir helfen möchte und mir den zweiten Part gern ersetzen mag. Ich freu mich so darüber, das ich darüber weinen muss, das löst in mir etwas aus, was mich so erleichtert.
Das was mir nun passiert ist das allse sich in mir zu lösen scheint und gibt einen unglaublichen Schwall an Emmozionen raus. Erleichterung, Entspannung,Wut und Zorn,Verletzlichkeit, Kraftlosichkeit und vor allem ganz viel Traurigkeit.Dann wieder diese Freude. Alles glaube ich auch Gefühle die ich so verdrängt hatte und die sich nun lösen. Ich hoffe sie lösen sich und es pendelt sich ein.
Zumindest merke ich , das sich so einiges bewegt, ich mich bewege in Richtung Loslösung und ich endlich erfahren darf, was es bedeutet, wenn Menschen einem helfen. Gute Menschen die mich weiter bringen, die mich weiter selbst entscheiden lassen, die mich unabhängig begleiten und mir Mut machen.
Liebe Grüsse Melanie
Liebe Linde, ja ich spaziere tag täglich durch die Welt um mir neue Bilder zu holen, neue Eindrücke zu sammeln, Neues zu erleben.Die Sonne scheint und dabei geht es mir so richtig gut. Einen Trick darf ich noch verraten, ich habe mein Handy abgeschaltet, das liegt seit Wochen im Eck rum. Festnetzt gibt es noch, sonnst nichts mehr. Denn ich bin nicht mehr allzeit bereit und überal erreichbar!!!!
Zudem kommt, wenn ich gehe, komme ich auch gern wieder nach hause und vielleicht schaffe ich es noch hier in diesem Haus nicht nur Möbel stehen zu haben und sauber zu machen, sondern mich hier zu hause und angekommen zu fühlen.Wenn nicht werde ich mir wohl was anderes suchen, das ich neu beziehen kann. Nur erst mal möchte ich es hier versuchen, keine Ahnung ob ich das schaffe.Alles ändert sich, vielleicht auch das? |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Auch ich bin Kind geschrieben
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