| am Grund angekommen • bitte gibt mir ein Rat |
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tinka25 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2010 Beiträge: 116 Alter: 27
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Verfasst am: 02.03.2010, 09:55 Titel: ... |
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Hallo LostSoul,
das kenne ich nur zu gut, ich habe soviel Kraft und Nerven aufgewendet um mit ihr zu streiten und ich habe mich auch gefragt, bringt es was? Nein, es bringt nichts, sie muss es selber wollen. Ich habe mich distanziert in dem ich vor Jahren schon mit meinem Mann zusammen gezogen bin. Doch immer wieder kamen Anrufe und Mails, einmal nett und das andere Mal hat sie mir wieder sonst was an den Kopf geknallt. Bei mir hieß es auch immer ich übertreibe, bilde mir das ganze ein und ich solle in psychologische Behandlung gehen. Angriff ist der beste Weg der Verteidigung. Ich muss Melanie recht geben, dass wichtigste ist LOSLASSEN, es ist ihr Leben und wir können sie nicht ändern. Ich wollte auch immer das meine Mutter das tut was ich sage, denn ich weiß ja was richtig ist, aber leider geht das so nicht. Sie kann nur gesund werden, wenn ich sie lasse. Schwer zu verstehen für mich, aber der einzige Weg. Überleg dir Dinge die dir gut tun und kümmere Dich um DICH, denn du solltest der wichtigste Mensch für dich sein! Kopf hoch!
Alles Liebe und viel Kraft Tinka |
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| tinka25 hat zum Thema: ... geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 02.03.2010, 10:01 Titel: Re: Krieg |
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Hallo liebe lostSoul | Zitat: | in der letzten schrieb sie ich solle mir mal einen gescheiten psychologen suchen!!!
Sie verstehe nicht, weshalb ich nun solch einen Zoff mit
ihr anfange..... |
Bei mir ging es gnadenlos ab, als ich vor einem dreivirtel Jahr Psychotherapie anfing. Mein Vater so wie auch meine Mutter drehten da föllig am Rad. Verständlicherweise, sie merhkten es bewegt sich was und nämlich ich, damit kommen sie nicht klar. Die wollen immer nur den gleichen Trott, die gleiche Handlung um zu verdrängen, verstecken und sich zu verleugnen.
Du bist nun jemand, der ihnen das bewust macht. Das ist normal das jetz Stress anfängt.
Ich versteh nun eins nicht, warum brauchst du den alten Troff und lässt veränderung nicht zu? Was hindert dich daran loszulassen?
| Zitat: | ich drehe mein Fähnchen immer in den Wind, funktioniert
sie so, wie ich mir das vorstelle, ist sie die beste
Mum der Welt...... aber wehe wenn nicht..... |
Das wird es sein......
| Zitat: | | ich weiß nicht ob ich das will ein gespräch würde doch auch nichts bringen oder??? ich bin es leid zu reden ich habe jahrelang versucht mit ihr zu reden... |
Dann lass es doch, es bringt doch eh nichts!
| Zitat: | | sie stellt mich jetzt hin als hätte ich nicht mehr alle tassen im schrank und bilde mir das alles nur ein bzw wie sie es ausdrückt: ich "übertreibe" und steigere mich da in was rein was garnicht stimmt... |
Schuldig bist immer du, das ist die Struktur. Löse dich auch daraus, du bist nicht Schuld, du weisst wer du bist und lass dir da nichts einreden. Sie haben es Jahrelang gemacht. Ich steiger mich nun auch rein. Meine Eltern sagen genau das gleiche. Aber das hindert mich nun nicht mehr daran meinen eigenen Weg zu gehen.Und wenn ich mich da reinsteiger na und? Ich möchte ja schliesslich was verändern und das ist manchmal nicht immer das, was andere Wollen. Lass los und Kämpfe nicht um vermeindlices "Recht haben" oder oder, lass es einfach .Schau nach dir und deinen Bedürfnissen. Willst du Ruhe, dann gib dir Ruhe!
Lieben Gru0ß Melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Krieg geschrieben
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LostSoul85 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.01.2010 Beiträge: 20 Alter: 27 Wohnort: Bad Soden am Taunus
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Verfasst am: 02.03.2010, 10:30 Titel: Re: Krieg |
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du triffst den nagel auf den kopf...
Ich versteh nun eins nicht, warum brauchst du den alten Troff und lässt veränderung nicht zu? Was hindert dich daran loszulassen?
Ich kann nicht loslassen, weil ich dadurch schon meinen dad verloren habe er war auch alki und ist vor 2 jahren gestorben und kurz bevor er starb habe ich den kontakt abgebrochen
wenn ich das gespräch lasse, wirft sie mir wieder vor ich sei ihr scheiß egal usw
zu der selbsthilfegruppe wo ich hingehe hat sie sogar gemeint dieses "Psychogebabbel" dort, würde alles nur noch schlimmer machen und wehe ich würde dort was über sie erzählen!!!
ich bin echt am ende
wie soll das alles weitergehen? wir wohnen hier alle paar meter entfernt auf demselben kaff...morgen mittag kommt sie wohl zu meinem onkel der in der wohnung unter mir wohnt! was wenn ich ihr hier dann über den weg laufe?
bald hat mein bruder geburtstag der in der wohnung über ihr wohnt! soll ich dann etwa nicht hingehen oder was?
es ist mir alles zu kompliziert bin kurz davor aufzugeben und ihr wie immer recht zu geben sie habe ja kein alk problem
ich zweifle an meinen eigenen gedanken |
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lost_in_registration neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.02.2010 Beiträge: 35
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Verfasst am: 02.03.2010, 11:08 Titel: Re: Krieg |
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Liebe Lost,
ich möchte Dir wirklich nicht auf die Füsse treten, aber mir scheint es wirklich so, als steigerst Du Dich auch zu sehr da rein. Ist nicht böse gemeint, aber manche Dinge scheinen dir mehr Sorgen zu machen, als sie unterm Strich sollten. Das Ding mit dem Loslassen hat ein Stück weit auch mit "Gleichgültigkeit" zu tun. Gleichgültigkeit dem gegenüber, was Deine Mutter von Dir denkt oder erwartet. Darauf _solltest_ Du keine Rücksicht nehmen.
z.B:
- Was wenn ich Ihr dann über den Weg laufe?
Sag ihr deutlich und bestimmt: Mutter, ich habe momentan weder Lust noch den Kopf mich mit Dir zu unterhalten. WIR würden uns eh wieder nur streiten. (Keine Vorwürfe, sollte Sie DIR etwas vorwerfen, halt Dir vor Augen, dass ihr beide eine unterschiedliche Wahrnehmung habt. Deine Mutter mag das so wahrnehmen. Eure gesamten Differenzen sind für meine Begriffe stark auf eine unterschiedliche Wahrnehmung der Tatsachen begründet. KEINESFALLS in ein Gespräch einsteigen, es macht den Anschein, als könne es momentan bei euch beiden keine konstruktiven Ergebnisse erzielen. Wenn Du sie FREUNDLICH aber BESTIMMT zurückweist, wirst Du Dich gut dabei fühlen. Du hast dann das Ruder in die Hand genommen und selbst bestimmt, was passiert)
- Soll ich etwa nicht zu dem Geburstag von meinem Bruder gehen?
Wenn Du Dich da nicht wohl fühlst, dann lass es. Ruf Deinen Bruder an, schildere ihm, warum Du nicht kommen willst. Erkläre ihm, dass es nicht mit ihm, sondern mit eurer Mutter zu tun hat. Frag ihn, ob er sich ein, zwei Tage später mit Dir treffen mag und ihr dann unter euch auf ihn anstosst. Er wird Dich verstehen und Dir das nicht übel nehmen.
Hier ein Ansatz, wie man sich ohne Streit begegnen könnte (das wichtige sind klare, deutliche Aussagen, ohne einen Vorwurf zu machen)
- "Mutter. Du nimmst doch bestimmt auch wahr, dass wir uns in lezter Zeit immer streiten. Vielleicht bin ich daran schuld (stimmt natürlich nicht, aber das musst Du nicht ausdrücken, damit die Situation nicht aus dem Ruder läuft), vielleicht gehören aber auch zwei dazu. Ich bin momentan sehr verwirrt und möchte ein wenig Ruhe. Ich hoffe, Du verstehst das und kannst meine Entscheidung respektieren."
Es geht auch anders, führt mitnichten aber zu dem Ergebnis, dass bei euch beiden Ruhe einkehrt. Dir steht auch das Recht zu zu sagen "Mutter, was möchtest Du von mir? Meine Hoffnung daran steigern, dass Du wirklich vom Alk los bist, damit sie wieder enttäuscht wird? Möchtest Du meine Absolution? Soll ich Dir heute die Zustände verzeihen, unter denen ich gezwungen war aufzuwachsen? Soll ich Dir die Schuld daran nehmen, weil Du selbst sie nicht siehst oder erträgst? Nein. Du überschreitest wiederholt meine Grenzen. Du tust mir momentan nicht gut! Beweis mir erst mal, dass Du ein Jahr keinen Schluck Alkohol trinken kannst, dann kann ich auch daran glauben, dass Du es ernst meinst."
Es ist alles Deine Entscheidung. Viele Fragen, die Du so hast sind aber erst dann zu beantworten, wenn Du für Dich entdeckt hast, was Du willst und brauchst! Es gibt immer so viele Antworten auf alles, aber die für Dich richtige findest Du auch nur, wenn Du Dir überlegst, was für Dich das beste ist und eine Entscheidung fällst. Und verdräng Deine Mutter bei diesen Entscheidungen. Es gibt KEINERLEI Grund, für sie da zu sein, denn sie war diejenige, die Dich im Stich gelassen hat (nicht bewußt, nicht absichtlich, sondern durch den Alk, aber dennoch)
Lost ich will Dir wirklich wirklich nicht zu Nahe treten, aber Du machst auf mich den Eindruck als sperrst Du Dich noch zu sehr. Ich kenne das von mir selbst. Wir sind in solchen Strukturen aufgewachsen und empfinden sie gar manchmal für normal. Tief verwurzelt, fühlen wir uns für unsere eigenen Eltern schuldig und verantwortlich, aber das ist falsch! Du hast das Recht einfach jeden Menschen fallen zu lassen, wenn Du Dich von ihm bedrängt fühlst, wenn Du spürst, dass er Dir nicht gut tut. Ich hatte damals ANGST auszuziehen. Alle Sorgen drehten sich nur um meine Mutter. Ich dachte, ich kann sie doch nicht allein lassen, die säuft sich doch zu Tode! Ich trage keinerlei Verantwortung für diese miese Kindheit, die meine Mutter mir hat zuteil werden lassen. ebensowenig wie Du. Aber Menschen ändern sich nicht einfach so. Und wenn, dann braucht es viel Zeit.
Ich erkenne mich ganz ganz stark in Dir wieder. Meine Lösungsansätze mögen für Dich nicht greifen. Du fühlst Dich sicher grad erschlagen, weil Du denkst, dass alles Dich überrumpelt. Nimm Dir Deine Ruhe. Setzt Dich vielleicht hin, schreib Dir alle Deine Fragen auf und nimm Dir eine nach der anderen und schau, welche Antworten für Dich wünschenswert sind.
Die Frage sollte also nicht lauten "Warum hört meine Mutter nicht auf zu trinken und macht mir so viele Sorgen?", sondern eher "Wenn meine Mutter nicht aufhört zu trinken, ich ihr nicht glauben kann, dass sie trocken ist, was mache ich dann?" Das wird Deine Mutter in den Hintergrundrücken und Dich nach vorne bringen.
Ich wünsche Dir wirklich von ganzem Herzen alles erdenklich Gute. Auf dass Du möglichst bald Antworten für Dich findest, die es Dir erlauben zu Dir zu finden.
Ganze liebe Grüße,
A. |
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tinka25 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.02.2010 Beiträge: 116 Alter: 27
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Verfasst am: 02.03.2010, 11:24 Titel: Re: Krieg |
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Hallo Lostsoul,
ich denke das die innere Distanz gemeint ist oder liege ich falsch? Familie ist Familie und die bleibt einem erhalten. Ist so, haben wir uns nicht ausgesucht. Du hast inzwischen einen großen Vorteil ihr gegenüber, du bist erwachsen und nicht mehr auf sie angewiesen. Du weißt das der Fehler nicht bei dir liegt und ich denke im tiefsten inneren weiß sie das auch, sonst würde sie nicht so agressiv reagieren. Lass dich nicht von deinem Weg abbringen, denn auch sie wird zum Überlegen kommen...
Bei mir war es auch jahrelang so, dass ich immer wieder kleinbei geben musste, sie hat kein Alkoholproblem und ich bilde mir das ein, dachte auch schon ich spinne, aber im innersten wussten wir beide das ich Recht hatte. Inzwischen sieht es meine Mutter ein und ist in Behandlung und auch sie sagt zu mir, dass sie die ganze Zeit wusste das ich Recht hatte und deshalb auch so aggressiv wurde, sie wollte es nicht hören, denn es war die Wahrheit.
Versuche kühl ihr gegenüber zu sein, wenn du ihr über den Weg läufst, es ist sicherlich schwer, denn ich kenne dieses Gefühl von Wut, Aggression und auf der anderen Seite einfach das hilflose Gefühl und verlangen das zwischen uns wieder alles in Ordnung ist, denn Streit kann ich beim besten Willen nicht aushalten.
Ich hatte vor mehreren Jahren einen Freund, der war Alkoholiker und nahm auch gelegentlich Drogen, ich habe ihm gesagt, dass ihn das umbringen wurde und er solle das lassen. Er hat mich nur ausgelacht. Ich habe mich mit ihm gestritten, ich habe gewöhnlich alles getan was er sagte und habe an diesem Tag auf stur geschaltet, gesagt ich lasse mir das nicht mehr gefallen. Am nächsten morgen habe ich die Nachricht erhalten, er ist tot, er hat sich in dieser Nacht eine Überdosis gegeben. Ich dachte ich wäre Schuld, kam selber nicht mehr klar. Denkst du auch ich bin Schuld? Denkst du ich hätte ihm helfen können?
Ich für mich weiß, ich konnte ihm nicht helfen und das ist auch nicht meine Aufgabe, er ist erwachsen und jeder weiß welche Konsequenzen Alkohol, Drogen haben können und diese Menschen tun es aber trotzdem. Nicht wir zwingen sie dazu, es ist ihre freie Entscheidung und das ist auch bei deinen Eltern so. Das mit deinem Vater tut mir wahrsinnig leid, aber das ist nicht deine Schuld, er hat es selbst so entschieden.
Ich hoffe du verstehst auf was ich hinaus will und ich konnte dir etwas helfen.
Ich wünsche Dir alles Gute! |
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| tinka25 hat zum Thema: Re: Krieg geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 02.03.2010, 11:27 Titel: Re: Krieg |
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Liebe lostSoul,
Wie gut kann ich dich verstehen, lebe ich in einer ganz ähnlichen Situation. Ich habe ds was du schreibst auch hinter mir, oder stecke manchmal noch mittendrin. Nur mache ich nicht mehr das was meine Eltern mir sagen. Egal wie die dann simpfen oder mit mir streiten, denn die tun das ja so oder so! Hol ich den Autoschlüssel meine sie mir bestimmen zu müssen wie lange ich für das Erledigen der Sachen brauchen darf. Wie lange habe ich gebraucht meinen Eltern zu zeigen, das ich so lange brauche wie ich es brauche. Sie bekommen es ja wieder. Immer Streit und Stress deswegen. Inzwischen hol ich es mir trotzdem und brauche so lange ich brauche, auch wenn die hinterher schimpfen, egal!Das Wunder liegt darin, das ich inzwischen so weit bin mir zu sagen, egal was die denken, ob die mich deshalb blöd finden , ich brauche für mich das Auto und habe ein Recht darauf meine Besorgungen so lange zu erledigen wie es eben die Zeit braucht.Ich bekomme das Auta trotzdem immer wieder. Schlimmer wäre, sie würden das mir nicht geben und selbst damit bin ich durch, denn ich habe Wege gefunden auch ohne das Auto klar zu kommen. Das alles brauchte ewig lange Zeit, ich bastel daran nun schon fast ein Jahr. Die Lösung des Problems ist immer in dir selbst zu finden, in dem wie du mit der Situation umgehst um dir das bestmögliche für dich und deine Bedürfnisse zu besorgen. DU DARFST DEIN LEBEN FÜR DICH LEBEN!
Ich denke, solange du das machst was du mit dir selber ausmachen kannst, worin du dir sicher bist, was dir gut tut ist es schon ein grosser Schritt nach vorne. Nicht aus Rücksicht oder Angst handeln, das jemand über dich spricht oder oder.
Ob sie tatsächlich alk Probleme hat ist hie auch nicht wichtig. Denn was du schreibst und wie du schreibst sind eben solche Strukturen Hinweise darauf, das es wohl so ist.
Das mit dem"über den Weg laufen" kenne ich auch. Mann war ich blöde, wenn ich daran denke, wie ich zeitweise Umwege gelaufen bin nur um ihr nicht zu begegnen. Einfacher ist doch ihr offen zu begegnen und ihr mit nem kleinen "Smaltalk" das Gefühl zu geben, das sie wichtig ist um sich ganz förmlich wieder ganz schnell aus dem Staub zu machen.Sobalt Vorwürfe kommen oder oder auf der Hacke umdrehen und gehen. Besser ist das allemahl. Reden ist silber schweigen manchmal auch Gold!
Fazit: Mach was dir richtig erscheint. Die Lösung kann ich dir nicht geben. Wenn du deinen Bruder sehen magst, mach es nicht von dem abhängig. Wenn du keinen Streit magst, dan streite dich nicht herrum. Deine Mutter kannst du nicht verändern, doch dich kannst du verändern, so das es für dich gut ist. Sorge für dich und deine Bedürfnisse und mache dabei nicht andere Verantwortlich, ganz wichtig ist es das zu erkennen!
Lieben Gruß Melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Krieg geschrieben
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LostSoul85 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.01.2010 Beiträge: 20 Alter: 27 Wohnort: Bad Soden am Taunus
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Verfasst am: 02.03.2010, 11:48 Titel: Re: Krieg |
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ich danke euch
ihr habt ja alle so recht!
ich weiss das alles ja im grunde genommen auch schon ich hab das so oft in der therapie durchgekaut usw
ich werde mein bestmögliches versuchen um für mich klarzukommen
es ist nur schwer ich sehe immernoch das bild vor mir wie ich den krankenwagen rufen musste oder wie sie in ihrer eigenen kotze liegt usw ich kriege diese bilder einfach nicht aus meinem kopf raus obwohl es schon jahrelang her ist!
sie da so liegen zu sehen tut mir so sau weh und das schlimmste ist halt eben dass ich nichts tun kann wenn sie keine hilfe will
ich habe die hoffnung auch bereits aufgegeben dass sich noch was ändern wird sie ist ein sturkopf und will es einfach nicht wahrhaben
wenn ich auch sie verliere werde ich es auch überleben genau wie den tod meines vaters
das leben geht weiter auch wenn man es sich manchmal nicht wünscht
als mein dad starb hab ich immer die leute angeguckt u mich gefragt wie sich das leben einfach so weiterdrehen kann!
aber so ist es eben und ich muss lernen endlich mal damit klarzukommen sonst geh ich an meinen depris u sorgen auch noch zugrunde |
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 4631 Alter: 40
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Verfasst am: 02.03.2010, 12:07 Titel: Re: Krieg |
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Liebe lostSoul,
| Zitat: | | es ist nur schwer ich sehe immernoch das bild vor mir wie ich den krankenwagen rufen musste oder wie sie in ihrer eigenen kotze liegt usw ich kriege diese bilder einfach nicht aus meinem kopf raus obwohl es schon jahrelang her ist! |
Versteh ich vollkommen. Mir tut es auch noch weh. Nur das ist echt ihrs!!!!!
| Zitat: | und das schlimmste ist halt eben dass ich nichts tun kann wenn sie keine hilfe will
ich habe die hoffnung auch bereits aufgegeben dass sich noch was ändern wird sie ist ein sturkopf und will es einfach nicht wahrhaben |
Diese Hilflosigkeit die wir Kinder haben, die ist unerträglich. Sie kann einem alles zerfressen und daher musst du es für dich schaffen dich zu lösen. Sie wird sich nicht ändern, wenn sie nicht will. Du kannst was ändern, wenn du es schaffst die Situation so zu sehen, zu erleben und zu fühlen, das es nicht mehr weh tut. Ganz schön vielarbeit die du da vor dir hast.
| Zitat: | wenn ich auch sie verliere werde ich es auch überleben genau wie den tod meines vaters
das leben geht weiter auch wenn man es sich manchmal nicht wünscht |
Genau, dein Leben geht weiter, willst du es wegen deiner Mutter denn selbst aufgeben? Du bist jung, hab spass am leben. Du darfst das, das tut dir nur gut.
Beispiel:Mein Opa ist damals gestorben, er war die Selbstaufgabe vom Dienst. Der schob seine pseudokranke Frau noch mit Bauchspeichelkrebs im Rollstuhl durch die Gegend und ist dewegen immer wieder zusammen gebrochen.Sie hat ihn nur benutzt um ihr leben so angenehm wie möglich zu machen. Sie lebt heute noch und das gut! Heute läuft die Frau wieder!Er hat sich selbst aufgeopfert bis zum letzten Tag.Auch meine Oma hatte Probleme mit dieser Krankheit.Ich kenne diese Frau heute nicht mehr!
Das ist für mich mit ein Anlass gewesen mich zu refflektieren. Ehrlich und klar sich selbst mal zu hinterfragen, was man tut und ob das einem überhaupt gut tut!
LGMelanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Krieg geschrieben
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