| Quartalssaufen?? • Richtiger Zeitpunkt? |
|
|
| Autor |
Nachricht |
|
|
chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
|
Verfasst am: 28.02.2006, 01:24 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
hallo kleiner prinz,
willkommen hier im forum.
ich habe deinen letzten beitrag gelesen und mir ist aus diesem nicht klar ob du nun mit dem trinken aufhören willst oder nicht.
du gehst in eine shg, du suchst dir info-material im internet, du schreibst hier, gleichzeitig suchst du entschuldigungen für dein trinken.
hier wirst du auch nichts von einem normalen umgang mit alkohol finden, denn ein alkoholiker wird niemals normal mit alkohol umgehen können und das ist uns hier allen klar.
wenn du schon trinkst um probleme zu bewältigen, dann setzt du den alkohol gezielt ein, hier fängt die sucht an. ich weiss nicht ob du schon abhängig bist oder nicht dieses musst du selbst herausfinden. versuche, wie dir geraten wurde, eine zeit ohne alkohol zu leben, dann wirst du sehen ob du ihn brauchst oder nicht.
meiner meinung nach bist du noch nicht so weit, dass du an eine dauerhafte abstinenz denkst. es sagt mir auch, wie froh du über die aussage deines psychotherapeuten warst. wenn man noch nass ist, dann hört man so etwas nur zu gern.
lg
chrissyta |
|
| Nach oben |
|
| chrissyta hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |
henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
|
Verfasst am: 28.02.2006, 01:38 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
Hallo kleinerPrinz
Im ersten Beitrag bezeichnest du dich als Alkoholiker, im zweiten denkst du an normalen Umgang mit Alkohol, also kontrolliertes Trinken. Wenn du hier liest und auch mit den Leuten aus deiner Kreuzbundgruppe sprichst, wirst du nur lesen und hören, dass es das nicht gibt. Ich konnte früher nicht mit Alkohol umgehen, wie sollte ich das jetzt plötzlich können? Aber diese Gedanken hat wohl anfangs jeder von uns gehabt.
Eine Entgiftung ist nicht zwingend notwendig, sie erleichtert nur die Anfangszeit. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sie unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird. Nur, wenn du die Kosten dafür übernehmen musst, und damit ein Problem hast, dann ist das auch nicht gerade förderlich bei deinem Vorhaben. Wenn du mit dem Therapeuten schon darüber geredet hast, drei Tage mit trinken aufzuhören, dann probiere es doch einfach. Dabei ist allerdings zu empfehlen, dich vorher von deinem Hausarzt untersuchen zu lassen. Er kann dir auch Medikamente geben, die das aufhören erleichtern.
Wie es dann nach den drei Tagen weitergeht, kannst du mit deinem Therapeuten bereden. Es reicht jedenfalls nicht, einfach mit trinken aufzuhören, sondern es muss sich auch die gesamte Einstellung ändern. Ob dazu eine ambulante oder stationäre Therapie nötig ist, kannst du mit deinem Therapeuten bereden.
wünsche dir fürs Erste einen guten Start
Henri |
|
| Nach oben |
|
| henri hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |
sophia Gast
|
Verfasst am: 28.02.2006, 10:06 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
Hallo Kleiner Prinz,
Ich lese Dich aufmerksam, weil auch ich diese Gedanken hatte.
Und ich finde es auch vollkommen in ordnung so zu denken.
Immerhin setzt Du Dich gerade damit auseinander und mußt Deinen Weg erste finden - egal, was für einer es sein wird - es wird DEINER!
Doch als erstes möchte ich Dir sagen, ich kann nicht verstehen, wie man sich nicht krankenversichern kann. Muß ich sicher nicht aber trotzdem
ich rate es Dir dringend!!!!
Du schreibst 3 Tage ohne alkohol - verzeih, doch ich muß schmunzeln..ich habe das alles auch probiert und bin auch noch dabei - doch meine Erfahrung zeigt mir, es klappt einfach
nicht, vielleicht stehst Du noch am Anfang Deiner "Karriere" !
Warum mußt Du trinken? Warum spielt der Alkohol so eine Rolle bei Dir im Kopf?
Ich habe gemerkt, daß ich ihn brauche, als ich merkte wie sehr ich ihn in mein Leben eingebaut habe , es immer runterspielte -
und wie es mir dann immer schlechter ging. Körperlich wie auch geistig.
Es wird immer verschiedene Meinungen geben und so auch die des kontrollierten Trinkens. Doch hier im Forum vertritt man klar eine andere -
nämlich die des Nichttrinkens, da die Menschen - so wahrscheinlich auch ich - nicht anders mit Alkohol umgehen können und auch nicht mehr wollen!
Darum suche Deinen Weg
Ich wünsche Dir einen Guten!!!
Sophia |
|
| Nach oben |
|
| sophia hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |
DerkleinePrinz neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.02.2006 Beiträge: 4
|
Verfasst am: 28.02.2006, 11:08 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
Hi ihr alle,
ich wollte eigentlich einzeln auf die letzten drei Beiträge eingehen, finde es aber besser alles zusammenzufassen.
Also, ich war bis vor kurzem nie mit der Problematik Alkohol befasst. Hin und wieder kam mal ein Kommentar ich würde zuviel trinken, aber ich habe nie wirklich darüber nachgedacht. Vor 2-3 Wochen merkte ich dann, dass ich mich in jeder Beziehung in eine ziemliche *** geritten hatte. Dazu kam noch, dass meine Freundin mir im Prinzip die Pistole auf die Brust gesetzt hat. Ich begann zu erkennen, dass Alkohol mich so tief gebracht hat weil ich versuchte die anderen Probleme damit zu ertränken. Ich suchte Hilfe bei der Diakonie und führte ein erstes Beratungsgespräch. Das gab mir den ersten Kick. Im Internet fand ich dann einen Psychotherapeuten in der Nähe der sich auf Suchtprobleme spezialisiert hat und machte einen Termin bei ihm, obwohl ich mir das eigentlich momentan nicht leisten kann. Gleichzeitig trat ich in Kontakt mit dem Kreuzbund, den ich gestern ja auch besuchte.
Ich weiss nicht ob ich Alkoholiker bin oder ein Akoholproblem habe oder was. Deshalb sammle ich Informationen, auch hier und versuche gleichzeitig ob ich wirklich Trinkpausen einlegen kann und zumindest erstmal nur ein Maß an Alkohol konsumiere, welches mich nicht in meinem Leben behindert. D.h. ich will und muss meine anderen Probleme beseitigen können, die massgeblich zu dem übermässigen Alkoholkonsum geführt haben. Ich setze Alkohol ein um mal Ruhe zu haben und um schlafen zu können. Es bringt aber nix auf Dauer, das weiss ich. Auch belüge ich mich nicht bei der Problematik und auch nicht die Leute mit denen ich darüber rede. Ich versuche einfach meinen Weg zu finden und rauszufinden wo ich überhaupt stehe. Deshalb auch der Versuch der Trinkpause. Gleich sind es 24 Stunden seit dem letzten Glas. Wenn es bis Donnerstag klappt, sehe ich weiter.
Wie gesagt, ich bin noch auf der Suche nach meinem Weg und der hier propagierte Weg der Abstinenz ist ja o.k. und für die die ihn gegangen sind wohl auch der einzige Weg. Ich versuche nur herauszufinden wo ich eigentlich stehe und entscheide mich dann mit proffesioneller Hilfe und Hilfe von z.B. euch und den Kreuzbundleuten was ich tun werde, abhängig natürlich von meinem eigenen Erfahrungen.
Noch ein Wort zur KV. Natürlich ist es unverantwortlich nicht krankenversichert zu sein. Meine PV hat mich rausgeschmissen als ich wie weitere 31.000 Selbständige in Deutschland meine Beiträge nicht mehr zahlen konnte.
O.k. Danke erstmal für eure Infos und bis später mal.
Liebe Grüsse
DerkleinePrinz |
|
| Nach oben |
|
| DerkleinePrinz hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |
Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32807 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
|
Verfasst am: 28.02.2006, 11:28 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
Hallo DerkleinePrinz,
jeder sollte den Weg suchen, der ihn zu einem nüchternen Leben bringt.
Gerade wenn man bei den ersten Überlegungen ist, ob man sich für ein alkoholfreies Leben entscheiden möchte, sollte alle Hintertüren geschlossen werden.
Überlegungen, eine Trinkpause einzulegen, um sich selbst zu beweisen, dass man ja aufhören kann, wenn man möchte, sind von vornerein zum Scheitern verurteilt.
Wenn Gedanken aufkommen, ob man sein Alkoholkonsum nicht mehr unter Kontrole hat, ist der Zeitpunkt meist schon überschritten, wo man diese Kontrolle noch hatte.
Her sind Menschen, die dies alles selbst durchgemacht haben und wissen, wo von sie reden.
Du kannst natürlich gerne Deine eigenen Erfahrungen machen.
Ich vertrete aber den Standpunkt, dass ich Menschen, die mir ein nüchternes Leben vorleben, einfach mal glauben schenken sollte.
Fehler oder eben negative Erfahrungen, die andere gemacht haben, brauchst Du ja nicht auch machen.
Lerne einfach aus den Fehlern anderer. |
|
| Nach oben |
|
| Karsten hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |
schorni67 Gast
|
Verfasst am: 28.02.2006, 11:35 Titel: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? |
|
|
hallo kleiner prinz,
| Zitat: | | Ich versuche nur herauszufinden wo ich eigentlich stehe und entscheide mich dann mit proffesioneller Hilfe und Hilfe von z.B. euch und den Kreuzbundleuten was ich tun werde, abhängig natürlich von meinem eigenen Erfahrungen. |
ich hoffe für dich das du dann noch eine entscheidung treffen kannst.
ich konnte das ab einem gewissen punkt nicht mehr.
ich wünsche dir kraft und einen klaren kopf für deine entscheidung.
gruß
schorni |
|
| Nach oben |
|
| schorni67 hat zum Thema: Re: Entgiftung ohne Krankenversicherung ??? geschrieben
|
|
 |