| Krieg • Ich eine EKA? Nie oder vielleicht doch? |
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tinka25 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2010 Beiträge: 116 Alter: 27
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Verfasst am: 25.02.2010, 21:08 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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Das ist genau das Problem, aber ich war zu jung um das zu verstehen und bin deswegen in diese Rolle hineingewachsen und es ist schwer das abzulegen.
Liebe Grüße Tinka |
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| tinka25 hat zum Thema: Re: bitte gibt mir ein Rat geschrieben
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jessy21 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2009 Beiträge: 59 Alter: 24 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 26.02.2010, 15:16 Titel: Re: Hallo |
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hi Tinka,
ich muss sagen genau das was du sagst auch schon auf einer art stimmt ich denke man brauch sehr lange um überhaupt irgendwann damit abzuschliessen.Aber ich denke auch das man vielleicht auch aus liebe den mensch verlassen muss damit wir leben können und vielleicht die person um die es geht auch.Aber halt jeder auf seine art und weise
| tinka25 hat Folgendes geschrieben: | Man darf nicht vergessen, sie ist krank und ein Kind weiß, dass sie auch andere liebenwürdige Eigenschaften hat und man diese Seite liebt. Für mich gibt es nichts schlimmeres den Menschen "im Stich zu lassen", denn man liebt, auch wenn es das einzig richtige ist.
LG |
hi linde,
ich weiss das es dir auch so ging und es nicht leicht wahr für dich aber wie lange hast du gebraucht um zu begreifen das man sich lösen muss das interessiert mich mal nicht negativ gemeint sondern aus reiner neugier .
ich wünschte das es viel einfacher wäre.
aber ich kenne es ja kämpfen kämpfen kämpfen
eines was wir alle gemeinsam haben ist
wir werden immer die besten stehauf männchen bleiben
so lg grüsse wunderschönes wochenende wünsche ich euch
jessy21 |
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| jessy21 hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13699 Alter: 46
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Verfasst am: 26.02.2010, 18:26 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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Hallo,
knapp ein Jahr Magenschmerzen bis zur tatsächlichen Umsetzung... Bewußt war mir schon von Anfang an, daß ich mir keinen Gefallen tue, so eng mit der Herkunftsfamilie zu tun zu haben. Ich fing an alle meine zahlreichen, teils sehr heftigen Körpersignale zu überhören und mir die Situation per Kopf "richtig zu reden". Sie war aber nicht richtig, nicht für mich.
| Zitat: | | Aber ich denke auch das man vielleicht auch aus liebe den mensch verlassen muss damit wir leben können und vielleicht die person um die es geht auch.Aber halt jeder auf seine art und weise | Jessy, genau darum geht es. In Liebe loslassen. Den anderen in Liebe loslassen und gleichermaßen sich selber in Liebe zuwenden und für SICH sorgen.
Das mit den besten Stehaufmännchen, das könntest du bei "Merkmale für ein EK" schreiben! Das ist wirklich eines unserer besten Merkmale, grins.
Wie geht's dir heute, Tinka?
Lieber Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: bitte gibt mir ein Rat geschrieben
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jessy21 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2009 Beiträge: 59 Alter: 24 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 27.02.2010, 13:30 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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| Zitat: | | Jessy, genau darum geht es. In Liebe loslassen. Den anderen in Liebe loslassen und gleichermaßen sich selber in Liebe zuwenden und für SICH sorgen. |
hi linde ,
danke für die antwort solangsam glaube ich bin ich auf den richtigen weg
ich denke auch das man vielleicht auch ein teil in sich selbst verzeihen muss damit man in liebe gehen kann mit einen guten gewissen
danke
lg jessy21  |
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| jessy21 hat zum Thema: Re: bitte gibt mir ein Rat geschrieben
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lost_in_registration neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.02.2010 Beiträge: 35
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Verfasst am: 27.02.2010, 13:45 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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Liebe Jessy,
Ich für meinen Teil, habe mir nahezu _alles_ vergeben. Nachdem ich begann zu begreifen, dass es einfach so kommen _musste_, dass ich mich nun nicht mehr darüber wundere, dass ich werden musste, wie ich bin, _kann_ ich gar nicht mehr sauer auf mich selbst sein. Ich habe mir das doch gar nicht ausgesucht. Ich fange jetzt an, mir die Dinge selbst auszusuchen und für diese werde ich auch die Verantwortung übernehmen. Aber nicht mehr für Dinge, die ein anderer aus mir machte. Ich nehme das diesem anderen (meiner Mom) nicht mal mehr übel. Es ist einfach, wie es ist. Meine Mutter war krank, sie _konnte_ nicht anders, denn sonst hätte sie es anders gemacht. Die Krankheit an sich trägt für mein Verständnis die Verantwortung. Mir ist ja mal sowas von verziehen
Wünsche Dir weiterhin alles Gute. Wenn Du denkst, Du bist für Dich auf dem/einem richtigen Weg, dann bleib am Ball. Verzeih Dir kommende Fehltritte und mach für Dich das Beste draus.
Liebe Grüße,
A. |
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jessy21 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2009 Beiträge: 59 Alter: 24 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 28.02.2010, 10:23 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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hi lost,
ja sich selber sachen zu verzeihen oder auch vergeben ist schwer dennnoch übe ich fleissig dran.
womit ich nur ein grosses problem habe ist das ich alkoholismus nicht als krankheit ansehen kann. diese menschen haben sich das selber ausgesucht sie hätten nein sagen können also wieso haben sie weiter gemacht ich von meiner person her kann es nicht als krankheit sehen
lg jessy21 |
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| jessy21 hat zum Thema: Re: bitte gibt mir ein Rat geschrieben
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lost_in_registration neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.02.2010 Beiträge: 35
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Verfasst am: 28.02.2010, 13:15 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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Jessy,
ich glaube nicht, dass diese Menschen sich das ausgesucht haben. Ich glaube auch nicht, dass ein x-beliebiger Alkoholiker, wenn er sich nicht immer wieder davor verschließen würde, Alkoholismus in seinem Leben begrüßt. Alkoholismus ist eine sogenannte "schleichende" Krankheit. Die psychische und physische Abhängigkeit tritt nicht schnell nach der Einnahme ein, wie es z.B. bei Heroin der Fall ist, sondern erst über einen langen Zeitraum hinweg. Die meisten Menschen reden sich ein, dass sie keine Gefahr laufen von einem Genußmittel abhängig zu werden. So wie ich z.B., denn für mich halte ich es unmöglich einmal zu einem Alkoholiker zu werden. Ich rede mir das auch ein. Tatsächlich kann ich aber nicht in die Zukunft sehen und kann das gar nicht mit solch einer Bestimmtheit sagen, wie ich es mir aber vergaukle. Und oftmals bermerken Alkoholiker nicht, wenn die Grenze zum Suchtverhalten überschritten wurde.
Wenn Du Alkoholismus nicht als Krankheit akzeptieren kannst, wie ist es dann mit Sucht? Ich bin z.B. zigarettensüchtig. In meiner Jugend war ich Computerspielsüchtig. Und ich hatte mal so etwa 3 Jahre, da war ich süchtig nach dem Konsum von Kannabis. Ich geriet förmlich in Unruhe, wenn ich nicht kiffen konnte. Ich redete mir ein, dass ich kiffen _muss_, hab die halbe Welt abtelefoniert, um was zu kiffen aufzutreiben und wenn ich nichts bekam war ich unglücklich. Sucht geht immer einher mit dem Kontrollverlust über die Sache selbst. Ich _konnte_ in dieser Zeit nicht aktiv bestimmen aufzuhören. Das impliziert Sucht an sich. Keine Sucht, kann kontolliert und von heute auf morgen eingestellt werden. Dass ich heute kein Kiffer mehr bin ist reiner Zufall. Das Bedürfnis verlor sich wodurch auch immer. Es war einfach weg. Nicht, was ich aktiv verursacht hätte und wofür ich mir heute auf die Schulter klopfe nach dem Motto: "Na das haste aber toll gemacht." ... denn ich war das nicht und das einzige was ich heute denke ist: "Gott sei Dank ist das <weggegangen>"
Will sagen: Wie Du es formulierst funktioniert es für meine Begriffe nicht. Alkoholiker machen nicht weiter, weil sie es wollen (auch wenn es oft so erscheint!), sondern weil sie schlicht und ergreifend nicht anders können. Die Sucht ist (akut) einfach stärker als sie.
Vielleicht hast Du Lust Dir mal ein Buch darüber durchzulesen? Etwas, dass Dir den Mensch Alkoholiker "näher" bringt, die Sucht/Krankheit an sich. Für mich war es ein sehr sehr großer Schritt, für den ich ewig lang gebraucht habe. Ich habe das nämlich ganz genau so gesehen wie Du, aber die Einsicht war enorm wichtig für mich.
Weiterhin alles erdenklich Gute für Dich un Dein Weiterkommen!
Liebe Grüße,
A. |
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jessy21 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2009 Beiträge: 59 Alter: 24 Wohnort: berlin
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Verfasst am: 28.02.2010, 15:11 Titel: Re: bitte gibt mir ein Rat |
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| lost_in_registration hat Folgendes geschrieben: | |
| Zitat: | | ich glaube nicht, dass diese Menschen sich das ausgesucht haben. Ich glaube auch nicht, dass ein x-beliebiger Alkoholiker, wenn er sich nicht immer wieder davor verschließen würde, Alkoholismus in seinem Leben begrüßt. Alkoholismus ist eine sogenannte "schleichende" Krankheit. |
hi lost,
ich muss sagen irgendwo auf einer art haben sie es sich doch ausgesucht sie hätten doch sagen können nein oder??
ja krankheit geht bei mir einfach nicht rein es ist mehr eine sucht.
auch ich habe eine sucht die tollen zigaretten aber so wie du schreibst kann ich es verstehen ich hätte auch nein sagen können.habs ich gemacht nein.
ich denke ich bin noch weit entfernt und es macht mich sehr wütend zu hören wenn man sagt es ist eine krankheit<<<ich hasse es dieses wort
es für mich ist es eine sucht und man hätte nein sagen können und nicht mensch verletzten die man liebt und man sich nicht helfen lässt
ich hasse meine ganze vergangenheit die mit den wort alkohol anfängt ich hasses
lg jessy21 |
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| jessy21 hat zum Thema: Re: bitte gibt mir ein Rat geschrieben
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