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Entgiftung ohne Krankenversicherung ???

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DerkleinePrinz
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 12:56    Titel: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo @all,

ich bin hier neu und habe bisher nur mitgelesen. Ich habe vor ca. 2 Wochen mir eingestanden, dass ich Alkoholiker bin und das verdanke vor allem meiner Freundin.
Ich war bereits bei einer kostenlosen Suchtberatung der Diakonie und habe heute noch einen Termin bei einem Psychotherapeuten und ein Treffen mit dem Kreuzbund um mehr über meine Möglichkeiten zu erfahren und noch mehr zu verstehen. Im Falle einer Entgiftung gibt es ein Problem - ich bin nicht krankenversichert. Die Gründe sind am Anfang hier erstmal zweitrangig. Der Berater der Diakonie erzählte mir, dass es eine Möglichkeit gäbe dass die Rentenversicherung dies bezahlt. Ich habe auch keine Rücklagen von denen ich eine Entgiftung, geschweige denn eine Thera bezahlen könnte.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Thema oder Ratschläge. Alle Infos sind willkommen - ich will da raus.

Danke schon mal für Antworten. Nachfragen werde ich gerne beantworten.

Bis dann

DerkleinePrinz
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DerkleinePrinz hat zum Thema: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
Joachim
Gast






BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 14:20    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo DerkleinePrinz,

erst einmal ein ganz herzliches Willkommen hier im Forum.

Die Kosten für eine Therapie werden entweder von der Krankenkasse oder (in den wohl meisten Fällen) vom Rentenversicherer übernommen.
Die Entgiftung bezahlt üblicherweise die KV.
Ich habe aber auch mal gehört, dass in bestimmten (Ausnahmefällen) das Sozialamt die Kosten übernehmen kann.
Vielleicht kann sich Dein Berater von der Suchtberatung da ja mal genauer erkundigen, oder aber der Kreuzbund kennt sich da genauer aus.

Schön, dass Du etwas tun willst, um vom Teufel Alkohol wegzukommen, und ich hoffe, Du tust es in erster Linie um Deinetwillen.

Ich wünsch Dir ganz viel Kraft für Deinen Weg, und wann immer Du Fragen hast, oder einfach etwas loswerden willst, dann schreibe ruhig hier im Forum.

Gruss Joachim
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Joachim hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
sophia
Gast






BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 15:32    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Kleiner Prinz,

ich begrüße Dich herzlich und wünsche Dir auf Deinem Weg viel Kraft
und Festhalten am Deinem Ziel!!

Leider kann ich Dir nichts raten, kenne mich nicht aus... aber ich freue mich, daß Du Dich hier so nennst, denn wie sagte Antoine de Saint-Exupery:

"Leicht finden wir Freunde, die uns helfen,
schwer verdienen wir uns jene, die unsere Hilfe brauchen...."

IN diesem Sinne
Alle Gute für Dich

Sophia
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sophia hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
Tabaluga
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 947

BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 15:37    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo kleiner Prinz!
Auch von mir ein herzliches Willkommen hier!
Gut, dass Du den ersten Schritt gegangen bist!
Gib mal bei einer "Suchmaschine" "nicht krankenversichert" ein.
Da gibt es einige Informationen zu dem Thema.
Anders kann ich Dir dazu im Moment nichts sagen und nicht helfen.
Aber es gibt bestimmt einen Weg!
Schön, dass Du hierher gefunden hast!
Liebe Grüße
Tabaluga
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Tabaluga hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
henri
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 16:08    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo DerkleinePrinz und herzlich willkommen

Kostenträger für eine Entzugsbehandlung ist normalerweise die Krankenkasse oder das Sozialamt. Da bei dir keine Krankenkasse die Kosten übernimmt, besteht die Möglichkeit, dass das Sozialamt die Kosten übernimmt. Wie das bei einer qualifizierten Entzugsbehandlung ist, kann ich nicht sagen. Denkbar wäre es aber, dass sich die Rentenversicherung daran beteiligt. Du warst bereits bei der Suchtberatung (Diakonie). Dort müsste man dir auch sagen können, wer die Kosten für eine Entgiftung übernimmt. Für die Entgiftung benötigst du auch noch eine Einweisung. Die kann von deinem Hausarzt ausgestellt werden oder soviel ich weiß, auch von der Beratungsstelle. Das müsstest du entweder mit der Beratungsstelle oder mit deinem Hausarzt besprechen. Bei der Gelegenheit kannst du auch deinen Hausarzt nach der Kostenübernahme fragen. Vielleicht hat auch jemand aus der SHG des Kreuzbundes Erfahrung, also auch da mal nachfragen.

Hauptsache ist, dass du vom Alkohol weg willst. Selbst wenn du die Kosten selbst übernehmen müsstest, rentiert es sich, die Entgiftung mitzumachen. Was nützt es dir, wenn du jetzt das Geld sparst, dir aber deine Gesundheit ruinierst. Du hast den ersten Schritt getan, jetzt mach weiter, es lohnt sich.

Gruß Henri
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henri hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
DerkleinePrinz
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 17:31    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

@all

Danke erstmal für den herzlichen Empfang und die Tipps. Ich habe jetzt nicht soviel Zeit, da ich gleich zum Kreuzbund muss. Ich melde mich dann heute abend nochmal.

PS: Ich denke ich bin hier gut aufgehoben und freue mich über eure Hilfe und die zukünftigen Diskussionen.

Bis später
DerkleinePrinz
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DerkleinePrinz hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
henger2
Gast






BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 17:43    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo kleinerPrinz,

die Lösung kannste vielleicht hier finden.
Alkoholikerin und nicht Krankenversichert
Nicht krankenversicht? Hier testen
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henger2 hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
DerkleinePrinz
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 27.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 22:51    Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi, bin wieder da von dem Kreuzbundtreffen. Es war für mich erstmal ein informatives Treffen und ich habe zwar meine Geschichte und den aktuellen Zustand erzählt aber ansonsten meist mehr zugehört. Die Leute waren sehr nett und eine brachte Berliner mit. Leider (oder Gottseidank) sind alle schon seit längerer Zeit trocken. Alle waren auch in einer Therapie und kamen erst danach in die SHG. Sie fanden es echt mutig von mir als nasser Alkoholiker in die Gruppe zu gehen, aber ich bin fest entschlossen auf dem einen oder anderen Weg mit dem Thema Alkohol umzugehen und von meinem vorherigen Umgehen wegzukommen, dauerhaft.
Dies bringt mich wieder zum eigentlichen Thema. Im Falle einer Entgiftung und oder Therapie bin ich ja nicht krankenversichert und kann mir momentan nicht leisten das selbst zu bezahlen und da ich über keinerlei Rücklagen verfüge und meinen Job als Selbständiger nur begrenzt ausüben kann - nicht zuletzt auch aufgrund der "hervorragenden" Wirtschaftssituation in Deutschland. Ich werde die Nacht nutzen um zum Thema KV und Kostenübernahme was zu finden.
Sozialamt kommt für mich wahrscheinlich nicht in Frage, da ich ein Haus besitze in dem meine Oma "lebt" und ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Sie ist seit ca. 6 Jahren ein Pflegefall und ich werde sie nicht in ein Alten - oder Pflegeheim bringen aus moralischen Gründen, denn sie wollte zuhause sterben und das respektiere ich auch so. Ansonsten hätte ich das Haus schon verkauft und vieles sähe besser aus.
Ich werde weiter auch im Net Informationen sammeln zum Thema Alkoholismus, da ich mich erst seit ca. 2 Wochen damit beschäftige. Mir fällt auf, dass hier nur von Entgiftung und Therapie geschrieben wird und alle anderen Formen des "normalen" Umgangs mit Alkohol praktisch ausgeschlossen werden. Sicher seid ihr die Experten zu dem Thema, weil ihr den Weg, den ich jetzt wohl gehe schon hinter euch habt, aber seht ihr keine Alternative bei der man wie ein "normaler" Mensch mit Alkohol umgehen kann, nachdem man mal "drauf" war? Versteht mich nicht falsch, ich bin daran interessiert alles über das Thema zu erfahren. Mein Psychotherapeut heute mittag, dem ich die ganze Wahrheit über mein Trinkverhalten und die Entwicklung bis hin zum Saufen erzählte, war nicht der Meinung, dass ich unbedingt zur Entgiftung und zur Therapie muss, sondern erstmal versuchen sollte ob ich überhaupt einige Tage ohne Alkohol schaffe. Wie es bis jetzt aussieht wird dies heute seit Jahren mein erster Tag OHNE Alkohol. Ich versuche hier keinen "kalten" Entzug, sondern will nur wissen, ob ich es eventuell 3 Tage schaffe. Mein Gedanke dabei ist, dass ich ja nicht trinke weil es mir so gut schmeckt, sondern ich versuchte die Realität zu verdrängen und damit die wirklichen Probleme zu verdrängen. Trinke ich, so werden die Probleme mehr, da ich sie dann nicht lösen kann. Trinke ich in einem Maße der mich nicht beeinträchtigt, kann ich Probleme lösen und habe dann eigentlich keinen Grund mehr zu trinken. Ist nur so ein Gedanke von mir und ich würde mich über eure Ratschläge dazu freuen. Ich weiss vielleicht nicht alles was mich dazu bringt, aber doch eine Menge der Probleme.

O.k, meine letzten Sätze waren vielleicht etwas off-topic, ich kann sie auch in eine andere Sparte verschieben, falls gewünscht.

Alles Liebe

DerkleinePrinz
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DerkleinePrinz hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben

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