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Pauliese neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 19.02.2010 Beiträge: 14
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Verfasst am: 21.02.2010, 23:18 Titel: Re: Angst - Problem |
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Liebe Dagmar,
ich danke dir für deine Offenheit.
Ich schätze mal, du hast krasse Zeiten durchgemacht, dass tut mir leid.
Jetzt hast du deinen eigenen Weg gefunden, ich hoffe es geht dir gut!
Ich stimme mit dir überein, dass es wichtig ist, sich selber zu fragen, wieviel und was man ertragen kann und bereit ist mitzumachen.
Ich bin unsicher, was mich betrifft.
Wie schon erwähnt, haben wir an und für sich ein schönes Leben.
Von Natur aus bin ich stark und steck nicht schnell den Kopf in den Sand, ich könnte es aber nicht aushalten ein Leben führen zu müssen, welches vom Alkohol beherrscht wird.
Deshalb hoffe ich mein Mann sieht was er im Begriff ist zu tun, denn auch, wenn er durch diesen Alkoholkonsum einfach Stress abschütteln will, den sein Job mit sich bringt, ist dies absolut keine akzeptable Lösung und schon gar nicht auf Dauer.
liebe Grüße von Pauliese |
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| Pauliese hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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Pauliese neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 19.02.2010 Beiträge: 14
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Verfasst am: 21.02.2010, 23:39 Titel: Re: Angst - Problem |
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Liebe Aurora,
vielen Dank das du mir deine eigenen Erfahrungen schilderst, damit ich eine Orientierung habe!
Ich kenne mich zu wenig in dem Thema aus, um sicher sein zu können, ob das was ich wahrnehme noch im Rahmen ist und z.B. als Ventil für übermächtigen Stress hin und wieder, zwar kritisch, aber noch korrigierbar ist, oder ein TATSÄCHLICHES, ernsthaftes Problem darstellt, welches nicht einfach so verschwindet.
Und das, obwohl, oder gerade WEIL mein Vater Alkoholkrank war.
Bei ihm habe ich das immer so betrachtet, dass er mit der Härte der Gesellschaft nicht zurecht kam und der Alkohol ihm half, bestehen zu können.
Regelmäßig Live miterlebt habe ich das bis zum 12. Lebensjahr, danach haben sich unsere Eltern scheiden lassen.
Das zog sich aber natürllich weiter, peinliche, traurige und weinerliche Auftritte zu Feiern, ich hatte die Übereinkunft mit meinem Mann, dass alles alkoholische an Getränken weggestellt wurde, wenn Vater zu Besuch kam usw.
Wie ist das eigentlich, wenn ein ernsthaftes Problem mit dem Alkohol besteht, wenn der Betroffene bereits abhängig ist, kann er dann einfach so den ganzen Tag ohne auskommen,gut drauf sein und abends entspannt zum Abendessen 1 Flasche Bier trinken?
Irgendwie hege ich die Hoffnung und habe das Gefühl, mein Mann hat erkannt, wie die Entdeckung droht, mich aus der Bahn zu werfen und besinnt sich...?
liebe Grüße schickt dir Pauliese |
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| Pauliese hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5483 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 22.02.2010, 21:42 Titel: Re: Angst - Problem |
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Hallo Pauliese,
mein Exmänne hat es auch ohne Alkohol ausgehalten. Bestimmte Zeiten lang. Jedenfalls hatte es für mich den Anschein. Er konnte sich auch zusammenreißen auf Feiern oder so, wenn er es wollte. Er hat auch Trinkpausen eingelegt, auch das ging. Er hatte auch immer Trinktage, dann wieder trinkfreie Tage, die wurden aber im Laufe der Zeit immer weniger, die Trinkerzeiten immer länger.
Ob dein Mann schon abhängig ist oder nicht, dass kann nur er selbst wissen und erkennen. Hier geht es ja aber auch um dich! Es macht ja alles was mit dir und es ist wichtig, dass du dich gut fühlst. Und das tust du momentan wohl ganz und garnicht. Du musst dich doch nicht nur darauf konzentrieren, was er nun macht und tut. Diese Kontrolle bringt dir nichts und er wird sich und den Alkohol immer wieder verstecken, damit du es nicht merkst. Es hat keinen Sinn. Du reibst dich dann daran auf, deine Gedanken kreisen nur noch darum und das schöne Leben geht an dir vorbei. Dieses Kontrollieren braucht sehr viel Energie, die kannst du lieber für dich nutzen und dir dein Leben so angenehm wie möglich gestalten. Und es gibt keinen Grund zu Saufen, auch wenn die Welt sooo böse ist, du musst es nicht schönreden, einen Grund suchen, warum er trinken muss! Frust und Stress kann man auch anders bewältigen, wenn man will.
Ich hoffe, du kannst was damit anfangen, was ich dir geschrieben habe. Mein Hirn arbeitet heute etwas auf Sparflamme, es war ein anstrengender Tag. Ich habe mein kleines Enkelchen gehütet .und war dann noch arbeiten. Jetzt geh ich erstmal in's Bett.
Gute Nacht und viele Grüße
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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prof_schroeder aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.09.2008 Beiträge: 868 Alter: 46
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Verfasst am: 23.02.2010, 14:45 Titel: Re: Angst - Problem |
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Liebe Pauliese,
Deine Zweifel und Ängste kann ich sehr gut nachempfinden, ich bin schon ein Weilchen hier und habe schon etliche up and downs erleben dürfen in meiner Ehe und mit meinem Mann, der z.B. wochenlang ohne jeglichen Alkohol oder nur mal am Wochenende mit ein paar Bierchen auskommen kann, dann jedoch wieder tage- oder wochenlange Alkoholexzesse feiert. Auch er gibt als Grund Stressabbau, Probleme oder Langeweile an. Und auch mir wurde und wird immer wieder gesagt, er habe kein Problem und es seien nur ein Bierchen usw.....so traurig es ist, ich glaube, solange dein Mann nicht erkennt, dass er vielleicht ein Problem hat und solange es ihn nicht stört, wird er auch nicht entdecken, wie sehr du darunter leidest. Ich wünsche es dir sehr, dass Dein Mann aufwacht und merkt, was Alkohol imstande ist, zu zerstören. Ich wünsche Dir viel Kraft und dass Du Deinen Weg finden wirst, der DICH zufrieden und glücklich machen wird. LG Prof. |
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klaro neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 287 Wohnort: Borken
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Verfasst am: 23.02.2010, 16:06 Titel: Re: Angst - Problem |
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Hallo pauline
ER hat kein Problem mit seinem alkoholkonsum- noch nicht jedenfalls. dass Problem damit habe im Moment nur Ich.
Solange es ihm nichts ausmacht, unter zu viel Alkoholeinfluss
- wirres Zeug zu erzählen bzw. gar nicht mehr zu wissen, wovon er redet
- aggressiv, unbeherrscht und verletzend zu sein
- irgendwo in der Wohnung herumzuliegen und zu schlafen
- zu lallen, zu schwanken, dümmlich auszusehen
- zu stinken, als wäre er völlig von Alkohol durchdrungen
- kaum mehr S** zu haben ( oder haben zu können)
- Probleme in der Arbeit zu bekommen, ständig zur Kontrolle gehen zu müssen
- mich mit all dem sehr zu verletzen und in größte sorgen um ihn zu stürzen
solange all dies ihm nichts ausmacht, kann er sein Problem nicht nur nicht erkennen, er hat schlichtweg keines!
dass Problem bei der ganzen Sache habe im Moment nur ICH.
Ich bin alki und schon einige mai monate trocken. Als ich deinen tread gelesen habe, bin ich gleich an meine nasse zeit erinnert worden. Bei mir war es auch ein schleichender prozess und man anfang habe ich mir auch keine verstecke angelegt. Mit der zeit änderte sich das und damit ich immer auf der sicheren seite war jederzeit den alk zur verfügung zu haben, legte ioch mir verschieden depots an. Meine frau war am anfang auch in dem glauben ich würde doch gar nicht so viel trinken, weil es nicht in ihrer gegenwart geschah. Dabei habe ich mir immer einen gewissen pegel angetrunken und wenn der runter ging wurde ich nervös und musste nachschütten um ihn wieder ins rechte lot zu rücken. Ich war ein sogenannter spiegeltrinker der immer seinen level brauchte und auch hatte aber nie besonders auffiel. Wie sollte es auch denn die anderen kannten mich ja nicht anders. Anders wurde es danach bei meiner frau, die mit der zeit immer misstrauischer wurde. Sie fand zufällig ein versteck und stellte mir die pulle vor die nase, aber um ausreden war ich nicht verlegen und konnte meine frau einigermaßen ruhig stellen. Nur musste ich mir neue verstecke einfallen lassen, da sie vermehrt nach verstecken suchte und teilweise auch fand. So zog sich das ganze über jahre hin und es änderte sich nichts in unser beziehung. Vorhaltungen, drohungen, versprechungen waren an der tagesordnung aber wurden nicht eingehalten. Also änderte sich nichts an unserer beziehung und so wäre ich doch blöd gewesen mit dem saufen aufzuhören. Erst als meine frau sich hilfe holte und sich über alkohol und seine folgen schlau machte bei denen, die dass schon durchgemacht haben und sich im klaren war, das sie durch stillhalten nur unsere leidenszeit verlängerte, sie aber jetzt was an sich änderte wurde es bald anders. Sie lies mich saufen, machte keine kontrolle mehr, grenzte sich von mir ab und fragte ich was los sei bekam ich zur antwort, ich wüsste schon was los war, welches letztendlich auch stimmte. Das ganze zog sich solange hin, bis ich bereit war, was für mich zu tun und mir auch hilfe suchte und annahm. Meine ehe hat heute noch bestand aber sie stand jahrelang auf der kippe. Wir haben während meiner saufzeit viel durchgemacht und ich könnte ein buch davon schreiben, aber heute weiss ich, das man nur an sich selbst was ändern, es einhalten und grenzen sich und anderen gegeüber setzen sollte. Ich musste lerne mich zufrieden zu stellen und meine zufriedenheit bewirkte, das sich unser familienleben auch zum besseren anderte.
Ich kann mich auch voll in die co-rolle hineinversetzten, weil ich auch ein co bin. Es fällt einen unheimlich schwer zuzusehen und nicht daran ändern zu können aber die grenzen sollte man versuchen einzuhalten, aber jederzeit da sein umd den süchtigen zu begleiten sollte er sich dazu entschliessen was gegen seine sucht zu machen. Sei mal narzisst und lerne dich selbst kennen und lieben und du wirst sehen, das sich dein mann ändert, wenn ihm was an euer beziehung liegt. Störungen können immer wieder auftreten aber man sollte lernen, sich selbst dabei auszuhalten.
Es grüsst dich recht herzlich heinrich |
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| klaro hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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Pauliese neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 19.02.2010 Beiträge: 14
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Verfasst am: 24.02.2010, 17:45 Titel: Re: Angst - Problem |
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Hallo,
herzlichen Dank liebe Aurora, Prof. Schroeder und klaro,
ich lese, was ihr mir schreibt, verstehe aber nicht alles.
Was bedeutet denn das mit der Co-Abhängigkeit?
Auch weiss ich nicht, wie ich mich richtig verhalten soll, z.B. will ich nicht kontrollieren, zu dem Zeitpunkt, wo ich mir das sage, klappt das dann auch, aber zu einem späteren Zeitpunkt ertappe ich mich doch dabei.
Ich merke aber auch, wie mich die "Ungewissheit", zumindest Phasenweise aggresiv macht, dass bedeutet ich pampe dann meinen Mann ohne für ihn erkennbaren Grund an.
Ich muss mich dann ganz arg zusammennehmen, um nicht anzufangen mit Behauptungen und Vorwürfen.
Ich WEISS aber definitiv nicht, was genau Sache ist.
Am WE und auch Mo war alles gut.
Gestern abend kam er wieder mit schon geöffneter Bierflasche ins Haus, ich sofort gefragt, was das soll und ob das sein muss .
Dann mich wieder gefangen, ich habe nicht sicher gemerkt, OB oder OB er nicht als erste Nachhause-komm-maßnahme schon mal einen Schluck genommen hat und dies dann mit der offenen Bierflasche kachieren wollte.???
Ich kann und will doch nun nicht immerzu vorbeugend und ZUFÄLLIG schon draussen auf ihn warten, nur damit er gar nicht erst die Möglichkeit hat, einen Schluck aus der Pulle zu nehmen, wenn es denn so ist.
Wenn er im Haus ist, dann sind wir zusammen, will damit sagen, er sucht dann keine Gelegenheit mehr, allein und "unkontrolliert" zu sein.
Wenn aber jetzt die Tage wieder länger werden, dann fallen auch wieder viele Arbeiten am Abend, nach seiner Arbeit an, da kann ich auch nicht dauernd dabei sein.
Sei mal narzisst und lerne dich selbst kennen und lieben und du wirst sehen, das sich dein mann ändert, wenn ihm was an euer beziehung liegt. Störungen können immer wieder auftreten aber man sollte lernen, sich selbst dabei auszuhalten.
Heinrich, wie meinst du das?
Meinst du damit, ich soll mich abwenden von meinem Mann und meinen "eigenes" Süppchen kochen?
Eigentlich schwanke ich, ob ich ihn nun auf meine Vermutung/meinen Verdacht ansprechen soll, oder lieber nicht.
Das lieber nicht, vermeidet natürlich die Gefahr, der Unehrlichkeit, ich glaube nicht, dass ich es ertragen könnte, wenn mein Mann offen unehrlich zu mir wäre.
Und wenn er es gar nicht so sieht, wie ich?
Ich habe viel über den Begriff Wahrnehmung nachgedacht in der letzten Woche, ich glaube Aurora schrieb das.
Aber bin ich mir sicher in meiner Wahrnehmung?
Ganz viele von den Punkten, die Heinrich anführt, finde ich nicht,
z.B. einen Pegel halten,
schlafen, wirres Zeug reden, agressiv,mürrisch verletzend, ne, so ist es nicht.
Aber es passiert, dass wir über etwas gesprochen haben, was ihm dann nicht mehr bewusst ist, wenn wieder das Gespräch darauf fällt.
Allerdings passiert mir dies auch hin und wieder, wahrscheinlich aus mangelnder Konzentration heraus, oder weil ich grad anderes im Kopf hatte.
Ich bin mir unsicher, ich verfalle in Misstrauen, bin hin und hergerissen.
Ich bin sehr dankbar, für den Austausch hier, auch wenn mich vieles, was ich hier lese erschreckt.
Bitte nicht böse sein, wenn ich mal 1-2 Tage vergehen lasse, bevor ich antworte, ich brauche hin und wieder etwas Abstand.
liebe Grüße
Pauliese |
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| Pauliese hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2894
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Verfasst am: 24.02.2010, 17:59 Titel: Re: Angst - Problem |
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Hey Klaro,
da sind wir wieder in unserer "Diskussion". Vielleicht könnte man die Frage einfach anders definieren, liebe Pauliese:
"Denk an Dich und Dein Wohlbefinden ohne an ihn zu denken. Lerne Dich kennen und schätzen.
Ich persönlich denke, liebe Pauliese habe keine Gespräche gesucht über trinken, Trinkmengen, seinen Alkverzehr ect. Ich habe zu dem Zeitpunkt als ich wusste ich will das nicht mehr festgestellt, daß ich ihn als Alkoholiker einschätze und das nicht für mein Leben möchte. Er sieht sich anders - sein gutes Recht. Aber darüber zu diskutieren sorgt nur für heimliches Trinken, die Bonbons und ganz viele Ausreden.
Davon mal abgesehen, mir war einfach wurscht was er ist oder nicht ist - ich wollte das so nicht.
Ich habe die Infos von Heinricht auch nicht gefunden. Wie auch? Wenn jemand seinen Pegel hält, bekomme ich das nicht mit, ich begleite ihn ja keine 24 Stunden. "wirres Zeug reden, agressiv,mürrisch verletzend" war man mir gegenüber auch nicht - aber sehr wohl auf Arbeit (wo ich auch nicht dabei war und in anderen Situationen, wo ich nicht anwesend war). Später dann aber auch bei mir als ich meine Trennungsabsicht aussprache und durchführte.
Ich habe den Eindruck, liebe Pauliese, dass Du nach logischen Erklärungen für sein Verhalten suchst weil Alkoholismus für dich "eigentlich" doch nicht vorstellbar ist.
Dann lass es doch einfach mal dahingestellt ob er Trinker ist oder nicht!!!
Geht es Dir gut?
Was erwartest Du von Deinem Leben?
Wie könntest Du Dein Leben glücklich leben ohne Dich von Gefühlen und Gemütsverfassungen anderer beeinflussen zu lassen?
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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klaro neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.01.2007 Beiträge: 287 Wohnort: Borken
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Verfasst am: 25.02.2010, 16:15 Titel: Re: Angst - Problem |
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Hallo liebe pauliese!
Was ich dir geschrieben habe ist auf mich, als ich noch gesoffen habe gemünzt, ist aber bei jedem anders. Mache werden agressiv, depressiv, ziehen sich ins schneckenhaus zurück oder gehen zum angriff über. Was du von deinem mann schreibst,(mit der pulle in die hand) kenne ich doch bestens, nur hatte ich sie nicht immer in der hand, aber meine frau sah es mir an wenn ich was getrunken hatte, den sie kannte mich bestens. Es kamen dann die worte, musst du schon wieder trinken und schon war streit vorprogrammiert. Wäre ich kein abhängiger gewesen, so hätte ich doch locker darüber hinwegsehen können und meiner frau erklären können, weshalb ich gerade was trinke oder getrunken habe . Jeder reagiert eben anders, aber meine frau bemerkte doch das es nicht mehr so war wie vorher und sich was verändert hatte. Ich kann auch deine angst verstehen, die du hast, um deinen mann darauf anzusprechen aber das ist deine entscheidung, nur verändert sich dadurch gar nichts.
Die meisten Menschen fürchten die Wahrheit. Denn meist ist die Wahrheit der erste Schritt zu einer Veränderung. Und nichts fürchtet der Mensch mehr als Veränderungen. Ich wussre ganz genau das mein trinkverhalten nicht in ordnung war und fühlte mich entdeckt.Auch ich hatte angst und scham genauso wie meine frau, dinge anzusprechen die unbequem waren. Auch ich und meine frau gaben uns schon die antworten, die kommen würden, stellte man diese oder jene frage. Meine frau fing als erste an sich hilfe zu suchen und das war gut so. na klar ist das ganze ein lernprozess und es seine zeit braucht bis man sich überwindet dinge anzusprechen die unangenehm sind aber einer bei meiner frau und mir war es gut und ihre offenheit brachte endlich licht in das ganze.
Es grüsst dich recht herzlich heinrich |
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| klaro hat zum Thema: Re: Angst - Problem geschrieben
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